Entwicklung und Anwendung wasserwirtschaftlicher Proxies und Szenarien des Wasserbedarfs in Vergangenheit und Zukunft

Bundesanstalt für Gewässerkunde

Für die hydrologische Modellierung des bewirtschafteten Dargebots von 1950 bis 2100 werden kontinuierliche flächendeckende Zeitreihen (im besten Fall mit einer zeitlichen Auflösung von bis zu einem Tag) von sektorbezogenen Entnahme- bzw. Rückleitungsmengen der öffentlichen und nicht öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (im Weiteren gekürzt nur Ö und NÖW WA genannt) benötigt. Datengrundlage sind die Jahreswerte der Ö und NÖW WA, die in regelmäßigen mehrjährigen Perioden im Rahmen der amtlichen Statistik seit einigen Jahrzehnten erhoben werden. Die Jahre ohne amtliche statistische Erhebung stellen Datenlücken dar, die auf unterschiedlichen räumlichen Bezugseinheiten zeitlich und räumlich verdichtet (bzw. gefüllt) werden. Für die Verdichtung der fehlenden Daten sind jeweils geeignete sektorbezogene Transferfunktionen zu entwickeln, zu bewerten und anzuwenden. Die Ableitung dieser Transferfunktionen erfolgt auf der Basis sozio-ökonomischer und/oder klimatischer Stellvertreterwerte (Proxies, erklärende Variablen), mit deren Hilfe die o. g. Zielgröße hinreichend genau beschrieben werden kann. Nach Auswahl der bestgeeignetsten Transferfunktion sind zum einen die Datenlücken zu füllen und im Bereich außerhalb der Erhebungen zeitlich rückwärts (bis 1950) und vorwärts (bis 2100) zu verlängern. Die vollständige Zeitreihe soll anschließend zeitlich disaggregiert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Gewässerkunde
Postanschrift: Am Mainzer Tor 1
Postleitzahl: 56068
Postort: Koblenz
Kontakt
E-Mail: vergabe@bafg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-19 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 098-175972
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
Die Anforderung der Teilnahmeunterlagen sowie die Abgabe des Teilnahmeantrags sind nur über die eVergabe-Plattform des Bundes zugelassen. Nach Auswertung der Teilnahmeanträge werden die im Verfahren verbleibenden Bewerber zu Verhandlungsgesprächen in die BfG eingeladen. Nach Abschluss der Verhandlungen erhalten die verbliebenen Bewerber sodann eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die hydrologische Modellierung des bewirtschafteten Dargebots von 1950 bis 2100 werden kontinuierliche flächendeckende Zeitreihen (im besten Fall mit einer zeitlichen Auflösung von bis zu einem Tag) von sektorbezogenen Entnahme- bzw. Rückleitungsmengen der öffentlichen und nicht öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (im Weiteren gekürzt nur Ö und NÖW WA genannt) benötigt. Datengrundlage sind die Jahreswerte der Ö und NÖW WA, die in regelmäßigen mehrjährigen Perioden im Rahmen der amtlichen Statistik seit einigen Jahrzehnten erhoben werden. Die Jahre ohne amtliche statistische Erhebung stellen Datenlücken dar, die auf unterschiedlichen räumlichen Bezugseinheiten zeitlich und räumlich verdichtet (bzw. gefüllt) werden. Für die Verdichtung der fehlenden Daten sind jeweils geeignete sektorbezogene Transferfunktionen zu entwickeln, zu bewerten und anzuwenden. Die Ableitung dieser Transferfunktionen erfolgt auf der Basis sozio-ökonomischer und/oder klimatischer Stellvertreterwerte (Proxies, erklärende Variablen), mit deren Hilfe die o. g. Zielgröße hinreichend genau beschrieben werden kann. Nach Auswahl der bestgeeignetsten Transferfunktion sind zum einen die Datenlücken zu füllen und im Bereich außerhalb der Erhebungen zeitlich rückwärts (bis 1950) und vorwärts (bis 2100) zu verlängern. Die vollständige Zeitreihe soll anschließend zeitlich disaggregiert werden.
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Referenznummer: M2/Z1/064.31-021/16
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Koblenz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Abrufbar unter: ftp://vergabe:BuFuGe!15@ftp.bafg.de
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Abrufbar unter: ftp://vergabe:BuFuGe!15@ftp.bafg.de
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Abrufbar unter: ftp://vergabe:BuFuGe!15@ftp.bafg.de Die vollständigen Teilnahmeunterlagen sind auf der E-Vergabe-Plattform des Bundes abzurufen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Fachlicher und technischer Wert (55)
2. Leistungszeitpunkt (15)
3. Preis (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: nur über die E-vergabe-Plattform des Bundes zulässig

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: M2/Z1/064.31-021/16

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes -
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499421 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vergabenachprüfungsanträge gegen die Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, nach § 160 Absatz 3 Nr. 4 GWB sind nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung zulässig sind.
Quelle: OJS 2016/S 098-175972 (2016-05-19)