Prototypenentwicklung einer journalistischen Plattform

Universität der Bundeswehr München

Auftragsgegenstand ist die Entwicklung des Prototyps einer Kommunikationsplattform und das zugehörige Marketing. Der Auftragnehmer muss in einer ersten Phase auf Basis von User Research ermitteln, welche Probleme und Herausforderungen in der journalistischen Arbeit in Afghanistan und im Libanon vorhanden sind. Darauf aufbauend muss er in ersten Design-Mockups mögliche Funktionen einer Plattform vorschlagen und mit den Nutzern in den jeweiligen Regionen testen. Die validierten Design-Lösungen werden in einem nächsten Schritt in ein Minimum Viable Product programmiert, das wiederum von Nutzern in den Regionen getestet wird.
Die Inhalte der Plattform werden von Journalist*innen erstellt. Innovative Formate werden getestet. Die UniBw M beabsichtigt, dass der Auftragnehmer gemeinsam mit ihr in engem Dialog mit den Menschen des jeweiligen Landes einen Prototypen erstellt, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert und die Potenziale zur Mediation in konfliktreichen Regionen nutzt.
Auftragsgegenstand ist die Entwicklung des Prototyps einer Kommunikationsplattform. und das damit verbundene Marketing Der Auftragnehmer muss in einer ersten Phase, aufbauend auf die im Projekt durchgeführte User Research, ermitteln, welche Probleme und Herausforderungen in der journalistischen Arbeit in Afganistan und im Libanon im Hinblick auf friedensfördernde Kommunikation vorhanden sind. Darauf aufbauend muss er in ersten Design-Mockups mögliche Funktionen einer Plattform vorschlagen und mit den Nutzern in der jeweiligen Regionen testen. Die validierten Design-Lösungen werden in einem nächsten Schritt in ein Minimum Viable Product programmiert, das wiederum von Nutzern in den Regionen getestet wird.
Die Inhalte der Plattform werden von Journalist*innen aus den jeweiligen Regionen in Kooperation mit dem Auftragnehmer erstellt. Innovative Formate werden getestet. Einzelne Bestandteile werden im Anschluss daran systematisch variiert, um optimierte Versionen der Konfliktberichterstattung zu erhalten. Mithilfe von begleitenden Interviews und ggf. Fokusgruppen, die in Zusammenarbeit mit der Projektleitung durchgeführt werden, wird das Nutzerverhalten ausgewertet, begleitet von agilen Nutzertests. Die UniBw M beabsichtigt, dass der Auftragnehmer gemeinsam mit ihr in engem Dialog mit den Menschen des jeweiligen Landes einen Prototypen erstellt, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert und die Potenziale zur Mediation in konfliktreichen Regionen nutzt, angepasst an die beiden unterschiedlichen Kulturräume. Die Begleitforschung führt zur schrittweisen Verbesserung und Anpassung einzelner Module der Plattform. Die Lösung wird zuerst für den Libanon getestet, anschließend für Afghanistan. Erfahrungen aus Post-Konflikt-Regionen können so für aktive Konfliktregionen genutzt werden, idealerweise im Hinblick auf eine kontinuierliche Stabilisierung der Region. Am Ende steht eine digitale Lösung, die mehrsprachig gesicherte Informationen über relevante Themen auf deeskalierende und konstruktive Weise vermittelt und dabei aktiv zur Entwicklung einer friedensfördernden politischen Struktur in Kriegs- und Konfliktregionen beiträgt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-08-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-07-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-07-14 Auftragsbekanntmachung
2022-02-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-07-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung
Referenznummer: M/HSB1/LT322/M4P_HW
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Entwicklung des Prototyps einer Kommunikationsplattform und das zugehörige Marketing. Der Auftragnehmer muss in einer ersten Phase auf Basis von User Research ermitteln, welche Probleme und Herausforderungen in der journalistischen Arbeit in Afghanistan und im Libanon vorhanden sind. Darauf aufbauend muss er in ersten Design-Mockups mögliche Funktionen einer Plattform vorschlagen und mit den Nutzern in den jeweiligen Regionen testen. Die validierten Design-Lösungen werden in einem nächsten Schritt in ein Minimum Viable Product programmiert, das wiederum von Nutzern in den Regionen getestet wird. Die Inhalte der Plattform werden von Journalist*innen erstellt. Innovative Formate werden getestet. Die UniBw M beabsichtigt, dass der Auftragnehmer gemeinsam mit ihr in engem Dialog mit den Menschen des jeweiligen Landes einen Prototypen erstellt, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert und die Potenziale zur Mediation in konfliktreichen Regionen nutzt. Auftragsgegenstand ist die Entwicklung des Prototyps einer Kommunikationsplattform. und das damit verbundene Marketing Der Auftragnehmer muss in einer ersten Phase, aufbauend auf die im Projekt durchgeführte User Research, ermitteln, welche Probleme und Herausforderungen in der journalistischen Arbeit in Afganistan und im Libanon im Hinblick auf friedensfördernde Kommunikation vorhanden sind. Darauf aufbauend muss er in ersten Design-Mockups mögliche Funktionen einer Plattform vorschlagen und mit den Nutzern in der jeweiligen Regionen testen. Die validierten Design-Lösungen werden in einem nächsten Schritt in ein Minimum Viable Product programmiert, das wiederum von Nutzern in den Regionen getestet wird. Die Inhalte der Plattform werden von Journalist*innen aus den jeweiligen Regionen in Kooperation mit dem Auftragnehmer erstellt. Innovative Formate werden getestet. Einzelne Bestandteile werden im Anschluss daran systematisch variiert, um optimierte Versionen der Konfliktberichterstattung zu erhalten. Mithilfe von begleitenden Interviews und ggf. Fokusgruppen, die in Zusammenarbeit mit der Projektleitung durchgeführt werden, wird das Nutzerverhalten ausgewertet, begleitet von agilen Nutzertests. Die UniBw M beabsichtigt, dass der Auftragnehmer gemeinsam mit ihr in engem Dialog mit den Menschen des jeweiligen Landes einen Prototypen erstellt, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert und die Potenziale zur Mediation in konfliktreichen Regionen nutzt, angepasst an die beiden unterschiedlichen Kulturräume. Die Begleitforschung führt zur schrittweisen Verbesserung und Anpassung einzelner Module der Plattform. Die Lösung wird zuerst für den Libanon getestet, anschließend für Afghanistan. Erfahrungen aus Post-Konflikt-Regionen können so für aktive Konfliktregionen genutzt werden, idealerweise im Hinblick auf eine kontinuierliche Stabilisierung der Region. Am Ende steht eine digitale Lösung, die mehrsprachig gesicherte Informationen über relevante Themen auf deeskalierende und konstruktive Weise vermittelt und dabei aktiv zur Entwicklung einer friedensfördernden politischen Struktur in Kriegs- und Konfliktregionen beiträgt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universität der Bundeswehr München
Postanschrift: Werner-Heisenberg-Weg 39
Postleitzahl: 85579
Postort: Neubiberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.unibw.de 🌏
E-Mail: unibwmuenchenzvi.3@bundeswehr.org 📧
Telefon: +49 8960043243 📞
Fax: +49 8960044013 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=403239 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-14 📅
Einreichungsfrist: 2021-08-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-19 📅
Datum des Beginns: 2021-12-02 📅
Datum des Endes: 2024-12-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 137-365082
ABl. S-Ausgabe: 137
Zusätzliche Informationen
1) Die Teilnahmeanträge sind elektronisch über das in Ziffer I.3) genannte Vergabeportal einzureichen. Zulässig ist die Unterschrift in Textform (§ 126b BGB) in Verbindung mit einer Containersignatur über das in Ziffer I.3) genannte Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des in Ziffer I.3) genannten Vergabeportals zur Verfügung. Bieter werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen. 2) Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern (auch Rückfragen zum Teilnahmeantrag) findet ausschließlich über das in Ziffer I.3) genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal anonymisiert zur Verfügung stellen. 3) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften, sind nicht zulässig. Bieter, die sich mit anderen Unternehmen zu Bewerber-/Bietergemeinschaften zusammenschließen und als solche einen Teilnahmeantrag einreichen, sind für die Dauer des Verfahrens daran gebunden. Ein Austausch einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. 4) Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er auf dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal einen Teil der Vergabeunterlagen, insbesondere eine funktionale Leistungsbeschreibung, sowie zeitnah weitere Unterlagen zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber wegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren. 5) Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe in § 47 VgV wird hingewiesen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Entwicklung des Prototyps einer Kommunikationsplattform und das zugehörige Marketing. Der Auftragnehmer muss in einer ersten Phase auf Basis von User Research ermitteln, welche Probleme und Herausforderungen in der journalistischen Arbeit in Afghanistan und im Libanon vorhanden sind. Darauf aufbauend muss er in ersten Design-Mockups mögliche Funktionen einer Plattform vorschlagen und mit den Nutzern in den jeweiligen Regionen testen. Die validierten Design-Lösungen werden in einem nächsten Schritt in ein Minimum Viable Product programmiert, das wiederum von Nutzern in den Regionen getestet wird.
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Die Inhalte der Plattform werden von Journalist*innen erstellt. Innovative Formate werden getestet. Die UniBw M beabsichtigt, dass der Auftragnehmer gemeinsam mit ihr in engem Dialog mit den Menschen des jeweiligen Landes einen Prototypen erstellt, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert und die Potenziale zur Mediation in konfliktreichen Regionen nutzt.
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Auftragsgegenstand ist die Entwicklung des Prototyps einer Kommunikationsplattform. und das damit verbundene Marketing Der Auftragnehmer muss in einer ersten Phase, aufbauend auf die im Projekt durchgeführte User Research, ermitteln, welche Probleme und Herausforderungen in der journalistischen Arbeit in Afganistan und im Libanon im Hinblick auf friedensfördernde Kommunikation vorhanden sind. Darauf aufbauend muss er in ersten Design-Mockups mögliche Funktionen einer Plattform vorschlagen und mit den Nutzern in der jeweiligen Regionen testen. Die validierten Design-Lösungen werden in einem nächsten Schritt in ein Minimum Viable Product programmiert, das wiederum von Nutzern in den Regionen getestet wird.
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Die Inhalte der Plattform werden von Journalist*innen aus den jeweiligen Regionen in Kooperation mit dem Auftragnehmer erstellt. Innovative Formate werden getestet. Einzelne Bestandteile werden im Anschluss daran systematisch variiert, um optimierte Versionen der Konfliktberichterstattung zu erhalten. Mithilfe von begleitenden Interviews und ggf. Fokusgruppen, die in Zusammenarbeit mit der Projektleitung durchgeführt werden, wird das Nutzerverhalten ausgewertet, begleitet von agilen Nutzertests. Die UniBw M beabsichtigt, dass der Auftragnehmer gemeinsam mit ihr in engem Dialog mit den Menschen des jeweiligen Landes einen Prototypen erstellt, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert und die Potenziale zur Mediation in konfliktreichen Regionen nutzt, angepasst an die beiden unterschiedlichen Kulturräume. Die Begleitforschung führt zur schrittweisen Verbesserung und Anpassung einzelner Module der Plattform. Die Lösung wird zuerst für den Libanon getestet, anschließend für Afghanistan. Erfahrungen aus Post-Konflikt-Regionen können so für aktive Konfliktregionen genutzt werden, idealerweise im Hinblick auf eine kontinuierliche Stabilisierung der Region. Am Ende steht eine digitale Lösung, die mehrsprachig gesicherte Informationen über relevante Themen auf deeskalierende und konstruktive Weise vermittelt und dabei aktiv zur Entwicklung einer friedensfördernden politischen Struktur in Kriegs- und Konfliktregionen beiträgt.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Siehe Verzeichnis der Empfängeranschriften.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) Formlose, unterschriebene Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass:
— keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne von § 125 GWB durchgeführt worden sind,
— der Bewerber in das einschlägige Berufsregister oder ein vergleichbares Register (Standeskammern etc.) des Herkunftslandes eingetragen ist sowie für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine Krankenkasse(n) und seine Berufsgenossenschaft rückstandlos Beiträge entrichtet hat.
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b) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt (z. B. durch Angabe der Gründe, die zur Bildung der Bewerbergemeinschaft geführt haben), und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nur bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Abgabe von Angeboten durch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie Abschluss und Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Bei der Eignungsprüfung wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Bewerbergemeinschaften müssen eine(n) einzige(n) Ansprechpartner(in) benennen.
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c) Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, möglichst durch Jahresabschlüsse und Prüfberichte belegt, sowie die Angabe der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind (Entwicklung von Medienplattformen),
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b) Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) Vorlage von Referenzen über Aufträge, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand in Bezug auf die Leistung vergleichbar sind aus den in den letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Aus den Referenzen muss sich ergeben, dass der Bieter in der Lage ist, den Auftraggeber bei der Prototypenentwicklung der journalistischen Plattform zu beraten und darüber hinaus die Projektleitung zu übernehmen. Darüber hinaus ist die Erfahrung mit öffentlichen Einrichtungen und im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungskooperationen darzulegen.
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b) Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber wird bis zu 5 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren auswählen, sofern eine entsprechende Anzahl von geeigneten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zur Verfügung steht. Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen:
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1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags,
2) Überprüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen,
3) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen.
Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 3 besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Um das Ranking zu ermitteln, wird der Auftraggeber insbesondere die Referenzen des Bewerbers mit vergleichbaren Projekten berücksichtigen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-07-14 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-10-18 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE 811 272 995
Kontakt
Kontaktperson: ZV I.3
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=403239 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Teilnahmeanträge sind elektronisch über das in Ziffer I.3) genannte Vergabeportal einzureichen. Zulässig ist die Unterschrift in Textform (§ 126b BGB) in Verbindung mit einer Containersignatur über das in Ziffer I.3) genannte Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des in Ziffer I.3) genannten Vergabeportals zur Verfügung. Bieter werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen.
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2) Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern (auch Rückfragen zum Teilnahmeantrag) findet ausschließlich über das in Ziffer I.3) genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal anonymisiert zur Verfügung stellen.
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3) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften, sind nicht zulässig. Bieter, die sich mit anderen Unternehmen zu Bewerber-/Bietergemeinschaften zusammenschließen und als solche einen Teilnahmeantrag einreichen, sind für die Dauer des Verfahrens daran gebunden. Ein Austausch einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers.
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4) Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er auf dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal einen Teil der Vergabeunterlagen, insbesondere eine funktionale Leistungsbeschreibung, sowie zeitnah weitere Unterlagen zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber wegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren.
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5) Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe in § 47 VgV wird hingewiesen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499-163 📠
Internetadresse: https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bei dem Auftraggeber zu rügen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 228-9499163 📠
Quelle: OJS 2021/S 137-365082 (2021-07-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-02-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-02-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-02-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 036-093679
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 137-365082
ABl. S-Ausgabe: 36

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Entwicklung des Prototyps einer Kommunikationsplattform. und das damit verbundene Marketing Der Auftragnehmer muss in einer ersten Phase, aufbauend auf die im Projekt durchgeführte User Research, ermitteln, welche Probleme und Herausforderungen in der journalistischen Arbeit in Afganistan und im Libanon im Hinblick auf friedensfördernde Kommunikation vorhanden sind. Darauf aufbauend muss er in ersten Design-Mockups mögliche Funktionen einer Plattform vorschlagen und mit den Nutzern in der jeweiligen Regionen testen. Die validierten Design-Lösungen werden in einem nächsten Schritt in ein Minimum Viable Product programmiert, das wiederum von Nutzern in den Regionen getestet wird. Die Inhalte der Plattform werden von Journalist*innen aus den jeweiligen Regionen in Kooperation mit dem Auftragnehmer erstellt. Innovative Formate werden getestet. Einzelne Bestandteile werden im Anschluss daran systematisch variiert, um optimierte Versionen der Konfliktberichterstattung zu erhalten. Mithilfe von begleitenden Interviews und ggf. Fokusgruppen, die in Zusammenarbeit mit der Projektleitung durchgeführt werden, wird das Nutzerverhalten ausgewertet, begleitet von agilen Nutzertests. Die UniBw M beabsichtigt, dass der Auftragnehmer gemeinsam mit ihr in engem Dialog mit den Menschen des jeweiligen Landes einen Prototypen erstellt, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert und die Potenziale zur Mediation in konfliktreichen Regionen nutzt, angepasst an die beiden unterschiedlichen Kulturräume. Die Begleitforschung führt zur schrittweisen Verbesserung und Anpassung einzelner Module der Plattform. Die Lösung wird zuerst für den Libanon getestet, anschließend für Afghanistan. Erfahrungen aus Post-Konflikt-Regionen können so für aktive Konfliktregionen genutzt werden, idealerweise im Hinblick auf eine kontinuierliche Stabilisierung der Region. Am Ende steht eine digitale Lösung, die mehrsprachig gesicherte Informationen über relevante Themen auf deeskalierende und konstruktive Weise vermittelt und dabei aktiv zur Entwicklung einer friedensfördernden politischen Struktur in Kriegs- und Konfliktregionen beiträgt.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Siehe Verzeichnis der Empfängeranschriften

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60,00
Preis (Gewichtung): 40,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-02-14 📅
Name: Medien.Bayern GmbH
Postanschrift: Rosenheimer Straße 145e
Postort: München
Postleitzahl: 81671
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 1705271748 📞
Land: München, Landkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes
gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen.
Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB
spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen
zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim
Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160
Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bei dem Auftraggeber zu rügen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Quelle: OJS 2022/S 036-093679 (2022-02-16)