Im Juni 2017 veröffentlichten das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) als Ergebnis der nationalen Dialogplattform Smart Cities die Smart City Charta. Diese bietet einen zentralen Referenzrahmen, um die Digitalisierung in der Stadtentwicklung und:
— Planung voranzubringen, die digitale Daseinsvorsorge in Kommunen weiterzuentwickeln und einen wirksamen Beitrag zur (digitalen) Inklusion aller gesellschaftlichen Gruppen in den Prozess der Digitalisierung zu leisten, allerdings fehlt es bisher an einer Operationalisierung der Leitlinien und an konkreten praxisorientierten Arbeitshilfen für die Kommunen.
Um die Lücken in der aktuellen Erkenntnislage zu schließen und praxisorientierte Angebote für die Kommunen zu entwickeln, soll eine Studie zum Thema „Digitale Stadt gemeinwohlorientiert gestalten durch kommunale Datenkompetenzen“ durchgeführt werden. Ziel der Studie ist die Gewinnung neuer Erkenntnisse der Entwicklung und Qualifizierung digitaler (Daten-)Kompetenzen in kommunalen Verwaltungen. Dies schließt die Analyse der verwaltungsinternen und -externen Akteurs-, Kooperations- und Organisationsstrukturen der kommunalen Ansätze sowie die Analyse möglicher Wirksamkeiten und Potenziale der Übertragbarkeit auf andere Kommunen ein. Der Fokus der Forschungsarbeit liegt dabei vor allem auf kleinen und mittleren Kommunen sowie den Kreisen. Gerade den kleinen und mittleren Kommunen schreibt die Forschung die größten Handlungs- und Unterstützungsbedarfe zu. Die Forschungsaktivitäten der Studie umfassen unter anderem die Analyse der Erhebung, Weiterverarbeitung und Bereitstellung von Daten, die Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur (z. B. Datenplattformen), die Entwicklung strategischer und steuerungsrelevanter Kompetenzen und die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung.
Aus den Erkenntniszielen der Studie lassen sich folgende Forschungsfragen ableiten:
— Welche Konzepte und Initiativen der Qualifizierung von Datenkompetenzen in bundesdeutschen und europäischen Kommunen lassen sich als explizit praxisnahe und wirksame Ansätze identifizieren (Fokus: kommunale Verwaltungen und digitale Inklusion von Bürger/innen)?
— Welches waren die maßgeblichen Ursachen und Anlässe in Kommunen, sich systematischer mit dem Themen-feld „Datenkompetenz“ zu befassen und eigene Handlungsansätze zu entwickeln?
— In welchen Akteurs- und Kooperations- bzw. Organisationsstrukturen wurden diese Ansätze entwickelt?
— Welche Hinweise auf die Wirksamkeit und den Erfolg dieser Handlungsansätze lassen sich identifizieren?
— Lassen sich diese Handlungsansätze in die Arbeit anderer Kommunen übertragen, z. B. auf geförderte Kommunen im Modellprogramm Smart Cities?
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Digitale Stadt gemeinwohlorientiert gestalten durch kommunale Datenkompetenzen
10.04.04-20.120”
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Kurze Beschreibung:
“Im Juni 2017 veröffentlichten das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und...”
Kurze Beschreibung
Im Juni 2017 veröffentlichten das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) als Ergebnis der nationalen Dialogplattform Smart Cities die Smart City Charta. Diese bietet einen zentralen Referenzrahmen, um die Digitalisierung in der Stadtentwicklung und:
— Planung voranzubringen, die digitale Daseinsvorsorge in Kommunen weiterzuentwickeln und einen wirksamen Beitrag zur (digitalen) Inklusion aller gesellschaftlichen Gruppen in den Prozess der Digitalisierung zu leisten, allerdings fehlt es bisher an einer Operationalisierung der Leitlinien und an konkreten praxisorientierten Arbeitshilfen für die Kommunen.
Um die Lücken in der aktuellen Erkenntnislage zu schließen und praxisorientierte Angebote für die Kommunen zu entwickeln, soll eine Studie zum Thema „Digitale Stadt gemeinwohlorientiert gestalten durch kommunale Datenkompetenzen“ durchgeführt werden. Ziel der Studie ist die Gewinnung neuer Erkenntnisse der Entwicklung und Qualifizierung digitaler (Daten-)Kompetenzen in kommunalen Verwaltungen. Dies schließt die Analyse der verwaltungsinternen und -externen Akteurs-, Kooperations- und Organisationsstrukturen der kommunalen Ansätze sowie die Analyse möglicher Wirksamkeiten und Potenziale der Übertragbarkeit auf andere Kommunen ein. Der Fokus der Forschungsarbeit liegt dabei vor allem auf kleinen und mittleren Kommunen sowie den Kreisen. Gerade den kleinen und mittleren Kommunen schreibt die Forschung die größten Handlungs- und Unterstützungsbedarfe zu. Die Forschungsaktivitäten der Studie umfassen unter anderem die Analyse der Erhebung, Weiterverarbeitung und Bereitstellung von Daten, die Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur (z. B. Datenplattformen), die Entwicklung strategischer und steuerungsrelevanter Kompetenzen und die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung.
Aus den Erkenntniszielen der Studie lassen sich folgende Forschungsfragen ableiten:
— Welche Konzepte und Initiativen der Qualifizierung von Datenkompetenzen in bundesdeutschen und europäischen Kommunen lassen sich als explizit praxisnahe und wirksame Ansätze identifizieren (Fokus: kommunale Verwaltungen und digitale Inklusion von Bürger/innen)?
— Welches waren die maßgeblichen Ursachen und Anlässe in Kommunen, sich systematischer mit dem Themen-feld „Datenkompetenz“ zu befassen und eigene Handlungsansätze zu entwickeln?
— In welchen Akteurs- und Kooperations- bzw. Organisationsstrukturen wurden diese Ansätze entwickelt?
— Welche Hinweise auf die Wirksamkeit und den Erfolg dieser Handlungsansätze lassen sich identifizieren?
— Lassen sich diese Handlungsansätze in die Arbeit anderer Kommunen übertragen, z. B. auf geförderte Kommunen im Modellprogramm Smart Cities?
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 210084.03 💰
1️⃣
Ort der Leistung: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Beschreibung der Beschaffung: Siehe „Leistungsbeschreibung".
Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 210084.03 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2020-09-01 📅
Datum des Endes: 2023-08-31 📅
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: Siehe „Leistungsbeschreibung".
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist händisch zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist händisch zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien: Siehe „Eignungskriterien".
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-08-18
10:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 2
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2020-08-18
10:00 📅
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Weitere verbindliche Regelungen siehe „Informationen zur Vergabe".
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
URL: http://www.bundeskartellamt.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 134-329684 (2020-07-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-09-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Im Juni 2017 veröffentlichten das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und...”
Kurze Beschreibung
Im Juni 2017 veröffentlichten das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) als Ergebnis der nationalen Dialogplattform Smart Cities die Smart City Charta. Diese bietet einen zentralen Referenzrahmen, um die Digitalisierung in der Stadtentwicklung und
-planung voranzubringen, die digitale Daseinsvorsorge in Kommunen weiterzuentwickeln und einen wirksamen Beitrag zur (digitalen) Inklusion aller gesellschaftlichen Gruppen in den Prozess der Digitalisierung zu leisten, allerdings fehlt es bisher an einer Operationalisierung der Leitlinien und an konkreten praxisorientierten Arbeitshilfen für die Kommunen.
Um die Lücken in der aktuellen Erkenntnislage zu schließen und praxisorientierte Angebote für die Kommunen zu entwickeln, soll eine Studie zum Thema „Digitale Stadt gemeinwohlorientiert gestalten durch kommunale Datenkompetenzen“ durchgeführt werden. Ziel der Studie ist die Gewinnung neuer Erkenntnisse der Entwicklung und Qualifizierung digitaler (Daten-)Kompetenzen in kommunalen Verwaltungen. Dies schließt die Analyse der verwaltungsinternen und -externen Akteurs-, Kooperations- und Organisationsstrukturen der kommunalen Ansätze sowie die Analyse möglicher Wirksamkeiten und Potenziale der Übertragbarkeit auf andere Kommunen ein. Der Fokus der Forschungsarbeit liegt dabei vor allem auf kleinen und mittleren Kommunen sowie den Kreisen. Gerade den kleinen und mittleren Kommunen schreibt die Forschung die größten Handlungs- und Unterstützungsbedarfe zu. Die Forschungsaktivitäten der Studie umfassen unter anderem die Analyse der Erhebung, Weiterverarbeitung und Bereitstellung von Daten, die Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur (z.B. Datenplattformen), die Entwicklung strategischer und steuerungsrelevanter Kompetenzen und die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung.
Aus den Erkenntniszielen der Studie lassen sich folgende Forschungsfragen ableiten:
Welche Konzepte und Initiativen der Qualifizierung von Datenkompetenzen in bundesdeutschen und europäi-schen Kommunen lassen sich als explizit praxisnahe und wirksame Ansätze identifizieren (Fokus: kommunale Verwaltungen und digitale Inklusion von Bürger/innen)?
Welches waren die maßgeblichen Ursachen und Anlässe in Kommunen, sich systematischer mit dem Themen-feld „Datenkompetenz“ zu befassen und eigene Handlungsansätze zu entwickeln?
In welchen Akteurs- und Kooperations- bzw. Organisationsstrukturen wurden diese Ansätze entwickelt?
Welche Hinweise auf die Wirksamkeit und den Erfolg dieser Handlungsansätze lassen sich identifizieren?
Lassen sich diese Handlungsansätze in die Arbeit anderer Kommunen übertragen, z.B. auf geförderte Kommu-nen im Modellprogramm Smart Cities?
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 210084.03 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung: siehe "Leistungsbeschreibung"
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Problem- und Aufgabenverständnis
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodisches Vorgehen
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsplanung (Praktikabilität Maßnahme- und Zeitplan) und Personaleinsatz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 20
Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen: siehe "Leistungsbeschreibung"
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 134-329684
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 10.04.04-20.120
Titel: Digitale Stadt gemeinwohlorientiert gestalten durch kommunale Datenkompetenzen
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-28 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
Postanschrift: Hansastraße 27c
Postort: München
Postleitzahl: 80686
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: München, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 210084.03 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 209697.50 💰
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
weitere verbindliche Regelungen siehe "Informationen zur Vergabe"
Quelle: OJS 2022/S 184-521315 (2022-09-20)