FE 02.0424/2018/IGB – Abriebe von Fahrbahnoberflächen

Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z5

FE 02.0424/2018/IGB – Abriebe von Fahrbahnoberflächen

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-12-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-10-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-10-17 Auftragsbekanntmachung
2019-03-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-10-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Referenznummer: Z5sh-FE 02.0424/2018/IGB
Kurze Beschreibung: FE 02.0424/2018/IGB – Abriebe von Fahrbahnoberflächen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z5
Postanschrift: Brüderstraße 53
Postleitzahl: 51427
Postort: Bergisch Gladbach
Kontakt
Internetadresse: http://www.bast.de 🌏
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=221341 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=221341 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-17 📅
Einreichungsfrist: 2018-12-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 203-462410
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 151260.50 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Luftschadstoffmessungen zeigen, dass die Grenzwerte der 39. BImSchV für einige Luftschadstoffe insbesondere an verkehrsnahen Standorten zum Teil stark überschritten werden. Neben anderen bereitet die Grenzwerteinhaltung der Partikelfraktionen PM10 und PM2, 5 Probleme und bei Überschreitung der Grenzwerte drohen an Verkehrswegen u. a auch Verkehrsbeschränkungen. Für die Planung von schadstoffmindernden Maßnahmen im Zuge von Straßenaus- und Straßenneubau dienen Modelle, die einer kontinuierlichen Verbesserung der Eingangsdaten unterzogen werden müssen. Für die Modellierung werden Emissionsfaktoren über die zu den Partikelfraktionen PM10 und PM2, 5 beitragenden Abriebe unterschiedlicher Fahrbahnoberflächen in möglichst hoher Genauigkeit benötigt. Derzeit liegen jedoch in den FGSV-Richtlinien RLuS nur feste, teils mit großer Unsicherheit verbundene Emissionsfaktoren für nicht-motorbedingte Abriebsemissionen vor.
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Ziel des Projektes ist es daher, eine systematische Untersuchung zum Abriebsverhalten und damit zur Partikelemission verschiedener Fahrbahnoberflächen durchzuführen, die Ergebnisse zu quantifizieren und eine Empfehlung für die Berücksichtigung abgeleiteter Emissionsfaktoren in den FGSV-Richtlinien RLuS zu geben. Hierfür sollen die bisherigen Kenntnisse über Abriebsmaße in Abhängigkeit von den Fahrbahneigenschaften zusammengetragen und Prüfungen der Straßenoberfläche für Proben aus den Asphalt- und Betonbauweisen sowie Untersuchungen an den Gesteinskörnungen durchgeführt werden. Die Abriebsmaße sollen in Abhängigkeit verschiedener Randparameter quantifiziert und die Emissionsfaktoren der Partikelfraktionen PM10 und PM2,5 für die betrachteten Fahrbahnbeläge bestimmt werden. Unterschiede in den PM10- und PM2, 5-Emissionsfaktoren sind durch Modellrechnungen mit Hilfe eines geeigneten Berechnungsverfahrens zu quantifizieren. Die Ergebnisse der Messungen und Modellrechnungen sollen weiterhin systematisiert sowie analysiert und auf ihre Übertragbarkeit überprüft werden.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 151260.50 EUR 💰
Dauer: 999 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Die Laufzeit des Vertrages ist anzubieten
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfüllungsort: Bergisch Gladbach

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Mindeststandards:
— eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als 3 Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen und
— ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
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Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Anforderung Nr./Nachzuweisen durch:
Nr. 1 – Fachkunde und Erfahrung auf dem Gebiet der Luftqualität an Verkehrswegen (insbesondere in Bezug auf die Ermittlung von Emissionsfaktoren oder die Berechnung von Emissionen)/Nachzuweisen durch: mindestens drei Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren einzutragen in die Referenzliste mit Angabe Projekt, Auftragswert, Leistungszeitraum und Auftraggeber zu Anforderung Nr. 1 – siehe Vergabeunterlagen Nr. 04a
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Nr. 2 – Fachkunde und Erfahrung auf dem Gebiet der Asphalt- bzw. Betonbauweisen und/oder der Gesteinskörnungen/Nachzuweisen durch: mindestens drei Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren einzutragen in die Referenzliste mit Angabe Projekt, Auftragswert, Leistungszeitraum und Auftraggeber zu Anforderung Nr. 2 – siehe Vergabeunterlagen Nr. 04a
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Nr. 3 – Verfügbarkeit (Besitz bzw. Anmietung) der technischen Ausstattung zur zeitgerechten Durchführung der Prüfung der Straßenoberfläche sowie der Gesteinskörnung im Hinblick auf Abriebe von Fahrbahnoberflächen inklusive Spezifizierung (Auflistung) der für die Zielerreichung benötigten technischen Geräte gemäß meines/unseres angebotenen Untersuchungsansatzes sowie Bestätigung der Verfügbarkeit dieser Geräte im Falle der Auftragsausführung./Nachzuweisen durch: Eigenerklärung Nr. 1 über die Verfügbarkeit der eingetragenen technischen Ausstattung (Bezugszeitpunkt für die Erklärung: Auftragsausführung) Nachweis mittels Formular „Eigenerklärung Nr. 1“ – siehe Vergabeunterlagen Nr. 04b_01
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Nr. 4 – Fachgerechte Anwendung der für die Zielerreichung benötigten technischen Geräte durch das bedienende Personal/Nachzuweisen durch: Eigenerklärung Nr. 2 (Bezugszeitpunkt für die Erklärung: Auftragsausführung) Nachweis mittels Formular „Eigenerklärung Nr. 2“ – siehe Vergabeunterlagen Nr. 04b_02
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB, § 124 GWB und § 128 GWB auszuschließen sind.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-03-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2018-12-13 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 15:00
Ort des Eröffnungstermins: Bergisch Gladbach
Zusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=221341 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228-9499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.bund.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 GWB: innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes,
— Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB:
spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
— Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Quelle: OJS 2018/S 203-462410 (2018-10-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: FE 02.0424/2018/IGB – Abriebe von Fahrbahnoberflächen.
Gesamtwert des Auftrags: 151260.50 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 056-129924
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 203-462410
ABl. S-Ausgabe: 56

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Luftschadstoffmessungen zeigen, dass die Grenzwerte der 39. BImSchV für einige Luftschadstoffe insbesondere an verkehrsnahen Standorten zum Teil stark überschritten werden. Neben anderen bereitet die Grenzwerteinhaltung der Partikelfraktionen PM10 und PM2,5 Probleme und bei Überschreitung der Grenzwerte drohen an Verkehrswegen u. a. auch Verkehrsbeschränkungen. Für die Planung von schadstoffmindernden Maßnahmen im Zuge von Straßenaus- und Straßenneubau dienen Modelle, die einer kontinuierlichen Verbesserung der Eingangsdaten unterzogen werden müssen. Für die Modellierung werden Emissionsfaktoren über die zu den Partikelfraktionen PM10 und PM2,5 beitragenden Abriebe unterschiedlicher Fahrbahnoberflächen in möglichst hoher Genauigkeit benötigt. Derzeit liegen jedoch in den FGSV-Richtlinien RLuS nur feste, teils mit großer Unsicherheit verbundene Emissionsfaktoren für nicht-motorbedingte Abriebsemissionen vor.
Mehr anzeigen
Ziel des Projektes ist es daher, eine systematische Untersuchung zum Abriebsverhalten und damit zur Partikelemission verschiedener Fahrbahnoberflächen durchzuführen, die Ergebnisse zu quantifizieren und eine Empfehlung für die Berücksichtigung abgeleiteter Emissionsfaktoren in den FGSV-Richtlinien RLuS zu geben. Hierfür sollen die bisherigen Kenntnisse über Abriebsmaße in Abhängigkeit von den Fahrbahneigenschaften zusammengetragen und Prüfungen der Straßenoberfläche für Proben aus den Asphalt- und Betonbauweisen sowie Untersuchungen an den Gesteinskörnungen durchgeführt werden. Die Abriebsmaße sollen in Abhängigkeit verschiedener Randparameter quantifiziert und die Emissionsfaktoren der Partikelfraktionen PM10 und PM2,5 für die betrachteten Fahrbahnbeläge bestimmt werden. Unterschiede in den PM10- und PM2,5-Emissionsfaktoren sind durch Modellrechnungen mit Hilfe eines geeigneten Berechnungsverfahrens zu quantifizieren. Die Ergebnisse der Messungen und Modellrechnungen sollen weiterhin systematisiert sowie analysiert und auf ihre Übertragbarkeit überprüft werden.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-02-25 📅
Name: Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG
Postort: Radebeul
Postleitzahl: 01445
Land: Deutschland 🇩🇪
Meißen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes,
— Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/ Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Quelle: OJS 2019/S 056-129924 (2019-03-18)