Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“FE 08.0261/2018/OGB „Horizontales Schleifen von Betondecken“
Z5g-FE 08.0261/2018/OGB”
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Kurze Beschreibung: FE 08.0261/2018/OGB „Horizontales Schleifen von Betondecken“
Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 193277.31 💰
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Ort der Leistung: Rheinisch-Bergischer Kreis🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Zur Reduktion des Reifen-Fahrbahngeräusches werden Betonfahrbahnoberflächen derzeit i. d. R. mit einer Waschbetontextur ausgeführt. Die allgemeine...”
Beschreibung der Beschaffung
Zur Reduktion des Reifen-Fahrbahngeräusches werden Betonfahrbahnoberflächen derzeit i. d. R. mit einer Waschbetontextur ausgeführt. Die allgemeine Beschreibung des Waschbetons erfolgt über die Kenngröße der „mittleren Texturtiefe“. Für die Gewährleistung einer ausreichenden Griffigkeit sowie zum Erreichen der vorgesehenen Lärmpegelminderung ist eine mittlere Texturtiefe von 0,7 ± 0,1 mm anzustreben. Die Profilspitzenanzahl kann zudem Auskunft über die Oberflächenhomogenität sowie über die Kontaktmöglichkeiten zwischen Reifen und Fahrbahn geben. Diese Kenngrößen weisen jedoch bautechnologisch bedingte Streubreiten auf, die zusätzlich durch äußere Einwirkungen beeinflusst werden können. In der Praxis liegen die Profilspitzen einer Waschbetonoberfläche in vertikaler Richtung mehr oder weniger auf unterschiedlichen Niveaus und stellen keine idealen Plateaus dar. Hieraus lässt sich ein Verbesserungspotenzial in der Makrotextur ableiten, welches in einem Niveauausgleich der Profilspitzen und der Ausbildung idealer Höhenplateaus zu sehen ist. Eine Möglichkeit hierfür stellt das horizontale Schleifen durch rotierende, diamantbesetzte Schleifteller dar. Die Grundidee der Optimierung beinhaltet ein präzises Angleichen und Homogenisieren des Höhenniveaus der Fahrbahnoberfläche in einem nachträglichen Arbeitsschritt. Die damit erreichte Oberflächentextur entspricht dadurch zunehmend dem sog. Plateau mit Schluchten. Ein Abschleifen der Gesteinskornspitzen könnte daher ein zusätzliches Lärmminderungspotential der Bauweise bedeuten. Parallel zur Texturoptimierung kann hiermit eine Verbesserung der Griffigkeit erzielt werden. Ziel des Vorhabens ist es zu klären, inwieweit die lärmmindernden Eigenschaften und die Griffigkeit von Waschbetonfahrbahndecken durch horizontales Schleifen verbessert werden können. Ein alternativer lärmmindernder Fahrbahnbelag der Betonbauweise, der sich derzeit im Stadium der Erprobung befindet, stellt der Offenporige Beton dar. Das Horizontalschleifverfahren ist auch hierfür zur Verbesserung der Griffigkeit sowie der akustischen Eigenschaften zu erproben.
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Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 193277.31 💰
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 999
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen: Die Projektlaufzeit ist anzubieten.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
“Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als 3 Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle...”
Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als 3 Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung
Nachweisen und
– ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
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Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Anforderung nachzuweisen jeweils durch (Referentliste bzw. Eigenerklärung)
— Erfahrung und Kenntnis in der prüftechnischen Ansprache von Betonen im Labor...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Anforderung nachzuweisen jeweils durch (Referentliste bzw. Eigenerklärung)
— Erfahrung und Kenntnis in der prüftechnischen Ansprache von Betonen im Labor sowie der Ermittlung der Textureigenschaften und Griffigkeit von Betonfahrbahndecken, mind. 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren oder Nachweis entsprech. Mitarbeit bei der Erstellung von Regelwerken (siehe Referenzliste 1),
— Erfahrung und Kenntnis in der Fachrichtung Straßenbautechnik, insbesondere im Bereich „Fahrbahnoberflächen“, mind. 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren oder Nachweis entsprech.
Mitarbeit bei der Erstellung von Regelwerken (siehe Referenzliste 2),
— Erfahrung im Erstellen wissenschaftlicher Berichte und der Dokumentationen von komplexen ingenieurwissenschaftlichen Sachverhalten, mind. 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (siehe Referenzliste 3),
— Notwendige technische Ausstattung für die Durchführung des Projektes Eigenerklärung über Verfügbarkeit der Ausstattung (Bezugszeitpunkt: Auftragsausführung).
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB und § 124 GWB...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB und § 124 GWB auszuschließen sind.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-01-29
00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2019-05-31 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2019-01-30
10:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Bergisch Gladbach
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
“Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.” Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Fax: +49 228-9499163 📠
URL: http://www.bundeskartellamt.bund.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes,
— Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB: spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber,
— Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Quelle: OJS 2018/S 246-564657 (2018-12-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-04-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: FE 08.0261/2018/OGB „Horizontales Schleifen von Betondecken“.
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 193277.31 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Zur Reduktion des Reifen-Fahrbahngeräusches werden Betonfahrbahnoberflächen derzeit i. d. R. mit einer Waschbetontextur ausgeführt. Die allgemeine...”
Beschreibung der Beschaffung
Zur Reduktion des Reifen-Fahrbahngeräusches werden Betonfahrbahnoberflächen derzeit i. d. R. mit einer Waschbetontextur ausgeführt. Die allgemeine Beschreibung des Waschbetons erfolgt über die Kenngröße der „mittleren Texturtiefe“. Für die Gewährleistung einer ausreichenden Griffigkeit sowie zum Erreichen der vorgesehenen Lärmpegelminderung ist eine mittlere Texturtiefe von 0,7 ± 0,1 mm anzustreben. Die Profilspitzenanzahl kann zudem Auskunft über die Oberflächenhomogenität sowie über die Kontaktmöglichkeiten zwischen Reifen und Fahrbahn geben. Diese Kenngrößen weisen jedoch bautechnologisch bedingte Streubreiten auf, die zusätzlich durch äußere Einwirkungen beeinflusst werden können. In der Praxis liegen die Profilspitzen einer Waschbetonoberfläche in vertikaler Richtung mehr oder weniger auf unterschiedlichen Niveaus und stellen keine idealen Plateaus dar. Hieraus lässt sich ein Verbesserungspotenzial in der Makrotextur ableiten, welches in einem Niveauausgleich der Profilspitzen und der Ausbildung idealer Höhenplateaus zu sehen ist. Eine Möglichkeit hierfür stellt das horizontale Schleifen durch rotierende, diamantbesetzte Schleifteller dar. Die Grundidee der Optimierung beinhaltet ein präzises Angleichen und Homogenisieren des Höhenniveaus der Fahrbahnoberfläche in einem nachträglichen Arbeitsschritt. Die damit erreichte Oberflächentextur entspricht dadurch zunehmend dem sog. Plateau mit Schluchten. Ein Abschleifen der Gesteinskornspitzen könnte daher ein zusätzliches Lärmminderungspotential der Bauweise bedeuten. Parallel zur Texturoptimierung kann hiermit eine Verbesserung der Griffigkeit erzielt werden. Ziel des Vorhabens ist es zu klären, inwieweit die lärmmindernden Eigenschaften und die Griffigkeit von Waschbetonfahrbahndecken durch horizontales Schleifen verbessert werden können. Ein alternativer lärmmindern der Fahrbahnbelag der Betonbauweise, der sich derzeit im Stadium der Erprobung befindet, stellt der Offenporige Beton dar. Das Horizontalschleifverfahren ist auch hierfür zur Verbesserung der Griffigkeit sowie der akustischen Eigenschaften zu erproben.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2018/S 246-564657
Auftragsvergabe
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Vertragsnummer: Z5g-FE 08.0261/2018/OGB
Titel: FE 08.0261/2018/OGB „Horizontales Schleifen von Betondecken“
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-03-26 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: IWS Messtechnik GmbH
Postanschrift: Karl-Schiller-Straße 6
Postort: Celle
Postleitzahl: 29225
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Celle🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 193277.31 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 193 028 💰
Ergänzende Informationen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes.
— Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB: spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
— Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/ Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Quelle: OJS 2019/S 069-162886 (2019-04-03)