Entwicklung von Maßnahmen zur effizienten Gewährleistung der Systemsicherheit im deutschen Stromnetz

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Referat I C 4

I. Hintergrund:
Künftig soll die Energieversorgung in Deutschland vorwiegend auf erneuerbaren Energien (EE) aufbauen, und die Stromerzeugung aus Kernenergie schrittweise bis 2022 beendet werden. Im Strombereich stellt dieser Umbau die Netzinfrastruktur vor enorme Herausforderungen, insbesondere bedingt durch den zunehmenden Stromtransport auf Übertragungsnetzebene von Nord nach Süd sowie eine verstärkte Einspeisung kleiner dezentraler Anlagen in die Verteilernetze. Für den Ausbau der EE müssen die Netze sowohl auf Verteiler- als auch auf Übertragungsnetzebene ausgebaut und auf die veränderte Erzeugungssituation eingestellt werden.
Dabei resultieren aus der zunehmenden fluktuierenden EE-Einspeisung und der geographischen Verteilung von Last und Erzeugung in Verbindung mit Netzengpässen erhöhte Anforderungen an die Steuerung des elektrischen Systems, die im Netzbetrieb umgesetzt werden müssen. Dazu gehören insbesondere die verstärkte Bewirtschaftung von Netzengpässen (Redispatch, Einspeisemanagement), die verbesserte Koordination und Kommunikation zwischen allen Akteuren sowie Planung und Prognose. Es muss insbesondere auch sichergestellt werden, dass bei der steigenden Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen diese im notwendigen Maße durch die Netzbetreiber ansteuerbar sind und das System über notwendige netzstabilisierende technische Fähigkeiten (z. B. Bereitstellung von Systemdienstleistungen) verfügt.
II. Ziel des Auftrages:
Im Rahmen des Projektes sollen Untersuchungen zur Optimierung des operativen Stromnetzbetriebes sowie zur Identifizierung relevanter Risiken für den Betrieb der Stromnetze durchgeführt werden. Darauf aufbauend sollen Vorschläge entwickelt werden, mit welchen Maßnahmen die Systemsicherheit im deutschen Stromnetz weiterhin effizient gewährleistet werden kann. Sollten diese Maßnahmen aus Sicht des Auftragnehmers Änderungen des Rechtsrahmens erforderlich machen, ist die Auftraggeberin auf diesen Handlungsbedarf hinzuweisen. Dabei soll der Auftragnehmer nur punktuell unterstützen, eine mögliche Ausformulierung von Gesetzesanpassungen verbleibt als ministerielle Kernaufgabe in der Verantwortung des BMWi.
Hinweis:
Aus Platzgründen kann die komplette Leistungsbeschreibung nicht im Vordruck des EU Amtsblattes und im Ausschreibungsformular auf der Evergabe Plattform abgebildet werden. Gesamte Leistungsbeschreibung ist auf der BMWI Hompage unter Service, Ausschreibungen und Bezeichnung des Auftrages einsehbar und auch als PDF Datei Anlage auf der Evergabe Plattform im entsprechenden Ausschreibungstext abrufbar.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-02-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Referat I C 4
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmwi.de 🌏
E-Mail: bernd.jakobs@bmwi.bund.de 📧
Telefon: +49 30186152275 📞
Fax: +49 30186152698 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 040-065499
ABl. S-Ausgabe: 40
Zusätzliche Informationen
Ihr Angebot soll einer Reihe von Formvorschriften entsprechen, die in den „Leitlinien für Angebote zu Forschungs- und Evaluierungs-Projekten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)“ formuliert sind: Diese „Leitlinien“ können unter der folgenden URL: „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/J-L/leitlinien-fuer-angebote-zu-forschungs-und-evaluierungs-projekten-des-bmwi,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden. Weitere Unterlagen sind nicht erforderlich. Ihr Angebot zu dem im Abschnitt II Nr. 1.1) genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); hierzu bedarf es der Registrierung. Das Angebot muss – komplett mit allen Bestandteilen und in einer PDF-Datei zusammengefasst – spätestens am 5.4.2016 bis 16:30 Uhr (siehe Abschnitt IV Nr. 3.4)) eingestellt worden sein. Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – zu jeder Tageszeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen können Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer (0 30 18) 6 10-12 34 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder per E-Mail „support@bescha.bund.de“ erhalten. Sie können Ihr Angebot auch per Post oder direkter Zustellung (1 ungebundenes Druckexemplar und – unverschlüsselt (gesamte Angebotsunterlagen in einer einzigen PDF-Datei) – auf einer CD-ROM (keine DVD oder USB-Stick)) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1)) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Angebot zu Projekt I C 4 – 012/16!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr – 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr – 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihr Angebot rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Angebots so frühzeitig ein, dass es spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Angebote gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt. Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi. Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden verschiedene durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigte Kriterien (in erster Linie „Qualität und Kompetenz“, „Zweckmäßigkeit der Leistung“, „Preis“) berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe Abschnitt IV Nr. 2.1)). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A). Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht. Der Verzicht auf eine Auftragsvergabe bleibt vorbehalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
I. Hintergrund:
Künftig soll die Energieversorgung in Deutschland vorwiegend auf erneuerbaren Energien (EE) aufbauen, und die Stromerzeugung aus Kernenergie schrittweise bis 2022 beendet werden. Im Strombereich stellt dieser Umbau die Netzinfrastruktur vor enorme Herausforderungen, insbesondere bedingt durch den zunehmenden Stromtransport auf Übertragungsnetzebene von Nord nach Süd sowie eine verstärkte Einspeisung kleiner dezentraler Anlagen in die Verteilernetze. Für den Ausbau der EE müssen die Netze sowohl auf Verteiler- als auch auf Übertragungsnetzebene ausgebaut und auf die veränderte Erzeugungssituation eingestellt werden.
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Dabei resultieren aus der zunehmenden fluktuierenden EE-Einspeisung und der geographischen Verteilung von Last und Erzeugung in Verbindung mit Netzengpässen erhöhte Anforderungen an die Steuerung des elektrischen Systems, die im Netzbetrieb umgesetzt werden müssen. Dazu gehören insbesondere die verstärkte Bewirtschaftung von Netzengpässen (Redispatch, Einspeisemanagement), die verbesserte Koordination und Kommunikation zwischen allen Akteuren sowie Planung und Prognose. Es muss insbesondere auch sichergestellt werden, dass bei der steigenden Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen diese im notwendigen Maße durch die Netzbetreiber ansteuerbar sind und das System über notwendige netzstabilisierende technische Fähigkeiten (z. B. Bereitstellung von Systemdienstleistungen) verfügt.
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II. Ziel des Auftrages:
Im Rahmen des Projektes sollen Untersuchungen zur Optimierung des operativen Stromnetzbetriebes sowie zur Identifizierung relevanter Risiken für den Betrieb der Stromnetze durchgeführt werden. Darauf aufbauend sollen Vorschläge entwickelt werden, mit welchen Maßnahmen die Systemsicherheit im deutschen Stromnetz weiterhin effizient gewährleistet werden kann. Sollten diese Maßnahmen aus Sicht des Auftragnehmers Änderungen des Rechtsrahmens erforderlich machen, ist die Auftraggeberin auf diesen Handlungsbedarf hinzuweisen. Dabei soll der Auftragnehmer nur punktuell unterstützen, eine mögliche Ausformulierung von Gesetzesanpassungen verbleibt als ministerielle Kernaufgabe in der Verantwortung des BMWi.
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Hinweis:
Aus Platzgründen kann die komplette Leistungsbeschreibung nicht im Vordruck des EU Amtsblattes und im Ausschreibungsformular auf der Evergabe Plattform abgebildet werden. Gesamte Leistungsbeschreibung ist auf der BMWI Hompage unter Service, Ausschreibungen und Bezeichnung des Auftrages einsehbar und auch als PDF Datei Anlage auf der Evergabe Plattform im entsprechenden Ausschreibungstext abrufbar.
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Referenznummer: I C 4 - 80 14 37/012; Projekt-Nr. 012/16
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Die Ausführung der Leistung ist nicht ortsgebunden; ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin. / Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Genauer Name, eindeutige Adresse und die Rechtsform (GmbH, GbR etc.) des Antragstellers;
b) Angabe einer für das Projekt zuständigen Kontaktperson einschließlich Telefon- und Telefax-Nummer(n) und sonstiger Kommunikationsanschlüsse und -adressen.
Die Angaben zu den folgenden Punkten bitte auf das unbedingt notwendige Maß beschränken:
c) Beschreibung der institutionellen Struktur des Antragstellers;
d) Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie ggf. für das Projekt relevante Vorarbeiten und Veröffentlichungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eine formfreie Eigenerklärung – bei geplanten Bietergemeinschaften (Konsortien) von jedem Mitglied -, dass die in §§ 6 EG Abs. 4 und 6, 19 EG Abs. 3 Buchstabe f VOL/A aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Das Fehlen dieser Erklärung kann zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungskriterien – technische Leistungsfähigkeit:
Bei der vorliegenden Ausschreibung sind technische, ökonomische und energierechtliche Kenntnisse sowie Fachwissen zur Bewirtschaftung und Steuerung des elektrischen Systems und des Stromnetzes unter zunehmender Einspeisung aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien erforderlich.
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Die Auftragnehmer sollen wissenschaftliche, technische, betriebswirtschaftliche und weitere spartenspezifische Fachkenntnisse im Bereich des Netzbetriebes inkl. Systemsicherheit im deutschen Stromnetz mitbringen. Detaillierte Kenntnisse der Energiewirtschaft, insbesondere der Stromnetz-Betriebsführung, der Netzengpassbewirtschaftung und des Strommarktes sind erforderlich. Ebenfalls erforderlich sind detaillierte systemtechnische Kenntnisse im Bereich dezentraler Erzeugungsanlagen, wie z. B. Erneuerbare Energien Anlagen und Kraft -Wärme-Kopplungs-Anlagen. Die Aufragnehmer sollen Erfahrungen bei der Unterstützung von Ministerien vorweisen können.
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Ausführliche Darstellung von Referenzen (Aufträge, Publikationen, Fachartikel), die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind und nicht älter als 3 Jahre sind. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts sowie eine Angabe des Auftraggebers sowie des zeitlichen Auftragsumfangs enthalten.
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Weitere Kriterien:
— Fachliche und technische Leitungsfähigkeit,
— Fundierte wissenschaftliche, technische, betriebswirtschaftliche, juristische und weitere spartenspezifische Kenntnisse im Bereich der Energiewirtschaft und des Strommarktes,
— Detaillierte Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Netzbetrieb, Netzplanung und -Analyse, Zuverlässigkeitsanalyse, Versorgungsqualität, Systemdynamik, Netzschutz, intelligente Netze und Netzleitsysteme,
— Zugriff auf geeignete Netzberechnungs-Software sowie Netz- und Anlagendaten (z. B. Steuerungstechnik, technische Eigenschaften),
— Erfahrungen bei der Unterstützung von Ministerien.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine(n) Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche(n) Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungs- und Evaluierungs-Aufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)“, die unter der folgenden URL: „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden können.
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(Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Keine besondere Rechtsform (aber siehe Abschnitt III Nr. 3.2)).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-07-05 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Inhaltliche und technische Qualität des Angebotes (60)
2. Organisatorische Umsetzung (10)
3. Preis (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Bernd Jakobs
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.bmwi.de 🌏
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-05-02 📅
Datum des Endes: 2018-03-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: I C 4 - 80 14 37/012; Projekt-Nr. 012/16
Zusätzliche Informationen
Ihr Angebot soll einer Reihe von Formvorschriften entsprechen, die in den „Leitlinien für Angebote zu Forschungs- und Evaluierungs-Projekten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)“ formuliert sind:
Diese „Leitlinien“ können unter der folgenden URL: „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/J-L/leitlinien-fuer-angebote-zu-forschungs-und-evaluierungs-projekten-des-bmwi,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden. Weitere Unterlagen sind nicht erforderlich.
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Ihr Angebot zu dem im Abschnitt II Nr. 1.1) genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); hierzu bedarf es der Registrierung. Das Angebot muss – komplett mit allen Bestandteilen und in einer PDF-Datei zusammengefasst – spätestens am 5.4.2016 bis 16:30 Uhr (siehe Abschnitt IV Nr. 3.4)) eingestellt worden sein.
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Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – zu jeder Tageszeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen können Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer (0 30 18) 6 10-12 34 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder per E-Mail „support@bescha.bund.de“ erhalten.
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Sie können Ihr Angebot auch per Post oder direkter Zustellung (1 ungebundenes Druckexemplar und – unverschlüsselt (gesamte Angebotsunterlagen in einer einzigen PDF-Datei) – auf einer CD-ROM (keine DVD oder USB-Stick)) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1)) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Angebot zu Projekt I C 4 – 012/16!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr – 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr – 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihr Angebot rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Angebots so frühzeitig ein, dass es spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Angebote gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
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Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden verschiedene durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigte Kriterien (in erster Linie „Qualität und Kompetenz“, „Zweckmäßigkeit der Leistung“, „Preis“) berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe Abschnitt IV Nr. 2.1)). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
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Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht.
Der Verzicht auf eine Auftragsvergabe bleibt vorbehalten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern: Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Name: Vergabeprüfstelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Referat I B 6
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Fax: +49 30186155473 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der schützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, d. h. dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).
Sieht sich ein Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BMWi zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem BMWi geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt das BMWi dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei einer Vergabekammer zu stellen.
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Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWi geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWi.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postort: Berlin
Postleitzahl: 11019
Telefon: +49 30186150 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Referat I B 6
Quelle: OJS 2016/S 040-065499 (2016-02-22)