Sicherheitsdienstleistungen für die Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Flüchtlinge des Landes NRW in Unna

Bezirksregierung Arnsberg

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe der Sicherheitsdienstleistungen der Erstaufnahme-Einrichtungen (EAE) des Landes NRW in Unna in denen Asylsuchende untergebracht werden. Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) sind Unterbringungseinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Regelverfahren werden Asylsuchende in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen registriert und auf übertragbare Krankheiten untersucht sowie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zur Asylantragstellung zugeführt. Die durchschnittliche Verweildauer in einer EAE beträgt sieben Tage, Abweichungen sind möglich. Die Sicherheit der jeweiligen Einrichtung, deren ungestörter Betrieb sowie die Sicherheit der dort untergebrachten Personen und der Beschäftigten wird durch den Einsatz der Beschäftigten des in diesem Verfahren gesuchten Auftragnehmers gewährleistet. Dieses Verfahren umfasst nur die EAE Unna. Ausgeschrieben ist die vollständige Sicherheitsdienstleistung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-03-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-02-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-02-07 Auftragsbekanntmachung
2018-06-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-02-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
Referenznummer: 12.21-90-18-005
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe der Sicherheitsdienstleistungen der Erstaufnahme-Einrichtungen (EAE) des Landes NRW in Unna in denen Asylsuchende untergebracht werden. Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) sind Unterbringungseinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Regelverfahren werden Asylsuchende in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen registriert und auf übertragbare Krankheiten untersucht sowie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zur Asylantragstellung zugeführt. Die durchschnittliche Verweildauer in einer EAE beträgt sieben Tage, Abweichungen sind möglich. Die Sicherheit der jeweiligen Einrichtung, deren ungestörter Betrieb sowie die Sicherheit der dort untergebrachten Personen und der Beschäftigten wird durch den Einsatz der Beschäftigten des in diesem Verfahren gesuchten Auftragnehmers gewährleistet. Dieses Verfahren umfasst nur die EAE Unna. Ausgeschrieben ist die vollständige Sicherheitsdienstleistung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bewachungsdienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Unna 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstraße 1
Postleitzahl: 59821
Postort: Arnsberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de 🌏
E-Mail: zentrale.vergabestelle@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Telefon: +49 293182-2182 📞
Fax: +49 293182-2824 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPNYD5Y392 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPNYD5Y392 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-02-07 📅
Einreichungsfrist: 2018-03-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-02-08 📅
Datum des Beginns: 2018-05-15 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 027-059052
ABl. S-Ausgabe: 27
Zusätzliche Informationen
1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. 2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. Bekanntmachungs-ID: CXPNYD5Y392 3. Der AG hat für die Einreichung der Angebote Vordrucke erstellt. Diese sind für die Einreichung der Angebote zu verwenden. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o.g. Vergabeportal abgerufen werden. 4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen sollen bis spätestens zum 2.3.2018 über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. 5. Mit dem Angebot ist anzugeben, bei welchen Leistungen und in welchem Umfang Nachunternehmen eingesetzt werden sollen. Ferner ist ein Organigramm einzureichen, aus der sich die Aufteilung ergibt. Hinsichtlich der einzureichenden Erklärungen und Nachweise gilt Folgendes: a) Sofern sich der Bieter / die Bietergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen bereits mit dem Angebot namentlich benannt werden und eine Verfügbarkeitserklärung vorgelegt werden, aus der sich ergibt, dass das Nachunternehmen dem Bieter / der Bietergemeinschaft im Auftragsfall zur Verfügung steht. Ferner sind für die Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen. b) Sofern sich der Bieter / die Bietergemeinschaft nicht auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen noch nicht bereits mit dem Angebot namentlich benannt werden. Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, wird die Vergabestelle den Bieter / die Bietergemeinschaft auffordern, das Nachunternehmen namentlich zu benennen. Ferner sind für das Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen. 6. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie vorgesehene Nachunternehmen, dessen / deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregisterauszug einholen wird. 7. Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Allgemeine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil vorzulegen; jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung vorzulegen, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt bzw. Verfehlungen vorliegen, die den Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen oder zu einem Eintrag in das Vergaberegister führen könnten, sowie dass in Bezug auf das Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Vordruck je in Vergabeunterlagen enthalten). 8. Von Bietergemeinschaft ist eine Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, der von allen Mitgliedern zu unterzeichnen ist (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten) Bekanntmachungs-ID: CXPNYD5Y392
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Sicherheitsdienstleistungen der Erstaufnahme-Einrichtungen (EAE) des Landes NRW in Unna in denen Asylsuchende untergebracht werden. Die Regelkapazität beträgt insgesamt 1 000 Plätze. Vom Leistungsbeginn (15.5.2018) bis Ende 2018 sind jedoch aufgrund von Baumaßnahmen maximal 600 Personen in der Einrichtung untergebracht.
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Der gemäß Leistungsbeschreibung geforderte Personalschlüssel für eine Einrichtung mit 1 000 Plätzen wird dennoch schon von Beginn an für die oben beschriebene vorübergehende Aus- und Eingangskontrolle bzw. zur Baustellensicherung benötigt.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag hat eine Festlaufzeit vom 15.5.2018 bis zum 31.12.2020 und kann durch den Auftraggeber zweimal um jeweils bis zu einem Jahr verlängert werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
EAE Unna
Lippestr. 44-46
59427 Unna

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot vorzulegen:
(1) Allgemeine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten);
(2) Eigenerklärung, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt bzw. Verfehlungen vorliegen, die den Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen oder zu einem Eintrag in das Vergaberegister führen könnten, sowie dass in Bezug auf das Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten);
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(3) Vorlage der Erlaubnis zur Ausübung des Bewachungsgewerbes im Sinne des § 34a GewO (Bieter mit Sitz außerhalb Deutschlands haben eine gleichwertige Bescheinigung oder Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes beizufügen);
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(4) Darüber hinaus muss jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Erklärung (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten) zur Einwilligung vorlegen, dass für den Gewerbetreibenden des bietenden Sicherheitsdienstes eine Unbedenklichkeitsprüfung durch die zuständige Landesbehörde für Verfassungsschutz und das zuständige Landeskriminalamt durchgeführt wird. Die Vergabestelle wird im Rahmen der Auswertung eine Abfrage des nachrichtendienstlichen Informationssystems bei der zuständigen Landesbehörde für Verfassungsschutz veranlassen.
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Als Gewerbetreibender in diesem Sinne sind anzusehen:
— bei natürlichen Personen diese selbst,
— bei nicht rechtsfähigen Personenmehrheiten die Gesellschafter,
— bei juristischen Personen die Vertretungsberechtigten.
Mindestanforderung:
Zu (3) Vorlage einer gültigen Erlaubnis zur Ausübung des Bewachungsgewerbes im Sinne des § 34a GewO (Bieter mit Sitz außerhalb Deutschlands haben eine gleichwertige Bescheinigung oder Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes beizufügen.).
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Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung zu (2) Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern; siehe ferner die Ausführungen unter „Weitere Angaben“.
Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk „Nur im Original oder als beglaubigte Kopie“ trägt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot vorzulegen:
(5) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz, aufgeteilt jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten);
(6) Eigenerklärung zum Umsatz mit vergleichbaren Leistungen, aufgeteilt jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017); als vergleichbar angesehen werden Sicherheitsdienstleistungen bei Unterbringungseinrichtungen für Asylbewerber (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten).
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Mindeststandards:
Zu (5) Der Bieter / die Bietergemeinschaft insgesamt muss im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) einen Jahresumsatz von 1 000 000 EUR erzielt haben (Mindestanforderung).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot vorzulegen:
(7) Angabe der Anzahl der aktuell bei Ablauf der Angebotsfrist sowie in den letzten 3 Kalenderjahren (2015, 2016, 2017) fest angestellten Beschäftigten in der Sicherheits- und Bewachungssparte, aufgegliedert nach Berufsgruppen (Meister für Schutz und Sicherheit, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, geprüfte Schutz und Sicherheitskraft, Personen mit Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe gem. § 34a GewO, sonstige Sicherheitsmitarbeiter, Auszubildende, kaufm. Angestellte, sonstige Angestellte) (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten);
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(8) Darstellung der Referenzen (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten) aus den letzten 3 Jahren (seit Februar 2015) über die Erbringung von vergleichbaren Sicherheitsdienstleistungen in Einrichtungen zur Unterbringung von Asylbewerbern mit Angabe insbesondere
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Aa) Name des Auftraggebers und Kontaktdaten, Bezeichnung und Standort der Referenz;
Bb) Angabe des ausführenden Standorts des Bieters / Mitglieds der Bietergemeinschaft;
cc) Zeitraum der Leistungserbringung;
Dd) Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz, insbesondere mit folgenden Angaben zu:
— Belegung (Anzahl der untergebrachten Personen),
— Art der Unterbringungseinrichtung,
— erbrachte Leistungen, zur Komplexität des Projekts und zur Vergleichbarkeit mit den zu vergebenden Leistungen,
— Position (z. B. als Auftragnehmer, als Nachunternehmer, etc.), in der die Leistung erbracht wurde,
— Name der Sicherheitsdienstleitung (falls gestellt),
— Anzahl der in der Unterbringungseinrichtung eingesetzten Beschäftigten des Bieters / Mitglieds der Bietergemeinschaft.
(9) Vorlage eines gültigen Zertifikats über ein von einer akkreditierten Stelle zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig).
Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk „Nur im Original oder als beglaubigte Kopie“ trägt.
Mindeststandards:
Zu (7): Der Bieter muss bei Ablauf der Angebotsfrist über mindestens 50 Beschäftigte verfügen, die mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen verfügt: Meister für Schutz und Sicherheit, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft, Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe gem. § 34a GewO (oder gleichwertiger Abschluss).
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Der Auftraggeber behält sich vor, in Zweifelsfälle Nachweise hierzu zu verlangen. Im Falle eines Angebots einer Bietergemeinschaft ist ausreichend, dass die Mitglieder zusammen über die genannte Anzahl an Beschäftigten mit der genannten Qualifikation verfügen.
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Zu (8): Der Bieter muss über mindestens 2 Referenzen aus den letzten 3 Jahren (seit Februar 2015) über die Erbringung von vergleichbaren Sicherheitsdienstleistungen in Einrichtungen zur Unterbringung von Asylbewerbern verfügen (Mindestanforderung). Die Vergleichbarkeit der erbrachten Sicherheitsdienstleistungen setzt voraus, dass der Bieter dort hauptverantwortlich die Sicherheitsdienstleistungen seit / für mindestens 6 Monaten organisiert(e) und erbringt / erbrachte (kein Nachunternehmer eines anderen Sicherheitsdienstleisters), und richtet sich nach der Anzahl der in der jeweiligen Referenzeinrichtung untergebrachten Personen:
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Es werden Referenzobjekte mit einer Belegungszahl von mindestens 400 Personen als vergleichbar angesehen.
Im Falle eines Angebots einer Bietergemeinschaft ist ausreichend, dass eines der Mitglieder über die geforderten zwei Referenzprojekte oder die Mitglieder in der Summe über die geforderten zwei Referenzprojekte verfügen.
Zu (9): Vorlage eines gültigen Zertifikats über ein von einer akkreditierten Stelle zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig (Mindestanforderung). Im Falle eines Angebots einer Bietergemeinschaft muss für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft ein entsprechendes Zertifikat vorgelegt werden. Sofern der Einsatz eines Nachunternehmens geplant ist, muss auch das Nachunternehmen ein entsprechendes Zertifikat vorgelegen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen insb. aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW, s. Vergabeunterlagen.
(1) Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften haben die Verpflichtungserklärungen gem. § 4 TVgG-NRW abzugeben;
(2) Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft haben die Verpflichtungserklärungen gemäß § 8 TVgG-NRW abzugeben;
Die vorgenannten Erklärungen sind gemäß § 9 TVgG-NRW noch nicht mit dem Angebot vorzulegen, s. Vergabeunterlagen.
(3) Von Bietern bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung über die Einhaltung der Regelungen des Arbeitszeitgesetzes in der jeweils gültigen Fassung vorzulegen;
(4) Von Bietern bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung einzureichen, wonach sich die im Projekt zum Einsatz kommenden Beschäftigten nach dem Verpflichtungsgesetz förmlich verpflichten werden.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 08:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-04-12 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2018-03-12 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 08:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: -Zentrale Vergabestelle-
Internetadresse: www.bezreg-arnsberg.nrw.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPNYD5Y392 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Fragen zum Verfahren sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich über den Projektraum im Vergabemarktplatz NRW zu stellen
Postort: Vergabemarktplatz NRW
E-Mail: zentrale.vergabestelle@bra.nrw.de 📧
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/welcome.do 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
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2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
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Bekanntmachungs-ID: CXPNYD5Y392
3. Der AG hat für die Einreichung der Angebote Vordrucke erstellt. Diese sind für die Einreichung der Angebote zu verwenden. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o.g. Vergabeportal abgerufen werden.
4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen sollen bis spätestens zum 2.3.2018 über das o. g. Vergabeportal übersendet werden.
5. Mit dem Angebot ist anzugeben, bei welchen Leistungen und in welchem Umfang Nachunternehmen eingesetzt werden sollen. Ferner ist ein Organigramm einzureichen, aus der sich die Aufteilung ergibt. Hinsichtlich der einzureichenden Erklärungen und Nachweise gilt Folgendes:
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a) Sofern sich der Bieter / die Bietergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen bereits mit dem Angebot namentlich benannt werden und eine Verfügbarkeitserklärung vorgelegt werden, aus der sich ergibt, dass das Nachunternehmen dem Bieter / der Bietergemeinschaft im Auftragsfall zur Verfügung steht. Ferner sind für die Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen.
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b) Sofern sich der Bieter / die Bietergemeinschaft nicht auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen noch nicht bereits mit dem Angebot namentlich benannt werden. Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, wird die Vergabestelle den Bieter / die Bietergemeinschaft auffordern, das Nachunternehmen namentlich zu benennen. Ferner sind für das Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen.
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6. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie vorgesehene Nachunternehmen, dessen / deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregisterauszug einholen wird.
7. Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Allgemeine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil vorzulegen; jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung vorzulegen, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt bzw. Verfehlungen vorliegen, die den Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen oder zu einem Eintrag in das Vergaberegister führen könnten, sowie dass in Bezug auf das Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Vordruck je in Vergabeunterlagen enthalten).
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8. Von Bietergemeinschaft ist eine Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, der von allen Mitgliedern zu unterzeichnen ist (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten)

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691 📞
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt;
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2018/S 027-059052 (2018-02-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 293182-2559 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 118-268806
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 027-059052
ABl. S-Ausgabe: 118
Zusätzliche Informationen
1) Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird; 2) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren, Bekanntmachungs-ID: CXPNYD5Y392; 3) Der AG hat für die Einreichung der Angebote Vordrucke erstellt. Diese sind für die Einreichung der Angebote zu verwenden. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o.g. Vergabeportal abgerufen werden; 4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen sollen bis spätestens zum 2.3.2018 über das o.g. Vergabeportal übersendet werden; 5) Mit dem Angebot ist anzugeben, bei welchen Leistungen und in welchem Umfang Nachunternehmen eingesetzt werden sollen. Ferner ist ein Organigramm einzureichen, aus der sich die Aufteilung ergibt. Hinsichtlich der einzureichenden Erklärungen und Nachweise gilt Folgendes: a) Sofern sich der Bieter / die Bietergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen bereits mit dem Angebot namentlich benannt werden und eine Verfügbarkeitserklärung vorgelegt werden, aus der sich ergibt, dass das Nachunternehmen dem Bieter / der Bietergemeinschaft im Auftragsfall zur Verfügung steht. Ferner sind für die Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen, b) Sofern sich der Bieter / die Bietergemeinschaft nicht auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen noch nicht bereits mit dem Angebot namentlich benannt werden. Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, wird die Vergabestelle den Bieter / die Bietergemeinschaft auffordern, das Nachunternehmen namentlich zu benennen. Ferner sind für das Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen. 6) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie vorgesehene Nachunternehmen, dessen / deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregisterauszug einholen wird; 7) Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Allgemeine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil vorzulegen; jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung vorzulegen, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt bzw. Verfehlungen vorliegen, die den Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen oder zu einem Eintrag in das Vergaberegister führen könnten, sowie dass in Bezug auf das Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Vordruck je in Vergabeunterlagen enthalten); 8) Von Bietergemeinschaft ist eine Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, der von allen Mitgliedern zu unterzeichnen ist (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten). Bekanntmachungs-ID: CXPNYD5YGMQ
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen: Siehe Vertragsunterlagen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: EAE Unna Lippestr. 44-46 59427 Unna

Verfahren
Vergabekriterien
Kostenkriterium: Preis
Gewichtung der Kosten: 40
Kostenkriterium: Konzepte
Gewichtung der Kosten: 60

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-05-15 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird;
Mehr anzeigen
2) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren, Bekanntmachungs-ID: CXPNYD5Y392;
Mehr anzeigen
3) Der AG hat für die Einreichung der Angebote Vordrucke erstellt. Diese sind für die Einreichung der Angebote zu verwenden. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o.g. Vergabeportal abgerufen werden;
4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen sollen bis spätestens zum 2.3.2018 über das o.g. Vergabeportal übersendet werden;
5) Mit dem Angebot ist anzugeben, bei welchen Leistungen und in welchem Umfang Nachunternehmen eingesetzt werden sollen. Ferner ist ein Organigramm einzureichen, aus der sich die Aufteilung ergibt. Hinsichtlich der einzureichenden Erklärungen und Nachweise gilt Folgendes:
Mehr anzeigen
a) Sofern sich der Bieter / die Bietergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen bereits mit dem Angebot namentlich benannt werden und eine Verfügbarkeitserklärung vorgelegt werden, aus der sich ergibt, dass das Nachunternehmen dem Bieter / der Bietergemeinschaft im Auftragsfall zur Verfügung steht. Ferner sind für die Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen,
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6) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie vorgesehene Nachunternehmen, dessen / deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregisterauszug einholen wird;
7) Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Allgemeine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil vorzulegen; jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung vorzulegen, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt bzw. Verfehlungen vorliegen, die den Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen oder zu einem Eintrag in das Vergaberegister führen könnten, sowie dass in Bezug auf das Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Vordruck je in Vergabeunterlagen enthalten);
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8) Von Bietergemeinschaft ist eine Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, der von allen Mitgliedern zu unterzeichnen ist (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten).
Bekanntmachungs-ID: CXPNYD5YGMQ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt;
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2018/S 118-268806 (2018-06-20)