Wissenschaftliche Untersuchung zur Weiterentwicklung des EU-Strommarktdesigns

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Projekt-Nr. 050/16 I. Hintergrund Die EU-Kommission plant eine Weiterentwicklung der europäischen Rahmenbedingungen zum Strommarktdesign. Diese Weiterentwicklung wird aller Voraussicht nach die folgenden Themen umfassen: – Stärkung der Preissignale in Großhandelsmärkten – Weiterentwicklung von Kurzfrist- und Regelenergiemärkten, insbesondere Kopplung von Strommärkten wie Intraday und Regelenergie – Flexibilisierung der Strommärkte – Vorgaben für Kapazitätsmärkte und Reserven in Form sogenannter „Blueprints“, insbesondere Vorgaben zur grenzüberschreitenden Öffnung von Kapazitätsmärkten – Rolle und Vorgaben für regionale Berichte zur Versorgungssichheit, Harmonisierung der Methodik zur Bemessung von Versorgungssicherheit und die Entwicklung einheitlicher Standard – regionale Zusammenarbeit und Koordinierung im Bereich Versorgungssicherheit – Zukünftige Kompetenzverteilung auf europäischer Ebene, insbesondere zukünftige Kompetenzen von ACER, ENTSO-E und regionalen Koordinatoren (Rolle europäischer Institutionen) Auch Vorgaben zu Netzentgelten werden im Rahmen der Weiterentwicklung des EU-Strommarktdesigns diskutiert. Ein erster Legislativvorschlag soll im Dezember 2016 veröffentlicht werden. Ziel des Vorhabens ist es, den Weiterentwicklungsbedarf der Rahmenbedingungen des europäischen Energiebinnenmarktes mit Blick auf ein neues EU-Strommarktdesign aus wissenschaftlicher Sicht zu analysieren, Konzepte zur Weiterentwicklung zu erarbeiten und im Laufe der Diskussion eingebrachte rechtliche und politisch-institutionelle Vorschläge anderer Akteure aus fachlicher Sicht zu bewerten. II. Kurzfassung der Leistungsbeschreibung In der Studie soll der Auftragnehmer zunächst den bisherigen Umsetzungsstand des dritten Energiebinnenmarktpakets auf EU-Ebene, die Ausgestaltung des Strommarktdesigns und eine Strategieanalyse für bis zu 8 EU-Mitgliedsstaaten überblicksartig erarbeiten und aus wissenschaftlicher Sicht kurz analysieren (AP 1). Ferner soll der Auftragnehmer Hemmnisse für die Umsetzung der Energiewende im geltenden EU-Rechtsrahmen identifizieren und konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des EU-Rechtsrahmens entwickeln (AP 2). . Die Vorschläge der EU-Kommission und anderer Mitgliedsstaaten sollen ökonomisch, technisch und rechtlich bewertet werden und das den Kommissionsvorschlägen zugrunde liegende Impact Assessment überprüft werden (AP 3). Weiter unter Punkt VI.3).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-08-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-08-04 Auftragsbekanntmachung
2016-08-10 Ergänzende Angaben
2016-11-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-08-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmwi.de 🌏
E-Mail: johann.apostel@bmwi.bund.de 📧
Telefon: +49 30186156069 📞
Fax: +49 30186152698 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 152-276204
ABl. S-Ausgabe: 152
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von Punkt II.1.5) Darüber hinaus soll der Auftragnehmer eigene EU-Strommarktszenarien konzipieren und diese mit geeigneten Simulationsmodellen analysieren. Das Impact Assessment der KOM ist zu bewerten (AP 4). Ferner soll der Auftragnehmer insbesondere folgende Bereiche des Strommarktpakets im Detail untersuchen: – Analyse von Hemmnissen und Potenzialen für eine stärkere Flexibilisierung der europäischen Strommärkte in den EU-Mitgliedsstaaten und Erarbeitung von Vorschlägen, wie der Abbau der Flexibilitätshemnisse als „no-regret“ eine Priorität im neuen EU-Strommarktdesign erhält (AP 5) – Erarbeitung von Konzepten zur Weiterentwicklung der europäischen Kurzfrist- und Regelenergiemärkte (AP 6) – Erarbeitung von Konzepten für Blueprints für Kapazitätsmärkte und Reserven sowie Analyse der Wechselwirkungen von Kapazitätsmärkten im EU-Binnenmarkt (AP 7) – Entwicklung eines Konzepts zur Verankerung von regionalen Versorgungssicherheitsberichten in den EU-Rahmenbedingungen sowie zur Rolle der regionalen Versorgungssicherheitsberichte (AP 8) – Entwicklung von Konzepten für eine stärkere regionale Zusammenarbeit im Bereich Versorgungssicherheit (AP 9) – Erarbeitung eines Konzepts zur Weiterentwicklung der Rolle der europäischen Institutionen im Strombereich (AP 10) Ferner sollen relevante Studien und sonstige wissenschaftliche Veröffentlichungen zu den AP 5 bis 10 bewertet werden (AP 11). Im Rahmen des Vorhabens finden 6 große Projekttreffen statt. Es sollen bis zu 15 englischsprachige Diskussionspapiere entwickelt werden (AP 12). Aufgrund der Komplexität der Themen und der großen Querbezüge zu verschieden Marktsegmenten, dem Netzausbau, dem grenzüberschreitenden Stromhandel und der Dekarbonisierung des Energiesystems sollen die entwickelten Konzepte und Zwischenergebnisse in einem Expertenkreis mit jeweils 7 bis 10 Experten insbesondere aus dem Bereich Strombinnenmarkt, Netze, konventionelle Kraftwerke aber auch Erneuerbare Energien (max. 2 Personen) diskutiert werden. (AP 13). Im Rahmen des Auftrags sollen außerdem bis zu fünf Workshops mit Vertretern anderer Mitgliedsstaaten, der EU-Kommission, anderen relevanten Institutionen, Verbänden und weiteren Interessensvertretern organisatorisch und wissenschaftlich vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden (AP 14). Eine ausführliche Leistungsbeschreibung ist als Anlage beigefügt. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Alle Unterlagen und gegebenenfalls gestellte Bieterfragen und Antworten stehen auf der E-Vergabeplattform des Bundes unter „Vergabeunterlagen“ zur Verfügung. Weitere Unterlagen sind nicht erforderlich. Ihr Angebot zu dem im Abschnitt II Nr. 1.1 genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); hierzu bedarf es der Registrierung. Das Angebot muss (komplett mit allen Bestandteilen und – mit Ausnahme des „Angebot E-Vergabe“-Formulars – in einer PDF-Datei zusammengefasst) spätestens am 29.09.2016 bis 16:30 Uhr (siehe Abschnitt IV Nr. 3.4) eingestellt worden sein. Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – zu jeder Tageszeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen können Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer (0 30 18) 6 10-12 34 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder per E-Mail „support@bescha.bund.de“ erhalten. Sie können Ihr Angebot auch per Post in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Angebot zu Projekt I C 4 – 050/16!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 08:00 Uhr – 16:30 Uhr, Fr. 07:30 Uhr – 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihr Angebot rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Angebots so frühzeitig ein, dass es spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Angebote gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt. Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi. Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde und Leistungsfähigkeit) besitzen (§§ 122 GWB, 44, 45, 46 VgV), und nicht gem. §§ 123, 124 GWB auszuschließen sind (siehe auch Abschnitt III, Nr. 2.2). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden verschiedene durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigte Kriterien berücksichtigt (§ 58 Abs. 2 VgV; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 127 GWB). Bieterfragen richten Sie bitte an die in Abschnitt I Nr. 1 angegebene E-Mail-Adresse. Der Verzicht auf eine Auftragsvergabe bleibt vorbehalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projekt-Nr. 050/16 I. Hintergrund Die EU-Kommission plant eine Weiterentwicklung der europäischen Rahmenbedingungen zum Strommarktdesign. Diese Weiterentwicklung wird aller Voraussicht nach die folgenden Themen umfassen: – Stärkung der Preissignale in Großhandelsmärkten – Weiterentwicklung von Kurzfrist- und Regelenergiemärkten, insbesondere Kopplung von Strommärkten wie Intraday und Regelenergie – Flexibilisierung der Strommärkte – Vorgaben für Kapazitätsmärkte und Reserven in Form sogenannter „Blueprints“, insbesondere Vorgaben zur grenzüberschreitenden Öffnung von Kapazitätsmärkten – Rolle und Vorgaben für regionale Berichte zur Versorgungssichheit, Harmonisierung der Methodik zur Bemessung von Versorgungssicherheit und die Entwicklung einheitlicher Standard – regionale Zusammenarbeit und Koordinierung im Bereich Versorgungssicherheit – Zukünftige Kompetenzverteilung auf europäischer Ebene, insbesondere zukünftige Kompetenzen von ACER, ENTSO-E und regionalen Koordinatoren (Rolle europäischer Institutionen) Auch Vorgaben zu Netzentgelten werden im Rahmen der Weiterentwicklung des EU-Strommarktdesigns diskutiert. Ein erster Legislativvorschlag soll im Dezember 2016 veröffentlicht werden. Ziel des Vorhabens ist es, den Weiterentwicklungsbedarf der Rahmenbedingungen des europäischen Energiebinnenmarktes mit Blick auf ein neues EU-Strommarktdesign aus wissenschaftlicher Sicht zu analysieren, Konzepte zur Weiterentwicklung zu erarbeiten und im Laufe der Diskussion eingebrachte rechtliche und politisch-institutionelle Vorschläge anderer Akteure aus fachlicher Sicht zu bewerten. II. Kurzfassung der Leistungsbeschreibung In der Studie soll der Auftragnehmer zunächst den bisherigen Umsetzungsstand des dritten Energiebinnenmarktpakets auf EU-Ebene, die Ausgestaltung des Strommarktdesigns und eine Strategieanalyse für bis zu 8 EU-Mitgliedsstaaten überblicksartig erarbeiten und aus wissenschaftlicher Sicht kurz analysieren (AP 1). Ferner soll der Auftragnehmer Hemmnisse für die Umsetzung der Energiewende im geltenden EU-Rechtsrahmen identifizieren und konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des EU-Rechtsrahmens entwickeln (AP 2). . Die Vorschläge der EU-Kommission und anderer Mitgliedsstaaten sollen ökonomisch, technisch und rechtlich bewertet werden und das den Kommissionsvorschlägen zugrunde liegende Impact Assessment überprüft werden (AP 3). Weiter unter Punkt VI.3).
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Dauer: 36 Monate
Referenznummer: I C 4 - 80 14 37/050; Projekt-Nr. 050/16
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Die Ausführung der Leistung ist nicht ortsgebunden; ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin / Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Genauer Name, eindeutige Adresse und die Rechtsform (GmbH, GbR etc.) des Antragstellers; b) Angabe einer für das Projekt zuständigen Kontaktperson einschließlich Telefonnummer(n) und sonstiger Kommunikationsanschlüsse und -adressen. Die Angaben zu den folgenden Punkten bitte auf das unbedingt notwendige Maß beschränken: c) Beschreibung der institutionellen Struktur des Antragstellers; d) Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie ggf. für das Projekt relevante Vorarbeiten und Veröffentlichungen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eine formfreie Eigenerklärung – bei geplanten Bietergemeinschaften (Konsortien) von jedem Mitglied -, dass die in §§ 123 und 124 GWB aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Das Fehlen dieser Erklärung kann (§ 124 GWB) bzw. muss (§ 123 GWB) regelmäßig zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen!
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Beleg der technischen Leistungsfähigkeit des Bieters durch 1. Vorlage von Referenzen (Aufträge, Publikationen, Fachartikel), die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind und nicht älter als 3 Jahre sind. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts, eine Angabe des Auftraggebers sowie des zeitlichen Auftragsumfangs enthalten. Insbesondere müssen durch die Referenzen des Bieters folgende Voraussetzungen erfüllt sein, damit die technische Leistungsfähigkeit belegt ist (Pro Anstrich sind mindestens 2 Referenzen vorzulegen.): – Fundierte wissenschaftliche, technische, energie- und betriebswirtschaftliche sowie weitere spartenspezifische Kenntnisse im Bereich des EU-Strommarktes – Juristische Expertise im Bereich Erneuerbare Energien und EU-Strommarkt – Erfahrungen in der Erstellung von Strommarktszenarien und Flexibilisierungskonzepten im Energiebereich – Erfahrungen in der Entwicklung und Analyse von Simulationsmodellen im Energiebereich – Erfahrung im Bereich der politischen Meinungsbildungsprozesse und Politikberatung, insbesondere bei der Unterstützung von Ministerien – Erfahrung in der eigenständigen Organisation von Fachveranstaltungen 2. Benennung der Fachkräfte einschließlich ihrer Qualifikationen und Erfahrungen (Angabe zu entsprechenden Vorarbeiten, Veröffentlichungen und Nachweis sehr guter englischer Sprachkenntnisse), die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß § 29 Abs. 2 VgV werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine[n] Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche[n] Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungs- und Evaluierungs-Aufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)“, die auf der Vergabeplattform des Bundes unter „Vergabeunterlagen“ zur Verfügung stehen.(Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Keine besondere Rechtsform (aber siehe Abschnitt III Nr. 3.2).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-12-29 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität und Konkretisierungsgrad der organisatorischen, inhaltlichen und methodischen Umsetzung in den Arbeitspaketen 1 bis 14 (30)
2. Bewertung der methodischen Vorgehensweise in den Arbeitspaketen mit quantitativen Analysen (AP 4 und 5) (15)
3. Einbindung laufender Vorhaben und Beschreibung, in welcher Weise auf die politische und fachliche Diskussion aufgebaut werden kann bzw. diese bei der Bearbeitung berücksichtigt werden (10)
4. Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals (10)
5. Projektmanagement, Zeitplanung, organisatorische Anforderungen (Berichte, Besprechungen, Workshops) (10)
6. Preis (25)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: BMWi, Referat IC4
Hrn. Apostel
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.bmwi.de 🌏
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: I C 4 - 80 14 37/050; Projekt-Nr. 050/16

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern: Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Name: Vergabeprüfstelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der schützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, d. h. dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Sieht sich ein Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß binnen 10 Tagen beim BMWi zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem BMWi geltend gemacht werden. Teilt das BMWi dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei einer Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWi geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWi.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Referat I B 6
Postort: Berlin
Postleitzahl: 11019
Telefon: +49 30186150 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Quelle: OJS 2016/S 152-276204 (2016-08-04)
Ergänzende Angaben (2016-08-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-10 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 155-281251
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 152-276204
ABl. S-Ausgabe: 155
Quelle: OJS 2016/S 155-281251 (2016-08-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 3 494 256,50 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 223-407610
ABl. S-Ausgabe: 223
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von Punkt II.1.5) Darüber hinaus soll der Auftragnehmer eigene EU-Strommarktszenarien konzipieren und diese mit geeigneten Simulationsmodellen analysieren. Das Impact Assessment der KOM ist zu bewerten (AP 4). Ferner soll der Auftragnehmer insbesondere folgende Bereiche des Strommarktpakets im Detail untersuchen: – Analyse von Hemmnissen und Potenzialen für eine stärkere Flexibilisierung der europäischen Strommärkte in den EU-Mitgliedsstaaten und Erarbeitung von Vorschlägen, wie der Abbau der Flexibilitätshemnisse als „no-regret“ eine Priorität im neuen EU-Strommarktdesign erhält (AP 5) – Erarbeitung von Konzepten zur Weiterentwicklung der europäischen Kurzfrist- und Regelenergiemärkte (AP 6) – Erarbeitung von Konzepten für Blueprints für Kapazitätsmärkte und Reserven sowie Analyse der Wechselwirkungen von Kapazitätsmärkten im EU-Binnenmarkt (AP 7) – Entwicklung eines Konzepts zur Verankerung von regionalen Versorgungssicherheitsberichten in den EU-Rahmenbedingungen sowie zur Rolle der regionalen Versorgungssicherheitsberichte (AP 8) – Entwicklung von Konzepten für eine stärkere regionale Zusammenarbeit im Bereich Versorgungssicherheit (AP 9) – Erarbeitung eines Konzepts zur Weiterentwicklung der Rolle der europäischen Institutionen im Strombereich (AP 10) Ferner sollen relevante Studien und sonstige wissenschaftliche Veröffentlichungen zu den AP 5 bis 10 bewertet werden (AP 11). Im Rahmen des Vorhabens finden 6 große Projekttreffen statt. Es sollen bis zu 15 englischsprachige Diskussionspapiere entwickelt werden (AP 12). Aufgrund der Komplexität der Themen und der großen Querbezüge zu verschieden Marktsegmenten, dem Netzausbau, dem grenzüberschreitenden Stromhandel und der Dekarbonisierung des Energiesystems sollen die entwickelten Konzepte und Zwischenergebnisse in einem Expertenkreis mit jeweils 7 bis 10 Experten insbesondere aus dem Bereich Strombinnenmarkt, Netze, konventionelle Kraftwerke aber auch Erneuerbare Energien (max. 2 Personen) diskutiert werden. (AP 13). Im Rahmen des Auftrags sollen außerdem bis zu fünf Workshops mit Vertretern anderer Mitgliedsstaaten, der EU-Kommission, anderen relevanten Institutionen, Verbänden und weiteren Interessensvertretern organisatorisch und wissenschaftlich vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden (AP 14). Eine ausführliche Leistungsbeschreibung ist als Anlage beigefügt. Alle Unterlagen und gegebenenfalls gestellte Bieterfragen und Antworten stehen auf der E-Vergabeplattform des Bundes unter „Vergabeunterlagen“ zur Verfügung. Weitere Unterlagen sind nicht erforderlich. Ihr Angebot zu dem im Abschnitt II Nr. 1.1 genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); hierzu bedarf es der Registrierung. Das Angebot muss (komplett mit allen Bestandteilen und – mit Ausnahme des „Angebot E-Vergabe“-Formulars – in einer PDF-Datei zusammengefasst) spätestens am 19.9.2016 bis 16:30 Uhr (siehe Abschnitt IV Nr. 3.4) eingestellt worden sein. Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – zu jeder Tageszeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen können Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer (0 30 18) 6 10-12 34 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder per E-Mail „support@bescha.bund.de“ erhalten. Sie können Ihr Angebot auch per Post in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Angebot zu Projekt I C 4 – 050/16!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr – 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr – 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihr Angebot rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Angebots so frühzeitig ein, dass es spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Angebote gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt. Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi. Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde und Leistungsfähigkeit) besitzen (§§ 122 GWB, 44, 45, 46 VgV), und nicht gem. §§ 123, 124 GWB auszuschließen sind (siehe auch Abschnitt III, Nr. 2.2). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden verschiedene durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigte Kriterien berücksichtigt (§ 58 Abs. 2 VgV; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 127 GWB). Bieterfragen richten Sie bitte an die in Abschnitt I Nr. 1 angegebene E-Mail-Adresse. Der Verzicht auf eine Auftragsvergabe bleibt vorbehalten.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-11-15 📅
Name: Connect Energy Economics GmbH
Postanschrift: Gabriele-Tergit-Promenade 15
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10963
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: barbara.burstedde@connect-ee.com 📧
Internetadresse: www.connect-ee.com 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2016/S 223-407610 (2016-11-16)