Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Der Bieter hat mit Angebotsabgabe eine Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124 der Vergabeunterlagen) mit folgenden Angaben einzureichen:
1.1) Umsätze des Unternehmens in d. letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit sie vergleichbare Bauleistungen u. andere Leistungen betreffen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen;
1.2) Angaben zu Leistungen, die innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;
1.3) Angaben zu Arbeitskräften;
1.4) Angaben zur Eintragung in das Berufsregister (Handelsregister);
1.5) Angabe, ob ein Insolvenzverfahren:
– ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist, – der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
– ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
1.6) Angabe, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet;
1.7) Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
1.8) Angaben zur Zahlung v. Steuern, Abgaben u. Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung;
1.9) Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
2) Kommt das Angebot in die Engere Wahl, sind nach Aufforderung durch die Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen durch den Bieter folgende Nachweise vorzulegen:
2.1) Vorlage einer Bestätigung d. erklärten Umsätze durch einen vereidigten Wirtschaftsprüfer/ Steuerberater:
– entsprechend testierte Jahresabschlüsse,
– entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
2.2) Vorlage von Referenzbescheinigungen für 3 Referenzen der letzten 3 Geschäftsjahre, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind u. die mindestens folgende Angaben enthalten: Angaben zum Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschl. eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer/ ARGE-Partner/ Nachunternehmer); ggf. Angabe d. Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über d. vertragsgemäße Ausführung der Leistung;
2.3) jeweilige Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal; 2.4) Gewerbeanmeldung einschl. -ummeldung;
2.5) aktueller Handelsregisterauszug;
2.6) Eintragung in der Handwerksrolle.
– bei der Industrie- u. Handelskammer;
2.7) Insolvenzplan, falls ein solcher rechtskräftig bestätigt wurde;
2.8) Unbedenklichkeitsbescheinigung d. tariflichen Sozialkasse oder Eigenerklärung, dass das Unternehmen nicht d. Beitragspflicht unterliegt;
2.9) -entfällt-
2.10) Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG;
2.11) Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen;
3) Beim vorgesehenen Einsatz v. Nachunternehmern behält sich der Auftraggeber vor, vom Bieter geeignete Nachweise auch vom Nachunternehmer abzuverlangen, um eine wirtschaftlich, techn. u. organisatorisch ordnungsgemäße Vertragserfüllung zu gewährleisten;
4) Der Nachweis der Eignung kann auch durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsnachweis VOB mittels PQ-Verein) geführt werden.