Forschungsvorhaben MLK 005 – Auswirkungen des Mindestlohns auf Beschäftigung, die Arbeitszeit und Arbeitslosigkeit
Mit dem Mindestlohngesetz (MiLoG) ist in Deutschland zum 1.1.2015 erstmals ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 EUR brutto je Zeitstunde eingeführt worden. Der Gesetzgeber hat die Entscheidung über die Anpassung des Mindestlohns einer sozialpartnerschaftlich mit je drei Arbeitnehmer- und drei Arbeitgebervertretern besetzten Kommission unter Leitung eines gemeinsam benannten Vorsitzenden übertragen. Im Rahmen ihres Evaluationsauftrags und der dafür verfügbaren Haushaltsmittel beabsichtigt die Mindestlohnkommission im Vorfeld des zweiten Berichts, der bis Juni 2018 vorzulegen ist, eine Reihe von Forschungsaufträgen zu erteilen, um ausgewählte Aspekte näher untersuchen zu lassen. Hierzu zählt auch die vorliegende Ausschreibung. Der Forschungsauftrags betrifft die Identifikation kausaler Effekte des Mindestlohns auf Beschäftigung, die Arbeitszeit und Arbeitslosigkeit mittels geeigneter quantitativer Verfahren.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2016-11-29
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Auftragsbekanntmachung
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2017-01-23
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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