ALW 3.0

Landeshauptstadt München, IT@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Geschäftsleitung, Servicebereich Vergabe

Leistungsgegenstand ist die Beschaffung einer Standardsoftware mit einem Fachverfahren Ausländerwesen (ALW) für die Sachbearbeitung in der Ausländerbehörde der Landeshauptstadt München, einer leichtgewichtigen ALW-Auskunft (Webanwendung) als Hauptkomponenten und der ggf. nötigen Produkterweiterungen/-anpassungen des ALW-Fachverfahrens an die Anforderungen der LHM. Weitehin gehören auch die Schaffung der notwendigen Schnittstellen zu städtischen Fachverfahren und zum städtischen DMS zur eAktenführung, die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems, die Migration der kompletten Fachdaten aus dem IDA DMS in das neue ALW-Fachverfahren, die Schulung der ca. 400 Nutzer, Service und Wartung über einen Zeitraum von 5 Jahren mit der Möglichkeit zur optionalen Verlängerung um weitere 5 Jahre, Optimierungen und Erweiterungen zur besseren Unterstützung der Geschäftsprozesse und die Erstellung von Handbüchern für die unterschiedlichen Arten an Usern zum Auftragsgegenstand.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-02-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-01-24 Auftragsbekanntmachung
2017-09-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-01-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bereitstellung von Software
Referenznummer: 2000003608 / R705066
Kurze Beschreibung:
Leistungsgegenstand ist die Beschaffung einer Standardsoftware mit einem Fachverfahren Ausländerwesen (ALW) für die Sachbearbeitung in der Ausländerbehörde der Landeshauptstadt München, einer leichtgewichtigen ALW-Auskunft (Webanwendung) als Hauptkomponenten und der ggf. nötigen Produkterweiterungen/-anpassungen des ALW-Fachverfahrens an die Anforderungen der LHM. Weitehin gehören auch die Schaffung der notwendigen Schnittstellen zu städtischen Fachverfahren und zum städtischen DMS zur eAktenführung, die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems, die Migration der kompletten Fachdaten aus dem IDA DMS in das neue ALW-Fachverfahren, die Schulung der ca. 400 Nutzer, Service und Wartung über einen Zeitraum von 5 Jahren mit der Möglichkeit zur optionalen Verlängerung um weitere 5 Jahre, Optimierungen und Erweiterungen zur besseren Unterstützung der Geschäftsprozesse und die Erstellung von Handbüchern für die unterschiedlichen Arten an Usern zum Auftragsgegenstand.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bereitstellung von Software 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Branchenspezifisches Softwarepaket 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, it@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Geschäftsleitung, Servicebereich Vergabe
Postanschrift: Marienplatz 8
Postleitzahl: 80331
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏
E-Mail: itm.vergabe@muenchen.de 📧
Fax: +49 89-233-784990 📠
URL der Dokumente: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-24 📅
Einreichungsfrist: 2017-02-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 020-033178
ABl. S-Ausgabe: 20
Zusätzliche Informationen
1. Die in nachfolgender Beschreibung genannten zusätzlichen Unterlagen finden sich in dem Dokument „Bewerbungsbedingungen“ mit Anhängen sowie „Eignungsanforderungen“. Diese werden unter http://www.muenchen.de/vgst3 → ALW 3.0 zum Download bereit gestellt. Soweit in dieser Bekanntmachung auf „Abschnitte“ verwiesen wird, bezieht sich dies stets auf die genannten Dokumente. Die Bewerbungsbedingungen und sonstigen Unterlagen enthalten weiterhin auch Angaben zu Aufbau, Form und Inhalt der einzureichenden Unterlagen. 2. Eventuell auftretende Bewerberfragen sind umgehend, jedoch spätestens bis 14.2.2017, 23:59 Uhr an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Auf eine Beantwortung später eingehender Fragen besteht kein Anspruch. 3. Der Auftraggeber (AG) wird bei der Durchführung des Vergabeverfahrens sowie insbesondere bei der Bewertung der Teilnahmeanträge und Angebote von Beratungsunternehmen unterstützt. Alle eingereichten Unterlagen werden auch den beteiligten Mitarbeitern der Beratungsunternehmen zugänglich gemacht. Diese unterliegen hinsichtlich aller Informationen zu den Bewerbern / Bietern und zu den Inhalten der Teilnahmeanträge und Angebote der Geheimhaltungspflicht und wurden auf das Datengeheimnis verpflichtet. Die Einhaltung der Geheimhaltungspflicht ist innerhalb der Beratungsunternehmen durch Compliance-Maßnahmen abgesichert. Der AG trifft natürlich alle relevanten Entscheidungen dieses Verfahrens selbständig und in alleiniger Verantwortung. 4. Abweichung vom Standardverfahren: Der AG ist lt. §98 iVm. §99 Nr. 1 GWB, § 115 iVm §119 Abs. 2 GWB grundsätzlich an die Anwendung der Verfahrensarten „Offenes und Nicht Offenes Verfahren“ gebunden, es sei denn es liegen begründetet Ausnahmefälle lt. §119 Abs. 2 GWB iVm. §14 Abs. 2, 3, 4 VgV vor, die die Wahl eines der nachrangigen Verfahrens rechtfertigen.Vorliegend basiert die auszuschreibende Leistung auf einer Standardsoftware für das Ausländerwesen. Jedoch bestehen aufgrund der Größe der Ausländerbehörde und der damit verbundenen besonderen Organisationsform eine Vielzahl von spezifischen Anforderungen (z. B. zentrale Dokumentenausgabe, die Zentralkasse und Verschlusssachenbehandlung), die einen entsprechenden Anpassungsaufwand erfordern werden. Weiterhin sind eine Vielzahl von Schnittstellen zu anderen städtischen Fachverfahren über eine EAI-Schnittstelle zu bedienen, die nicht in jeder Ausländerbehörde vorkommen. Die genauen Vertragsinhalte hierzu können durch den AG deshalb noch nicht mit ausreichender Genauigkeit beschrieben werden. Die notwendigen technischen Änderungen müssen mit den Bietern erörtert und verhandelt werden. Die vorgebrachten Umstände lassen in der Konsequenz nur ein Verhandlungsverfahren lt. §14 Abs. 3 Nr. 3 VgV zu. 5. Abweichung vom Grundsatz der Losbildung: Der AG ist sich des Umstands bewusst, dass er als öffentlicher AG gem. §97 Abs. 4 Satz 2 GWB den Beschaffungsgegenstand im Grundsatz nach Fach- und Teillosen getrennt vergeben muss. Eine Abweichung davon ist nur zulässig, wenn wirtschaftliche oder technische Gründe dies erfordern (§97 Abs. 4 Satz 3 GWB). Von der Bildung von Losen wurde bei der vorliegenden Ausschreibung abgesehen, da die zu beschaffende Software zwingend mit den weiteren Leistungen des Auftragsgegenstands (Customizing, Schulungen, Systemservice) kompatibel sein muss und potentielle Bewerber/Bieter somit das gesamte Aufgabenspektrum übernehmen müssen. Zudem müssen die einzelnen Schritte nahtlos ohne Verzögerung fortgesetzt werden. Außerdem bestehen schon aufgrund von Urheber- und Nutzungsrechten rechtliche Restriktionen seitens der Anbieter, die eine Erbringung von Customizing- und Pflegeleistungen durch Dritte objektiv unmöglich machen. Eine Bildung von fachlichen oder mengenabhängigen Teillosen ist daher nicht möglich. 6. Der berechnete Auftragswert entspricht der Regelung des §3 Abs. 11 Alt. 2 VgV. Der tatsächliche Wert errechnet sich aus der Laufzeit von 5 Jahren und der optionalen Vertragsverlängerung von 5 Jahren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 1 710 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Ausländerbehörde (ABH) der Landeshauptstadt München ist Deutschlands größte kommunale Ausländerbehörde. Insgesamt betreut die ABH ca. 400.000 Ausländerinnen und Ausländer und fast eine Million Datensätze. Im Jahr 2015 kam es zu ca. 300 000 persönlichen Vorsprachen in der ABH. Weitere 40.000 Kontakte erfolgten per E-Mail. Es erfolgten über 100.000 Erteilungen (Aufenthaltstitel, Fiktionsbescheinigungen, Duldungen und Gestattungen). Darüber hinaus findet ein ständiger Datenaustausch mit internen (z. B. Einwohnermeldebehörde) wie externen Stellen (Ausländerzentralregister, Bundesdruckerei, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, andere Ausländerbehörden und weitere Ämter) statt.
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Auftragsgegenstand ist die Beschaffung eines neuen IT-Fachverfahrens für die ABH im KVR zur optimierten Bearbeitung aller Tätigkeiten, die im Bereich ALW anfallen sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichtaufgaben. Der Auftragnehmer (AN) muss sicherstellen, dass Anpassungen der Software in Bezug auf zukünftig ergehende gesetzliche Änderungen, vor dem Zeitpunkt der Wirksamkeit umgesetzt und zur Verfügung gestellt werden. Ferner muss eine steigende Zahl von Geschäftsvorfällen in der Fachanwendung bearbeitet werden können.
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Leistungsgegenstand sind mithin:
a) Beschaffung einer Standardsoftware mit folgenden Hauptkomponenten:
— ALW-Fachverfahren für die Sachbearbeitung in der ABH;
— leichtgewichtige ALW-Auskunft (lesende Auskunft, mittels Webanwendung oder Clientinstallation mittels Java).
b) Produkterweiterungen/-anpassungen: die ggf. nötigen Produkterweiterungen/-anpassungen des ALW-Fachverfahrens an die Anforderungen des Auftraggebers (AG) gemäß Leistungsbeschreibung.
c) Schaffung der notwendigen Schnittstellen: Neben den allgemeinen Schnittstellen zu anderen Behörden und Organisationen sind weitere Schnittstellen zu städtischen Fachverfahren und zum städtischen DMS zur eAktenführung bereitzustellen bzw. neu zu erstellen.
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d) Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems:
— Unterstützung (auch vor Ort beim AG) von Installation und Konfiguration des ALW-Fachverfahrens bis zur Herstellung der Betriebsbereitschaft beim AG;
— Installation und Konfiguration auf mehreren Umgebungen (Test-, Migrations-, Produktiv- und Schulungsumgebungen);
— Integration in die vorhandene Systemlandschaft des AG, sowohl des serverseitigen Anteils in der Infrastruktur von it@M als auch des clientseitigen Anteils im KVR;
— Inbetriebnahme der Schnittstellen (extern und intern);
— Test und Fehlerbehebung des ALW-Fachverfahrens und seiner Schnittstellen;
— Unterstützung der Einführung (Go-Live, Early-Life Support).
e) Datenmigration: Migration der kompletten Fachdaten aus dem IDA DMS in das neue ALW-Fachverfahren. Diese Tätigkeit erfordert eine Unterstützung vor Ort (it@M und KVR) und umfasst schwerpunktmäßig:
— Erstellung eines Migrationskonzepts;
— Erstellung einer Mapping-Tabelle auf Feldebene zwischen dem Fachdatenmodell von IDA und dem neuen ALW-Fachverfahren;
— Automatisierte Migration der Daten;
— Test und Qualitätssicherung der durchgeführten Datenmigration;
— Die Migration der elektronischen Akten aus IDA in das städtische DMS ist jedoch nicht Teil des Auftragsgegenstands.
f) Schulung: Schulung der ca. 400 Nutzer, davon ca. 30 Spezial-Sachbearbeiter und fachliche Administratoren, des neuen, für den AG angepassten Verfahrens sowie von ca. 30 IT-Servicemitarbeitern in München;
g) Service und Wartung: Die Systemserviceleistungen für die ALW-Fachanwendung, welche durch den AG gesondert vergütet werden, beginnen erst nach Abnahme des Gesamtsystems durch den AG und laufen fünf Jahre mit der Möglichkeit einer optionalen Verlängerung um weitere 5 Jahre;
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h) Dienstleistungskontigent über die Vertragslaufzeit (Bedarfsposition ohne Anspruch auf Abnahme): Optimierungen und Erweiterungen zur besseren Unterstützung der Geschäftsprozesse im Umfang von ca. 50 Personentagen pro Jahr;
i) Dokumentation: Betriebshandbuch, Administrator Handbuch, Anwenderhandbuch für das angepasste Verfahren.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 710 000 EUR 💰
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Nach Ablauf der fünfjährigen Vertragslaufzeit ist eine einmalige Verlängerung des Vertrages für weitere 5 Jahre möglich.
Beschreibung der Optionen:
Die Inanspruchnahme folgender Leistungen behält sich der Auftraggeber vor:
a) Verlängerung der Systemserviceleistungen für das ALW-Fachverfahren, nach Ablauf der fünfjährigen Laufzeit, um weitere 5 Jahre. Im Rahmen des Service und der Wartung muss der Auftragnehmer alle zukünftig ergehenden gesetzlichen Anforderungen vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens ohne gesonderte Beauftragung durch den Auftraggeber von sich aus zur Verfügung stellen;
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b) Dienstleistungskontigent über die Vertragslaufzeit (Bedarfsposition ohne Anspruch auf Abnahme): Optimierungen und Erweiterungen zur besseren Unterstützung der Geschäftsprozesse im Umfang von ca. 50 Personentagen pro Jahr.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadtgebiet der Landeshauptstadt München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen www.muenchen.de/vgst3 -> ALW 3.0. Der Link gilt auch für III.1.2 und III.1.3.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Es ist beabsichtigt, im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs 3 geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Sofern im Teilnahmewettbewerb mehr als 3 Bewerber als geeignet festgestellt werden, werden die 3 Bewerber mit den meisten Eignungspunkten zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-04-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-11-30 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landeshauptstadt München, it@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Geschäftsleitung, Servicebereich Vergabe
Adresse des Käuferprofils: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏
Dokumente URL: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die in nachfolgender Beschreibung genannten zusätzlichen Unterlagen finden sich in dem Dokument „Bewerbungsbedingungen“ mit Anhängen sowie „Eignungsanforderungen“. Diese werden unter http://www.muenchen.de/vgst3 → ALW 3.0 zum Download bereit gestellt. Soweit in dieser Bekanntmachung auf „Abschnitte“ verwiesen wird, bezieht sich dies stets auf die genannten Dokumente. Die Bewerbungsbedingungen und sonstigen Unterlagen enthalten weiterhin auch Angaben zu Aufbau, Form und Inhalt der einzureichenden Unterlagen.
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2. Eventuell auftretende Bewerberfragen sind umgehend, jedoch spätestens bis 14.2.2017, 23:59 Uhr an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Auf eine Beantwortung später eingehender Fragen besteht kein Anspruch.
3. Der Auftraggeber (AG) wird bei der Durchführung des Vergabeverfahrens sowie insbesondere bei der Bewertung der Teilnahmeanträge und Angebote von Beratungsunternehmen unterstützt. Alle eingereichten Unterlagen werden auch den beteiligten Mitarbeitern der Beratungsunternehmen zugänglich gemacht. Diese unterliegen hinsichtlich aller Informationen zu den Bewerbern / Bietern und zu den Inhalten der Teilnahmeanträge und Angebote der Geheimhaltungspflicht und wurden auf das Datengeheimnis verpflichtet. Die Einhaltung der Geheimhaltungspflicht ist innerhalb der Beratungsunternehmen durch Compliance-Maßnahmen abgesichert. Der AG trifft natürlich alle relevanten Entscheidungen dieses Verfahrens selbständig und in alleiniger Verantwortung.
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4. Abweichung vom Standardverfahren: Der AG ist lt. §98 iVm. §99 Nr. 1 GWB, § 115 iVm §119 Abs. 2 GWB grundsätzlich an die Anwendung der Verfahrensarten „Offenes und Nicht Offenes Verfahren“ gebunden, es sei denn es liegen begründetet Ausnahmefälle lt. §119 Abs. 2 GWB iVm. §14 Abs. 2, 3, 4 VgV vor, die die Wahl eines der nachrangigen Verfahrens rechtfertigen.Vorliegend basiert die auszuschreibende Leistung auf einer Standardsoftware für das Ausländerwesen. Jedoch bestehen aufgrund der Größe der Ausländerbehörde und der damit verbundenen besonderen Organisationsform eine Vielzahl von spezifischen Anforderungen (z. B. zentrale Dokumentenausgabe, die Zentralkasse und Verschlusssachenbehandlung), die einen entsprechenden Anpassungsaufwand erfordern werden. Weiterhin sind eine Vielzahl von Schnittstellen zu anderen städtischen Fachverfahren über eine EAI-Schnittstelle zu bedienen, die nicht in jeder Ausländerbehörde vorkommen. Die genauen Vertragsinhalte hierzu können durch den AG deshalb noch nicht mit ausreichender Genauigkeit beschrieben werden. Die notwendigen technischen Änderungen müssen mit den Bietern erörtert und verhandelt werden. Die vorgebrachten Umstände lassen in der Konsequenz nur ein Verhandlungsverfahren lt. §14 Abs. 3 Nr. 3 VgV zu.
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5. Abweichung vom Grundsatz der Losbildung: Der AG ist sich des Umstands bewusst, dass er als öffentlicher AG gem. §97 Abs. 4 Satz 2 GWB den Beschaffungsgegenstand im Grundsatz nach Fach- und Teillosen getrennt vergeben muss. Eine Abweichung davon ist nur zulässig, wenn wirtschaftliche oder technische Gründe dies erfordern (§97 Abs. 4 Satz 3 GWB). Von der Bildung von Losen wurde bei der vorliegenden Ausschreibung abgesehen, da die zu beschaffende Software zwingend mit den weiteren Leistungen des Auftragsgegenstands (Customizing, Schulungen, Systemservice) kompatibel sein muss und potentielle Bewerber/Bieter somit das gesamte Aufgabenspektrum übernehmen müssen. Zudem müssen die einzelnen Schritte nahtlos ohne Verzögerung fortgesetzt werden. Außerdem bestehen schon aufgrund von Urheber- und Nutzungsrechten rechtliche Restriktionen seitens der Anbieter, die eine Erbringung von Customizing- und Pflegeleistungen durch Dritte objektiv unmöglich machen. Eine Bildung von fachlichen oder mengenabhängigen Teillosen ist daher nicht möglich.
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6. Der berechnete Auftragswert entspricht der Regelung des §3 Abs. 11 Alt. 2 VgV. Der tatsächliche Wert errechnet sich aus der Laufzeit von 5 Jahren und der optionalen Vertragsverlängerung von 5 Jahren.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 89-2176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 89-2176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber/Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern/Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) oder Angebote (Angebotsfrist) gegenüber der Vergabestelle zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 3 GWB), damit die Bewerber/Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern die Vergabestelle einer Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber/Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Vergabestelle diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2017/S 020-033178 (2017-01-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-09-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2017/S020-033178
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 183-374830
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 020-033178
ABl. S-Ausgabe: 183
Zusätzliche Informationen
Der angegebene Gesamtwert der Beschaffung bzw. der Wert des Auftrages entspricht nicht dem tatsächlichen Wert der Beschaffung bzw. des Auftrages. Dieser Wert wird gemäß Artiekl 50 Abs. 4 der Richtlinie 2014/24/EU und § 39 Abs. 6 VgV nicht veröffentlicht, da er u.a. den geschäftlichen Interessen des erfolgreichen Bieters schadet und den lauteren Wettbewerb beeinträchtigt. Da es sich technisch um ein Pflichtfeld handelt, wird der Betrag 0,01 EUR eingegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Ausländerbehörde (ABH) der Landeshauptstadt München ist Deutschlands größte kommunale Ausländerbehörde. Insgesamt betreut die ABH ca. 400 000 Ausländerinnen und Ausländer und fast eine Million Datensätze. Im Jahr 2015 kam es zu ca. 300 000 persönlichen Vorsprachen in der ABH. Weitere 40.000 Kontakte erfolgten per E-Mail. Es erfolgten über 100.000 Erteilungen (Aufenthaltstitel, Fiktionsbescheinigungen, Duldungen und Gestattungen). Darüber hinaus findet ein ständiger Datenaustausch mit internen (z. B. Einwohnermeldebehörde) wie externen Stellen (Ausländerzentralregister, Bundesdruckerei, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, andere Ausländerbehörden und weitere Ämter) statt. Auftragsgegenstand ist die Beschaffung eines neuen IT-Fachverfahrens für die ABH im KVR zur optimierten Bearbeitung aller Tätigkeiten, die im Bereich ALW anfallen sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichtaufgaben. Der Auftragnehmer (AN) muss sicherstellen, dass Anpassungen der Software in Bezug auf zukünftig ergehende gesetzliche Änderungen, vor dem Zeitpunkt der Wirksamkeit umgesetzt und zur Verfügung gestellt werden. Ferner muss eine steigende Zahl von Geschäftsvorfällen in der Fachanwendung bearbeitet werden können.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Das wirtschaftlichste günstigste Angebot in Bezug auf Faktoren Leistung und Preis gemäß UfAB VI, Version 1.0
Qualitätskriterium (Gewichtung): 100
Kostenkriterium: Kriterien in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
Gewichtung der Kosten: 100

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-14 📅
Quelle: OJS 2017/S 183-374830 (2017-09-20)