Erhebungen der Teilstudien II & III des Projektes INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland

Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi)

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) beabsichtigt, einen Auftrag über Erhebungen für das Projekt „INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland“ zu erteilen.
Das Projekt „INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (2016-2020) und ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi), einem An-Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), einem An-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) sowie der Universität Potsdam (UP).
In dem Kooperationsprojekt steht die Frage im Mittelpunkt, welche Gestaltungsformen inklusiver Beschulung in der Sekundarstufe I existieren und welche Folgen diese unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Prozesse inklusiver Beschulung für die schulische Entwicklung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf in Deutschland haben.
Das Kooperationsprojekt verfolgt drei Ziele: Das erste Ziel besteht darin, erstmalig ein für die Bundesrepublik Deutschland umfassendes Bild zum Istzustand der schulischen Umsetzungsformen von Inklusion zu zeichnen. Das zweite Ziel besteht in der Klärung der Frage, welche inklusiv-organisatorischen Rahmenbedingungen, welche Kooperationsformen sonder- und allgemeinpädagogischer Lehrkräfte und welche Unterrichtsprozesse die schulische Entwicklung bei Lernenden mit sonderpädagogischem Förderbedarf erfolgreich fördern und welche Folgen sich durch die inklusive Beschulung für Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ergeben. Als drittes Ziel soll durch den Einsatz von Unterrichtstagebüchern die Unterrichtsgestaltung vertieft untersucht werden. Insgesamt soll eine Datengrundlage geschaffen werden, die der wissenschaftlichen Community für weitere Forschungszwecke zur Verfügung steht und auch als Grundlage für das Monitoring der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) genutzt werden kann.
Durch die Identifikation organisatorischer und unterrichtsbasierter Gelingensbedingungen soll ein Beitrag für die Weiterentwicklung inklusiver Prozesse geleistet werden. Im Fokus von INSIDE stehen Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen „Lernen“ und/oder „emotionale und soziale Entwicklung“. Für das schulische Gelingen inklusiver Beschulung werden im Kooperationsprojekt INSIDE neben fachlichen Kompetenzen gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention auch überfachliche Kompetenzen berücksichtigt, die für die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Teilhabe von hoher Relevanz sind.
Den drei Leitzielen entsprechend umfasst das Projekt drei Teilstudien: In einem ersten Schritt werden Schulleiter aller Schulen im Sekundarbereich I im Rahmen einer Online-Erhebung zu Gestaltungsformen inklusiver Beschulung befragt (Teilstudie I: Q4 2017).
In einem zweiten Schritt werden Klassen und Schüler an einer gezielten Auswahl von Schulen der Teilstudie I längsschnittlich begleitet (Teilstudie II: erster Messzeitpunkt Q2/Q3 2019; zweiter Messzeitpunkt Q2/Q3 2020). Geplant sind hier Kompetenztestungen für Schüler sowie Fragebögen für Schüler, Schulleiter, allgemeinpädagogische und sonderpädagogische Lehrkräfte.
Begleitend soll eine telefonische Befragung der Kontextpersonen (Elternbefragung) durchgeführt werden (Teilstudie II: Q2/Q3 2019).
Darüber hinaus wird an einer Substichprobe von Teilstudie II die Unterrichtsgestaltung durch den Einsatz von Unterrichtstagebüchern vertieft begleitet (Teilstudie III: Q1/Q2 2020).
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Durchführung der Teilstudie II und der Teilstudie III.
Neben der Einholung der kultusministeriellen Genehmigungen der Studien, der Rekrutierung der Studienschulen, Zielpersonen und Kontextpersonen, der Instrumentenerstellung und der Vorbereitung und Durchführung der Erhebung, Datenerfassung, -aufbereitung und -dokumentation ist auch die Stichprobenpflege Teil der Leistung. Dafür sind u. a. der Versand von Anschreiben und der Versand bzw. die Übergabe von z. B. Incentives im Rahmen der Erhebungen Gegenstand der Leistungsbeschreibung. Auftragsbeginn der Teilstudie II und Teilstudie III im Rahmen von INSIDE soll im März 2018 sein, sodass im zweiten Quartal 2018 (1. Mai 2018) der Feldstart (Rekrutierung der Schulen) erfolgen kann.
Die Leistung ist nicht in Lose aufgeteilt.
Ausführliche Angaben zum Auftragsgegenstand sind in der Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen enthalten.
Die Höchstgrenze für den Preis der Leistung ist auf 3.110.000.- EUR netto limitiert. Angebote, deren Preis dieses vor Einleitung des Vergabeverfahrens festgelegte und schriftlich dokumentierte Budget des öffentlichen Auftraggebers übersteigt, werden als unannehmbar angesehen.
Die Kosten werden nach tatsächlichem Aufwand (in variablen Positionen) vergütet. Der Auftragnehmer hat dazu in der Rechnungslegung den tatsächlichen Aufwand nach- und auszuweisen.
In dem Vertrag sind Vertragsanpassungsklauseln vorgesehen.
Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) beabsichtigt, einen Auftrag über Erhebungen für das Projekt „INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland“ zu erteilen.
Das Projekt „INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (2016-2020) und ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi), einem An-Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), einem An-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) sowie der Universität Potsdam (UP).
In dem Kooperationsprojekt steht die Frage im Mittelpunkt, welche Gestaltungsformen inklusiver Beschulung in der Sekundarstufe I existieren und welche Folgen diese unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Prozesse inklusiver Beschulung für die schulische Entwicklung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf in Deutschland haben.
Das Kooperationsprojekt verfolgt drei Ziele: Das erste Ziel besteht darin, erstmalig ein für die Bundesrepublik Deutschland umfassendes Bild zum Istzustand der schulischen Umsetzungsformen von Inklusion zu zeichnen. Das zweite Ziel besteht in der Klärung der Frage, welche inklusiv-organisatorischen Rahmenbedingungen, welche Kooperationsformen sonder- und allgemeinpädagogischer Lehrkräfte und welche Unterrichtsprozesse die schulische Entwicklung bei Lernenden mit sonderpädagogischem Förderbedarf erfolgreich fördern und welche Folgen sich durch die inklusive Beschulung für Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ergeben. Als drittes Ziel soll durch den Einsatz von Unterrichtstagebüchern die Unterrichtsgestaltung vertieft untersucht werden. Insgesamt soll eine Datengrundlage geschaffen werden, die der wissenschaftlichen Community für weitere Forschungszwecke zur Verfügung steht und auch als Grundlage für das Monitoring der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) genutzt werden kann.
Durch die Identifikation organisatorischer und unterrichtsbasierter Gelingensbedingungen soll ein Beitrag für die Weiterentwicklung inklusiver Prozesse geleistet werden. Im Fokus von INSIDE stehen Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen „Lernen“ und/oder „emotionale und soziale Entwicklung“. Für das schulische Gelingen inklusiver Beschulung werden im Kooperationsprojekt INSIDE neben fachlichen Kompetenzen gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention auch überfachliche Kompetenzen berücksichtigt, die für die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Teilhabe von hoher Relevanz sind.
Den drei Leitzielen entsprechend umfasst das Projekt drei Teilstudien: In einem ersten Schritt werden Schulleiter aller Schulen im Sekundarbereich I im Rahmen einer Online-Erhebung zu Gestaltungsformen inklusiver Beschulung befragt (Teilstudie I: Q4 2017).
In einem zweiten Schritt werden Klassen und Schüler an einer gezielten Auswahl von Schulen der Teilstudie I längsschnittlich begleitet (Teilstudie II: erster Messzeitpunkt Q2/Q3 2019; zweiter Messzeitpunkt Q2/Q3 2020). Geplant sind hier Kompetenztestungen für Schüler sowie Fragebögen für Schüler, Schulleiter, allgemeinpädagogische und sonderpädagogische Lehrkräfte.
Begleitend soll eine telefonische Befragung der Kontextpersonen (Elternbefragung) durchgeführt werden (Teilstudie II: Q2/Q3 2019).
Darüber hinaus wird an einer Substichprobe von Teilstudie II die Unterrichtsgestaltung durch den Einsatz von Unterrichtstagebüchern vertieft begleitet (Teilstudie III: Q1/Q2 2020).
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Durchführung der Teilstudie II und der Teilstudie III.
Neben der Einholung der kultusministeriellen Genehmigungen der Studien, der Rekrutierung der Studienschulen, Zielpersonen und Kontextpersonen, der Instrumentenerstellung und der Vorbereitung und Durchführung der Erhebung, Datenerfassung, -aufbereitung und -dokumentation ist auch die Stichprobenpflege Teil der Leistung. Dafür sind u. a. der Versand von Anschreiben und der Versand bzw. die Übergabe von z. B. Incentives im Rahmen der Erhebungen Gegenstand der Leistungsbeschreibung. Auftragsbeginn der Teilstudie II und Teilstudie III im Rahmen von INSIDE soll im März 2018 sein, sodass im zweiten Quartal 2018 (1.5.2018) der Feldstart (Rekrutierung der Schulen) erfolgen kann.
Die Leistung ist nicht in Lose aufgeteilt.
Ausführliche Angaben zum Auftragsgegenstand sind in der Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen enthalten.
Die Höchstgrenze für den Preis der Leistung ist auf 3 110 000 EUR netto limitiert. Angebote, deren Preis dieses vor Einleitung des Vergabeverfahrens festgelegte und schriftlich dokumentierte Budget des öffentlichen Auftraggebers übersteigt, werden als unannehmbar angesehen.
Die Kosten werden nach tatsächlichem Aufwand (in variablen Positionen) vergütet. Der Auftragnehmer hat dazu in der Rechnungslegung den tatsächlichen Aufwand nach- und auszuweisen.
In dem Vertrag sind Vertragsanpassungsklauseln vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-09-27 Auftragsbekanntmachung
2018-02-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-09-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi)
Postanschrift: Wilhelmsplatz 3
Postleitzahl: 96047
Postort: Bamberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.lifbi.de 🌏
E-Mail: beschaffung@lifbi.de 📧
Telefon: +49 9518633431 📞
Fax: +49 9518633405 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-27 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 187-384143
ABl. S-Ausgabe: 187

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) beabsichtigt, einen Auftrag über Erhebungen für das Projekt „INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland“ zu erteilen.
Das Projekt „INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (2016-2020) und ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi), einem An-Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), einem An-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) sowie der Universität Potsdam (UP).
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In dem Kooperationsprojekt steht die Frage im Mittelpunkt, welche Gestaltungsformen inklusiver Beschulung in der Sekundarstufe I existieren und welche Folgen diese unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Prozesse inklusiver Beschulung für die schulische Entwicklung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf in Deutschland haben.
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Das Kooperationsprojekt verfolgt drei Ziele: Das erste Ziel besteht darin, erstmalig ein für die Bundesrepublik Deutschland umfassendes Bild zum Istzustand der schulischen Umsetzungsformen von Inklusion zu zeichnen. Das zweite Ziel besteht in der Klärung der Frage, welche inklusiv-organisatorischen Rahmenbedingungen, welche Kooperationsformen sonder- und allgemeinpädagogischer Lehrkräfte und welche Unterrichtsprozesse die schulische Entwicklung bei Lernenden mit sonderpädagogischem Förderbedarf erfolgreich fördern und welche Folgen sich durch die inklusive Beschulung für Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ergeben. Als drittes Ziel soll durch den Einsatz von Unterrichtstagebüchern die Unterrichtsgestaltung vertieft untersucht werden. Insgesamt soll eine Datengrundlage geschaffen werden, die der wissenschaftlichen Community für weitere Forschungszwecke zur Verfügung steht und auch als Grundlage für das Monitoring der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) genutzt werden kann.
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Durch die Identifikation organisatorischer und unterrichtsbasierter Gelingensbedingungen soll ein Beitrag für die Weiterentwicklung inklusiver Prozesse geleistet werden. Im Fokus von INSIDE stehen Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen „Lernen“ und/oder „emotionale und soziale Entwicklung“. Für das schulische Gelingen inklusiver Beschulung werden im Kooperationsprojekt INSIDE neben fachlichen Kompetenzen gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention auch überfachliche Kompetenzen berücksichtigt, die für die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Teilhabe von hoher Relevanz sind.
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Den drei Leitzielen entsprechend umfasst das Projekt drei Teilstudien: In einem ersten Schritt werden Schulleiter aller Schulen im Sekundarbereich I im Rahmen einer Online-Erhebung zu Gestaltungsformen inklusiver Beschulung befragt (Teilstudie I: Q4 2017).
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In einem zweiten Schritt werden Klassen und Schüler an einer gezielten Auswahl von Schulen der Teilstudie I längsschnittlich begleitet (Teilstudie II: erster Messzeitpunkt Q2/Q3 2019; zweiter Messzeitpunkt Q2/Q3 2020). Geplant sind hier Kompetenztestungen für Schüler sowie Fragebögen für Schüler, Schulleiter, allgemeinpädagogische und sonderpädagogische Lehrkräfte.
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Begleitend soll eine telefonische Befragung der Kontextpersonen (Elternbefragung) durchgeführt werden (Teilstudie II: Q2/Q3 2019).
Darüber hinaus wird an einer Substichprobe von Teilstudie II die Unterrichtsgestaltung durch den Einsatz von Unterrichtstagebüchern vertieft begleitet (Teilstudie III: Q1/Q2 2020).
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Durchführung der Teilstudie II und der Teilstudie III.
Neben der Einholung der kultusministeriellen Genehmigungen der Studien, der Rekrutierung der Studienschulen, Zielpersonen und Kontextpersonen, der Instrumentenerstellung und der Vorbereitung und Durchführung der Erhebung, Datenerfassung, -aufbereitung und -dokumentation ist auch die Stichprobenpflege Teil der Leistung. Dafür sind u. a. der Versand von Anschreiben und der Versand bzw. die Übergabe von z. B. Incentives im Rahmen der Erhebungen Gegenstand der Leistungsbeschreibung. Auftragsbeginn der Teilstudie II und Teilstudie III im Rahmen von INSIDE soll im März 2018 sein, sodass im zweiten Quartal 2018 (1. Mai 2018) der Feldstart (Rekrutierung der Schulen) erfolgen kann.
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Die Leistung ist nicht in Lose aufgeteilt.
Ausführliche Angaben zum Auftragsgegenstand sind in der Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen enthalten.
Die Höchstgrenze für den Preis der Leistung ist auf 3.110.000.- EUR netto limitiert. Angebote, deren Preis dieses vor Einleitung des Vergabeverfahrens festgelegte und schriftlich dokumentierte Budget des öffentlichen Auftraggebers übersteigt, werden als unannehmbar angesehen.
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Die Kosten werden nach tatsächlichem Aufwand (in variablen Positionen) vergütet. Der Auftragnehmer hat dazu in der Rechnungslegung den tatsächlichen Aufwand nach- und auszuweisen.
In dem Vertrag sind Vertragsanpassungsklauseln vorgesehen.
Neben der Einholung der kultusministeriellen Genehmigungen der Studien, der Rekrutierung der Studienschulen, Zielpersonen und Kontextpersonen, der Instrumentenerstellung und der Vorbereitung und Durchführung der Erhebung, Datenerfassung, -aufbereitung und -dokumentation ist auch die Stichprobenpflege Teil der Leistung. Dafür sind u. a. der Versand von Anschreiben und der Versand bzw. die Übergabe von z. B. Incentives im Rahmen der Erhebungen Gegenstand der Leistungsbeschreibung. Auftragsbeginn der Teilstudie II und Teilstudie III im Rahmen von INSIDE soll im März 2018 sein, sodass im zweiten Quartal 2018 (1.5.2018) der Feldstart (Rekrutierung der Schulen) erfolgen kann.
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Die Höchstgrenze für den Preis der Leistung ist auf 3 110 000 EUR netto limitiert. Angebote, deren Preis dieses vor Einleitung des Vergabeverfahrens festgelegte und schriftlich dokumentierte Budget des öffentlichen Auftraggebers übersteigt, werden als unannehmbar angesehen.
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Referenznummer: 2017-0001

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss der Bieter oder das jeweilige Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie Dritte (im Falle der Eignungsleihe) die Anlage 8 – Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ jeweils ausfüllen und eigenhändig unterzeichnet mit dem Angebot des Bieters / der Bietergemeinschaft einreichen.
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Folgende Angaben und Erklärungen sind auf gesondertes Verlangen abzugeben bzw. Unterlagen als Nachweis vorzulegen:
(1) Berufs- / Handelsregistereintrag
Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Saates, in dem der Bieter niedergelassen ist, der nicht älter als drei (3) Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist sein darf.
(2) Alternativer Nachweis
Sofern der Bieter, das Mitglied einer Bietergeimschaft oder Dritte (im Fall der Eignungsleihe) nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise. Auf §44 Abs. 1 VgV wird hingewiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit muss der Bieter / die Bietergemeinschaft die Anlage 8 – Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ausfüllen und eigenhändig unterzeichnet mit dem Angebot des Bieters / der Bietergemeinschaft einreichen. Folgende Angaben und Erklärung sind mit dem Angebot abzugeben bzw. Unterlagen als Nachweis vorzulegen: (1) Nachweis einer entsprechung Betriebshaftpflichtversicherung. Der Bieter verpflichtet sich, im Falle der Auftragserteilung – sofern und soweit nicht bereits vorhanden – spätestens 14 Kalendertage nach Zuschlagserteilung eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare Versicherung aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR pro Versicherungsfall, für Personenschäden von 1 500 000 EUR pro Versicherungsfall, für Sachschäden 1 000 000 EUR pro Versicherungsfall für Vermögensschäden jeweils pro Kalenderjahr zweifach maximiert abzuschließen und dem Auftraggeber unaufgefordert nachweisen. Der Auftragnehmer wird diesen Versicherungsschutz bis zum Ende der Laufzeit dieses Vertrages aufrechterhalten, mindestens jedoch bis zur Verjährung der Gewährleistungsansprüche. Hinsichtlich der Art und dem Umfang der Betriebshaftpflichtversicherung stellt der Auftraggeber folgende Mindestanforderungen auf:
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Die Deckungssumme der Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung muss je Versicherungsfall jeweils pro Kalenderjahr zweifach maximiert für
=> Personenschäden: 3 000 000 EUR,
=> Sachschäden: 1 500 000 EUR,
=> Vermögensschäden: 1 000 000 EUR
betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Ziffer III 1.3. der EU-Auftragsbekanntmachung) hat der Bieter oder die Bietergemeinschaft sowie Dritte (Eignungsleihe) die Anlage 8. – Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ jeweils auszufüllen. Folgende Angaben und Erklärungen sind mit dem Angebot abzugeben bzw. Unterlagen als Nachweis vorzulegen:
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(1) Referenzen
Verzeichnis der in den letzten drei (3) Jahren (Stichtag für die Beurteilung der letzten drei (3) Jahre ist der Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist; bei Längsschnitten muss die letzte Welle der Studie, auf die Bezug genommen wird, in den letzten drei (3) Jahren liegen) bereitgestellten beziehungsweise vom Bieter eigenständig erbrachten wesentlichen Dienstleistungen.
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Hinsichtlich Art, Verwendungszweck, Menge und Umfang stellt der Auftraggeber folgende Mindestanforderungen an die Referenzen auf:
— Bei allen Referenzen muss es sich um Erhebungen im deutschsprachigen Raum
handeln;
— Der Bieter legt mindestens zwei Referenzen mit jeweils mindestens 300 Schulen je Studie vor zur eigenständigen Durchführung von Stichprobenziehung, Frameaufbereitung und Kontaktdatenrecherche sowie Kontaktaufnahme in repräsentativen Schulerhebungen mit jeweils mindestens zehn deutschen Bundesländern.
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— Der Bieter legt mindestens zwei Referenzen vor zur eigenständigen Durchführung von kultusministeriellen Genehmigungsverfahren von Schülerbefragungen/-testungen in repräsentativen Schulerhebungen mit jeweils mindestens 10 deutschen Bundesländern pro Studie.
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— Der Bieter legt mindestens eine Referenzen zur eigenständigen Durchführung von bundesweiten längsschnittlich angelegten nichtverpflichtenden Schülerbefragungen/-testungen (N>2 000 und mindestens drei Messzeitpunkten) im schulischen Kontext vor.
— Der Bieter legt mindestens eine Referenz zur eigenständigen Durchführung von Erhebungen in der relevanten Altersgruppe (Schüler zwischen 10 und 17 Jahren) mit N>1 000 vor.
— Der Bieter legt mindestens zwei Referenzen vor zur eigenständigen Durchführung von Erhebungen mit Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit N>1 000.
— Der Bieter legt mindestens eine Referenz zur eigenständigen Rekrutierung einer Stichprobe von Eltern-Kind-Paaren (N>1 000) vor.
— Der Bieter legt mindesten eine Referenz zur eigenständigen Durchführung von telefonischen Befragungen (CATI) mit N>5 000 vor.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen und VOL/B.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Bieter/die Bietergemeinschaft sichert zu, im Falle der Auftragserteilung, innerhalb von 14 Tagen nach Zuschlagserteilung, dem Auftraggeber ein den gesetzlichen Anforderungen entsprechendes Datenschutzkonzept vorzulegen.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-04-02 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau Sailmann

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2018-03-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2017-0001

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Telefon: +49 98153-1277 📞
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm 🌏
Fax: +49 98153-1837 📠
Quelle: OJS 2017/S 187-384143 (2017-09-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-02-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Erhebungen der Teilstudien II & III des Projektes INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-02-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-02-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 040-088674
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 187-384143
ABl. S-Ausgabe: 40

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-01-11 📅
Name: Stichting IEA Nederland PA
Postanschrift: Keizersgracht 311
Postort: EE Amsterdam
Postleitzahl: 1016
Land: Niederlande 🇳🇱
E-Mail: secretariat@iea.nl 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der unter VI.4. zuständigen Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren bei der unter VI.4.1 zuständigen Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren beantragt werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2018/S 040-088674 (2018-02-23)