Beschreibung der Beschaffung
„Vorgesehen ist der Einbau eines mikroprozessor-gesteuerten Regelungssystems (DDC-Regelung) für die Regelung, Optimierung, Steuerung und Überwachung allen betriebstechnischen Anlagen der Heizungsanlagen sowie für weitere Anlagenteile. Der Standard der LWL-Klinik Gütersloh ist dabei einzuhalten. Die einzeln zu regelnden und zu überwachenden Komponenten sind zu folgendem Schwerpunkt zusammengefasst.
ISP 01
Aufbau einer DDC-Unterstation für die neue Heizungsübergabestation zur Regelung der Fernwärmeübergabestation, 5 Heizkreise für die Fußbodenheizung, Einbindung einer Wärmepumpe für die Funktionen Heizen/Kühlen in das Wärmeversorgungsystem und Regelung der Warmwasserbereitung über DDC. Im Sommer ist eine Zentrale Umschaltung der Fußbodenheizung auf die Funktion Kühlen zu realisieren.
ISP 02 bis ISP 04
Einzelraumregelung der Fußbodenheizung über die DDC-Regelanlage (je Etage ein ISP). Die Räume werden über Fußbodenheizung beheizt. Alle Räume sind mit einer Temperaturregelung auszurüsten. Eine Umschaltung von Heiz- auf Kühlbetrieb ist bei der Regelung zu berücksichtigen. Um nicht von einer Regelung abhängig zu sein wird pro Etage eine zentrale Regeleinheit vorgesehen. Die Einzelraumregelung erfolgt dann über Feldbusmodule die in den Verteilerkästen der Fußbodenheizungverteiler dezental angeordnet werden.
Schaltschrankleistungsteile für die einzelnen Komponenten der Heizungsanlage mit entsprechenden Sicherungen, Motorschutzschaltern usw. sind entsprechend den VDE-Vorschriften zu installieren. An die Schaltschränke der Leistungsteile werden DDC-Regelkomponenten mit Anreihschaltschränken installiert.
Die gesamten Komponenten der Heizungsanlage sind ab dem Schaltschrank bis zu den einzelnen Motoren, Regelklappen usw. vom Hersteller der Mess-, Steuer- und Regelungsanlage komplett zu verdrahten. Die Einspeisung der Schaltschränke erfolgt vom Gewerk Elektrotechnik. Die neue DDC-Unterstation wird auf die vorhandene Leitebene aufgeschaltet. Dort werden die Anlagenschaltbilder ergänzt. Der Planung liegt die Systemintegration in das vorhandene Automations- und Gebäudemanagementsystem der LWL-Klinik zugrunde.
Die Neuanlagen müssen vollständig und als integraler Bestandteil auf das vorhandene Automations- und Gebäudeleitsystem aufgeschaltet und in das Klinikweite Störmeldemanagement integriert/gekoppelt werden.
Die im LV ausgeschriebenen Systemkomponenten sind aus Gründen einer einheitlichen Anlageninstrumentierung, der zentralen einheitlichen Bedienung sowie der vereinfachten Wartung, Ersatzteilhaltung und -beschaffung verbindlich anzubieten. Das Personal der LWL-Klinik ist auf das Regelfabrikat geschult und mit dem technischen Equipment ausgestattet. Aus wirtschaftlichen und technischen Gründen, sowie zur Erhöhung der betrieblichen Sicherheit wird auf der GLT-Ebene und der Automations-Ebene die Beschränkung auf das Fabrikat Kieback&Peter festgelegt.
— 2 Stück Schaltschränke (800/1800/400 mm);
— 3 Stück DDC-Stationen mit insgesamt 500 Datenpunkten:
—— Rd. 60 Stück Temperaturfühler;
—— Rd. 50 Stück Feldgeräte;
—— Rd. 6 000 m Kabel mit Verlegsysteme, Brandschutz und Zubehör".