Forschungsvorhaben F2366 – Arbeitsplatzbelastungen bei der Verwendung von Biozidprodukten: Messungen zur inhalativen und dermalen Exposition bei der Ausbringung von Biozidschäumen
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dieses vertreten durch die Präsidenti
Der Auftrag betrifft die quantitative und belastbare Messung der Freisetzung von Aerosolen bei der Schaumanwendung von Bioziden im Vergleich zur Sprühapplikation. Basierend auf dieser vergleichenden Datenlage soll ein Reduktionsfaktor für die Aerosolexposition für Schaumanwendungen gegenüber Sprühapplikationen abgeleitet oder ein Modell für die Expositionsabschätzung von Schaumanwendungen entwickelt werden. Weiteres Ziel ist es, anhand orientierender Messungen an Probanden die inhalative und dermale Exposition an realen oder nachgebildeten Arbeitsplätzen zu bestimmen.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-29.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2016-07-29 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2016-07-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dieses vertreten durch die Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Postanschrift: Friedrich-Henkel-Weg 1-25
Postleitzahl: 44149
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.baua.de/de/Ueber-die-BAuA/Ausschreibungen-Stellenangebote/Forschungsprojekte/Projektausschreibungen.html 🌏
E-Mail: vergabe-f2366@leinemann-partner.de 📧
Fax: +49 3020649092 📠
URL der Dokumente: http://www.lup-dataroom.com/BAuA-F2366 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-29 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 148-267751
ABl. S-Ausgabe: 148
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dauer: 25 Monate
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards:
Mindeststandards:
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-12-20 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-09-13 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 15:00
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Dokumente URL: www.lup-dataroom.com/BAuA-F2366 🌏
URL der Dokumente: www.lup-dataroom.com/BAuA-F2366 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2016/S 148-267751 (2016-07-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag betrifft die quantitative und belastbare Messung der Freisetzung von Aerosolen bei der Schaumanwendung von Bioziden im Vergleich zur Sprühapplikation. Basierend auf dieser vergleichenden Datenlage soll ein Reduktionsfaktor für die Aerosolexposition für Schaumanwendungen gegenüber Sprühapplikationen abgeleitet oder ein Modell für die Expositionsabschätzung von Schaumanwendungen entwickelt werden. Weiteres Ziel ist es, anhand orientierender Messungen an Probanden die inhalative und dermale Exposition an realen oder nachgebildeten Arbeitsplätzen zu bestimmen.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dieses vertreten durch die Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Postanschrift: Friedrich-Henkel-Weg 1-25
Postleitzahl: 44149
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.baua.de/de/Ueber-die-BAuA/Ausschreibungen-Stellenangebote/Forschungsprojekte/Projektausschreibungen.html 🌏
E-Mail: vergabe-f2366@leinemann-partner.de 📧
Fax: +49 3020649092 📠
URL der Dokumente: http://www.lup-dataroom.com/BAuA-F2366 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-29 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 148-267751
ABl. S-Ausgabe: 148
Zusätzliche Informationen
1. Angebot
Es sind die unter http://www.lup-dataroom.com/BAuA-F2366 abrufbaren Vordrucke (Angebotsvordruck und Formblätter) zu verwenden. In der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Formblättern Nr. 1 bis 7 werden die Eignungsanforderungen weiter konkretisiert. Ein vorläufiger Eignungsnachweis durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist möglich.
Das vollständige Angebot ist schriftlich, in deutscher Sprache und rechtsverbindlich unterschrieben mit den geforderten Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle in Papierform sowie in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen.
2. Weitere Unterlagen
Weitere einzureichende Unterlagen (Erklärungen/Nachweise) sind mit der vorangestellten Nummer (z.B. III.1.1 (2)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Angebot als Anlage beizulegen.
3. Fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen
Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären (§ 56 Abs. 2 VgV).
4. Eignungsleihe
Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen hat der Bieter
— die anderen Unternehmen in seinem Angebot zu benennen.
— die unter III.1.1 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für diese benannten Dritten im Angebot beizubringen.
— die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für diese anderen Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bieter auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.
— Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen (Formblatt 6 der Eigenerklärungen zur Eignung).
Erfüllt der jeweils vorgesehene Nachunternehmer die auf diesen zutreffenden Eignungskriterien nicht oder besteht ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB zu Lasten dieses Nachunternehmers, so hat der Bieter diesen Nachunternehmer zu ersetzen.
5. Bietergemeinschaft
Bei Eingehung einer Bietergemeinschaft
— ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bietergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird (Formblatt 7 der Eigenerklärungen zur Eignung).
— sind alle unter III.1.1 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
— sind die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bietergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft, vorzulegen.
6. Unterauftragnehmer
Wird beabsichtigt, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen
der Vergabestelle der/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen gem. III.1.1 zum Nachweis der Eignung für diese/n sowie die entsprechenden Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
7. Mindestanforderungen/Bewertung
Eignungskriterium: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
8. Bieterfragen
Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene E-Mailadresse bis spätestens 29.08.2016, 14:00 Uhr zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten.
9. Kosten
Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Angebots und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durch die Entwicklung neuer Biozidprodukte, wie zum Beispiel kombinierter Desinfektionsreiniger, kommen vermehrt großflächige Schaumanwendungen von Bioziden im professionellen Bereich zum Einsatz. Dies umfasst die Gruppe der Desinfektionsmittel z. B. im Bereich der Hygiene sowie im Lebens- und Futtermittelbereich. Schaumanwendungen finden sich ebenfalls im Bereich der Insektizide, Rodentizide, Holzschutzmittel, Schutzmittel für Baumaterialien, Repellentien und Lockmittel. Bei der Schaumausbringung von Bioziden scheint im Vergleich zur alternativen Sprühanwendung eine geringere Freisetzung von Aerosolen vorzuliegen, welche die inhalative und dermale Exposition des Arbeitnehmers im Vergleich zur Sprühanwendung verringern könnte.
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Zur Expositionsabschätzung bei der Anwendung von Bioziden stehen Technical Guidance Documents und Modelle zur Verfügung. Die Sprühapplikation ist hier ausführlich dokumentiert; so existieren umfangreiche Messwerte zur inhalativen und dermalen Exposition aus Arbeitsplatzmessungen. Dahingegen werden Schaumanwendungen nur am Rande betrachtet. Deshalb wird im Rahmen des Zulassungsverfahrens für Biozidprodukte die Exposition bei Schaumanwendungen auf der Basis von Modellen für Sprühapplikationen abgeschätzt. Hierbei wird möglicherweise die tatsächliche Exposition zum Nachteil des Antragstellers überschätzt.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen.
1. Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formblatt 1)
a) Eigenerklärung zu § 123 GWB
b) Eigenerklärung zu § 124 GWB
c) Eigenerklärung zu § 19 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG)
Zur Abgabe dieser Eigenerklärungen ist das Formblatt 1 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu verwenden.
2. Eigenerklärung zur Eintragung in das Handelsregister gem. § 44 Abs. 1 VgV (Formblatt 2)
Nachweis der Eintragung in das Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in welchem das Unternehmen ansässig ist. Es ist eine aktuelle Kopie (nicht älter als 6 Monate) des Auszugs aus dem Handelsregister vorzulegen.
Zur Abgabe dieser Eigenerklärungen ist das Formblatt 2 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu verwenden.
Wenn die Eigenerklärungen zu 1. lit. a) und b) nicht uneingeschränkt vorgelegt werden können, ist der Grund hierfür im Einzelnen in Form einer vom Bieter eigenständig zu erstellenden Eigenerklärung näher darzulegen. Es erfolgt in diesem Fall kein Ausschluss von der Teilnahme am Verfahren, wenn eine ausreichende Selbstreinigung im Sinne des § 125 GWB nachgewiesen wird oder der zulässige Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB abgelaufen ist. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB wird über einen Ausschluss nach pflichtgemäßen Ermessen entschieden.
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1. Eigenerklärung über das Bestehen bzw. den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung, § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV
Es ist eine Eigenerklärung und der Nachweis über das Bestehen oder eine Eigenerklärung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall bei einem in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit den nachfolgend genannten Mindestdeckungssummen, welche über den Zeitraum der Vertragsausführung uneingeschränkt bestehen bleiben müssen, vorzulegen:
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— 1.500.000,00 EUR pauschal für Personenschäden bei einer 2-fachen Jahresmaximierung und
— 250.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einer 2-fachen Jahresmaximierung.
2. Eigenerklärung zur Umsatzstruktur, § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV
Es ist eine Eigenerklärung zu den folgenden Angaben abzugeben:
— den Gesamtumsatz (in EUR) bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre und
— den Umsatz, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Zur Abgabe dieser Eigenerklärungen ist das Formblatt 3 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu verwenden.
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung zum Nachweis von geeigneten Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV
Eigenerklärung zum Nachweis von geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Auflistung der in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungsaufträge, welche die nachfolgend benannten Erfahrungen abdecken.
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a) Beleg der Kenntnisse und Erfahrungen des Bieters bei der Entwicklung von Messmethoden zur Bestimmung inhalativer Exposition durch Benennung und Kurzbeschreibung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt.
b) Beleg der Kenntnisse und Erfahrungen des Bieters bei der Messung inhalativer Exposition gegenüber chemischen Stoffen oder Gemischen (Arbeitsplatzmessungen) durch Benennung und Kurzbeschreibung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt.
c) Beleg der Kenntnisse und Erfahrungen des Bieters in der Organisation und Durchführung von betrieblichen Projekten sowie der Kompetenzen im Projektmanagement durch Benennung und Kurzbeschreibung von mindestens einem vergleichbaren und themenspezifischen Referenzprojekt (Expositions- und Arbeitsschutzforschung). Im Rahmen der Kurzbeschreibung ist vom Bieter darzulegen, wie das spezifische Projektmanagement zum Projekterfolg beigetragen hat.
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d) Beleg der wissenschaftlichen Kompetenz und Erfahrung des Bieters durch Benennung des Titels und Kurzbeschreibung von mindestens zwei Publikationen des Bieters oder unter Beteiligung des Bieters zur Thematik „Ermittlung und Beurteilung der Exposition gegenüber chemischen Stoffen oder Gemischen“.
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Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenzauftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor.
2. Eigenerklärung zur Personalstruktur gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV
Anzugeben ist das jährliche Mittel der fest angestellten Beschäftigten im Betrieb (ohne freie Mitarbeiter) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Zur Abgabe dieser Eigenerklärungen ist das Formblatt 4 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu verwenden.
3. Angabe gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV dazu, welche Teile des Auftrags vom Bieter / der Bietergemeinschaft unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden.
Zur Abgabe dieser Eigenerklärung ist, soweit erforderlich, das Formblatt 5 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu verwenden.
Zu 1. Eigenerklärung zum Nachweis von geeigneten Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV
Die Referenzen lit. a) bis lit. c) haben mindestens die folgenden Angaben zu umfassen:
(1) den Auftragsgegenstand,
(2) die Kurzbeschreibung des Projekts,
(3) den Auftraggeber mit Anschrift,
(4) den Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Kontaktdaten,
(5) den Auftragswert und
(6) den Auftragszeitraum.
Die Referenzen zu lit. d) haben mindestens die folgenden Angaben zu enthalten:
(1) die Publikation (Titel),
(2) die Kurzbeschreibung der Publikation,
(3) die Benennung der Zeitschrift und
(4) das Erscheinungsdatum der Publikation.
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn
— mindestens jeweils eine Referenz zu lit. a) bis lit. c) und mindestens zwei Publikation zu lit. d) eingereicht wird/werden
— mit der/den vorgelegten Referenzen die gemäß lit. a) bis lit. d) geforderten spezifischen Erfahrungen nachgewiesen werden.
Zu 2. Eigenerklärung zur Personalstruktur gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV
Keine Mindestanforderungen.
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1. Abgabe einer Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes
2. Abgabe einer Eigenerklärung zu Datenschutz und Verschwiegenheit
3. Abgabe einer Schutzerklärung Scientology
4. Abgabe einer Eigenerklärung zu einem Antrag/Angebot gleicher oder ähnlicher Thematik
Zur Abgabe dieser Eigenerklärungen sind die Formblätter Nr. 8 bis 11 der Verpflichtungserklärungen zur Auftragsausführung (Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu verwenden.
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-12-20 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-09-13 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 15:00
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Dokumente URL: www.lup-dataroom.com/BAuA-F2366 🌏
URL der Dokumente: www.lup-dataroom.com/BAuA-F2366 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Angebot
Es sind die unter http://www.lup-dataroom.com/BAuA-F2366 abrufbaren Vordrucke (Angebotsvordruck und Formblätter) zu verwenden. In der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Formblättern Nr. 1 bis 7 werden die Eignungsanforderungen weiter konkretisiert. Ein vorläufiger Eignungsnachweis durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist möglich.
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Das vollständige Angebot ist schriftlich, in deutscher Sprache und rechtsverbindlich unterschrieben mit den geforderten Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle in Papierform sowie in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen.
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2. Weitere Unterlagen
Weitere einzureichende Unterlagen (Erklärungen/Nachweise) sind mit der vorangestellten Nummer (z.B. III.1.1 (2)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Angebot als Anlage beizulegen.
3. Fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen
Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären (§ 56 Abs. 2 VgV).
4. Eignungsleihe
Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen hat der Bieter
— die anderen Unternehmen in seinem Angebot zu benennen.
— die unter III.1.1 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für diese benannten Dritten im Angebot beizubringen.
— die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für diese anderen Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bieter auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.
— Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen (Formblatt 6 der Eigenerklärungen zur Eignung).
Erfüllt der jeweils vorgesehene Nachunternehmer die auf diesen zutreffenden Eignungskriterien nicht oder besteht ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB zu Lasten dieses Nachunternehmers, so hat der Bieter diesen Nachunternehmer zu ersetzen.
5. Bietergemeinschaft
Bei Eingehung einer Bietergemeinschaft
— ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bietergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird (Formblatt 7 der Eigenerklärungen zur Eignung).
Mehr anzeigen
— sind alle unter III.1.1 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
— sind die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bietergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft, vorzulegen.
6. Unterauftragnehmer
Wird beabsichtigt, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen
Mehr anzeigen
der Vergabestelle der/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen gem. III.1.1 zum Nachweis der Eignung für diese/n sowie die entsprechenden Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
7. Mindestanforderungen/Bewertung
Eignungskriterium: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
8. Bieterfragen
Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene E-Mailadresse bis spätestens 29.08.2016, 14:00 Uhr zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten.
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9. Kosten
Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Angebots und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1
Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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