Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat. Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz. Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen. In einem ersten Modul soll in 4 Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden. In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen. Eine auf Mikrodaten (z.B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen. Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-07-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-06-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-06-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Referenznummer: Zb1-04812-6/33
Kurze Beschreibung:
Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat.
Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz.
Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen.
In einem ersten Modul soll in 4 Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen.
Eine auf Mikrodaten (z.B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02.
Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat.
Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz.
Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen.
In einem ersten Modul soll in 4 Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen.
Eine auf Mikrodaten (z.B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Bitte beachten Sie das im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs keine weiteren Unterlagen über die beigefügten Dokumente hinaus versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung sowie die beigefügten Teilnahmeunterlagen. Die Erteilung des Auftrages steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind in deutscher Sprache zu verfassen.
Bitte beachten Sie das im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs keine weiteren Unterlagen über die beigefügten Dokumente hinaus versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung sowie die beigefügten Teilnahmeunterlagen. Die Erteilung des Auftrages steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind in deutscher Sprache zu verfassen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat.
Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat.
Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz.
Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz.
Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen.
In einem ersten Modul soll in 4 Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem ersten Modul soll in 4 Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen.
In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen.
Eine auf Mikrodaten (z.B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Eine auf Mikrodaten (z.B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02.
Siehe hierzu die beigefügten Teilnahmeunterlagen P1 02
Dauer: 10 Monate
Beschreibung der Optionen:
Näheres zur inhaltlichen Option finden Sie detailliert in den Teilnahmeunterlagen Lesitungsbeschreibung P102
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Siehe hierzu beigefügte Teilnehmerunterlagen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe hierzu beigefügte Teilnehmerunterlagen.
Technische und berufliche Fähigkeiten: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=393496&criteriaId=14308
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 4 DIN A 4 Seiten) zu der in der Leistungsbeschreibung umrissenen Leistung vorzulegen. Anhand der eingereichten Projektskizze werden unter den geeigneten Bewerbern diejenigen ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Die Entscheidungskriterien werden dabei die Qualität und Zweckmäßigkeit des in der Projektskizze vorgeschlagenen Forschungsvorhaben sein. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Fehlen dieser Skizze eine Nachfrist analog zu § 56 VgV nicht eingeräumt wird, ohne dass hierzu eine weitere Prüfung erfolgt. Das Fehlen dieser Skizze führt in jedem Fall zum Ausschluß des Teilnehmers vom weiteren Vergabeverfahren.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 4 DIN A 4 Seiten) zu der in der Leistungsbeschreibung umrissenen Leistung vorzulegen. Anhand der eingereichten Projektskizze werden unter den geeigneten Bewerbern diejenigen ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Die Entscheidungskriterien werden dabei die Qualität und Zweckmäßigkeit des in der Projektskizze vorgeschlagenen Forschungsvorhaben sein. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Fehlen dieser Skizze eine Nachfrist analog zu § 56 VgV nicht eingeräumt wird, ohne dass hierzu eine weitere Prüfung erfolgt. Das Fehlen dieser Skizze führt in jedem Fall zum Ausschluß des Teilnehmers vom weiteren Vergabeverfahren.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-07-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-12-15 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes, Villemombler Str. 76, 53123 Bonn, Tel.: + 49 228/9499-0, Fax: + 49 228/9499-163, gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Rochusstraße 1, 53123 Bonn, gerügt werden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes, Villemombler Str. 76, 53123 Bonn, Tel.: + 49 228/9499-0, Fax: + 49 228/9499-163, gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Rochusstraße 1, 53123 Bonn, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
Quelle: OJS 2021/S 108-285017 (2021-06-02)
Ergänzende Angaben (2021-07-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat.
Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz.
Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen.
In einem ersten Modul soll in 4 Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen.
Eine auf Mikrodaten (z. B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02.
Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat.
Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz.
Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen.
In einem ersten Modul soll in 4 Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen.
Eine auf Mikrodaten (z. B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Eine auf Mikrodaten (z. B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Eine auf Mikrodaten (z. B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Quelle: OJS 2021/S 136-362705 (2021-07-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-10-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat.
Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz.
Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen.
In einem ersten Modul soll in vier Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen.
Eine auf Mikrodaten (z.B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02
Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat.
Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz.
Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen.
In einem ersten Modul soll in vier Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen.
Eine auf Mikrodaten (z.B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen.
Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02
Gesamtwert des Auftrags: 187210.37 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
In einem ersten Modul soll in vier Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
In einem ersten Modul soll in vier Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden.
Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02
siehe hierzu die beigefügten Teilnahmeunterlagen P1 02
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-10-28 📅
Name: Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH
Postort: Bonn
Land: Deutschland 🇩🇪 Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 187210.37 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 228/9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Rochusstraße 1, 53123 Bonn, gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.