Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS)

Landeshauptstadt München, IT@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Geschäftsleitung, Servicebereich Vergabe

Allgemeines:
Die Landeshauptstadt München (LHM) benötigt die Bereitstellung eines vollständig webbasierten IT-Fachverfahrens in Form einer Standardsoftware für den Arbeitsschutz.
Ziel ist es deshalb, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und die Qualität des Arbeitsschutzes zu verbessern, indem die einschlägigen Geschäftsprozesse durch die Einführung eines IT-Systems effizient unterstützt werden.
Auftragsgegenstand:
Auftragsgegenstand ist die Bereitstellung eines vollständig webbasierten IT-Fachverfahrens in Form einer Standardsoftware für den Arbeitsschutz.
Folgende Geschäftsprozesse sollen mit dieser Standardsoftware durchgeführt werden:
— Verantwortlichkeiten festlegen/delegieren;
— Gefährdungen identifizieren und beurteilen;
— Maßnahmen festlegen und durchführen;
— Wirksamkeit überprüfen;
— Unterweisungen durchführen;
— arbeitsmedizinische Vorsorge sicherstellen und dokumentieren;
— Verbesserungsvorschläge einreichen;
— Unfälle bearbeiten;
— Arbeitsmittel/-stoffe managen;
— Controlling / Berichtswesen durchführen;
— Audits durchführen;
— Informationen bereitstellen.
Weiterhin sind durch das System u.a. auch Anforderungen an die Administration, Änderbarkeit, Benutzbarkeit, Effizienz, Portierbarkeit und Zuverlässigkeit zu
erfüllen.
Die IT-Anwendung soll zunächst beim Baureferat – Tiefbau T 3 – und beim
Personal- und Organisationsreferat – Geschäftsleitung und Personalentwicklung -
als pilotierende Organisationseinheiten eingeführt werden. Zusätzlich soll die
IT-Anwendung auch bei P 5.41 (Betriebliches Gesundheitsmanagement), dem
Fachdienst für Arbeitssicherheit (FAS) und dem Betriebsärztlichen Dienst (BäD)
pilotiert werden. Bei den pilotierenden Bereichen sind ca. 560 Benutzer
betroffen (verantwortliche Führungskräfte, Beauftragte, Auditoren,
Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Koordinatoren für
Arbeitsschutzmanagement, zentraler Arbeitsschutzcontroller, Mitarbeiter).
Die Lieferung des Systems durch den Auftragnehmer enthält folgende Leistungen:
— Finalisiertes Pflichtenheft;
— Bereitstellung eines Demosystems während der Einführungsphase, welches auf der Infrastruktur des Auftragnehmers betrieben wird und durch den Auftraggeber über den Webbrowser Firefox, ab Version 24 über das Internet
aufgerufen werden kann;
— Unbegrenzte Dauer der Softwareüberlassung;
— Herbeiführung der Betriebsbereitschaft von Test-, Schulungs- und Produktivsystem einschließlich;
— Customizing und Systemerweiterungen in Bezug auf die speziellen fachlichen Anforderungen der LHM sowie;
— Aufstellung und Installation der angepassten Standardsoftware für den Arbeitsschutz auf der IT-Infrastruktur der LHM;
— Integration der angepassten Standardsoftware in die bestehende Systemlandschaft der Landeshauptstadt München (Schnittstellen);
— Initialbefüllung (Dokumentenvorlagen, fachliche Daten für die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen, Standardreports, Rollen und Berechtigungen, Attribute);
— Einweisung in die angebotene Lösung, einschließlich Schulungen;
— Bereitstellung von Anwenderdokumentationen, Schulungsunterlagen und Betriebshandbüchern;
— Unterstützung der Testphase (Entwicklertest, Bugfixing) und Einführungsphase (Migration, Post-Go-Live Support).
Nach Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems ist die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft sicherzustellen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-25 Auftragsbekanntmachung
2017-06-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-01-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bereitstellung von Software
Menge oder Umfang:
Zur Leistungserbringung ist beabsichtigt, einen Kaufvertrag in Form eines EVB-IT-Systemlieferungsvertrags mit einem Vertragspartner über die in Abschnitt 2.2 des Dokuments „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen“ beschriebenen Leistungen zu schließen.Die beabsichtigte Vertragsdauer für die Lizenzen und Wartung beträgt 5 Jahre nach Zuschlag. Diese kann optional einmalig um weitere 5 Jahre verlängert werden.Im Rahmen des Einsatzes der Software während der Vertragslaufzeit kann es zu einem zusätzlichen Unterstützungsbedarf kommen, wenn sich rechtliche, technische (z. B. Wechsel der Betriebssystemversion) oder fachliche Änderungen ergeben. Außerdem könnte auch ein zusätzlicher Unterstützungsbedarf für Schulungen zum System erforderlich werden.Hierzu muss eine grundsätzliche Bereitschaft bestehen, derartige Änderungen bei der Landeshauptstadt München im Rahmen von zusätzlichen Dienstleistungen zu unterstützen (z. B. Beratungsleistungen zur Migration bzw. Installationssupport, Beratung bei technischer Umsetzung von fachlichen Anforderungen). Der geschätzte jährliche Aufwand für zusätzliche Dienstleistungen beläuft sich durchschnittlich auf ca. 50 Personentage. Ein Anspruch auf Abnahme besteht nicht.1 534 175
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Gesamtwert des Auftrags: 1 534 175 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bereitstellung von Software 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, IT@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Geschäftsleitung, Servicebereich Vergabe
Postanschrift: Marienplatz 8
Postleitzahl: 80331
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏
E-Mail: itm.vergabe@muenchen.de 📧
Fax: +49 89-233-784990 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-25 📅
Einreichungsfrist: 2016-02-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 019-029279
ABl. S-Ausgabe: 19
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweise: Zusätzliche Unterlagen: Die „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag“ samt Anlagen werden unter http://www.muenchen.de/vgst3 zum Download zur Verfügung gestellt. Bei inhaltlichen Widersprüchen haben die „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag“ samt Anlagen Vorrang vor dem Inhalt des Bekanntmachungstextes. Inhalt des Teilnahmeantrags: Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben der Bekanntmachung sowie der „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag“ samt Anlagen entsprechen. Der Auftraggeber kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen. Rückfragen: Von Rückfragen soll nach Möglichkeit abgesehen werden. Rückfragen sind ausschließlich per E-Mail an die Kontaktstelle (vgl. I.1)) zu richten. Form: Bei Abweichungen von den Formvorgaben der „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag“ kann der Auftraggeber die betreffenden Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen. Bewerberfragen: Eventuell auftretende Fragen sollen umgehend, jedoch spätestens bis 10.2.2016, 12:00 Uhr an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: itm.vergabe@muenchen.de Später eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Rechtzeitig eingehende Fragen werden gesammelt und zeitnah in Form eines Fragen- und Antwortenkataloges im Internet unter der unter I.1) angegebenen Internetadresse der Landeshauptstadt München eingestellt. Die Bewerberfragen und die entsprechenden Antworten werden Bestandteil der Teilnahmeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb und konkretisieren diese gegebenenfalls. Unterstützung des Auftraggebers: Die Landeshauptstadt München (LHM) wird bei der Durchführung des Vergabeverfahrens sowie insbesondere bei der Bewertung der Teilnahmeanträge von Beratungsunternehmen unterstützt. Alle eingereichten Unterlagen werden daher auch den beteiligten Mitarbeitern dieser Beratungsunternehmen zugänglich gemacht. Diese Mitarbeiter unterliegen hinsichtlich aller Informationen zu den Bewerbern und zu den Inhalten der Teilnahmeanträge der Bewerber der Geheimhaltungspflicht und haben eine entsprechende schriftliche Erklärung der Vergabestelle unterzeichnet, die sie nach dem BDSG und dem BayDSG verpflichten. Die Einhaltung der Geheimhaltungspflicht ist innerhalb des Beratungsunternehmens durch entsprechende Compliance-Maßnahmen abgesichert. Die LHM trifft alle relevanten Entscheidungen, die dieses Verfahren betreffen, selbständig und in alleiniger Verantwortung. Die externen Dienstleister schlagen insoweit lediglich die durch Anforderungen abzudeckenden Inhalte in objektiver und an den Interessen der LHM orientierter Weise vor und überprüfen die vom Auftraggeber aufgestellten inhaltlichen Anforderungen insbesondere auf technische Sinnhaftigkeit, Realisierbarkeit und Vergaberechtskonformität (insbesondere hinsichtlich etwaiger Diskriminierungen, Gleichbehandlungsgrundsatz, Transparenz, Produktneutralität etc.). Mit Abgabe eines Teilnahmeantrages erklären sich die Bewerber mit dieser Vorgehensweise einverstanden. Losvergabe: Es erfolgt keine Aufteilung in Lose. Es liegt ein Ausnahmetatbestand gem. § 97 Abs. 3 Satz 3 GWB vor, welcher eine Gesamtvergabe rechtfertigt. Es können aus technischen Gründen Customizing- und Pflegeleistungen nur von demjenigen Unternehmen durchgeführt werden, welches auch das Standardsoftwareprodukt selbst entwickelt hat. Etwas anderes ist völlig unüblich und auch nicht praktikabel. Weiterhin ist damit zu rechnen, dass Standardsoftwareprodukte angeboten werden, deren Source Code nicht frei zugänglich ist. Die am Markt vorhandenen Softwarelösungen bestehen jede für sich aus komplexen ineinandergreifenden Funktionalitäten und Prozessschritten, die jeder Anbieter nach eigener Logik umsetzt. Innerhalb der Software benötigen die Funktionen eine gemeinsame Datenbasis, die ebenfalls nur mit einem System abzubilden ist. Außerdem bestehen schon aufgrund von Urheber- und Nutzungsrechten faktische und rechtliche Restriktionen seitens des Softwareanbieters, die eine Erbringung von Customizing- und Pflegeleistungen durch Dritte unmöglich machen. Ergebnis: Eine Aufteilung in Fach oder Teillose ist wie oben beschrieben nicht möglich. Eine Einzelfallabwägung, ob in Losen vergeben werden kann eröffnet sich demnach nicht. Das zu beschaffende Arbeitsmanagmentsystem kann wie oben ausgeführt nur als Gesamtvergabe beschafft werden. Begründung Wahl des Vergabeverfahrens: Gemäß § 3 EG Abs. 3 Buchst. b) VOL/A kann im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung vergeben werden, wenn es sich um Aufträge handelt, die ihrer Natur nach oder wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung eines Gesamtpreises nicht zulassen. Dieser Sachverhalt ist bei der Ausschreibung eines Arbeitsmanagmentsystem (AMS) für das Personal- und Organisationsreferat gegeben. Es soll eine Standardsoftware beschafft werden, die in einer Vielzahl von spezifischen Anforderungen angepasst werden muss. Hierzu sind eine Reihe von Customizing- und ggfs. auch Programmierarbeiten erforderlich. Beispielsweise ist unklar, welche Lizenzkonstellationen der obsiegende Bieter anbieten wird. Um eine ausreichende vertragliche Absicherung zu erreichen, soll die Leistung mittels eines EVB-ITSystemlieferungsvertrages vergeben werden. Wesentliche Merkmale dieses Vertragstyps sind u. a. Anpassungen, Installation, Konfiguration, Schulung, Einweisung oder Systempflege nach Erklärung der Betriebsbereitschaft. Genaue Vertragsinhalte (z. B. Abstimmung Zahlungsplan, Verhandlungswünsche der Bieter, Service- und Supportzeiten) sollen in den Verhandlungsrunden festgesetzt werden. Aus diesem Grund wird daher vom Offenen Verfahren gem. § 3 EG Abs. 1 VOL/A Abstand genommen und das Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 3 EG Abs. 3 Buchstabe b) VOL/A vorbereitet. Durch den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb wird sichergestellt, dass nur geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Allgemeines:
Die Landeshauptstadt München (LHM) benötigt die Bereitstellung eines vollständig webbasierten IT-Fachverfahrens in Form einer Standardsoftware für den Arbeitsschutz.
Ziel ist es deshalb, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und die Qualität des Arbeitsschutzes zu verbessern, indem die einschlägigen Geschäftsprozesse durch die Einführung eines IT-Systems effizient unterstützt werden.
Auftragsgegenstand:
Auftragsgegenstand ist die Bereitstellung eines vollständig webbasierten IT-Fachverfahrens in Form einer Standardsoftware für den Arbeitsschutz.
Folgende Geschäftsprozesse sollen mit dieser Standardsoftware durchgeführt werden:
— Verantwortlichkeiten festlegen/delegieren;
— Gefährdungen identifizieren und beurteilen;
— Maßnahmen festlegen und durchführen;
— Wirksamkeit überprüfen;
— Unterweisungen durchführen;
— arbeitsmedizinische Vorsorge sicherstellen und dokumentieren;
— Verbesserungsvorschläge einreichen;
— Unfälle bearbeiten;
— Arbeitsmittel/-stoffe managen;
— Controlling / Berichtswesen durchführen;
— Audits durchführen;
— Informationen bereitstellen.
Weiterhin sind durch das System u.a. auch Anforderungen an die Administration, Änderbarkeit, Benutzbarkeit, Effizienz, Portierbarkeit und Zuverlässigkeit zu
erfüllen.
Die IT-Anwendung soll zunächst beim Baureferat – Tiefbau T 3 – und beim
Personal- und Organisationsreferat – Geschäftsleitung und Personalentwicklung -
als pilotierende Organisationseinheiten eingeführt werden. Zusätzlich soll die
IT-Anwendung auch bei P 5.41 (Betriebliches Gesundheitsmanagement), dem
Fachdienst für Arbeitssicherheit (FAS) und dem Betriebsärztlichen Dienst (BäD)
pilotiert werden. Bei den pilotierenden Bereichen sind ca. 560 Benutzer
betroffen (verantwortliche Führungskräfte, Beauftragte, Auditoren,
Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Koordinatoren für
Arbeitsschutzmanagement, zentraler Arbeitsschutzcontroller, Mitarbeiter).
Die Lieferung des Systems durch den Auftragnehmer enthält folgende Leistungen:
— Finalisiertes Pflichtenheft;
— Bereitstellung eines Demosystems während der Einführungsphase, welches auf der Infrastruktur des Auftragnehmers betrieben wird und durch den Auftraggeber über den Webbrowser Firefox, ab Version 24 über das Internet
aufgerufen werden kann;
— Unbegrenzte Dauer der Softwareüberlassung;
— Herbeiführung der Betriebsbereitschaft von Test-, Schulungs- und Produktivsystem einschließlich;
— Customizing und Systemerweiterungen in Bezug auf die speziellen fachlichen Anforderungen der LHM sowie;
— Aufstellung und Installation der angepassten Standardsoftware für den Arbeitsschutz auf der IT-Infrastruktur der LHM;
— Integration der angepassten Standardsoftware in die bestehende Systemlandschaft der Landeshauptstadt München (Schnittstellen);
— Initialbefüllung (Dokumentenvorlagen, fachliche Daten für die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen, Standardreports, Rollen und Berechtigungen, Attribute);
— Einweisung in die angebotene Lösung, einschließlich Schulungen;
— Bereitstellung von Anwenderdokumentationen, Schulungsunterlagen und Betriebshandbüchern;
— Unterstützung der Testphase (Entwicklertest, Bugfixing) und Einführungsphase (Migration, Post-Go-Live Support).
Nach Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems ist die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft sicherzustellen.
Menge oder Umfang:
Zur Leistungserbringung ist beabsichtigt, einen Kaufvertrag in Form eines EVB-IT-Systemlieferungsvertrags mit einem Vertragspartner über die in Abschnitt 2.2 des Dokuments „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen“ beschriebenen Leistungen zu schließen.
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Die beabsichtigte Vertragsdauer für die Lizenzen und Wartung beträgt 5 Jahre nach Zuschlag. Diese kann optional einmalig um weitere 5 Jahre verlängert werden.
Im Rahmen des Einsatzes der Software während der Vertragslaufzeit kann es zu einem zusätzlichen Unterstützungsbedarf kommen, wenn sich rechtliche, technische (z. B. Wechsel der Betriebssystemversion) oder fachliche Änderungen ergeben. Außerdem könnte auch ein zusätzlicher Unterstützungsbedarf für Schulungen zum System erforderlich werden.
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Hierzu muss eine grundsätzliche Bereitschaft bestehen, derartige Änderungen bei der Landeshauptstadt München im Rahmen von zusätzlichen Dienstleistungen zu unterstützen (z. B. Beratungsleistungen zur Migration bzw. Installationssupport, Beratung bei technischer Umsetzung von fachlichen Anforderungen). Der geschätzte jährliche Aufwand für zusätzliche Dienstleistungen beläuft sich durchschnittlich auf ca. 50 Personentage. Ein Anspruch auf Abnahme besteht nicht.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine Option zur einmaligen Verlängerung um fünf Jahre vorgesehen.
Dienstleistungs- und eventuelle zusätzliche Schulungskontingente.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 60 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 60 Monate
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: 2000000916
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadtgebiet der Landeshauptstadt München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
**Hinweis: Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke etc. finden sich in dem Dokument „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren AMS“. Diese werden unter http://www.muenchen.de/vgst3 zum Download zur Verfügung gestellt.
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Soweit in dieser Bekanntmachung auf „Abschnitte“ oder „Kapitel“ verwiesen wird, bezieht sich dies immer auf das Dokument „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren AMS“.**
A.1.1 Dokumente:
Bitte bestätigen Sie, dass sämtliche Dokumente (u. a. Arbeitspapiere,
Monatsberichte) in deutscher Sprache verfasst und der LHM in digitaler Form
(mindestens als *.pdf oder im OpenDocument Format ) zur Verfügung gestellt
werden.
A.1.2 Deutsche Sprache:
Bitte bestätigen Sie, dass alle im Projekt eingesetzten Mitarbeiter die deutsche
Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen und sie im Projekt anwenden
**Eigenerklärungen – Vordrucke für die Erstellung des Teilnahmeantrages:
Die auf den nachfolgend benannten Vordrucken – welche dem eingangs benannten Dokument als Anlage
beiliegen – geforderten Angaben, Erklärungen und Ausführungen sind zur
Beurteilung der Eignung vollständig beizubringen. Die Vordrucke müssen die
geforderten Angaben enthalten und mit Datum, ggf. Firmenstempel und Unterschrift
versehen werden. Falls erforderlich, können die Angaben auf gesonderten Blättern
unter zwingender Einhaltung des Schemas des jeweiligen Vordrucks gemacht werden.
Verweise auf andere Inhalte innerhalb des Teilnahmeantrages oder auf Literatur
oder Broschüren können unvollständige Angaben auf den Vordrucken nicht ersetzen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Erklärungen, Vordrucke, Referenzen usw. für
jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Sofern Sie nicht Mitglied
einer Bewerbergemeinschaft sind bzw. nicht auf Ressourcen Dritter zurückgreifen,
sind die Eigenerklärungen 4.1 und 4.3 an der entsprechenden Stelle anzukreuzen,
zu unterschreiben und mit dem Teilnahmeantrag zurückzusenden. Eigenerklärungen
können auch ohne Originalunterschrift (z. B. aufgrund der Übermittlung per Fax
von einem Nachunternehmer an den Generalunternehmer) eingereicht werden. Der
Auftraggeber behält sich jedoch vor, die Originale unter Fristsetzung
nachzufordern.
Wichtige Hinweise:
Auch konzernangehörige Unternehmen und freiberuflich Tätige sind Dritte im Sinne
der Nachunternehmerschaft und von Bewerber- / Bietergemeinschaften.
Final fehlende Vordrucke oder nicht unterschriebene Vordrucke führen zum
Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Die in der folgenden, abschließenden Auflistung genannten Eigenerklärungen sind
dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Dabei ist dem jeweiligen Vordruck zu entnehmen, wer die Erklärung auszufüllen
hat (Bewerber, Nachunternehmer, einzelnes Mitglied der Bewerbergemeinschaft).
Liste der Nachweise gem. § 9 EG Abs. 4 VOL/A:
— Erklärung zu Bewerberkonstellation;
— Bevollmächtigung der Bewerbergemeinschaft;
— Übersicht aller Nachunternehmer;
— Erklärung über die Bereitstellung von Ressourcen;
— Berufshaftpflichtversicherung;
— Zuverlässigkeit / Sozialversicherung;
— Erklärung zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit;
— Datenschutzrechtliche Einwilligung;
— Scientology-Schutzerklärung;
— ggf. Zertifikate für Kriterien B 4.1 bis B 4.3;
— unterschriebener Vordruck „Unterschrift“ nach Abschnitt 5 der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag.
**Hinweis: Die Eigenerklärung 4.5 – Berufshaftpflichtversicherung enthält einen Mindeststandard:
Der Auftraggeber fordert eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare Versicherung
aus einem Mitgliedsstaat der EU mit folgenden Mindestdeckungssummen (Mindeststandard je Schadensfall
(Mindeststandard):
Personenschäden mindestens 1 000 000 EUR,
Sachschäden mindestens 1 000 000 EUR,
Vermögensschäden mindestens 500 000 EUR.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
**Hinweis: Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke etc. finden sich in dem Dokument „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren AMS“. Diese werden unter http://www.muenchen.de/vgst3 zum Download zur Verfügung gestellt.
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Soweit in dieser Bekanntmachung auf „Abschnitte“ oder „Kapitel“ verwiesen wird, bezieht sich dies immer auf das Dokument „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren AMS“.**
B.2.1 Leistungsportfolio:
Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen und Ihr Leistungsportfolio bezogen auf den im
Kapitel 2.2 beschriebenen Ausschreibungsgegenstand dar. Gehen Sie hierbei
insbesondere auf folgende Punkte ein:
— im Leistungsportfolio enthaltene Softwareprodukte (technische Architektur,
Standardsoftware oder Individualsoftware für den Arbeitsschutz);
— unterstützte Geschäftsprozesse;
— Leistungen bei der Lieferung von Systemen (z. B. Implementierung von
Schnittstellen).
Beschreiben Sie alle Nachunternehmer oder Unternehmen der Bewerbergemeinschaft.
Gehen Sie dabei auch auf alle auftragsbezogenen Beteiligungsverhältnisse aller
bietenden Unternehmen ein.
Stellen Sie in diesem Rahmen die besonderen Kompetenzen dar, die Ihre Eignung
hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit zur vorliegenden Ausschreibung
unterstreichen.
Hinweis: Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 5
DIN A4 Seiten, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5.
Sofern Sie die maximale Seitenzahl für die Beantwortung überschreiten, wird nur die erlaubte Seitenanzahl zu diesem Kriterium bewertet, der Rest bleibt unberücksichtigt.
A.2.2 Jahresumsatz bezogen auf den Auftragsgegenstand
Geben Sie den Jahresumsatz Ihres Unternehmens jeweils getrennt für die
Geschäftsjahre 2012, 2013 und 2014 bezogen auf den Auftragsgegenstand in EUR
an. Es wird insgesamt ein durchschnittlicher Jahresumsatz auf Basis der Jahre
2012, 2013 und 2014 von mindestens 1 000 000 EUR [Berechnung: (Jahresumsatz
2012 + Jahresumsatz 2013 + Jahresumsatz 2014) / 3) bezogen auf den
Auftragsgegenstand (Lieferung von Software für den Arbeitsschutz) erwartet.
Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz von Nachunternehmern werden die
Angaben für die Wertung addiert.
A.2.3 Personal (auftragsbezogen):
Benennen Sie die Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand jeweils für die Geschäftsjahre 2013, 2014 und zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Erwartet wird hierbei eine Mitarbeiterzahl bezogen auf den Auftragsgegenstand von jeweils mindestens 20 Personen.
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Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz von Nachunternehmern werden die Angaben für die Wertung addiert.
B.2.4 Arbeitsschutzmanagementsystem:
Stellen Sie dar, ob und inwieweit Sie durch Ihre Softwarelösungen die Einhaltung von Standards im Arbeitsschutz unterstützen, die durch ein Arbeitsschutzmanagementsystem (z. B. nach OHSAS 18001) vorgegeben sind.
Hinweis: Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 2 DIN A4 Seite, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5.
Mindeststandards:
Mindestpunktzahl:
Insgesamt (Summe über alle Bewertungskriterien)
muss der Bewerber eine Mindestpunktzahl von 6 500
(von insgesamt 10 000 möglichen) Eignungspunkten
erreichen, um seine Eignung in diesem Verfahren
nachzuweisen. Erreicht der Bewerber insgesamt
weniger als 6 500 Eignungspunkte, wird sein Antrag
von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
Mindestanforderungen:
Darüber hinaus können in den einzelnen Kriterien
Mindestanforderungen/-standards enthalten sein,
die von den Bewerbern ebenfalls zu beachten und
einzuhalten sind.
**Bitte beachten Sie insbesondere die
jeweils in den einschlägien Ausschlusskriterien
definierten Mindestanforderungen/-standards an
„Jahresumsatz (auftragsbezogen)“ sowie „Personal
(auftragsbezogen)“**.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
**Hinweis: Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke etc. finden sich in dem Dokument „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren AMS“. Diese werden unter http://www.muenchen.de/vgst3 zum Download zur Verfügung gestellt.
Mehr anzeigen
Soweit in dieser Bekanntmachung auf „Abschnitte“ oder „Kapitel“ verwiesen wird, bezieht sich dies immer auf das Dokument „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren AMS“.**
**HINWEIS: Die erwarteten Angaben zu Referenzprojekten und Personalprofilen entnehmen Sie bitte dem Dokument „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren AMS“.**
B.3.1 Referenzprojekte:
Stellen Sie drei IT-Referenzprojekte bezogen auf den Auftragsgegenstand (vgl. insbesondere Abschnitt 2.2) dar.
Wichtig sind dabei folgende Schwerpunkte:
— Lieferung einer Standardsoftware für den Arbeitsschutz;
— Unterstützung von folgenden Bereichen: Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Unfallbearbeitung, Arbeitsmittel- und Arbeitsstoffmanagement (inkl. Gefahrstoffe);
— Anbindung an ein SAP-ERP-HCM-System.
Hierbei muss als erstgenannte Referenz ein Projekt mit einem Unternehmen ab einer Größenordnung von mindestens 10 000 Beschäftigten dargestellt werden. Erfüllt dieses Referenzprojekt nicht diese Größenordnung, wird die erst genannte Referenz mit 0 Punkten bewertet.
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Als zweit- und drittgenanntes Referenzprojekt muss ein Projekt mit einem Unternehmen ab einer Größenordnung von mindestens 2 000 Beschäftigten genannt werden. Erfüllen diese Referenzprojekte nicht diese Größenordnung, werden diese mit 0 Punkten bewertet.
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Gehen Sie dabei auf die angewandten Methoden und das spezifische Vorgehen ein. Es muss nachvollziehbar sein, wie der Know-how-Transfer erfolgte.
Jede dieser Referenzen fließt mit maximal einem Drittel der hier erreichbaren Punkte in die Ermittlung der Eignungspunkte (EP) ein.
Folgende Angaben werden zum jeweiligen Referenzprojekt erwartet:
Referenzprojektname; Unternehmen
(Bitte unbedingt angeben bei Bewerbergemeinschaften);
Kunde;
Branche
(Öffentliche Verwaltung / Privatwirtschaft);
Projektbeginn und -ende
(jeweils Monat und Jahr);
Projektinhalte
(Detaillierte Beschreibung des Projekts; bei Beteiligung mehrerer Unternehmen:
Angabe der Aufgabenteilung und Ihrer Aufgaben- und Verantwortungsbereiche;
Darstellung des Zusammenwirkens sämtlicher Projektbeteiligter;
Auftragsvolumen in EUR
(Angabe nur des eigenen Auftragsvolumens);
Anzahl der Personentage
(Angabe nur der eigenen Personentage);
Größe des Projektteams insgesamt;
Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter
(Ihres Unternehmens / Ihrer Bewerbergemeinschaft);
Methodisches und technisches Umfeld
(Detaillierte Auflistung aller angewandten Vorgehensweisen und Methoden sowie
der ggf. eingesetzten (Software-) Werkzeuge);
IT-Infrastruktur
(Beschreibung der IT-Infrastruktur im Projekt, bezogen/reduziert auf den
Auftragsgegenstand);
Aufgabenschwerpunkt/e
(In welchen Bereichen des Auftragsgegenstandes waren Ihre Aufgabenschwerpunkte?);
Vergleichbarkeit
(Ausführliche Darstellung der Vergleichbarkeit mit den hier zu vergebenen
Leistungen);
Ansprechpartner des Referenzkunden mit Tel.Nr. und E-Mail Adresse
(Projektverantwortlicher Ansprechpartner).
Hinweis: Bitte orientieren Sie sich an der vorangegangenen Auflistung. Es
müssen sich alle genannten Punkte in der vorgegebenen Reihenfolge wiederfinden.
Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 15 DIN A4
Seiten (max. 5 DIN A4-Seiten je Referenz), Schriftgrad Arial 11 Pkt.,
Zeilenabstand 1,5.
Sofern Sie die maximale Seitenzahl für die Beantwortung überschreiten, wird nur die erlaubte Seitenanzahl zu diesem Kriterium bewertet, der Rest bleibt unberücksichtigt.
Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss des
Antrages führen. Es wird der Ansprechpartner des Referenzkunden verlangt. Die
Benennung des auftragnehmerseitigen Ansprechpartners (z. B.
Vertriebsbeauftragter) genügt nicht. Die LHM behält sich vor, die Referenzen
beim angegebenen Referenzkunden zu prüfen.
3.2.3. Profilanforderungen Projektpersonal (KG 4):
Die vom künftigen Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen sind durch
entsprechend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erbringen.
Hinsichtlich der Fachkunde und Leistungsfähigkeit werden Mindestanforderungen an
Mitarbeiterzahl und Qualifikationsgrad gestellt. Der Bewerber weist mittels
Personalprofilen nach, dass er entsprechende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
Projekt einsetzen kann.
Die jeweils nachfolgenden Kriterien dienen der Verifikation der angebotenen
Profile und werden im Hinblick auf inhaltliche Schlüssigkeit und
Nachvollziehbarkeit bewertet. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten,
können zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen.
Die LHM behält sich die Möglichkeit vor, bei Unklarheiten in den Profilen
Rücksprache mit dem Bewerber zu halten. Sollte sich – über das gegenständliche
Ausschreibungsverfahren hinaus – im weiteren Projektverlauf herausstellen, dass
angebotene Profile (oder vergleichbare) nicht vorhanden und vom Bewerber nicht
eingesetzt werden können, berechtigt dies die LHM zur außerordentlichen
Kündigung des Vertragshältnisses.
Die geforderten Kenntnisse und Vertiefungsgrade müssen anhand von Beschreibung
der Aus- und Weiterbildung sowie des methodischen Umfelds, der bearbeiteten
Projekte, in denen diese Kenntnisse erworben wurden, nachgewiesen werden (siehe
jeweiliges Kriterium).
Benennen Sie für jedes der folgenden Kriterien Personalprofile für die
Schlüsselpositionen eines Projektteams, die im Projekt eingesetzt werden
könnten.
Folgende Angaben werden in der vorgegebenen Reihenfolge zum jeweiligen
Personalprofil erwartet:
Firmenzugehörigkeit (Seit wann ist das Personal bei Ihnen beschäftigt?)
Art des Beschäftigungsverhältnisses (festangestelltes/freies Personal)
Ausbildung, Studium, Titel
Kurzprofil (beruflicher Werdegang und Projekterfahrung – mit Zeitangaben)
Referenzprojekte
(Dauer, Umfang, Kurzbeschreibung der Tätigkeiten bezogen auf die Kriterien B.4.1
bis B.4.3; es muss erkennbar sein, welche Leistungen die Mitarbeiterin / der
Mitarbeiter selbst erbracht hat)
Methodische, fachliche und technische Kenntnisse
(Ausführungen zu für die jeweilige Rolle geforderten Angaben aus den Kriterien
B.4.1 bis B.4.3)
Zertifizierungen (in Kriterien B.4.1 bis B.4.3 genannte oder vergleichbare).
Verbindliche Hinweise:
1.) Bitte beschränken Sie sich je Profil (inkl. Referenzprojekte) in Ihrer
Darstellung insgesamt auf max. 2 DIN A4 Seiten (Schriftgrad Arial 11 Pkt.,
Zeilenabstand 1,5) und orientieren Sie sich an der Reihenfolge der aufgelisteten
Anforderungen und der Gruppierung der Themenbereiche. Bitte achten Sie auf ein
ausgewogenes Verhältnis (etwa 50:50) in der Darstellung der Erfahrungen und
Kenntnisse einerseits sowie der Referenzprojekte andererseits. Sofern Sie die
maximale Seitenzahl überschreiten, werden nur die Seiten 1 – 2 bewertet, der
Rest bleibt unberücksichtigt. Gleiches gilt, wenn in dem Profil auf Anlagen
verwiesen wird oder dem Profil Anlagen beigefügt sind und in Summe die maximale
Seitenzahl überschritten wird. Es müssen sich alle aufgeführten Punkte der
Anforderung (siehe jeweiliges Kriterium) wiederfinden.
2.) Des Weiteren bitten wir Sie, aus datenschutzrechtlichen Gründen, die Daten
der einzelnen angebotenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu anonymisieren,
sodass diese nicht identifiziert werden können.
3) Die geforderten Kenntnisse und Erfahrungen müssen von jedem Profil erfüllt
werden. Hierbei können einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehrere Profile
erfüllen.
B.4.1 Profilanforderungen – technische & fachliche Architektur / Beratung:
Geben Sie 2 Profile zu Personen mit einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen im Bereich IT-Projektmanagement und Implementierung von IT-Lösungen an.
Die Personen müssen einen Überblick über die technische und fachliche Architektur des Auftragsgegenstandes haben und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auftraggebers zum Auftragsgegenstand beraten.
Gehen Sie in Ihrer Darstellung dabei auf die nachfolgend genannten Aspekte ein und beschreiben Sie, inwieweit Sie diese erfüllen:
— Kurze Darstellung der Berufserfahrung sowie Aus- und Weiterbildung (Erwartung Hochschul-/Universitätsstudium oder gleichwertige Kenntnisse mit entsprechenden Nachweisen, mindestens 5 Jahre Berufserfahrung mit einschlägigen und bereichsübergreifenden relevanten Aufgaben);
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— Kenntnisse in
— technischer bzw. fachlicher Architektur von IT-Systemen;
— Integration von IT-Systemen über Schnittstellen;
— Einsatz von Security-Mechanismen;
— Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit;
— Analytische Fähigkeiten;
— Abstraktionsvermögen;
— Organisationsfähigkeit und Ergebnisorientierung..
Nachweis durch einschlägige Referenzen, Auflistung von Zertifizierungen und sonstige zum Nachweis geeignete Darstellungen.
Hinweis:
Die Profile fließen mit maximal jeweils der Hälfte der erreichbaren Punkte in
die Ermittlung der Eignungspunkte (EP) für dieses Kriterium ein. Sofern Sie die
maximale Seitenzahl von 2 Seiten überschreiten, werden nur die Seiten 1 – 2
bewertet, der Rest bleibt unberücksichtigt.
B.4.2 Profilanforderungen – IT-Projektmanagement:
Benennen Sie zwei Profile mit einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen als
Projektleiter für die Einführung einer IT-Fachanwendung in Form einer
Standardanwendung für den Arbeitsschutz.
Die Personen fungieren als Ansprechpartner / Ansprechpartnerinnen des
Auftragnehmers gegenüber dem Auftraggeber und koordinieren den Projektablauf der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auftragnehmers.
Gehen Sie in Ihrer Darstellung dabei auf die nachfolgend genannten Aspekte ein
und beschreiben Sie, inwieweit Sie diese erfüllen:
— Kurze Darstellung der Berufserfahrung sowie Aus- und Weiterbildung (Erwartung
Hochschul-/Universitätsstudium oder gleichwertige Kenntnisse mit entsprechenden
Nachweisen, mindestens 5 Jahre Berufserfahrung mit einschlägigen und
bereichsübergreifenden relevanten Aufgaben);
— Organisationsfähigkeit und Ergebnisorientierung.
Nachweis durch einschlägige Referenzen, Auflistung von Zertifizierungen und
sonstige zum Nachweis geeignete Darstellungen.
B.4.3 Profilanforderungen – Trainerinnen und Trainer für Mitarbeiterschulungen
Benennen Sie zwei Profile mit einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen im
Bereich IT-Schulungen an.
Die Personen müssen die Multiplikatoren, Administratoren und ggf. einen Teil der
Anwender zu dem Ausschreibungsgegenstand schulen.
Mindeststandards:
Kriterien B.4.1 bis B.4.2:
Definition der erwarteten Erfahrungslevel:
Jedes angebotene Mitarbeiter-Profil muss über mindestens 5 Jahre (B.4.1.-B.4.2) geforderten Bereich verfügen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine, aber gesamtschuldnerische Haftung der Bewerber-/Bietergemeinschaften gegenüber dem Auftraggeber ist Voraussetzung für Vertragsschluss.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge:Grundlage für die Wertung der Teilnahmeanträge sind die in den Eignungsanforderungen genannten Kriterien (vgl. Abschnitt 3 der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen) sowie die geforderten Erklärungen und Angaben (siehe Abschnitt 4 der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen).
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---Die Forderungen und Fragen sind jeweils kenntlich gemacht durch in Klammer gesetzte Buchstaben:
---(A)– Ausschlusskriterium – Werden die mit (A), d. h. Ausschlusskriterien, gekennzeichneten Anforderungen nicht eindeutig mit „Ja“ oder bestätigend beantwortet, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt, auch wenn er beispielsweise auf anderen Gebieten besonders gute Leistungen enthält.
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---**Hinweis**: Es ist ausreichend, das jeweilige A-Kriterium ausschließlich mit „Ja“ oder mit den geforderten Angaben (z. B. Kriterium A.2.2: Jahresumsatz auftragsbezogen) zu beantworten. Eine Wiedergabe des gesamten Textes des Kriteriums ist nicht erforderlich. Sollten Sie dennoch den Text wiedergeben, muss es sich um den exakten Wortlaut des jeweiligen Kriteriums handeln. Umformulierungen oder Weglassungen (z. B. von Klammerzusätzen o. Ä.) stellen eine Änderung der Vergabeunterlagen dar und haben den Ausschluss Ihres Antrages im Teilnahmewettbewerb zur Folge (ggf. nach Nachforderung; vgl. Abschnitt 1.4).
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---(B)– Bewertungskriterium (wird nach Punkten bewertet)Die Bewertung der (B)-Kriterien wird je nach Erfüllungsgrad der angebotenen Antwort vorgenommen. Die Nichterfüllung eines (B)-Kriteriums wird mit 0 Punkten bewertet, die maximale Bewertung erfolgt mit 10 Punkten.
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---Soweit bei den Eignungsanforderungen unter Abschnitt 3 der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen, bei den dort geforderten Kriterien, Seitenbeschränkungen aufgeführt sind, sind diese in Ihrem Teilnahmeantrag einzuhalten. Sofern Sie dies nicht einhalten, wird das jeweilige Kriterium nur bis zu dieser maximalen Seitenbegrenzung bewertet. Der Rest bleibt unberücksichtigt.
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--Im Einzelnen ergibt sich folgende Bewertungsstruktur: Punkte /Begründung der Punktevergabe /Erfüllungsgrad 0 Punkte.
Die Darstellungen erfüllen die Erwartungen des Auftraggebers in nicht brauchbarem Maße. Die Ziele des Auftraggebers wurden deutlich nicht erfüllt.
1 Punkt. Die Darstellungen erfüllen die Erwartungen des Auftraggebers in nicht nachvollziehbarem Maße. Die Ziele des Auftraggebers wurden demnach nicht erfüllt.
2 Punkte. Die Darstellungen erfüllen die Erwartungen des Auftraggebers nur mangelhaft.Mithin liegt fast keine Zielerfüllung vor.
3 Punkte. Die Darstellungen erfüllen die Erwartungen des Auftraggebers nur unzureichend.Insgesamt ist ein geringer Zielerfüllungsgrad festzustellen.
4 Punkte. Die Darstellungen entsprechen teilweise den Erwartungen des Auftraggebers.Die Ziele des Auftraggebers wurden teilweise erfüllt.
5 Punkte. Die Darstellungen entsprechen ausreichend den Erwartungen des Auftraggebers.Es liegt eine ausreichende Zielerfüllung vor.
6 Punkte. Die Darstellungen sind für den Auftraggeber zufriedenstellend.Es liegt eine zufriedenstellende Zielerfüllung vor.
7 Punkte. Die Darstellungen entsprechen überwiegend den Erwartungen des Auftraggebers.Es liegt eine gute Zielerfüllung vor.8 Punkte. Die Darstellungen entsprechen nahezu voll den Erwartungen des Auftraggebers.Es liegt eine beinahe volle Zielerfüllung vor.
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9 Punkte. Die Darstellungen entsprechen den Erwartungen des Auftraggebers in vollem Maße.Die Ziele des Auftraggebers wurden erfüllt.
10 Punkte. Die Darstellungen entsprechen den Erwartungen des Auftraggebers in besonderem Maße.Die Ziele des Auftraggebers wurden mithin übertroffen.
---Es ist beabsichtigt, im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs drei geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Sofern im Teilnahmewettbewerb mehr als 3 Bewerber als geeignet festgestellt werden, werden die drei Bewerber mit den meisten Eignungspunkten zur Angebotsabgabe aufgefordert. Soweit der Abstand des Nächstplatzierten zum Drittplatzierten weniger als 5 % der Eignungspunkte des Drittplatzierten beträgt, so wird auch derjenige Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, der den vierten Platz belegt.
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--- Die Summe der Eignungspunkte ermittelt sich wie folgt: Alle Teilnahmeanträge werden hinsichtlich der Eignung beurteilt. Dabei werden die Teilnahmeanträge je Kriterium (siehe Kriterienkatalog in Abschnitt 3 der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen) geprüft und bewertet. Die Gewichtung der einzelnen (B)-Kriterien steht in Abschnitt 3 der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen als Gewichtungspunkte (GP) rechts außen neben jedem (B)-Kriterium, deutlich als GP gekennzeichnet. Die vergebenen Punkte werden mit den festgelegten GP multipliziert. Die Ergebnisse werden addiert und ergeben je Teilnahmeantrag die entsprechende Summe der Eignungspunkte (EP). Es erfolgt eine kaufmännische Rundung ohne Dezimalstellen.
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---Mindestpunktzahl:Insgesamt (Summe über alle Bewertungskriterien) muss der Bewerber eine Mindestpunktzahl von 6 500 (von insgesamt 10 000 möglichen) Eignungspunkten erreichen, um seine Eignung in diesem Verfahren nachzuweisen. Erreicht der Bewerber insgesamt weniger als 6 500 Eignungspunkte, wird sein Antrag von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Nico Weisenburger
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
URL der Dokumente: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2000000916
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweise:
Zusätzliche Unterlagen:
Die „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag“ samt Anlagen werden
unter http://www.muenchen.de/vgst3 zum Download zur Verfügung gestellt. Bei inhaltlichen Widersprüchen
haben die „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag“ samt Anlagen
Vorrang vor dem Inhalt des Bekanntmachungstextes.
Inhalt des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben der Bekanntmachung sowie der
„Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeantrag“ samt Anlagen entsprechen.
Der Auftraggeber kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen.
Rückfragen:
Von Rückfragen soll nach Möglichkeit abgesehen werden. Rückfragen sind ausschließlich per E-Mail an die
Kontaktstelle (vgl. I.1)) zu richten.
Form:
Bei Abweichungen von den Formvorgaben der „Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den
Teilnahmeantrag“ kann der Auftraggeber die betreffenden Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen.
Bewerberfragen:
Eventuell auftretende Fragen sollen umgehend, jedoch spätestens bis 10.2.2016, 12:00 Uhr an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden:
Später eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Rechtzeitig eingehende Fragen werden gesammelt
und zeitnah in Form eines Fragen- und Antwortenkataloges im Internet unter der unter I.1) angegebenen
Internetadresse der Landeshauptstadt München eingestellt.
Die Bewerberfragen und die entsprechenden Antworten werden Bestandteil der Teilnahmeunterlagen für den
Teilnahmewettbewerb und konkretisieren diese gegebenenfalls.
Unterstützung des Auftraggebers:
Die Landeshauptstadt München (LHM) wird bei der Durchführung des Vergabeverfahrens sowie insbesondere
bei der Bewertung der Teilnahmeanträge von Beratungsunternehmen unterstützt. Alle eingereichten Unterlagen
werden daher auch den beteiligten Mitarbeitern dieser Beratungsunternehmen zugänglich gemacht.
Diese Mitarbeiter unterliegen hinsichtlich aller Informationen zu den Bewerbern und zu den Inhalten der
Teilnahmeanträge der Bewerber der Geheimhaltungspflicht und haben eine entsprechende schriftliche
Erklärung der Vergabestelle unterzeichnet, die sie nach dem BDSG und dem BayDSG verpflichten. Die
Einhaltung der Geheimhaltungspflicht ist innerhalb des Beratungsunternehmens durch entsprechende
Compliance-Maßnahmen abgesichert.
Die LHM trifft alle relevanten Entscheidungen, die dieses Verfahren betreffen, selbständig und in alleiniger
Verantwortung. Die externen Dienstleister schlagen insoweit lediglich die durch Anforderungen abzudeckenden
Inhalte in objektiver und an den Interessen der LHM orientierter Weise vor und überprüfen die vom Auftraggeber
aufgestellten inhaltlichen Anforderungen insbesondere auf technische Sinnhaftigkeit, Realisierbarkeit und
Vergaberechtskonformität (insbesondere hinsichtlich etwaiger Diskriminierungen, Gleichbehandlungsgrundsatz,
Transparenz, Produktneutralität etc.).
Mit Abgabe eines Teilnahmeantrages erklären sich die Bewerber mit dieser Vorgehensweise einverstanden.
Losvergabe:
Es erfolgt keine Aufteilung in Lose. Es liegt ein Ausnahmetatbestand gem. § 97
Abs. 3 Satz 3 GWB vor, welcher eine Gesamtvergabe rechtfertigt.
Es können aus technischen Gründen Customizing- und Pflegeleistungen nur von
demjenigen Unternehmen durchgeführt werden, welches auch das Standardsoftwareprodukt selbst entwickelt
hat. Etwas anderes ist völlig unüblich und auch nicht praktikabel. Weiterhin ist damit zu rechnen, dass
Standardsoftwareprodukte angeboten werden, deren Source Code nicht frei zugänglich ist.
Die am Markt vorhandenen Softwarelösungen bestehen jede für sich aus komplexen
ineinandergreifenden Funktionalitäten und Prozessschritten, die jeder Anbieter
nach eigener Logik umsetzt. Innerhalb der Software benötigen die Funktionen eine
gemeinsame Datenbasis, die ebenfalls nur mit einem System abzubilden ist.
Außerdem bestehen schon aufgrund von Urheber- und Nutzungsrechten faktische und
rechtliche Restriktionen seitens des Softwareanbieters, die eine Erbringung von Customizing- und
Pflegeleistungen durch Dritte unmöglich machen.
Ergebnis: Eine Aufteilung in Fach oder Teillose ist wie oben beschrieben nicht
möglich. Eine Einzelfallabwägung, ob in Losen vergeben werden kann eröffnet sich demnach
nicht. Das zu beschaffende Arbeitsmanagmentsystem kann wie oben ausgeführt nur als Gesamtvergabe beschafft
werden.
Begründung Wahl des Vergabeverfahrens:
Gemäß § 3 EG Abs. 3 Buchst. b) VOL/A kann im Wege eines Verhandlungsverfahrens
mit vorheriger Vergabebekanntmachung vergeben werden, wenn es sich um Aufträge handelt, die
ihrer Natur nach oder wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung eines
Gesamtpreises nicht zulassen.
Dieser Sachverhalt ist bei der Ausschreibung eines Arbeitsmanagmentsystem (AMS)
für das Personal- und Organisationsreferat gegeben.
Es soll eine Standardsoftware beschafft werden, die in einer Vielzahl von
spezifischen Anforderungen angepasst werden muss. Hierzu sind eine Reihe von Customizing- und ggfs. auch
Programmierarbeiten erforderlich. Beispielsweise ist unklar, welche Lizenzkonstellationen der obsiegende
Bieter anbieten wird.
Um eine ausreichende vertragliche Absicherung zu erreichen, soll die Leistung
mittels eines EVB-ITSystemlieferungsvertrages vergeben werden. Wesentliche Merkmale dieses Vertragstyps sind u. a.
Anpassungen, Installation, Konfiguration, Schulung, Einweisung oder Systempflege nach Erklärung der Betriebsbereitschaft.
Genaue Vertragsinhalte (z. B. Abstimmung Zahlungsplan, Verhandlungswünsche der Bieter, Service- und
Supportzeiten) sollen in den Verhandlungsrunden festgesetzt werden.
Aus diesem Grund wird daher vom Offenen Verfahren gem. § 3 EG Abs. 1 VOL/A
Abstand genommen und das Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 3 EG Abs. 3
Buchstabe b) VOL/A vorbereitet. Durch den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb wird sichergestellt,
dass nur geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern-Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber bzw. Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle unverzüglich, das heißt ohne schuldhaftes Zögern, zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern bzw. Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) bzw. bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle zu rügen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 3 GWB), damit die Bewerber bzw. Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können.
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Sofern die Vergabestelle einer Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber bzw. Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Vergabestelle diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2016/S 019-029279 (2016-01-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-06-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2016/S019-029279
Kurze Beschreibung:
Beschaffung eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) für das Personal- u. Organisationsreferat (POR) als Fachreferat für die Landeshauptstadt München (LHM). Die Landeshauptstadt München benötigt die Bereitstellung eines vollständig webbasierten IT-Fachverfahrens in Form einer Standardsoftware für den Arbeitsschutz. Ziel ist es deshalb, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und die Qualität des Arbeitsschutzes zu verbessern, indem die einschlägigen Geschäftsprozesse durch die Einführung eines IT-Systems effizient unterstützt werden. Nach Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems ist die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft sicherzustellen.
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Branchenspezifisches Softwarepaket 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, it@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Geschäftsleitung, Servicebereich Vergabe

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 119-239629
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 019-029279
ABl. S-Ausgabe: 119
Zusätzliche Informationen
Zu II.1.7 und V.2.4. Der angegebene Gesamtwert der Beschaffung bzw. der Wert des Auftrages/Loses entspricht nicht dem tatsächlichen Wert der Beschaffung bzw. des Auftrages/Loses. Dieser Wert wird gemäß Artikel 50 Abs. 4 der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates und § 39 Abs. 6 VgV nicht veröffentlicht, da er u. a. den geschäftlichen Interessen des erfolgreichen Bieters schadet und den lauteren Wettbewerb beeinträchtigt. Da es sich technisch um ein Pflichtfeld handelt, wird der Betrag 0,01 EUR eingegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschaffung eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) für das Personal- u. Organisationsreferat (POR) als Fachreferat für die Landeshauptstadt München (LHM).
Die Landeshauptstadt München benötigt die Bereitstellung eines vollständig webbasierten IT-Fachverfahrens in Form einer Standardsoftware für den Arbeitsschutz.
— Verantwortlichkeiten festlegen/delegieren,
— Gefährdungen identifizieren und beurteilen,
— Maßnahmen festlegen und durchführen,
— Wirksamkeit überprüfen,
— Unterweisungen durchführen,
— arbeitsmedizinische Vorsorge sicherstellen und dokumentieren,
— Verbesserungsvorschläge einreichen,
— Unfälle bearbeiten,
— Arbeitsmittel/-stoffe managen,
— Controlling / Berichtswesen durchführen,
— Audits durchführen,
Beschreibung der Optionen:
— Dienstleistungskontingent ohne Anspruch auf Inanspruchnahme,
— Verlängerung der Wartung und Pflege,
— zusätzliches Schulungskontingent,
— Schnittstellenrealisierung.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB VI Vers. 1.0
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Kostenkriterium: Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB VI Vers. 1.0
Gewichtung der Kosten: 50

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-05-10 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landeshauptstadt München, it@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Geschäftsleitung, Servicebereich Vergabe
Adresse des Käuferprofils: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zu II.1.7 und V.2.4.
Der angegebene Gesamtwert der Beschaffung bzw. der Wert des Auftrages/Loses entspricht nicht dem tatsächlichen Wert der Beschaffung bzw. des Auftrages/Loses. Dieser Wert wird gemäß Artikel 50 Abs. 4 der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates und § 39 Abs. 6 VgV nicht veröffentlicht, da er u. a. den geschäftlichen Interessen des erfolgreichen Bieters schadet und den lauteren Wettbewerb beeinträchtigt. Da es sich technisch um ein Pflichtfeld handelt, wird der Betrag 0,01 EUR eingegeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Telefon: +49 89-2176-2411 📞
Fax: +49 89-2176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern, 80534 München, Deutschland.
Telefon: +49 89-2176-2411,
Fax: +49 89-2176-2847.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Quelle: OJS 2017/S 119-239629 (2017-06-21)