Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.

Gegenstand des Auftrags ist die Erbringung von Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen für die Hauptgeschäftsstelle des DGUV e. V., Glinkastraße 40 in 10117 Berlin durch einen externen Dienstleister (Auftragnehmer). Erfasst sind u.a. die Besetzung des Gebäudeempfangs, Verschlussrundgänge, Generalschlüsselverbringung und -verwahrung und die Aufschaltung der Einbruchmeldeanlage des Auftraggebers auf die Notruf- und Serviceleitstelle des Auftragnehmers.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-07-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-06-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-06-04 Auftragsbekanntmachung
2018-08-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-06-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Empfangsdienste
Referenznummer: 2018-03
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist die Erbringung von Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen für die Hauptgeschäftsstelle des DGUV e. V., Glinkastraße 40 in 10117 Berlin durch einen externen Dienstleister (Auftragnehmer). Erfasst sind u.a. die Besetzung des Gebäudeempfangs, Verschlussrundgänge, Generalschlüsselverbringung und -verwahrung und die Aufschaltung der Einbruchmeldeanlage des Auftraggebers auf die Notruf- und Serviceleitstelle des Auftragnehmers.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Empfangsdienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
Postanschrift: Glinkastr. 40
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.dguv.de/ 🌏
E-Mail: referat.vergaberecht@dguv.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6CYKUK 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6CYKUK 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-04 📅
Einreichungsfrist: 2018-07-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 106-241887
ABl. S-Ausgabe: 106
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportalunter www.dtvp.de (Identifikationsnr: CXP4Y6CYKUK) zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und nach Freischaltung die Unterlagen heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt. Es ist deshalb für alle Interessentenentscheidend, dass Zugang zum Projektraum auf DTVP besteht. 2) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Interessenten umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 26.06.2018 und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Interessenten zur Verfügung stellen (ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP). 3) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, dem von allen Mitgliedern, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und dem Empfang von Erklärungen, der Entgegennahme von Zahlungen mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied sowie zur Vornahme von Verfahrenshandlungen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens, Vertretungsmacht eingeräumt wird. Ferner ist eine Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem AG gesamtschuldnerisch haften. 4) Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 47 Abs. 1 S. 1 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Nachunternehmers oder der Muttergesellschaft) oder eines einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft (sog. Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen benennen und für dieses Unternehmen die unter III.1.2) und III.1.3) bezeichnetem Unterlagen in dem Umfang vorlegen, in dem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft. Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens oder des Mitglieds der Bietergemeinschaft vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 47 Abs. 1 S. 1 VgV nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist. Beabsichtigt der Bieter, Teile der zu vergebenden Leistung durch Nachunternehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, muss er die zum Einsatz geplanten Nachunternehmer angeben und deren Einsatzbereiche aufzählen. Auf Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers vorlegen. 5) Der Auftraggeber behält sich im Fall von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften unternehmensbezogenen Unterlagen vor, gem. § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYKUK.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist die Erbringung von Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen für die Hauptgeschäftsstelle des DGUV e.V., Glinkastraße 40 in 10117 Berlin durch einen externen Dienstleister (Auftragnehmer). Erfasst sind u.a. die Besetzung des Gebäudeempfangs, Verschlussrundgänge, Generalschlüsselverbringung und -verwahrung und die Aufschaltung der Einbruchmeldeanlage des Auftraggebers auf die Notruf- und Serviceleitstelle des Auftragnehmers.
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Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag verlängert sich jeweils (maximal zwei Mal) um ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf des 30.9.2020 bzw. 30.9.2021 gekündigt wird. Im Falle der vorgenannten Vertragsverlängerungen endet der Vertrag – sofern nicht schon vorher gekündigt wird – spätestens am 30.9.2022.
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Beschreibung der Optionen: Der Vertrag kann zweimalig verlängert werden (s. o.)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. Glinkastr. 40 10117 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers: Allgemeine Angaben zum Bieter (Anschrift, Gründungsjahr, Kernkompetenz, Ansprechpartner, Art der Bewerbung usw.). Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck in Form einer Eigenerklärung zu verwenden;
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2) Erklärung, dass keiner der in § 123 und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe vorliegt. Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck in Form einer Eigenerklärung zu verwenden;
3) Von den Bietern ist eine vom Auftraggeber als Formular zur Verfügung gestellte Eigenerklärung abzugeben, dass ein notwendiger Eintrag in das Berufs-/Handelsregister vorliegt (ein entsprechender Nachweis ist in Kopie beizufügen; nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Angebotsfristendes), die Krankenversicherungsbeiträge der Mitarbeiter ordnungsgemäß abgeführt und alle steuerliche Verpflichtungen erfüllt wurden, eine Erlaubnis zur Ausübung des Bewachungsgewerbes nach § 34 a GewO vorliegt und ggf. die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft besteht.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Angabe in EUR netto des Gesamtjahresumsatzes sowie des spezifischen Jahresumsatzes im Bereich des Auftrages (Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Es wird ein spezifischer Jahresnettoumsatz im Bereich des Auftrages von mindestens 800 000,00 EUR netto gefordert. (Mindestanforderung)
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2) Erklärung (vom Auftrag zur Verfügung gestellter Vordruck) bzw. Nachweis (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote nicht älter als 6 Monate) über das Bestehen bzw. den rechtzeitigen Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung. Gefordert ist der Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen je Schadensfall pro Jahr 2-fach maximiert:
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Personen-, Sach- und Vermögensschäden 5 000 000 EUR.
Abhandenkommen bewachter Sachen 1 000 000 EUR.
Bearbeitungsschäden 500 000 EUR.
Schlüsselschäden 100 000 EUR.
Oder eine Erklärung, dass der Bieter eine solche Versicherung spätestens bis zur Auftragserteilung abgeschlossen haben wird (= Mindeststandard). Es muss erkennbar sein, dass der Versicherungsschutz (auch) für den Bieter gilt.
Mindeststandards:
— spezifischer Jahresumsatz im Bereich des Auftrages von mindestens 800 000,00 in EUR netto,
— Betriebshaftpflichtversicherung im angegebenen Umfang oder eine Erklärng, dass der Bieter eine solche Versicherung spätestens bis zur Auftragserteilung abgeschlossen haben wird.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Darstellung von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Aufträge, deren Abschluss (Vertragsende) zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote maximal 3 Jahre zurückliegen darf, mit Angabe des Empfängers und seines Ansprechpartners, der Art und Umfang des Auftrags inkl. des Leistungszeitraums und Auftragswertes. Eine Referenz ist mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar, wenn sie einen Betreuungszeitraum von mind. 12 zusammenhängenden Monaten, ein Gebäude mit mind. 100 Mitarbeitern und die Aufschaltung der Einbruchmeldeanlage auf eine eigene VdS-zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle umfasst (Mindestanforderung).
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Der Auftraggeber ist berechtigt, die angegebenen Referenzen auf Richtigkeit zu überprüfen und mit den angegebenen Ansprechpartnern Kontakt aufzunehmen;
2) Eigenerklärung, dass eine eigene VdS-zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle betrieben wird, die im Auftragsfall zur Verfügung steht (Mindestanforderung);
3) Eigenerklärung zur Verfügung über einen mobilen Streifendienst zur Generalschlüsselverbringung zu Dienstbeginn/ -ende und Möglichkeit zur Aufbewahrung des Schlüssels in einem Tresor in einem GPS überwachten Fahrzeug oder in der Niederlassung des Dienstleisters (Mindestanforderung).
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4. Angabe der Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Bereich Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen für jedes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Anzahl der Mitarbeiter im Bereich Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen muss im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre mindestens 20 betragen haben. (Mindestanforderung)
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Mindeststandards:
— 3 Referenzen über vergleichbare Aufträge,
— Betrieb eigene VdS-zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle,
— Verfügung über einen mobilen Streifendienst und Tresor zur Generalschlüsselverbringung und Verwahrung,
— spezifische Mindestanzahl der Mitarbeiter: 20.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-09-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2018-07-05 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterien insgesamt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Mindestqualifikationen der für die Ausführung vorgesehenen Objektleitung: Ausbildung zur Fachkraft für Schutz & Sicherheit oder eine abgeschlossene Ausbildung im Polizeidienst
Qualitätskriterium (Gewichtung): Ausschlusskriterium
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Mindestqualifikationen vorgesehene Mitglieder fester Mitarbeiterpool: 1 Jahr vergleichbare Berufserfahrung, Sachkundeprüfung § 34a GewO o. abgeschl. Ausbildung Polizeidienst, Deutsch- u. PC-Kenntnisse.
Bewertungskriterium: Berufserfahrung der vorgesehenen Mitglieder des festen MA-Pools mit vergleichbaren Tätigkeiten (Empfangs- und/oder Wachdienst in Büro- /Verwaltungsgebäude).
Qualitätskriterium (Gewichtung): 37,5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertungskriterium: Erfahrung des für die Auftragsausführung vorgesehenen festen Mitarbeiterpools im Umgang mit Gebäudeleittechnik
Häufikeit Fortbildungen und Schulungen über Neuerungen und einsatzrelevante Themen, zusätzlich Bewertung eingereichtes Qualitäts- und Schulungskonzept max. 3 DIN-A4-Seiten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Gewichtung des Preises: 60 %

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Juristische Person des Privatrechts
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6CYKUK 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportalunter www.dtvp.de (Identifikationsnr: CXP4Y6CYKUK) zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und nach Freischaltung die Unterlagen heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt. Es ist deshalb für alle Interessentenentscheidend, dass Zugang zum Projektraum auf DTVP besteht.
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2) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Interessenten umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 26.06.2018 und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Interessenten zur Verfügung stellen (ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP).
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3) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, dem von allen Mitgliedern, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und dem Empfang von Erklärungen, der Entgegennahme von Zahlungen mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied sowie zur Vornahme von Verfahrenshandlungen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens, Vertretungsmacht eingeräumt wird. Ferner ist eine Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem AG gesamtschuldnerisch haften.
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4) Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 47 Abs. 1 S. 1 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Nachunternehmers oder der Muttergesellschaft) oder eines einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft (sog. Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen benennen und für dieses Unternehmen die unter III.1.2) und III.1.3) bezeichnetem Unterlagen in dem Umfang vorlegen, in dem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft. Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens oder des Mitglieds der Bietergemeinschaft vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 47 Abs. 1 S. 1 VgV nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist.
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Beabsichtigt der Bieter, Teile der zu vergebenden Leistung durch Nachunternehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, muss er die zum Einsatz geplanten Nachunternehmer angeben und deren Einsatzbereiche aufzählen. Auf Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers vorlegen.
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5) Der Auftraggeber behält sich im Fall von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften unternehmensbezogenen Unterlagen vor, gem. § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYKUK.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen dieses Vergabeverfahren richtet sich nach den Vorschriften der §§155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB wird explizit hingewiesen. Danach ist ein Nachprüfungsantrag vor der Vergabekammer nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 106-241887 (2018-06-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-08-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2018-03 (Bekanntmachung vergebener Aufträge)
Gesamtwert des Auftrags: 374 913 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-08-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-08-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 158-362910
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 106-241887
ABl. S-Ausgabe: 158
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYZ2F

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen: Der Vertrag kann zweimalig verlängert werden
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. Glinkastr. 40 10117 Berlin

Verfahren
Vergabekriterien
Preis (Gewichtung): 60 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-08-07 📅
Name: Sicherheit Nord GmbH & Co. KG
Postanschrift: Ringstr. 44/45
Postort: 12105 Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 374 913 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 9

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen dieses Vergabeverfahren richtet sich nach den Vorschriften der §§155 ff des Gesetztes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Frist des § 135 Abs. 2 GWB wird explizit hingewiesen.
§ 135 GWB Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
1) gegen § 134 verstoßen hat oder,
2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist,
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2018/S 158-362910 (2018-08-16)