Stromgebotszonenkonfigurationen – Untersuchung zur Bedeutung der Stromgebotszonenkonfigurationen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Referat I C 4

I. Hintergrund des Auftrages:
Im Rahmen der Schaffung eines europäischen Binnenmarkts für Energie ist die Verordnung (EU) 2015/1222 der Europäischen Kommission vom 24.7.2015 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement (englisch: Capacity Allocation and Congestion Management, kurz: CACM) zu beachten. Die Verordnung sieht neben einer Vielzahl konkretisierender Regelungen für einen funktionierenden europäischen Strommarkt u. a. die Möglichkeit eines grenzüberschreitenden Verfahrens zur Konfiguration von Gebotszonen vor (Art. 32 ff CACM). Die einschlägigen Regelungen können erhebliche Auswirkungen auf den Fortgang der Energiewende haben, da Kernelemente des Energiewendeprozesses von der Gebotszonenkonfiguration betroffen sein können (wie z. B. die Preisbildung im Strommarkt, die Höhe und Ausgestaltung der EEG-Umlage, die Anreize zum Netzausbau usw.). Zur Mitgestaltung dieses Prozesses sowie der hierzu geführten Diskussion bedarf es einer breit angelegten wissenschaftlichen Studie zu den technischen, ökonomischen und rechtlichen Fragen der Stromgebotszonenkonfiguration in Europa und ihren Auswirkungen auf den Energiewendeprozess.
Fortsetzung der Auftragsbeschreibung unter VI.3).

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-13.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-13 Auftragsbekanntmachung
Verwandte Suchen 🔍