Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt, am Standort Jülich auf dem Gelände des Solarversuchskraftwerks ein innovatives Partikel-Receiver-System zur Sonnenenergienutzung zu installieren. Zur Planung und Objektüberwachung dieses Systems sollen die Ingenieurleistungen vergeben werden. Die Planung der baulichen und versorgungstechnischen Anlagen, d. h. Neubau eines zweiten Multi-Fokus-Turmes und die Leistungen zum Bauantrag im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Baugenehmigungsverfahrens wurden bereits vergeben und ist nicht Gegenstand des zu vergebenden Auftrages. Es ist vorgesehen, mit dem Auftragnehmer dieser ausgeschriebenen Leistung einen Ingenieurvertrag abzuschließen. Die Herstellungs- und Bauleistungen sollen als Funktionalausschreibungen ausgeschrieben werden. Der Auftrag besteht aus Planungsleistungen des Engineerings.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-05-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-04-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2018-04-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt, am Standort Jülich auf dem Gelände des Solarversuchskraftwerks ein innovatives Partikel-Receiver-System zur Sonnenenergienutzung zu installieren. Zur Planung und Objektüberwachung dieses Systems sollen die Ingenieurleistungen vergeben werden.
Die Planung der baulichen und versorgungstechnischen Anlagen, d. h. Neubau eines zweiten Multi-Fokus-Turmes und die Leistungen zum Bauantrag im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Baugenehmigungsverfahrens wurden bereits vergeben und ist nicht Gegenstand des zu vergebenden Auftrages.
Es ist vorgesehen, mit dem Auftragnehmer dieser ausgeschriebenen Leistung einen Ingenieurvertrag abzuschließen. Die Herstellungs- und Bauleistungen sollen als Funktionalausschreibungen ausgeschrieben werden.
Der Auftrag besteht aus Planungsleistungen des Engineerings.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt, am Standort Jülich auf dem Gelände des Solarversuchskraftwerks ein innovatives Partikel-Receiver-System zur Sonnenenergienutzung zu installieren. Zur Planung und Objektüberwachung dieses Systems sollen die Ingenieurleistungen vergeben werden.
Die Planung der baulichen und versorgungstechnischen Anlagen, d. h. Neubau eines zweiten Multi-Fokus-Turmes und die Leistungen zum Bauantrag im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Baugenehmigungsverfahrens wurden bereits vergeben und ist nicht Gegenstand des zu vergebenden Auftrages.
Es ist vorgesehen, mit dem Auftragnehmer dieser ausgeschriebenen Leistung einen Ingenieurvertrag abzuschließen. Die Herstellungs- und Bauleistungen sollen als Funktionalausschreibungen ausgeschrieben werden.
Der Auftrag besteht aus Planungsleistungen des Engineerings.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Postanschrift: Linder Höhe
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.dlr.de🌏
E-Mail: thomas.frontczak@dlr.de📧
Telefon: +49 22036013943📞
Fax: +49 22036012125 📠
URL der Dokumente: http://keke.de🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2018-04-13 📅
Einreichungsfrist: 2018-05-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-17 📅
Datum des Beginns: 2018-08-01 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 074-164708
ABl. S-Ausgabe: 74
Zusätzliche Informationen
1) Der Auftraggeber sieht einen Termin zur Besichtigung des Gebäudes durch die Bieter in der Angebotsphase vor;
2) Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle eingegangen sind. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift als Papiere abzugeben. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5, der mit den Vergabeunterlagen zu erhalten ist, zu versehen und muss mit dem ausgegebenen Bewerbungsaufkleber versehen sein;
3) Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail;
4) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Bewerber zurückgesandt;
5) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt;
6) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte;
7) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens bis 5 Tage vor Bewerbungsschluss Fragen von Bewerbern eingehen, deren Beantwortung über Auftragsbekanntmachung bzw. Teilnahmeantrag hinausgehende Informationen enthält, werden die Fragen und Antworten auf der Internetseite, auf der die sonstigen Bewerbungsunterlagen zu finden sind, als Fragen- und Antwortliste bekannt gemacht;
8) Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
1) Der Auftraggeber sieht einen Termin zur Besichtigung des Gebäudes durch die Bieter in der Angebotsphase vor;
2) Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle eingegangen sind. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift als Papiere abzugeben. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5, der mit den Vergabeunterlagen zu erhalten ist, zu versehen und muss mit dem ausgegebenen Bewerbungsaufkleber versehen sein;
3) Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail;
4) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Bewerber zurückgesandt;
5) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt;
6) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte;
7) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens bis 5 Tage vor Bewerbungsschluss Fragen von Bewerbern eingehen, deren Beantwortung über Auftragsbekanntmachung bzw. Teilnahmeantrag hinausgehende Informationen enthält, werden die Fragen und Antworten auf der Internetseite, auf der die sonstigen Bewerbungsunterlagen zu finden sind, als Fragen- und Antwortliste bekannt gemacht;
8) Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt, am Standort Jülich auf dem Gelände des Solarversuchskraftwerks ein innovatives Partikel-Receiver-System zur Sonnenenergienutzung zu installieren. Zur Planung und Objektüberwachung dieses Systems sollen die Ingenieurleistungen vergeben werden.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt, am Standort Jülich auf dem Gelände des Solarversuchskraftwerks ein innovatives Partikel-Receiver-System zur Sonnenenergienutzung zu installieren. Zur Planung und Objektüberwachung dieses Systems sollen die Ingenieurleistungen vergeben werden.
Die Planung der baulichen und versorgungstechnischen Anlagen, d. h. Neubau eines zweiten Multi-Fokus-Turmes und die Leistungen zum Bauantrag im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Baugenehmigungsverfahrens wurden bereits vergeben und ist nicht Gegenstand des zu vergebenden Auftrages.
Die Planung der baulichen und versorgungstechnischen Anlagen, d. h. Neubau eines zweiten Multi-Fokus-Turmes und die Leistungen zum Bauantrag im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Baugenehmigungsverfahrens wurden bereits vergeben und ist nicht Gegenstand des zu vergebenden Auftrages.
Es ist vorgesehen, mit dem Auftragnehmer dieser ausgeschriebenen Leistung einen Ingenieurvertrag abzuschließen. Die Herstellungs- und Bauleistungen sollen als Funktionalausschreibungen ausgeschrieben werden.
Der Auftrag besteht aus Planungsleistungen des Engineerings.
Das DLR ist nationale Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit und National und Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus plant das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Raumfahrtaktivitäten und setzt sie um. An den 16 Standorten beschäftigt das DLR ca. 8 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem fungiert das DLR als Dachorganisation für den national größten Projektträger.
Das DLR ist nationale Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit und National und Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus plant das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Raumfahrtaktivitäten und setzt sie um. An den 16 Standorten beschäftigt das DLR ca. 8 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem fungiert das DLR als Dachorganisation für den national größten Projektträger.
Die zu beplanende Anlagentechnik besteht aus folgenden Komponenten, diese werden in der Machbarkeitsuntersuchung näher beschrieben:
— Partikel-Receiver im Multi-Focus-Turm, ein Proto-Typ im bestehenden Multi-Focus-Turm (MFT) ist bereits vorhanden. Der Receiver ist kein auf dem Markt erhältliches Bauteil. Die Partikel-Temperatur und damit die Temperatur der Anlagen ist auf bis zu 900
— Partikel-Receiver im Multi-Focus-Turm, ein Proto-Typ im bestehenden Multi-Focus-Turm (MFT) ist bereits vorhanden. Der Receiver ist kein auf dem Markt erhältliches Bauteil. Die Partikel-Temperatur und damit die Temperatur der Anlagen ist auf bis zu 900
Hitzeschutzschild als Bauteil um den Partikel-Receiver, dem Strahlenfocus zugewandt Partikeltransportsysteme vom und zum Partikel-Receiver, hierfür ist eine Prototypenentwicklung erforderlich.
— Partikelspeicher,
— Wärmetauscher,
— Integration in den vorhandenen Leitstand im Multi-Focus-Turm,
— Trägerbauwerk für Partikelspeicher und Wärmetauscher.
Für den Receiver wird seitens des Auftraggebers ein Pflichtenheft ausgearbeitet. Für den Receiver sind seitens des DLR zwei Patente angemeldet. Dem Auftraggeber ist ein uneingeschränktes Nutzungsrecht für Patente, die im Zuge der Auftragsbearbeitung durch den Auftragnehmer entstehen, einzuräumen.
Für den Receiver wird seitens des Auftraggebers ein Pflichtenheft ausgearbeitet. Für den Receiver sind seitens des DLR zwei Patente angemeldet. Dem Auftraggeber ist ein uneingeschränktes Nutzungsrecht für Patente, die im Zuge der Auftragsbearbeitung durch den Auftragnehmer entstehen, einzuräumen.
Für die zu beplanende Anlage hat der Auftraggeber eine vertragliche Kostenobergrenze, die eingehalten werden muss, festgelegt.
Teil der Leistung ist eine Gefährdungsbeurteilung beim Betrieb der Anlage. Ein Teil der Ausschreibungen der Bauleistungen ist als Funktionalausschreibung zu leisten.
Die Anlage ist auf eine Betriebszeit von ca. 15 Jahren auszulegen.
Bei der Planungsleistung ist zu berücksichtigen, dass in der Konzeption von einer Zuarbeit durch den Betreiber auszugehen ist. Eine Inbetriebnahmephase von mind. 14 Wochen ist durch den Auftragnehmer zu leisten.
Die Planung der baulichen und versorgungstechnischen Anlagen, d. h. Neubau eines zweiten Multi-Fokus-Turmes wurde bereits vergeben und ist nicht Gegenstand des zu vergebenden Auftrages. Das Heliostatenfeld mit nachführbaren Spiegeln ist bereits vorhanden.
Die Planung der baulichen und versorgungstechnischen Anlagen, d. h. Neubau eines zweiten Multi-Fokus-Turmes wurde bereits vergeben und ist nicht Gegenstand des zu vergebenden Auftrages. Das Heliostatenfeld mit nachführbaren Spiegeln ist bereits vorhanden.
Bei der Planung des Trägerbauwerks sind insbesondere Lasten und Zugänglichkeiten der Versuchsaufbauten zu berücksichtigen. Die Fundamentierung und technische Ausrüstung (TGA) des Trägerbauwerkes ist Teil der Planungsleistung. Das Trägerbauwerk muss einen dichten Witterungsschutz erhalten, Anforderungen an den Wärmeschutz bei diesem Witterungsschutz bestehen nicht. In den bisherigen Untersuchungen hat sich eine Stahlkonstruktion als zielführend erwiesen.
Bei der Planung des Trägerbauwerks sind insbesondere Lasten und Zugänglichkeiten der Versuchsaufbauten zu berücksichtigen. Die Fundamentierung und technische Ausrüstung (TGA) des Trägerbauwerkes ist Teil der Planungsleistung. Das Trägerbauwerk muss einen dichten Witterungsschutz erhalten, Anforderungen an den Wärmeschutz bei diesem Witterungsschutz bestehen nicht. In den bisherigen Untersuchungen hat sich eine Stahlkonstruktion als zielführend erwiesen.
Der Anlagenstandort befindet sich in der Erdbebenzone 3.
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Verlängerung ist für den Fall vorbehalten, dass:
— eine längere Ausführungsdauer bei der Umsetzung der Maßnahme zu einem wirtschaftlicheren Ergebnis führt,
— die Haushaltsmittelbereitstellung zu einer Verlängerung der Maßnahme führt.
Beschreibung der Optionen:
— Stufenweise Beauftragung in den Leistungsstufen gem. Vertrag, ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht,
— Beauftragung von Zusätzlichen Leistungen zum Detail Engineering.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Erfüllungsort für die Leistung des Auftragnehmers ist, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind: Jülich, im Übrigen der Sitz BMT West des DLR in Köln-Porz und die Herstellungsorte der Lieferanten.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB,
— Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, § 21 Abs. 1 AEntG,
— Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen § 36 Abs. 1 VgV,
— Bei juristischen Personen vorlegen eines Auszugs aus dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen ist,
— Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben,
— Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben,
— Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. Verpflichtungsgesetzes abzugeben,
— Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften.
Die Angaben der Bewerbung sind in den Teilnahmeantrag einzutragen, der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt wird. Der Teilnahmeantrag ist mittels Eigendownload erhältlich unter www.keke.de
Der Auftraggeber behält sich vor, in den Bewerbungsunterlagen fehlende Angaben zu III.1.1 nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe Teilnahmeantrag (Punkt 5.0). Es werden Angaben gefordert zu:
— Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren.
Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die dreifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen.
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die dreifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen.
Der Auftraggeber behält sich vor, in den Bewerbungsunterlagen fehlende Angaben zu III.1.2 nachzufordern.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise gemäß § 46 Abs. 3 VgV; die Matrix zur Auswahl ist im Bewerbungsbogen enthalten. Der Auftraggeber behält sich vor, unter Bewerbern mit gleicher Punktzahl eine Auslosung durchzuführen. Die Angaben und Erklärungen im Bewerbungsbogen dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren.
Nachweise gemäß § 46 Abs. 3 VgV; die Matrix zur Auswahl ist im Bewerbungsbogen enthalten. Der Auftraggeber behält sich vor, unter Bewerbern mit gleicher Punktzahl eine Auslosung durchzuführen. Die Angaben und Erklärungen im Bewerbungsbogen dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren.
Die Erfüllung der Kriterien ist durch folgende Unterlagen zu belegen:
1) Anzahl der Mitarbeiter und deren Berufsgruppen und Berufserfahrung in Jahren;
2) Darstellung der zur Verfügung stehenden Technischen Ausstattung;
3) Darstellung von Referenzobjekten, für die vergleichbare Leistungen im Engineering erbracht wurden d. h. im Bereich Verfahrenstechnik oder Ähnlichem, Kosten der beplanten Anlagen mind. 2 Mio. EUR brutto, Baubeginn nach 1.1.2010, mit Angaben zu:
— Mechanische Anlagenkomponenten und deren technische Merkmale,
— Elektrische und elektronische Anlagenkomponenten und deren technische Merkmale,
— MSR und SPS-Programmierung,
— Erbrachte Leistungen in Projektierung und Objektüberwachung/Oberbauleitung,
— Kosten der Anlagenkomponenten,
— Projektbeteiligte, Nutzereinbindung,
— Leistungserbringung nach techn. Richtlinien, insbesondere CE-Richtlinien.
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung ermöglicht wird.
Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen abrufbar ist (siehe Punkt 5.0 im Teilnahmeantrag).
Die Angaben sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen. Zusätzliche Angaben zu den Referenzen können auf bis zu 3 DIN A4 Anlagenblätter pro Projekt angegeben werden.
Mindeststandards:
Der verantwortliche Leistungserbringer muss über die Qualifikation „Ingenieur“ der Fachrichtung Verfahrenstechnik oder Maschinenbau verfügen:
— Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist im jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, so sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die.
— Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist im jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, so sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die.
Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet,
— Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Gleiches gilt für andere Unternehmer, deren Kapazität sich der Bewerber bedient.
— Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Gleiches gilt für andere Unternehmer, deren Kapazität sich der Bewerber bedient.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Abschluss von Ingenieurverträgen gem. Vergabeunterlagen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahlkriterien samt Gewichtung sind im Teilnahmeantrag veröffentlicht.
Die Angaben und Erklärungen aus den Ziff. III.1.1) bis III.1.3), zusammengefasst im Teilnahmeantrag dienen zur Auswahl der Teilnehmer für die Auftragsverhandlungen.
Sofern mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, ein Losverfahren durchzuführen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: eingetragener Verein (e. V.)
Kontakt
Kontaktperson: DLR Baumanagement West
Dokumente URL: http://keke.de🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kellerer und Kellerer
Postanschrift: Franziskanerstr. 26
Postort: München
Postleitzahl: 81669
Kontaktperson: Frau Blaschke
Telefon: +49 8945911770📞
E-Mail: vergabe@keke.de📧
Fax: +49 8945911778 📠
Land: München, Kreisfreie Stadt
🏙️
Internetadresse: www.keke.de🌏
Kontaktperson: z.Hd. Frau Blaschke
Referenz Zusätzliche Informationen
1) Der Auftraggeber sieht einen Termin zur Besichtigung des Gebäudes durch die Bieter in der Angebotsphase vor;
2) Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle eingegangen sind. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift als Papiere abzugeben. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5, der mit den Vergabeunterlagen zu erhalten ist, zu versehen und muss mit dem ausgegebenen Bewerbungsaufkleber versehen sein;
2) Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle eingegangen sind. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift als Papiere abzugeben. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5, der mit den Vergabeunterlagen zu erhalten ist, zu versehen und muss mit dem ausgegebenen Bewerbungsaufkleber versehen sein;
3) Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail;
4) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Bewerber zurückgesandt;
5) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt;
6) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte;
7) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens bis 5 Tage vor Bewerbungsschluss Fragen von Bewerbern eingehen, deren Beantwortung über Auftragsbekanntmachung bzw. Teilnahmeantrag hinausgehende Informationen enthält, werden die Fragen und Antworten auf der Internetseite, auf der die sonstigen Bewerbungsunterlagen zu finden sind, als Fragen- und Antwortliste bekannt gemacht;
7) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens bis 5 Tage vor Bewerbungsschluss Fragen von Bewerbern eingehen, deren Beantwortung über Auftragsbekanntmachung bzw. Teilnahmeantrag hinausgehende Informationen enthält, werden die Fragen und Antworten auf der Internetseite, auf der die sonstigen Bewerbungsunterlagen zu finden sind, als Fragen- und Antwortliste bekannt gemacht;
8) Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894880📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1
Quelle: OJS 2018/S 074-164708 (2018-04-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-09-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Engineering Anlagenbau einschließlich Einhausung für eine Hochtemperatur-Versuchsanlage.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt, am Standort Jülich auf dem Gelände des Solarversuchskraftwerks ein innovatives Partikel-Receiver-System zur Sonnenenergienutzung zu installieren.
Engineering Anlagenbau einschließlich Einhausung für eine Hochtemperatur-Versuchsanlage.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt, am Standort Jülich auf dem Gelände des Solarversuchskraftwerks ein innovatives Partikel-Receiver-System zur Sonnenenergienutzung zu installieren.
Gesamtwert des Auftrags: 417 095 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Europäische Institution/Agentur oder internationale Organisation
Engineering Anlagenbau einschließlich Einhausung für eine Hochtemperatur-Versuchsanlage.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt, am Standort Jülich auf dem Gelände des Solarversuchskraftwerks ein innovatives Partikel-Receiver-System zur Sonnenenergienutzung zu installieren.
— Partikel-Receiver im Multi-Focus-Turm, ein Proto-Typ im bestehenden Multi-Focus-Turm (MFT) ist bereits vorhanden. Der Receiver ist kein auf dem Markt erhältliches Bauteil. Die Partikel-Temperatur und damit die Temperatur der Anlagen ist auf bis zu 900 grad C auszulegen. Hitzeschutzschild als Bauteil um den Partikel-Receiver, dem Strahlenfocus zugewandt Partikeltransportsysteme vom und zum Partikel-Receiver, hierfür ist eine Prototypenentwicklung erforderlich,
— Partikel-Receiver im Multi-Focus-Turm, ein Proto-Typ im bestehenden Multi-Focus-Turm (MFT) ist bereits vorhanden. Der Receiver ist kein auf dem Markt erhältliches Bauteil. Die Partikel-Temperatur und damit die Temperatur der Anlagen ist auf bis zu 900 grad C auszulegen. Hitzeschutzschild als Bauteil um den Partikel-Receiver, dem Strahlenfocus zugewandt Partikeltransportsysteme vom und zum Partikel-Receiver, hierfür ist eine Prototypenentwicklung erforderlich,
Die Planung der baulichen und versorgungstechnischen Anlagen, d. h. Neubau eines zweiten Multi-FokusTurmes wurde bereits vergeben und ist nicht Gegenstand des zu vergebenden Auftrages.
Bei der Planung des Trägerbauwerks sind insbesondere Lasten und Zugänglichkeiten der Versuchsaufbauten zu berücksichtigen. Die Fundamentierung und technische Ausrüstung (TGA) des Trägerbauwerkes ist Teil der Planungsleistung. Das Trägerbauwerk muss einen dichten Witterungsschutz erhalten, Anforderungen an den
Bei der Planung des Trägerbauwerks sind insbesondere Lasten und Zugänglichkeiten der Versuchsaufbauten zu berücksichtigen. Die Fundamentierung und technische Ausrüstung (TGA) des Trägerbauwerkes ist Teil der Planungsleistung. Das Trägerbauwerk muss einen dichten Witterungsschutz erhalten, Anforderungen an den
Wärmeschutz bei diesem Witterungsschutz bestehen nicht. In den bisherigen Untersuchungen hat sich eine Stahlkonstruktion als zielführend erwiesen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Jülich, im Übrigen der Sitz BMT West des DLR in Köln-Porz und die Herstellungsorte der Lieferanten
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bürostruktur und Personalkapazität des Teiles des Bieters, bei Bietergemeinschaften für alle Bieter, bei Nachunternehmerbeteiligung auch für die Nachunternehmer
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Eignung des planungsverantwortlichen Projektleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Eignung des Planungsteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise und Leistungsumfang
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Durchführungsvorschlag für die Qualitätssicherung
Preis (Gewichtung): 30 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-09-12 📅
Name: Fichtner GmbH & Co. KG
Postort: Stuttgart
Land: Deutschland 🇩🇪 Stuttgart, Stadtkreis
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 417 095 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Internetadresse: www.dlr.de🌏
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).