Der GKV-Spitzenverband beabsichtigt, in zwei Losen einen Auftrag zur Entwicklung eines Konzepts für eine qualifikationsorientierte Aufgabenverteilung in der vollstationären pflegerischen Versorgung und die empirische Erprobung dieses Konzepts in einer begrenzten Anzahl von vollstationären Pflegeeinrichtungen (Los 1) sowie eine begleitende Evaluation (Los 2) zu vergeben. Die an der Erprobung teilnehmenden Einrichtungen sollen dabei eine am neuen Personalbemessungsinstrument (sog. Algorithmus 1.0) orientierte Personalausstattung erhalten. Weiter ist in Los 1 eine Implementationsstrategie für die anschließende flächendeckende Implementation des empirisch erprobten und bewährten Konzepts zu entwickeln. Los 2 beinhaltet zudem die Weiterentwicklung des Algorithmus 1.0 auf der Grundlage der Evaluationsergebnisse sowie die Empfehlung eines Algorithmus 2.0.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-01-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-12-01.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-12-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in Verbindung mit der Personalentwicklung
Kurze Beschreibung:
Der GKV-Spitzenverband beabsichtigt, in zwei Losen einen Auftrag zur Entwicklung eines Konzepts für eine qualifikationsorientierte Aufgabenverteilung in der vollstationären pflegerischen Versorgung und die empirische Erprobung dieses Konzepts in einer begrenzten Anzahl von vollstationären Pflegeeinrichtungen (Los 1) sowie eine begleitende Evaluation (Los 2) zu vergeben. Die an der Erprobung teilnehmenden Einrichtungen sollen dabei eine am neuen Personalbemessungsinstrument (sog. Algorithmus 1.0) orientierte Personalausstattung erhalten. Weiter ist in Los 1 eine Implementationsstrategie für die anschließende flächendeckende Implementation des empirisch erprobten und bewährten Konzepts zu entwickeln. Los 2 beinhaltet zudem die Weiterentwicklung des Algorithmus 1.0 auf der Grundlage der Evaluationsergebnisse sowie die Empfehlung eines Algorithmus 2.0.
Der GKV-Spitzenverband beabsichtigt, in zwei Losen einen Auftrag zur Entwicklung eines Konzepts für eine qualifikationsorientierte Aufgabenverteilung in der vollstationären pflegerischen Versorgung und die empirische Erprobung dieses Konzepts in einer begrenzten Anzahl von vollstationären Pflegeeinrichtungen (Los 1) sowie eine begleitende Evaluation (Los 2) zu vergeben. Die an der Erprobung teilnehmenden Einrichtungen sollen dabei eine am neuen Personalbemessungsinstrument (sog. Algorithmus 1.0) orientierte Personalausstattung erhalten. Weiter ist in Los 1 eine Implementationsstrategie für die anschließende flächendeckende Implementation des empirisch erprobten und bewährten Konzepts zu entwickeln. Los 2 beinhaltet zudem die Weiterentwicklung des Algorithmus 1.0 auf der Grundlage der Evaluationsergebnisse sowie die Empfehlung eines Algorithmus 2.0.
Referenz Daten
Absendedatum: 2021-12-01 📅
Einreichungsfrist: 2022-01-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-12-06 📅
Datum des Beginns: 2022-06-10 📅
Datum des Endes: 2024-09-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 236-621939
ABl. S-Ausgabe: 236
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 0.01 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Entwicklung und Erprobung eines Konzepts, Entwicklung einer Implementationsstrategie
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Die Leistung Los 1 beinhaltet:
Die Entwicklung eines Konzepts zur Umsetzung der im Projekt PeBeM entwickelten qualifikationsorientierten Aufgabenverteilung durch Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung vor dem Hintergrund einer auf dem Algorithmus 1.0 basierenden Personalausstattung sowie unter Einbeziehung geeigneter Maßnahmen der Digitalisierung und des Technikeinsatzes in der vollstationären Pflege.
Die Entwicklung eines Konzepts zur Umsetzung der im Projekt PeBeM entwickelten qualifikationsorientierten Aufgabenverteilung durch Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung vor dem Hintergrund einer auf dem Algorithmus 1.0 basierenden Personalausstattung sowie unter Einbeziehung geeigneter Maßnahmen der Digitalisierung und des Technikeinsatzes in der vollstationären Pflege.
Die Erprobung des unter Ziffer 1 entwickelten Konzepts in einer begrenzten Anzahl von vollstationären Pflegeeinrichtungen, deren Personalausstattung unter Berücksichtigung einer angemessenen Effizienzreserve auf dem Algorithmus 1.0 basiert. Dies umfasst die Gewinnung geeigneter und teilnahmewilliger Pflegeeinrichtungen, die Schulung und Einführung der neuen personellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen in den teilnehmenden Pflegeeinrichtungen sowie deren Erprobung und laufende Begleitung im Rahmen eines Monitorings.
Die Erprobung des unter Ziffer 1 entwickelten Konzepts in einer begrenzten Anzahl von vollstationären Pflegeeinrichtungen, deren Personalausstattung unter Berücksichtigung einer angemessenen Effizienzreserve auf dem Algorithmus 1.0 basiert. Dies umfasst die Gewinnung geeigneter und teilnahmewilliger Pflegeeinrichtungen, die Schulung und Einführung der neuen personellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen in den teilnehmenden Pflegeeinrichtungen sowie deren Erprobung und laufende Begleitung im Rahmen eines Monitorings.
Die Entwicklung einer Strategie für die flächendeckende Implementation des entwickelten und erprobten Konzepts.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 0.01 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Evaluation des Konzepts, Vorschlag Algorithmus 2.0
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die Leistung Los 2 beinhaltet:
Die Evaluation der Umsetzung des Konzepts zur qualifikationsorientierten Aufgabenverteilung unter Berücksichtigung von Digitalisierung und Technikeinsatz unter Einbeziehung der Kriterien Mitarbeiterzufriedenheit und Qualität der Versorgung.
Die Entwicklung von Vorschlägen für einen Algorithmus 2.0, d.h. eine Anpassung (Neuparametrisierung) des Personalbemessungsinstruments (PeBeM) bzw. des Algorithmus 1.0 auf Grundlage entsprechender Evaluationsergebnisse.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, der nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist sein darf oder alternativer Nachweis.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des hier zu vergebenden Auftrags für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Kurze Eigendarstellung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft hinsichtlich des Leistungsspektrums und des Kerngeschäfts sowie der Organisation (z. B. in Form eines Organigramms).
Der Bewerber reicht drei geeignete vollständig oder überwiegend abgeschlossene Referenzen aus den letzten fünf Jahren vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist ein, die belegen, dass der Bewerber mit der hier ausgeschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbare Aufträge erbracht hat.
Der Bewerber reicht drei geeignete vollständig oder überwiegend abgeschlossene Referenzen aus den letzten fünf Jahren vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist ein, die belegen, dass der Bewerber mit der hier ausgeschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbare Aufträge erbracht hat.
Mindeststandards:
Los 1:
Es müssen mindestens drei Referenzen eingereicht werden. Jede der eingereichten Referenzen muss mindestens eines der nachfolgend genannten Themen beinhalten:
• pflegerische Versorgung (SGB XI),
• Entwicklung von Konzepten der Personal-/Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen,
• Anwendung/Durchführung von Maßnahmen der Personal-/Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen,
• Erfahrung mit bundeslandübergreifenden Projekten.
Insgesamt sind über die Referenzen mindestens drei der Themen nachzuweisen.
Los 2:
• Personalbemessung in der stationären Altenpflege • Evaluation komplexer Interventionen • Methodenentwicklung • fachliche Anforderungen an die pflegerische Versorgung (SGB XI).
Insgesamt sind über die Referenzen mindestens drei dieser Themen nachzuweisen.
Zur Prüfung der Eignung werden alle eingereichten Referenzen berücksichtigt.
Die entsprechende Tabelle im Beiblatt zu Formblatt 5 ist je Los auszufüllen und um ggf. eigene Anlagen zu ergänzen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
60 %:
Erfahrung bei der Erbringung vergleichbarerer Leistungen anhand von Referenzen über ausgeführte Aufträge in den letzten fünf Jahren vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist mit der hier zu vergebenden Leistung 40%:
Qualifikation und Erfahrungen der vorgesehenen Projektleitung und Stellvertretung
60%:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-01-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-06-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Realisierungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Preis (Gewichtung): 30
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht:
1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist;
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist;
2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
§ 135 Unwirksamkeit:
Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
1) gegen § 134 verstoßen hat.
§ 160 GWB Einleitung, Antrag:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
(a) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(a) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
(b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(d) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 236-621939 (2021-12-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-12-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.10 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-11-28 📅
Name: Bietergemeinschaft Universität Bremen/HSB/contec
Postort: Bremen
Land: Deutschland 🇩🇪 Bremen, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Name: Bietergemeinschaft Universität Bremen/aQua
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2022/S 238-686358 (2022-12-06)