Beratung und Unterstützung bei der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Für die Landesregierung ist Nachhaltigkeit ein zentrales politisches Leitmotiv, auch in enger Anlehnung an die Sustainable Development Goals (SDG). Zentrales Instrument ist dabei die neue Nachhaltigkeitsstrategie (N!-Strategie), die seit 2011 systematisch aus der ersten Nachhaltigkeitsstrategie des Landes (2007 – 2011) weiterentwickelt wurde. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (nachfolgend: Auftraggeber oder Umweltministerium/UM) ist zuständig für die Konzeption und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg.
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Wichtige Elemente der Nachhaltigkeitsstrategie (N!-Strategie) sind unter anderem:
— Ein eingeführtes Nachhaltigkeitsmanagement mittels konkreter und messbarer politischer Ziele, Nachhaltigkeitsberichten der Ministerien (N!-Berichte), Indikatorenberichten über eine nachhaltige Entwicklung und dem Nachhaltigkeitscheck;
— Die Konzentration auf wichtige Schwerpunktthemen wie Vorbildfunktion der Verwaltung, Klima und Energie, nachhaltiger Konsum, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Lebensraum mit Schwerpunkt Urbaner Raum (einschließlich Mobilität und Integration) oder Digitalisierung sowie die Umsetzung konkreter Maßnahmen;
— Die klare Ausrichtung auf zentrale Zielgruppen (Wirtschaft, Kommunen und Jugend);
— Die kritische und kompetente Begleitung der N!-Strategie durch den Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung.
Nähere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie sind im Internet zu finden unter: http://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/startseite.html />.
Die Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsstrategie im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (Umweltministerium) dient als Schnittstelle zwischen dem Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung, der Öffentlichkeit und der Landesregierung. Sie koordiniert ressortübergreifende Aktivitäten und unterstützt die Ministerien bei der Initiierung und Umsetzung von Aktivitäten im Rahmen der N!-Strategie. Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, die Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsstrategie zu unterstützen.
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Gegenstand der Ausschreibung ist die konzeptionelle Weiterentwicklung, die Planung und Durchführung von Maßnahmen sowie die Kommunikation der Nachhaltigkeitsstrategie auf der Grundlage der bereits laufenden Aktivitäten. Der Auftrag wird in drei Losen vergeben, aus denen sich die Aufgaben des Auftragnehmers ergeben:
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1. Begleitung der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit einschließlich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Betreuung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit,
2. Betreuung und Weiterentwicklung der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit,
3. Betreuung und Weiterentwicklung der Jugendinitiative Nachhaltigkeit.
Das Angebot kann für ein Los, mehrere oder alle Lose eingereicht werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-28.

Wer?
Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-03-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
Menge oder Umfang:
In der Vergangenheit stand für die vertragsgegenständlichen Leistungen und Maßnahmen (für sämtliche Personal- und Sachkosten sowie alle Werbemaßnahmen und -mittel) ein Budget in Höhe von etwa brutto 1 200 000,00 EUR (in Worten: einemillionzweihunderttausend EUR) jährlich zur Verfügung..Der Betrag steht einerseits für die Beratungsleistungen durch den/die Dienstleister einschließlich der Konzeption und Durchführung von einzelnen Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten (Internet, Broschüren-Erstellung, etc.) und andererseits für die Begleichung der bei Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten entstehenden Kosten Dritter – etwa für Mieten, Referenten, Moderatoren, Catering, Druckaufträge, Designaufträge, etc. – zur Verfügung. Die Verwendung der Mittel erfolgt entsprechend dem jeweiligen Einzelauftrag des Auftraggebers..Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet Leistungen in Höhe der aus den letzten Jahren abgeleiteten Mittel abzurufen. Finanzielle Mittel sind derzeit bis zur Höhe von 1 000 000,00 EUR (in Worten: eine Million EUR) jährlich für die Zeit bis zum 31.12.2021 haushaltsrechtlich gesichert. Der Auftraggeber behält sich vor, die Höhe des jeweils zur Verfügung stehenden Budgets in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln anzupassen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Postanschrift: Kernerplatz 9
Postleitzahl: 70182
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.um.baden-wuerttemberg.de 🌏
E-Mail: hans.haeften@um.bwl.de 📧
Telefon: +49 0711126-2628 📞
Fax: +49 0711126-2867 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-28 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 065-123220
ABl. S-Ausgabe: 65
Zusätzliche Informationen
1. Die Angaben gemäß Ziffern III. 1.4), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sind ausschließlich auf Formblättern, die im Teilnahmeantrag enthalten sind, zu erbringen. Der Teilnahmeantrag kann im Internet unter https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/4bb934b2e837a469e053d45e45d9cbc3 eingesehen und heruntergeladen werden. . 2. Änderungen in den Vergabeunterlagen werden im Internet unter https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/4bb934b2e837a469e053d45e45d9cbc3 veröffentlicht. . 3. Bewerberfragen können im Rahmen des Teilnahmeantrags bis zum 4.5.2017 um 12:00 Uhr an die Kontaktstelle – s. Abschnitt I.1 – gerichtet werden. . 4. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind noch keine Angebote abzugeben. Zur Angebotsabgabe fordert der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt gesondert auf. . 5. Die Teilnahmeanträge sind in Papierform bis zum 9.5.2017 um 12:00 Uhr ausschließlich an die Kontaktstelle zu richten: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtshaft Baden-Württemberg Ausschreibungsunterlagen – nicht öffnen. Referat 21 Kernerplatz 9 70182 Stuttgart . 6. Der Auftraggeber behält sich vor, die Höhe des zur Verfügung stehenden Budgets (vgl. Ziffer II.2.1) in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln anzupassen. Der Vertrag wird entsprechende Kündigungs- und Vertragsanpassungsregelungen enthalten. . 7. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf der Basis des Erstangebots ohne Verhandlung zu vergeben. . 8. Bindefrist des Angebots: 13.10.2017.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Landesregierung ist Nachhaltigkeit ein zentrales politisches Leitmotiv, auch in enger Anlehnung an die Sustainable Development Goals (SDG). Zentrales Instrument ist dabei die neue Nachhaltigkeitsstrategie (N!-Strategie), die seit 2011 systematisch aus der ersten Nachhaltigkeitsstrategie des Landes (2007 – 2011) weiterentwickelt wurde. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (nachfolgend: Auftraggeber oder Umweltministerium/UM) ist zuständig für die Konzeption und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg.
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Wichtige Elemente der Nachhaltigkeitsstrategie (N!-Strategie) sind unter anderem:
— Ein eingeführtes Nachhaltigkeitsmanagement mittels konkreter und messbarer politischer Ziele, Nachhaltigkeitsberichten der Ministerien (N!-Berichte), Indikatorenberichten über eine nachhaltige Entwicklung und dem Nachhaltigkeitscheck;
— Die Konzentration auf wichtige Schwerpunktthemen wie Vorbildfunktion der Verwaltung, Klima und Energie, nachhaltiger Konsum, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Lebensraum mit Schwerpunkt Urbaner Raum (einschließlich Mobilität und Integration) oder Digitalisierung sowie die Umsetzung konkreter Maßnahmen;
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— Die klare Ausrichtung auf zentrale Zielgruppen (Wirtschaft, Kommunen und Jugend);
— Die kritische und kompetente Begleitung der N!-Strategie durch den Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung.
Nähere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie sind im Internet zu finden unter: http://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/startseite.html
Die Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsstrategie im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (Umweltministerium) dient als Schnittstelle zwischen dem Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung, der Öffentlichkeit und der Landesregierung. Sie koordiniert ressortübergreifende Aktivitäten und unterstützt die Ministerien bei der Initiierung und Umsetzung von Aktivitäten im Rahmen der N!-Strategie. Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, die Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsstrategie zu unterstützen.
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Gegenstand der Ausschreibung ist die konzeptionelle Weiterentwicklung, die Planung und Durchführung von Maßnahmen sowie die Kommunikation der Nachhaltigkeitsstrategie auf der Grundlage der bereits laufenden Aktivitäten. Der Auftrag wird in drei Losen vergeben, aus denen sich die Aufgaben des Auftragnehmers ergeben:
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1. Begleitung der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit einschließlich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Betreuung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit,
2. Betreuung und Weiterentwicklung der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit,
3. Betreuung und Weiterentwicklung der Jugendinitiative Nachhaltigkeit.
Das Angebot kann für ein Los, mehrere oder alle Lose eingereicht werden.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Begleitung der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit einschließlich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Betreuung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit
Kurze Beschreibung:
Los 1 gliedert sich in 3 Leistungsbereiche:.A. Begleitung der Gesamtstrategie NachhaltigkeitDer erste Leistungsbereich des ersten Loses „Begleitung der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit“ umfasst die konzeptionelle Begleitung, Weiterentwicklung und Planung der Nachhaltigkeitsstrategie insgesamt und die Durchführung einzelner Aktivitäten bzw. Maßnahmen im Rahmen der Gesamtkonzeption. Vom Auftragnehmer sollen dabei im Wesentlichen folgende Aufgaben erbracht werden:.a. Beratung des Auftraggebers mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Verfeinerung der Konzeption der Gesamtstrategie,b. Unterstützung der Geschäftsstelle im Umweltministerium bei der Prozessbegleitung und dem Prozessmanagement der Gesamtstrategie,c. Verbesserung des Nachhaltigkeitsmanagements in Landespolitik und Verwaltung,d. Vergabemanagement für das Umweltministerium nach den Bestimmungen der Verwaltungsvorschrift der Landesregierung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VwV Beschaffung),e. Unterstützung des Auftraggebers bei der Betreuung des Beirats,f. Organisation des Kongresses „10 Jahre Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg“ im März 2018,g. Unterstützung des Auftraggebers durch Kurzexpertisen zu wesentlichen Themenbereichen und Schwerpunktthemen der Nachhaltigkeitsstrategie,h. Unterstützung des Auftraggebers bei der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit mit den verschiedenen Akteuren der Nachhaltigkeitsstrategie (Ministerien, Kommunen, Vereine und Verbände, private Institutionen, freiwillig Engagierte, Bildungseinrichtungen, etc.),i. Impulse und Konzepte zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie (Expertise, Vernetzung, Beobachtung EU, Bund, Länder und Kommunen),j. Durchführung einzelner Aktivitäten bzw. Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber..Aufgabe des Auftragnehmers ist die Unterstützung des Auftraggebers bei der Verfeinerung und Umsetzung der Konzeption sowie bei der Betreuung des Beirats..B. Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.Nachhaltigkeit soll zum Markenzeichen für Baden-Württemberg werden. Dabei sollen folgende Zielsetzungen verfolgt werden:a. Steigerung des nachhaltigkeitsbewussten Verhaltens auf allen Ebenen,b. Aussendung handlungsleitender Impulse und anbieten von Lösungen bzw. Verbesserungen,c. Partizipation fördern und die eigene Wirksamkeit von Akteuren verdeutlichen,d. Förderung der Zusammenarbeit zwischen und innerhalb der Bereiche/Zielgruppen der Nachhaltigkeitsstrategie,e. Bewertung des Erfolgs der eingesetzten Kommunikationsmaßnahmen.Der Auftragnehmer entwickelt die vorhandene Kommunikationsstrategie weiter und setzt diese in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber um. Gewünscht ist ein schlüssiges Gesamtkonzept, welches die Nachhaltigkeitsstrategie einer breiten Öffentlichkeit bekannt macht. Dieses kann u. a. beinhalten:a. Das Aufzeigen einer schlüssigen Kommunikationsstrategie mit zielgruppengerechter Ansprache,b. das Darlegen von neuen Kommunikationswegen für das Thema „Nachhaltigkeit“,c. das Aufspüren interessanter Themen,d. Kommunikation zu Klimaschutzaktivitäten des Landes,e. die Fortführung des Internetportals www.nachhaltigkeitsstrategie.de und seiner Satelliten: www.n-netzwerk.de, www.win-bw.com, www.bne-bw.de (Hinweis: Das Hosting erfolgt auf dem Landesserver und muss im Angebot nicht berücksichtigt werden),f. die Herausgabe des Newsletters,g. die Konzeption und Erstellung von Informationsmaterialien,h. die Organisation der öffentlichkeitswirksamen Begleitung von Projekten, Veranstaltungen und sonstigen Maßnahmen..C. Betreuung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit.Der dritte Leistungsbereich unter Los 1 ist die Begleitung und Unterstützung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN). Der Initiativkreis der WIN ist ein exklusives Gremium, in dem Unternehmen, insbesondere aus dem Mittelstand, in der Regel durch ihre Geschäftsführer oder Eigentümer vertreten sind. Damit werden Entscheider aus der Wirtschaft mit der Politik und ggf. Experten aus der Wissenschaft zusammengebracht. Im Rahmen der WIN wurde bisher eine Vielzahl an Projektvorschlägen identifiziert, die wie beispielsweise die WIN-Charta als Selbstverpflichtung der Unternehmen umgesetzt wurden und die es gilt weiter in die Wirtschaft zu implementieren. Hierzu benötigt die Geschäftsstelle im Umweltministerium konzeptionelle, organisatorische und infrastrukturelle Unterstützung. Die Aufgaben des Auftragnehmers bestehen im Wesentlichen aus folgenden Punkten:.a. Konzeptionelle Weiterarbeit an der Positionierung der WIN als Beratungsorgan eines Nachhaltigen Wirtschaftens in Baden-Württemberg im Rahmen der Gesamtstrategie,b. Beratungsleistungen für die organisatorische Weiterentwicklung der WIN als Netzwerk nachhaltig wirtschaftender Unternehmen,c. Unterstützung der Geschäftsstelle im Umweltministerium im Themenbereich nachhaltigen Wirtschaftens,d. Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, insbesondere Unternehmen, Kammern und Wirtschaftsverbände sowie Hochschulen und weiteren gesellschaftlichen Gruppen, mit dem Ziel, Nachhaltigkeit in der Breite der Wirtschaft zu verankern,e. Durchführung einzelner Aktivitäten bzw. Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber,f. Konzeption und Organisation von Veranstaltungen,g. Inhaltliche Begleitung und Vermarktung der WIN-Charta als Selbstverpflichtung der Unternehmen,h. Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Unterzeichnern der WIN Charta,i. Öffentlichkeitsarbeit, einschließlich Pflege des Internetauftritts.
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Los 1 gliedert sich in 3 Leistungsbereiche:
A. Begleitung der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit
Der erste Leistungsbereich des ersten Loses „Begleitung der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit“ umfasst die konzeptionelle Begleitung, Weiterentwicklung und Planung der Nachhaltigkeitsstrategie insgesamt und die Durchführung einzelner Aktivitäten bzw. Maßnahmen im Rahmen der Gesamtkonzeption. Vom Auftragnehmer sollen dabei im Wesentlichen folgende Aufgaben erbracht werden:
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a. Beratung des Auftraggebers mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Verfeinerung der Konzeption der Gesamtstrategie,
b. Unterstützung der Geschäftsstelle im Umweltministerium bei der Prozessbegleitung und dem Prozessmanagement der Gesamtstrategie,
c. Verbesserung des Nachhaltigkeitsmanagements in Landespolitik und Verwaltung,
d. Vergabemanagement für das Umweltministerium nach den Bestimmungen der Verwaltungsvorschrift der Landesregierung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VwV Beschaffung),
e. Unterstützung des Auftraggebers bei der Betreuung des Beirats,
f. Organisation des Kongresses „10 Jahre Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg“ im März 2018,
g. Unterstützung des Auftraggebers durch Kurzexpertisen zu wesentlichen Themenbereichen und Schwerpunktthemen der Nachhaltigkeitsstrategie,
h. Unterstützung des Auftraggebers bei der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit mit den verschiedenen Akteuren der Nachhaltigkeitsstrategie (Ministerien, Kommunen, Vereine und Verbände, private Institutionen, freiwillig Engagierte, Bildungseinrichtungen, etc.),
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i. Impulse und Konzepte zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie (Expertise, Vernetzung, Beobachtung EU, Bund, Länder und Kommunen),
j. Durchführung einzelner Aktivitäten bzw. Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber.
Aufgabe des Auftragnehmers ist die Unterstützung des Auftraggebers bei der Verfeinerung und Umsetzung der Konzeption sowie bei der Betreuung des Beirats.
B. Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Nachhaltigkeit soll zum Markenzeichen für Baden-Württemberg werden. Dabei sollen folgende Zielsetzungen verfolgt werden:
a. Steigerung des nachhaltigkeitsbewussten Verhaltens auf allen Ebenen,
b. Aussendung handlungsleitender Impulse und anbieten von Lösungen bzw. Verbesserungen,
c. Partizipation fördern und die eigene Wirksamkeit von Akteuren verdeutlichen,
d. Förderung der Zusammenarbeit zwischen und innerhalb der Bereiche/Zielgruppen der Nachhaltigkeitsstrategie,
e. Bewertung des Erfolgs der eingesetzten Kommunikationsmaßnahmen.
Der Auftragnehmer entwickelt die vorhandene Kommunikationsstrategie weiter und setzt diese in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber um. Gewünscht ist ein schlüssiges Gesamtkonzept, welches die Nachhaltigkeitsstrategie einer breiten Öffentlichkeit bekannt macht. Dieses kann u. a. beinhalten:
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a. Das Aufzeigen einer schlüssigen Kommunikationsstrategie mit zielgruppengerechter Ansprache,
b. das Darlegen von neuen Kommunikationswegen für das Thema „Nachhaltigkeit“,
c. das Aufspüren interessanter Themen,
d. Kommunikation zu Klimaschutzaktivitäten des Landes,
e. die Fortführung des Internetportals www.nachhaltigkeitsstrategie.de und seiner Satelliten: www.n-netzwerk.de, www.win-bw.com, www.bne-bw.de (Hinweis: Das Hosting erfolgt auf dem Landesserver und muss im Angebot nicht berücksichtigt werden),
f. die Herausgabe des Newsletters,
g. die Konzeption und Erstellung von Informationsmaterialien,
h. die Organisation der öffentlichkeitswirksamen Begleitung von Projekten, Veranstaltungen und sonstigen Maßnahmen.
C. Betreuung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit
Der dritte Leistungsbereich unter Los 1 ist die Begleitung und Unterstützung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN). Der Initiativkreis der WIN ist ein exklusives Gremium, in dem Unternehmen, insbesondere aus dem Mittelstand, in der Regel durch ihre Geschäftsführer oder Eigentümer vertreten sind. Damit werden Entscheider aus der Wirtschaft mit der Politik und ggf. Experten aus der Wissenschaft zusammengebracht. Im Rahmen der WIN wurde bisher eine Vielzahl an Projektvorschlägen identifiziert, die wie beispielsweise die WIN-Charta als Selbstverpflichtung der Unternehmen umgesetzt wurden und die es gilt weiter in die Wirtschaft zu implementieren. Hierzu benötigt die Geschäftsstelle im Umweltministerium konzeptionelle, organisatorische und infrastrukturelle Unterstützung. Die Aufgaben des Auftragnehmers bestehen im Wesentlichen aus folgenden Punkten:
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a. Konzeptionelle Weiterarbeit an der Positionierung der WIN als Beratungsorgan eines Nachhaltigen Wirtschaftens in Baden-Württemberg im Rahmen der Gesamtstrategie,
b. Beratungsleistungen für die organisatorische Weiterentwicklung der WIN als Netzwerk nachhaltig wirtschaftender Unternehmen,
c. Unterstützung der Geschäftsstelle im Umweltministerium im Themenbereich nachhaltigen Wirtschaftens,
d. Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, insbesondere Unternehmen, Kammern und Wirtschaftsverbände sowie Hochschulen und weiteren gesellschaftlichen Gruppen, mit dem Ziel, Nachhaltigkeit in der Breite der Wirtschaft zu verankern,
e. Durchführung einzelner Aktivitäten bzw. Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber,
f. Konzeption und Organisation von Veranstaltungen,
g. Inhaltliche Begleitung und Vermarktung der WIN-Charta als Selbstverpflichtung der Unternehmen,
h. Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Unterzeichnern der WIN Charta,
i. Öffentlichkeitsarbeit, einschließlich Pflege des Internetauftritts.
Menge oder Umfang: Für die anzubietenden Leistungen und Maßnahmen stand in der Vergangenheit für sämtliche Personal- und Sachkosten sowie alle Werbemaßnahmen und –mittel ein durchschnittliches Budget in Höhe von jährlich etwa brutto 800 000,00 EUR (in Worten: achthunderttausend Euro) zur Verfügung. Bei vier Jahren wären dies insgesamt brutto 3 200 000,00 Euro (in Worten: dreimillionenzweihunderttausend EUR)..Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet Leistungen in Höhe der aus den letzten Jahren abgeleiteten Mittel abzurufen.
Für die anzubietenden Leistungen und Maßnahmen stand in der Vergangenheit für sämtliche Personal- und Sachkosten sowie alle Werbemaßnahmen und –mittel ein durchschnittliches Budget in Höhe von jährlich etwa brutto 800 000,00 EUR (in Worten: achthunderttausend Euro) zur Verfügung. Bei vier Jahren wären dies insgesamt brutto 3 200 000,00 Euro (in Worten: dreimillionenzweihunderttausend EUR).
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Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet Leistungen in Höhe der aus den letzten Jahren abgeleiteten Mittel abzurufen.
Zusätzliche Angaben zu den Losen: Die Vertragslaufzeit kann um bis zu 2 Jahre verlängert werden.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Betreuung und Weiterentwicklung der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit
Kurze Beschreibung:
In den Kommunen bündeln sich fast alle Themen nachhaltiger Entwicklung. Deshalb ist die Kommunale Initiative Nachhaltigkeit als weitere Zielgruppeninitiative neben der Wirtschaftsinitiative und der Jugendinitiative mit einer Auftaktveranstaltung am 13.3.2014 ins Leben gerufen worden. Die Geschäftsstelle der Kommunalen Initiative ist beim Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg – LUBW angesiedelt. Sie hat ein breites Angebot an Unterstützungsmaßnahmen entwickelt, um ein verlässlicher Partner der Kommunen im Land für eine nachhaltige Stadt- und Kommunalentwicklung zu sein und nachhaltiges Handeln fest in den Kommunen zu
verankern..Die Kommunale Initiative Nachhaltigkeit verfolgt in erster Linie das Ziel, Kommunen bei der Einführung von Instrumenten zur Steuerung des kommunalen Nachhaltigkeitsprozesses zu unterstützen. Dazu gehören etwa Leitbilder einer nachhaltigen Entwicklung, Nachhaltigkeitsziele und -indikatoren, Nachhaltigkeitsberichte und der Nachhaltigkeits-Check. Darüber hinaus wird die Vorbildfunktion der Verwaltung etwa im Bereich nachhaltige Beschaffung unterstützt und der Erfahrungsaustausch gefördert. Südlich von Rottweil ist die Nachhaltigkeitsregion 5G eingerichtet worden. Derzeit befinden sich die Leitfäden „N!-Berichte für Kommunen“ und „Nachhaltige Beschaffung konkret“ in Überarbeitung und ein eigenes Internetportal befindet sich im Aufbau. Nachhaltige Kommunen können im N!-Atlas (https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsatlas – Nachhaltigkeitsatlas) der LUBW recherchiert werden. Die vierte Jahrestagung der Kommunalen Initiative findet am 21.4.2017 auf der Landesmesse Stuttgart im Rahmen der Messe Fair Handeln statt. Landesweite oder regionale Workshops zu Themen wie nachhaltige Beschaffung, Prozessbegleitung, Verankerung von Nachhaltigkeit in der Kommunalverwaltung oder Moderation werden über das Jahr verteilt vom Nachhaltigkeitsbüro der LUBW angeboten. Weitere Informationen, auch zu den Förderprogrammen der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit finden Sie unter http://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/informieren/zielgruppen/kommunen.html sowie https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/nachhaltigkeit..Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass er eine in sich schlüssige Konzeption für die Weiterentwicklung der Kommunalen Initiative erstellt und eine Strategie zur zielgruppenspezifischen Ansprache von Kommunen erarbeitet, die einen klaren Zusammenhang zur Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg erkennen lassen. Dabei soll ein besonderer Fokus auf die Sichtbarkeit der Initiative nach außen gelegt werden. Darüber hinaus soll die im Aufbau befindliche Internetplattform zielgruppengerecht weiterentwickelt, betreut (einschl. redaktioneller Verantwortung und vollständiger technischer Betreuung) und bekanntgemacht werden..Die Aufgaben des Auftragnehmers bestehen im Wesentlichen aus folgenden Punkten:.1. Beratung des Auftraggebers und konzeptionelle Weiterentwicklung der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit unter dem Dach der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit,2. Schlüssige Bündelung der Aktivitäten der Kommunalen Initiative mit dem Ziel, deren Sichtbarkeit zu erhöhen,3. Unterstützung des Auftraggebers bei der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit mit den verschiedenen Akteuren der Kommunalen Initiative mit dem Ziel, Nachhaltigkeit in der Breite der Kommunen zu verankern und zu einem zentralen Thema der Kommunen zu machen,4. Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Aktivitäten bzw. Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption (z.B. Durchführung von Jahrestagungen, Workshops, Wettbewerben usw.) in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber,5. Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, z. B.a. Leitung, Konzeption und redaktionelle Verantwortung hinsichtlich der Internet-Plattform (Hinweis: Das Hosting erfolgt auf dem Landesserver und muss im Angebot nicht berücksichtigt werden),b. technische Betreuung der Plattform,c. Maßnahmen zur weiteren Bekanntmachung des Internetportals,d. Erstellung von Broschüren und Flyern einschließlich der Konzeption, Inhalte und Gestaltung..Die angestoßenen Maßnahmen sollen weitergeführt, vertieft sowie weiterentwickelt werden. Insbesondere soll die Bekanntheit der Kommunalen Initiative und das kommunale Interesse an ihr deutlich erhöht werden. Hierzu benötigt die Geschäftsstelle im Umweltministerium konzeptionelle, organisatorische und infrastrukturelle Unterstützung. Darüber hinaus ist darzulegen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um Schnittstellenprobleme zu anderen Losen, insbesondere zu Los 1, zu vermeiden.
verankern.
Die Kommunale Initiative Nachhaltigkeit verfolgt in erster Linie das Ziel, Kommunen bei der Einführung von Instrumenten zur Steuerung des kommunalen Nachhaltigkeitsprozesses zu unterstützen. Dazu gehören etwa Leitbilder einer nachhaltigen Entwicklung, Nachhaltigkeitsziele und -indikatoren, Nachhaltigkeitsberichte und der Nachhaltigkeits-Check. Darüber hinaus wird die Vorbildfunktion der Verwaltung etwa im Bereich nachhaltige Beschaffung unterstützt und der Erfahrungsaustausch gefördert. Südlich von Rottweil ist die Nachhaltigkeitsregion 5G eingerichtet worden. Derzeit befinden sich die Leitfäden „N!-Berichte für Kommunen“ und „Nachhaltige Beschaffung konkret“ in Überarbeitung und ein eigenes Internetportal befindet sich im Aufbau. Nachhaltige Kommunen können im N!-Atlas (https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsatlas – Nachhaltigkeitsatlas) der LUBW recherchiert werden. Die vierte Jahrestagung der Kommunalen Initiative findet am 21.4.2017 auf der Landesmesse Stuttgart im Rahmen der Messe Fair Handeln statt. Landesweite oder regionale Workshops zu Themen wie nachhaltige Beschaffung, Prozessbegleitung, Verankerung von Nachhaltigkeit in der Kommunalverwaltung oder Moderation werden über das Jahr verteilt vom Nachhaltigkeitsbüro der LUBW angeboten. Weitere Informationen, auch zu den Förderprogrammen der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit finden Sie unter http://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/informieren/zielgruppen/kommunen.html sowie https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/nachhaltigkeit.
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Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass er eine in sich schlüssige Konzeption für die Weiterentwicklung der Kommunalen Initiative erstellt und eine Strategie zur zielgruppenspezifischen Ansprache von Kommunen erarbeitet, die einen klaren Zusammenhang zur Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg erkennen lassen. Dabei soll ein besonderer Fokus auf die Sichtbarkeit der Initiative nach außen gelegt werden. Darüber hinaus soll die im Aufbau befindliche Internetplattform zielgruppengerecht weiterentwickelt, betreut (einschl. redaktioneller Verantwortung und vollständiger technischer Betreuung) und bekanntgemacht werden.
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Die Aufgaben des Auftragnehmers bestehen im Wesentlichen aus folgenden Punkten:
1. Beratung des Auftraggebers und konzeptionelle Weiterentwicklung der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit unter dem Dach der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit,
2. Schlüssige Bündelung der Aktivitäten der Kommunalen Initiative mit dem Ziel, deren Sichtbarkeit zu erhöhen,
3. Unterstützung des Auftraggebers bei der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit mit den verschiedenen Akteuren der Kommunalen Initiative mit dem Ziel, Nachhaltigkeit in der Breite der Kommunen zu verankern und zu einem zentralen Thema der Kommunen zu machen,
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4. Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Aktivitäten bzw. Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption (z.B. Durchführung von Jahrestagungen, Workshops, Wettbewerben usw.) in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber,
5. Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, z. B.
a. Leitung, Konzeption und redaktionelle Verantwortung hinsichtlich der Internet-Plattform (Hinweis: Das Hosting erfolgt auf dem Landesserver und muss im Angebot nicht berücksichtigt werden),
b. technische Betreuung der Plattform,
c. Maßnahmen zur weiteren Bekanntmachung des Internetportals,
d. Erstellung von Broschüren und Flyern einschließlich der Konzeption, Inhalte und Gestaltung.
Die angestoßenen Maßnahmen sollen weitergeführt, vertieft sowie weiterentwickelt werden. Insbesondere soll die Bekanntheit der Kommunalen Initiative und das kommunale Interesse an ihr deutlich erhöht werden. Hierzu benötigt die Geschäftsstelle im Umweltministerium konzeptionelle, organisatorische und infrastrukturelle Unterstützung. Darüber hinaus ist darzulegen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um Schnittstellenprobleme zu anderen Losen, insbesondere zu Los 1, zu vermeiden.
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Menge oder Umfang: Für die anzubietenden Leistungen und Maßnahmen stand in der Vergangenheit für sämtliche Personal- und Sachkosten sowie alle Werbemaßnahmen und –mittel ein durchschnittliches Budget in Höhe von jährlich etwa brutto 150 000,00 EUR (in Worten: einhundertfünfzigtausend Euro) zur Verfügung. Bei vier Jahren wären dies insgesamt brutto 600 000,00 EUR (in Worten: sechshunderttausend EUR )..Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet Leistungen in Höhe der aus den letzten Jahren abgeleiteten Mittel abzurufen.
Für die anzubietenden Leistungen und Maßnahmen stand in der Vergangenheit für sämtliche Personal- und Sachkosten sowie alle Werbemaßnahmen und –mittel ein durchschnittliches Budget in Höhe von jährlich etwa brutto 150 000,00 EUR (in Worten: einhundertfünfzigtausend Euro) zur Verfügung. Bei vier Jahren wären dies insgesamt brutto 600 000,00 EUR (in Worten: sechshunderttausend EUR ).
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Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Betreuung und Weiterentwicklung der Jugendinitiative Nachhaltigkeit
Kurze Beschreibung:
Auf die junge Generation kommt es ganz besonders an, wenn es um die Fragen der Zukunft unseres Landes und der nachhaltigen Entwicklung geht. Deshalb können sich junge Menschen in der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg bereits seit dem Jahr 2009 engagieren, um mit ihre Ideen und Sichtweisen die jetzige und zukünftige Gesellschaft mitzugestalten. Im Rahmen der Jugendinitiative Nachhaltigkeit haben junge Menschen die Möglichkeit, sich am Diskurs um nachhaltige Entwicklung zu beteiligen und selbst eigene Projekte auf den Weg zu bringen. Zum Austausch von Ideen und Meinungen dient die Internetplattform
www.wir-ernten-was-wir-saeen.de.Die Jugendinitiative lebt von ihrer Themenoffenheit und der sich daraus ergebenden Vielfalt. Um die Themen der Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen, braucht es Austausch, Auseinandersetzung und Mitarbeit. Deshalb unterstützt die Jugendinitiative alle Formate von Jugendbeteiligung und Förderung von Jugendengagement mit dem Ziel, eine wirkungsvolle politische Beteiligung zu entfalten und zu verstetigen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen den Mehrwert ihres Engagements erkennen und motiviert werden, eigene Projekte zu starten..Das Hauptanliegen der Jugendinitiative besteht darin, alltagstaugliche Handlungshinweise zu geben und Orientierung zu stiften. Hierbei liegt der Fokus auf Themen, mit denen alle Jugendlichen konfrontiert werden und die eine hohe Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung haben, z. B. nachhaltiger Konsum, nachhaltige Mobilität, etc...Die Jugendinitiative hat drei Tätigkeitsschwerpunkte:.a. Aktionen (u.a. Workshops, Veranstaltungen, Wettbewerbe, sonstige Aktivitäten, vgl. www.wewws.de/unsere-aktionen)..b. Jugendkommunikation und Nachhaltigkeit (Plattform www.wir-ernten-was-wir-saeen.de der Jugendinitiative und social media, z. B. www.facebook.com/wewws).c. Betreuung des Jugendbeirats der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg:Mit dem Jugendbeirat wurde im Jahr 2012 ein Gremium institutionalisiert, das eine Schnittstelle zwischen den Jugendlichen und der politischen Ebene darstellt. Durch die direkte Verbindung zur Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsstrategie im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und einem Sitz im Beirat der Landesregierung für Nachhaltige Entwicklung kann der Jugendbeirat die Interessen der Jugendlichen in die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes einbringen. Derzeit engagieren sich 21 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Baden-Württemberg im Jugendbeirat..Vom Auftragnehmer wird erwartete, dass er eine in sich schlüssige Konzeption für die Weiterentwicklung der Jugendinitiative erstellt und eine Strategie zur zielgruppenspezifischen Ansprache von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erarbeitet, die einen klaren Zusammenhang zur Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg erkennen lassen. Darüber hinaus sollen die Internetplattform der Jugendinitiative zielgruppengerecht weiterentwickelt, betreut (einschl. redaktioneller Verantwortung und vollständiger technischer Betreuung) und bekanntgemacht sowie neue Wege der Jugendkommunikation erarbeitet werden. Im Rahmen der Neuausschreibung soll zudem ein Konzept zur Betreuung und Weiterentwicklung des Jugendbeirats vorgelegt werden..Dabei sollen gleichermaßen didaktische wie kommunikative Aspekte Berücksichtigung finden. Als Anhaltspunkte hinsichtlich der Gesamtstrategie können für die Angebotserstellung die Aussagen unter „1. Los: Begleitung der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit einschließlich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Betreuung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit“ dienen..Die Aufgaben des Auftragnehmers bestehen im Wesentlichen aus folgenden Punkten:.1. Beratung des Auftraggebers und konzeptionelle Weiterentwicklung der Jugendinitiative Nachhaltigkeit unter dem Dach der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit,2. Beratung des Auftraggebers bezüglich der Weiterentwicklung der Architektur der Jugendinitiative einschließlich des Jugendbeirats,3. Betreuung des Jugendbeirats der Nachhaltigkeitsstrategie,4. Unterstützung des Auftraggebers bei der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit mit den verschiedenen Akteuren der Jugendarbeit mit dem Ziel, Nachhaltigkeit zu einem zentralen Thema der jungen Generation zu machen,5. Organisation und Durchführung von Aktivitäten bzw. Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption (z.B. Durchführung von Workshops, Wettbewerben usw.) in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber,6. Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, z. B.a. Newsletter / Broschüren,b. Leitung, Konzeption und redaktionelle Verantwortung der Internet-Plattform www.wir-ernten-was-wir-saeen.de (Hinweis: Das Hosting erfolgt nicht auf dem Landesserver. Deshalb wird erwartet, dass das Hosting vom Auftragnehmer geklärt wird. Das Angebot soll daher auch die Leistung „Hosting der Website“ umfassen.),c. technische Betreuung der Plattform,d. Maßnahmen zur weiteren Bekanntmachung des Internetportals und der Jugendinitiative,e. Konzeption und Ausbau der Präsenz in sozialen Netzwerken.
Die Jugendinitiative lebt von ihrer Themenoffenheit und der sich daraus ergebenden Vielfalt. Um die Themen der Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen, braucht es Austausch, Auseinandersetzung und Mitarbeit. Deshalb unterstützt die Jugendinitiative alle Formate von Jugendbeteiligung und Förderung von Jugendengagement mit dem Ziel, eine wirkungsvolle politische Beteiligung zu entfalten und zu verstetigen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen den Mehrwert ihres Engagements erkennen und motiviert werden, eigene Projekte zu starten.
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Das Hauptanliegen der Jugendinitiative besteht darin, alltagstaugliche Handlungshinweise zu geben und Orientierung zu stiften. Hierbei liegt der Fokus auf Themen, mit denen alle Jugendlichen konfrontiert werden und die eine hohe Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung haben, z. B. nachhaltiger Konsum, nachhaltige Mobilität, etc..
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Die Jugendinitiative hat drei Tätigkeitsschwerpunkte:
a. Aktionen (u.a. Workshops, Veranstaltungen, Wettbewerbe, sonstige Aktivitäten, vgl. www.wewws.de/unsere-aktionen).
b. Jugendkommunikation und Nachhaltigkeit (Plattform www.wir-ernten-was-wir-saeen.de der Jugendinitiative und social media, z. B. www.facebook.com/wewws)
c. Betreuung des Jugendbeirats der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg:
Mit dem Jugendbeirat wurde im Jahr 2012 ein Gremium institutionalisiert, das eine Schnittstelle zwischen den Jugendlichen und der politischen Ebene darstellt. Durch die direkte Verbindung zur Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsstrategie im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und einem Sitz im Beirat der Landesregierung für Nachhaltige Entwicklung kann der Jugendbeirat die Interessen der Jugendlichen in die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes einbringen. Derzeit engagieren sich 21 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Baden-Württemberg im Jugendbeirat.
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Vom Auftragnehmer wird erwartete, dass er eine in sich schlüssige Konzeption für die Weiterentwicklung der Jugendinitiative erstellt und eine Strategie zur zielgruppenspezifischen Ansprache von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erarbeitet, die einen klaren Zusammenhang zur Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg erkennen lassen. Darüber hinaus sollen die Internetplattform der Jugendinitiative zielgruppengerecht weiterentwickelt, betreut (einschl. redaktioneller Verantwortung und vollständiger technischer Betreuung) und bekanntgemacht sowie neue Wege der Jugendkommunikation erarbeitet werden. Im Rahmen der Neuausschreibung soll zudem ein Konzept zur Betreuung und Weiterentwicklung des Jugendbeirats vorgelegt werden.
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Dabei sollen gleichermaßen didaktische wie kommunikative Aspekte Berücksichtigung finden. Als Anhaltspunkte hinsichtlich der Gesamtstrategie können für die Angebotserstellung die Aussagen unter „1. Los: Begleitung der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit einschließlich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Betreuung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit“ dienen.
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1. Beratung des Auftraggebers und konzeptionelle Weiterentwicklung der Jugendinitiative Nachhaltigkeit unter dem Dach der Gesamtstrategie Nachhaltigkeit,
2. Beratung des Auftraggebers bezüglich der Weiterentwicklung der Architektur der Jugendinitiative einschließlich des Jugendbeirats,
3. Betreuung des Jugendbeirats der Nachhaltigkeitsstrategie,
4. Unterstützung des Auftraggebers bei der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit mit den verschiedenen Akteuren der Jugendarbeit mit dem Ziel, Nachhaltigkeit zu einem zentralen Thema der jungen Generation zu machen,
5. Organisation und Durchführung von Aktivitäten bzw. Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption (z.B. Durchführung von Workshops, Wettbewerben usw.) in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber,
6. Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, z. B.
a. Newsletter / Broschüren,
b. Leitung, Konzeption und redaktionelle Verantwortung der Internet-Plattform www.wir-ernten-was-wir-saeen.de (Hinweis: Das Hosting erfolgt nicht auf dem Landesserver. Deshalb wird erwartet, dass das Hosting vom Auftragnehmer geklärt wird. Das Angebot soll daher auch die Leistung „Hosting der Website“ umfassen.),
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c. technische Betreuung der Plattform,
d. Maßnahmen zur weiteren Bekanntmachung des Internetportals und der Jugendinitiative,
e. Konzeption und Ausbau der Präsenz in sozialen Netzwerken.
Menge oder Umfang: Für die anzubietenden Leistungen und Maßnahmen stand in der Vergangenheit für sämtliche Personal- und Sachkosten sowie alle Werbemaßnahmen und –mittel ein durchschnittliches Budget in Höhe von jährlich etwa brutto 250 000,00 EUR (in Worten: zweihundertfünfzigtausend EUR) zur Verfügung. Bei vier Jahren wären dies insgesamt brutto 1 000 000,00 EUR (in Worten: eine Million EUR)..Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet Leistungen in Höhe der aus den letzten Jahren abgeleiteten Mittel abzurufen.
Für die anzubietenden Leistungen und Maßnahmen stand in der Vergangenheit für sämtliche Personal- und Sachkosten sowie alle Werbemaßnahmen und –mittel ein durchschnittliches Budget in Höhe von jährlich etwa brutto 250 000,00 EUR (in Worten: zweihundertfünfzigtausend EUR) zur Verfügung. Bei vier Jahren wären dies insgesamt brutto 1 000 000,00 EUR (in Worten: eine Million EUR).
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In der Vergangenheit stand für die vertragsgegenständlichen Leistungen und Maßnahmen (für sämtliche Personal- und Sachkosten sowie alle Werbemaßnahmen und -mittel) ein Budget in Höhe von etwa brutto 1 200 000,00 EUR (in Worten: einemillionzweihunderttausend EUR) jährlich zur Verfügung.
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Der Betrag steht einerseits für die Beratungsleistungen durch den/die Dienstleister einschließlich der Konzeption und Durchführung von einzelnen Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten (Internet, Broschüren-Erstellung, etc.) und andererseits für die Begleichung der bei Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten entstehenden Kosten Dritter – etwa für Mieten, Referenten, Moderatoren, Catering, Druckaufträge, Designaufträge, etc. – zur Verfügung. Die Verwendung der Mittel erfolgt entsprechend dem jeweiligen Einzelauftrag des Auftraggebers.
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Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet Leistungen in Höhe der aus den letzten Jahren abgeleiteten Mittel abzurufen. Finanzielle Mittel sind derzeit bis zur Höhe von 1 000 000,00 EUR (in Worten: eine Million EUR) jährlich für die Zeit bis zum 31.12.2021 haushaltsrechtlich gesichert. Der Auftraggeber behält sich vor, die Höhe des jeweils zur Verfügung stehenden Budgets in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln anzupassen.
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Mindestzahl der möglichen Verlängerungen: 1
Höchstzahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: 21-8809.01-01/67
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgend genannten Angaben sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausschließlich auf Formblättern zu erbringen, die auf der Internetseite https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/4bb934b2e837a469e053d45e45d9cbc3 abgerufen werden können. Darüber hinausgehend verlangte Nachweise
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müssen dem Teilnahmeantrag als Anlage beigefügt werden. Je Los ist ein separater Teilnahmeantrag einzureichen.
Folgende Nachweise sind unter Verwendung der Formblätter einzureichen:
(1) Angabe des Hauptsitzes des Bewerbers und sämtlicher Niederlassungen (Deckblatt des Teilnahmeantrags).
(2) Beteiligt sich eine Bewerbergemeinschaft am Teilnahmewettbewerb, so hat sie in ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben. In dieser Erklärung muss die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfall organisatorisch geregelt sein. Darüber hinaus sind alle Mitglieder der
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Bewerber-/Bietergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Verhandlungsverfahrens und des Vertrags bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Der Vertreter ist auch als Ansprechpartner gegenüber dem Auftraggeber zu benennen. Die entsprechende Vollmacht ist im Rahmen des Teilnahmeantrags zu erteilen.
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Darüber hinaus ist zu erklären, dass im Auftragsfall alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt a. des Teilnahmeantrags).
Die nachfolgend genannten Nachweise müssen – sofern nicht ausdrücklich auf etwas anderes hingewiesen wird
— für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen und
fachlichen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt,
die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden. Die Bildung von
Bewerbergemeinschaften nach Abgabe des Teilnahmeantrags ist unzulässig.
(3) Bewerber/Bewerbergemeinschaften können zur Ausführung der Leistung auf die Ressourcen/Mittel
von Nachunternehmen verweisen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der mit den Nachunternehmern
bestehenden Verbindungen.
Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung auf Nachunternehmer
verweisen, müssen sie bereits mit dem Teilnahmeantrag den/die Nachunternehmer benennen und deren
Eignung nachweisen (Formblatt b. des Teilnahmeantrags).
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss zusätzlich nachweisen, dass er/sie auf die Mittel der/des
Nachunternehmer(s) im Falle der Auftragserteilung tatsächlich zugreifen kann. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Eigenerklärung (Verpflichtungserklärung) des
Nachunternehmers erfolgen, in welcher sich dieser für den Fall der Beauftragung des Bewerbers / der
Bewerbergemeinschaft gegenüber diesem/dieser unwiderruflich verpflichtet, die Ressourcen/Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen. Die Eigenerklärung (Verpflichtungserklärung) muss im Fall der
Eignungsleihe mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden (Formblatt c. des Teilnahmeantrags).
(4) Erklärung, dass der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (Formblatt d. des
Teilnahmeantrags):
1. nicht wegen einer der in § 123 Abs. 1 GWB genannten Vorschriften verurteilt worden ist,
2. sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich
aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
3. nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche
Zuverlässigkeit in Frage stellt,
4. im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
5. seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur
gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftragnehmers ordnungsgemäß erfüllt hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers /
der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
in den letzten 3 Geschäftsjahren (Formblatt e des
Teilnahmeantrags),
2. Erklärung über den Umsatz für Dienstleistungen,
die den hier zu vergebenden Leistungen
entsprechen, in den letzten 3 Geschäftsjahren – bei
Bewerbergemeinschaften je Mitglied
(Formblatt e. des Teilnahmeantrags).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung des Unternehmens mit Beschreibung
des Leistungsprofils und der technischen Ressourcen
(Infrastruktur) sowie eventuell beteiligter Partner
(Formblatt f. des Teilnahmewettbewerbs),
2. Darstellung der Befassung des Unternehmens in den Bereichen der Gesamtstrategie, Kommunikation und Wirtschaft (Los 1) oder Kommunen (Los 2) oder Jugend (Los 3) jeweils in Verbindung mit dem Thema Nachhaltigkeit (Formblatt g. des Teilnahmeantrags).
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3. Erklärung über die Personalentwicklung in den
letzten 3 Jahren, aus der die durchschnittliche Zahl
der Beschäftigten und Führungskräfte in den letzten
3 Kalenderjahren hervorgeht (Formblatt h. des
Teilnahmeantrags),
4. Personelle Ressourcen:
a) verantwortlicher Geschäftsführer, einschließlich der
Darstellung der geforderten Kompetenzen (s.u. lit. a. bis
j.),
b) Team, das für die Bearbeitung vorgesehen ist,
einschließlich der Darstellung der geforderten
Kompetenzen (s.u. lit. a. bis j.)
(Formblatt i. des Teilnahmeantrags).
Vom Bewerber / von der Bewerbergemeinschaft
sind die Personen namentlich zu benennen, die die
Leistungen tatsächlich erbringen. Sie müssen als
Arbeitseinheit, also nicht notwendig jeder für sich die
nachfolgenden fachlichen Qualifikationen aufweisen
bzw. die genannten Kompetenzen abdecken:
a. abgeschlossene Berufsausbildung,
b. umfassende Kenntnisse zum Thema Nachhaltigkeit
und Nachhaltigkeitsstrukturen,
c. Kontakte / Netzwerke im Bereich Nachhaltigkeit
sowie Erfahrungen bei der Einbeziehung von
gesellschaftlichen Akteuren,
d. Erfahrungen in der Konzeption und Abwicklung
von Nachhaltigkeitsstrategien, -projekten und -
veranstaltungen,
e. Erfahrungen im Bereich des Prozessmanagements
und der Projektsteuerung,
f. Kommunikations- und Kontaktfähigkeit,
g. sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit,
h. sichere Beherrschung der deutschen Sprache in
Wort und Schrift,
i. Fähigkeit zur verständlichen Vermittlung von
Fachkenntnissen an eine nicht vorgebildete Zielgruppe,
j. Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement,
k. Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften stellen
zusätzlich ihre besonderen Kenntnisse, insbesondere
im Bereich Wirtschaft und Nachhaltigkeit dar.
5. Darstellung von aussagekräftigen Referenzprojekten,
davon mindestens eines aus dem öffentlichen, politischen bzw. non-profit-Bereich. Bei Bewerbergemeinschaften muss dies nur durch die
Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt werden. Die
Referenzprojekte sollen mit der ausgeschriebenen
Leistung nach Art und Umfang vergleichbar (vergleiche
die Beschreibung des Leistungsgegenstandes unter
II.1.5 sowie die Beschreibung zu den einzelnen Losen) und möglichst nicht älter als 3 Jahre sein
(Formblatt j. des Teilnahmewettbewerbs).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Der Auftragnehmer muss gemäß § 128 Abs. 1 GWB die Anforderungen des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) einhalten. Mit dem Teilnahmeantrag muss der Bewerber eine Verpflichtungserklärung gem. § 5 Abs. 1 LTMG (Mindestentgelterklärung) abgeben. Dazu ist ein Formblatt zu verwenden, das bei der Kontaktstelle angefordert werden kann (Teilnahmeantrag, Formblatt k). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen sowohl die Bewerbergemeinschaft als auch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Mindestentgelterklärung abgeben. Die Mindestentgelterklärung ist darüber hinaus mit dem Teilnahmeantrag von Unterauftragnehmern und von Verleihunternehmern (§ 6 Abs. 2 LTMG) abzugeben, soweit diese bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrags bekannt sind. Soweit Nachunternehmer/Verleihunternehmer (erst) bei Angebotsabgabe bekannt sind, ist deren Mindestentgelterklärung mit Angebotsabgabe vorzulegen.
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2. Die Leistung wird in deutscher Sprache erbracht.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 9
Objektive Auswahlkriterien:
1. Leistungsprofil des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft: (20 %). 2. Befassung des Bewerbers im Themenfeld Gesamtstrategie/Nachhaltigkeit, Kommunikation und Wirtschaft (Los 1) bzw. Kommunen (Los 2) bzw. Jugend (Los 3) jeweils in Verbindung mit dem Thema Nachhaltigkeit: (25 %). 3. Kompetenz der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen: (25 %). 4. Erfahrung im Management der dem jeweiligen Los (der Leistung) entsprechenden Prozesse: (10 %). 5. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: (5 %). 6. Aussagekraft der Referenzen im Hinblick auf die im jeweiligen Los ausgeschriebene Leistung: (15 %). Zu jedem der unter Ziffer 1-6 genannten Kriterien werden wie folgt Punkte vergeben: sehr gut: 30 Punkte, gut: 20 Punkte, durchschnittlich: 10 Punkte, unzureichend: 0 Punkte. Diese Punkte werden nach Maßgabe der o.g. prozentualen Anteile gewichtet. Anschließend wird eine Summe gebildet (Gesamtpunktzahl). Je Los werden die drei Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sollten mehrere Bewerbungen die gleiche Gesamtpunktzahl erreichen, wird der dritte Platz durch Los ermittelt.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-05-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hans Haeften
Internetadresse: www.um.baden-wuerttemberg.de 🌏
URL der Dokumente: www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/4bb934b2e837a469e053d45e45d9cbc3 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-10-01 📅
Datum des Endes: 2021-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-04 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 21-8809.01-01/67
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2015/S 067-120024
Zusätzliche Informationen
1. Die Angaben gemäß Ziffern III. 1.4), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sind ausschließlich auf Formblättern, die im Teilnahmeantrag enthalten sind, zu erbringen. Der Teilnahmeantrag kann im Internet unter https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/4bb934b2e837a469e053d45e45d9cbc3 eingesehen und heruntergeladen werden.
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2. Änderungen in den Vergabeunterlagen werden im Internet unter https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/4bb934b2e837a469e053d45e45d9cbc3 veröffentlicht.
3. Bewerberfragen können im Rahmen des Teilnahmeantrags bis zum 4.5.2017 um 12:00 Uhr an die Kontaktstelle – s. Abschnitt I.1 – gerichtet werden.
4. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind noch keine Angebote abzugeben. Zur Angebotsabgabe fordert der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt gesondert auf.
5. Die Teilnahmeanträge sind in Papierform bis zum 9.5.2017 um 12:00 Uhr ausschließlich an die Kontaktstelle zu richten:
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtshaft Baden-Württemberg
Ausschreibungsunterlagen – nicht öffnen.
Referat 21
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart
6. Der Auftraggeber behält sich vor, die Höhe des zur Verfügung stehenden Budgets (vgl. Ziffer II.2.1) in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln anzupassen. Der Vertrag wird entsprechende Kündigungs- und Vertragsanpassungsregelungen enthalten.
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7. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf der Basis des Erstangebots ohne Verhandlung zu vergeben.
8. Bindefrist des Angebots: 13.10.2017.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 721926-0 📞
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de 🌏
Fax: +49 721926-3985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
GWB:
„§ 134 Informations- und Wartepflicht.
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. [...]
§ 135 Unwirksamkeit.
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1. gegen § 134 verstoßen hat [...] und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
§ 160 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
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3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags
nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 168 Entscheidung der Vergabekammer.
(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten
verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen
und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an
die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit
des Vergabeverfahrens einwirken.
(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. [...]“.
Quelle: OJS 2017/S 065-123220 (2017-03-28)