Projekt F 2520 Entwicklung eines praxisorientierten Kriterien- und Regelsystems zur Optimierung von Risikobewertungen -- Teilprojekt 1: Experteninterviews
Die Risikobewertung ist das wesentliche Element, um die Sicherheit von Produkten vor dem Inverkehrbringen durch Hersteller und nach ihrer Bereitstellung am Markt durch Marktüberwachungsbehörden zu beurteilen. Bei der Risikobewertung durch die Marktüberwachungsbehörden werden der Schweregrad einer möglichen Verletzung und die Eintrittswahrscheinlichkeit miteinander verknüpft und ein Risiko (ernst, hoch, mittel, niedrig oder kein Risiko) ermittelt. Je nach Risikograd leiten die Behörden Maßnahmen ein, die Konsequenzen für Wirtschaftsakteure oder Nutzergruppen haben. Die Ermittlung des Risikogrades ist komplex, weil verschiedene Faktoren (Nutzergruppen, Szenarien und Einzelhandlungen, Art und Ort der Verletzung, Schweregrad der Verletzung, Eigenschaften des Produktes etc.) miteinander kombiniert werden. Die Ermittlung und Festlegung von Ereignisketten und die Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten sind derzeit höchst subjektive Vorgänge, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens 2 divergenten Fachgruppen in 2 Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden. In einem weiteren parallellaufenden Projekt werden mittels maschineller Lernverfahren Unfall- und Rückrufdatenbanken sowie andere Quellen mit Produktbezug analysiert. Dadurch sollen vertiefende Erkenntnisse zum tatsächlichen Unfallgeschehen und zu Eintrittswahrscheinlichkeiten generiert werden (Eigenforschungsanteil der BAuA). Erkenntnisse aus beiden Projekten werden in einem kontinuierlichen Prozess während der Projektlaufzeit ausgetauscht und sinnvoll implementiert. Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter — eventuell modular aufgebauter — Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-05-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-04-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-04-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Referenznummer: BAuA-550144-F 2520-Fu
Kurze Beschreibung:
Die Risikobewertung ist das wesentliche Element, um die Sicherheit von Produkten vor dem Inverkehrbringen durch Hersteller und nach ihrer Bereitstellung am Markt durch Marktüberwachungsbehörden zu beurteilen. Bei der Risikobewertung durch die Marktüberwachungsbehörden werden der Schweregrad einer möglichen Verletzung und die Eintrittswahrscheinlichkeit miteinander verknüpft und ein Risiko (ernst, hoch, mittel, niedrig oder kein Risiko) ermittelt. Je nach Risikograd leiten die Behörden Maßnahmen ein, die Konsequenzen für Wirtschaftsakteure oder Nutzergruppen haben. Die Ermittlung des Risikogrades ist komplex, weil verschiedene Faktoren (Nutzergruppen, Szenarien und Einzelhandlungen, Art und Ort der Verletzung, Schweregrad der Verletzung, Eigenschaften des Produktes etc.) miteinander kombiniert werden. Die Ermittlung und Festlegung von Ereignisketten und die Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten sind derzeit höchst subjektive Vorgänge, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens 2 divergenten Fachgruppen in 2 Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden.
In einem weiteren parallellaufenden Projekt werden mittels maschineller Lernverfahren Unfall- und Rückrufdatenbanken sowie andere Quellen mit Produktbezug analysiert. Dadurch sollen vertiefende Erkenntnisse zum tatsächlichen Unfallgeschehen und zu Eintrittswahrscheinlichkeiten generiert werden (Eigenforschungsanteil der BAuA). Erkenntnisse aus beiden Projekten werden in einem kontinuierlichen Prozess während der Projektlaufzeit ausgetauscht und sinnvoll implementiert.
Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter — eventuell modular aufgebauter — Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Die Risikobewertung ist das wesentliche Element, um die Sicherheit von Produkten vor dem Inverkehrbringen durch Hersteller und nach ihrer Bereitstellung am Markt durch Marktüberwachungsbehörden zu beurteilen. Bei der Risikobewertung durch die Marktüberwachungsbehörden werden der Schweregrad einer möglichen Verletzung und die Eintrittswahrscheinlichkeit miteinander verknüpft und ein Risiko (ernst, hoch, mittel, niedrig oder kein Risiko) ermittelt. Je nach Risikograd leiten die Behörden Maßnahmen ein, die Konsequenzen für Wirtschaftsakteure oder Nutzergruppen haben. Die Ermittlung des Risikogrades ist komplex, weil verschiedene Faktoren (Nutzergruppen, Szenarien und Einzelhandlungen, Art und Ort der Verletzung, Schweregrad der Verletzung, Eigenschaften des Produktes etc.) miteinander kombiniert werden. Die Ermittlung und Festlegung von Ereignisketten und die Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten sind derzeit höchst subjektive Vorgänge, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens 2 divergenten Fachgruppen in 2 Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden.
In einem weiteren parallellaufenden Projekt werden mittels maschineller Lernverfahren Unfall- und Rückrufdatenbanken sowie andere Quellen mit Produktbezug analysiert. Dadurch sollen vertiefende Erkenntnisse zum tatsächlichen Unfallgeschehen und zu Eintrittswahrscheinlichkeiten generiert werden (Eigenforschungsanteil der BAuA). Erkenntnisse aus beiden Projekten werden in einem kontinuierlichen Prozess während der Projektlaufzeit ausgetauscht und sinnvoll implementiert.
Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter — eventuell modular aufgebauter — Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Bei der Ausschreibungsform handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die Vergabeunterlagen werden nur elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Die Angebotsabgabe hat ausschließlich über diese Plattform mit der dort bereitgestellten Softwarekomponente „Angebotsassistent, AnA“ zu erfolgen.
Bieterfragen/Rückfragen können spätestens bis Dienstag, den 11.5.2021 / 12.00 Uhr, eingereicht werden. Später eingehende Fragen bleiben unberücksichtigt. Die Antworten (mit der entsprechenden Fragestellung) werden ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes in den drauffolgenden Tagen veröffentlicht, um sie allen potenziellen Bietern zur Kenntnis zu geben.
Projektbeginn: ca. im August 2021,
Laufzeit: 20 Monate.
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Jegliche Kommunikation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist in deutscher Sprache zu führen und erfolgt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de).
Es gilt deutsches Recht.
Bei der Ausschreibungsform handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die Vergabeunterlagen werden nur elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Die Angebotsabgabe hat ausschließlich über diese Plattform mit der dort bereitgestellten Softwarekomponente „Angebotsassistent, AnA“ zu erfolgen.
Bieterfragen/Rückfragen können spätestens bis Dienstag, den 11.5.2021 / 12.00 Uhr, eingereicht werden. Später eingehende Fragen bleiben unberücksichtigt. Die Antworten (mit der entsprechenden Fragestellung) werden ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes in den drauffolgenden Tagen veröffentlicht, um sie allen potenziellen Bietern zur Kenntnis zu geben.
Projektbeginn: ca. im August 2021,
Laufzeit: 20 Monate.
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Jegliche Kommunikation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist in deutscher Sprache zu führen und erfolgt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de).
Es gilt deutsches Recht.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Risikobewertung ist das wesentliche Element, um die Sicherheit von Produkten vor dem Inverkehrbringen durch Hersteller und nach ihrer Bereitstellung am Markt durch Marktüberwachungsbehörden zu beurteilen. Bei der Risikobewertung durch die Marktüberwachungsbehörden werden der Schweregrad einer möglichen Verletzung und die Eintrittswahrscheinlichkeit miteinander verknüpft und ein Risiko (ernst, hoch, mittel, niedrig oder kein Risiko) ermittelt. Je nach Risikograd leiten die Behörden Maßnahmen ein, die Konsequenzen für Wirtschaftsakteure oder Nutzergruppen haben. Die Ermittlung des Risikogrades ist komplex, weil verschiedene Faktoren (Nutzergruppen, Szenarien und Einzelhandlungen, Art und Ort der Verletzung, Schweregrad der Verletzung, Eigenschaften des Produktes etc.) miteinander kombiniert werden. Die Ermittlung und Festlegung von Ereignisketten und die Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten sind derzeit höchst subjektive Vorgänge, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
Die Risikobewertung ist das wesentliche Element, um die Sicherheit von Produkten vor dem Inverkehrbringen durch Hersteller und nach ihrer Bereitstellung am Markt durch Marktüberwachungsbehörden zu beurteilen. Bei der Risikobewertung durch die Marktüberwachungsbehörden werden der Schweregrad einer möglichen Verletzung und die Eintrittswahrscheinlichkeit miteinander verknüpft und ein Risiko (ernst, hoch, mittel, niedrig oder kein Risiko) ermittelt. Je nach Risikograd leiten die Behörden Maßnahmen ein, die Konsequenzen für Wirtschaftsakteure oder Nutzergruppen haben. Die Ermittlung des Risikogrades ist komplex, weil verschiedene Faktoren (Nutzergruppen, Szenarien und Einzelhandlungen, Art und Ort der Verletzung, Schweregrad der Verletzung, Eigenschaften des Produktes etc.) miteinander kombiniert werden. Die Ermittlung und Festlegung von Ereignisketten und die Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten sind derzeit höchst subjektive Vorgänge, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens 2 divergenten Fachgruppen in 2 Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden.
Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens 2 divergenten Fachgruppen in 2 Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden.
In einem weiteren parallellaufenden Projekt werden mittels maschineller Lernverfahren Unfall- und Rückrufdatenbanken sowie andere Quellen mit Produktbezug analysiert. Dadurch sollen vertiefende Erkenntnisse zum tatsächlichen Unfallgeschehen und zu Eintrittswahrscheinlichkeiten generiert werden (Eigenforschungsanteil der BAuA). Erkenntnisse aus beiden Projekten werden in einem kontinuierlichen Prozess während der Projektlaufzeit ausgetauscht und sinnvoll implementiert.
In einem weiteren parallellaufenden Projekt werden mittels maschineller Lernverfahren Unfall- und Rückrufdatenbanken sowie andere Quellen mit Produktbezug analysiert. Dadurch sollen vertiefende Erkenntnisse zum tatsächlichen Unfallgeschehen und zu Eintrittswahrscheinlichkeiten generiert werden (Eigenforschungsanteil der BAuA). Erkenntnisse aus beiden Projekten werden in einem kontinuierlichen Prozess während der Projektlaufzeit ausgetauscht und sinnvoll implementiert.
Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter — eventuell modular aufgebauter — Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter — eventuell modular aufgebauter — Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Dauer: 20 Monate
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Siehe anliegende Auftragsunterlagen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe anliegende Auftragsunterlagen.
Mindeststandards: Siehe anliegende Auftragsunterlagen
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe anliegende Auftragsunterlagen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe anliegende Auftragsunterlagen
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-10-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-05-26 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Ort des Eröffnungstermins: Die Öffnung der elektronischen Angebote erfolgt am Hauptsitz Dortmund.
Bei der Ausschreibungsform handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die Vergabeunterlagen werden nur elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Die Angebotsabgabe hat ausschließlich über diese Plattform mit der dort bereitgestellten Softwarekomponente „Angebotsassistent, AnA“ zu erfolgen.
Bei der Ausschreibungsform handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die Vergabeunterlagen werden nur elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Die Angebotsabgabe hat ausschließlich über diese Plattform mit der dort bereitgestellten Softwarekomponente „Angebotsassistent, AnA“ zu erfolgen.
Bieterfragen/Rückfragen können spätestens bis Dienstag, den 11.5.2021 / 12.00 Uhr, eingereicht werden. Später eingehende Fragen bleiben unberücksichtigt. Die Antworten (mit der entsprechenden Fragestellung) werden ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes in den drauffolgenden Tagen veröffentlicht, um sie allen potenziellen Bietern zur Kenntnis zu geben.
Bieterfragen/Rückfragen können spätestens bis Dienstag, den 11.5.2021 / 12.00 Uhr, eingereicht werden. Später eingehende Fragen bleiben unberücksichtigt. Die Antworten (mit der entsprechenden Fragestellung) werden ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes in den drauffolgenden Tagen veröffentlicht, um sie allen potenziellen Bietern zur Kenntnis zu geben.
Projektbeginn: ca. im August 2021,
Laufzeit: 20 Monate.
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Jegliche Kommunikation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist in deutscher Sprache zu führen und erfolgt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de).
Es gilt deutsches Recht.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Fax: +49 228-9499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der einzuhaltenden Fristen wird auf die §§ 160ff des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen.
Quelle: OJS 2021/S 077-197796 (2021-04-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Risikobewertung ist das wesentliche Element, um die Sicherheit von Produkten vor dem Inverkehrbringen durch Hersteller und nach ihrer Bereitstellung am Markt durch Marktüberwachungsbehörden zu beurteilen. Bei der Risikobewertung durch die Marktüberwachungsbehörden werden der Schweregrad einer möglichen Verletzung und die Eintrittswahrscheinlichkeit miteinander verknüpft und ein Risiko (ernst, hoch, mittel, niedrig oder kein Risiko) ermittelt. Je nach Risikograd leiten die Behörden Maßnahmen ein, die Konsequenzen für Wirtschaftsakteure oder Nutzergruppen haben. Die Ermittlung des Risikogrades ist komplex, weil verschiedene Faktoren (Nutzergruppen, Szenarien und Einzelhandlungen, Art und Ort der Verletzung, Schweregrad der Verletzung, Eigenschaften des Produktes etc.) miteinander kombiniert werden. Die Ermittlung und Festlegung von Ereignisketten und die Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten sind derzeit höchst subjektive Vorgänge, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens zwei divergenten Fachgruppen in zwei Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden.
In einem weiteren parallellaufenden Projekt werden mittels maschineller Lernverfahren Unfall- und Rückrufdatenbanken sowie andere Quellen mit Produktbezug analysiert. Dadurch sollen vertiefende Erkenntnisse zum tatsächlichen Unfallgeschehen und zu Eintrittswahrscheinlichkeiten generiert werden (Eigenforschungsanteil der BAuA). Erkenntnisse aus beiden Projekten werden in einem kontinuierlichen Prozess während der Projektlaufzeit ausgetauscht und sinnvoll implementiert.
Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter - eventuell modular aufgebauter - Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Die Risikobewertung ist das wesentliche Element, um die Sicherheit von Produkten vor dem Inverkehrbringen durch Hersteller und nach ihrer Bereitstellung am Markt durch Marktüberwachungsbehörden zu beurteilen. Bei der Risikobewertung durch die Marktüberwachungsbehörden werden der Schweregrad einer möglichen Verletzung und die Eintrittswahrscheinlichkeit miteinander verknüpft und ein Risiko (ernst, hoch, mittel, niedrig oder kein Risiko) ermittelt. Je nach Risikograd leiten die Behörden Maßnahmen ein, die Konsequenzen für Wirtschaftsakteure oder Nutzergruppen haben. Die Ermittlung des Risikogrades ist komplex, weil verschiedene Faktoren (Nutzergruppen, Szenarien und Einzelhandlungen, Art und Ort der Verletzung, Schweregrad der Verletzung, Eigenschaften des Produktes etc.) miteinander kombiniert werden. Die Ermittlung und Festlegung von Ereignisketten und die Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten sind derzeit höchst subjektive Vorgänge, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens zwei divergenten Fachgruppen in zwei Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden.
In einem weiteren parallellaufenden Projekt werden mittels maschineller Lernverfahren Unfall- und Rückrufdatenbanken sowie andere Quellen mit Produktbezug analysiert. Dadurch sollen vertiefende Erkenntnisse zum tatsächlichen Unfallgeschehen und zu Eintrittswahrscheinlichkeiten generiert werden (Eigenforschungsanteil der BAuA). Erkenntnisse aus beiden Projekten werden in einem kontinuierlichen Prozess während der Projektlaufzeit ausgetauscht und sinnvoll implementiert.
Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter - eventuell modular aufgebauter - Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Gesamtwert des Auftrags: 167 350 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens zwei divergenten Fachgruppen in zwei Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden.
Ziel des Projektes ist es daher, vorhandene Informationen, Wissen und verwendete Informationsquellen durch qualitative Interviews mit Fachleuten zu erschließen, auszuwerten und miteinander zu verknüpfen. Hieraus soll ein Kriterien- und Regelsystem erstellt werden, mit dessen Hilfe Ereignisketten für unterschiedliche Produktgruppen, Produkteigenschaften oder -merkmale und Verletzungsszenarien standardisiert werden. Um unterschiedliche Sichtweisen (Vorgehensweise, Prioritäten etc.) auf die Risikobewertungen zu beleuchten, sollen bspw. semistrukturierte Interviews mit mindestens zwei divergenten Fachgruppen in zwei Phasen (orientierend und vertiefend) durchgeführt werden.
Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter - eventuell modular aufgebauter - Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Im Anschluss wird mit einem geeigneten Verfahren (z. B. Delphistudie, digitalisierte Fokusgruppen) ein konsensbasierter - eventuell modular aufgebauter - Leitfaden entwickelt. Der regelbasierte Leitfaden wird abschließend von ausgewählten Fachleuten in einem Workshop hinsichtlich seiner Gebrauchstauglichkeit evaluiert.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-09-24 📅
Name: Systemkonzept - Gesellschaft für Systemforschung und Konzeptentwicklung mbH
Postort: Köln
Land: Deutschland 🇩🇪 Köln, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 167 350 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2021/S 189-492459 (2021-09-24)