Studie: Innenstädte, Stadt- und Ortsteilzentren als neue Orte produktiver Arbeit

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Die Förderung von Nutzungsmischung und Funktionsvielfalt in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren stellt einen wesentlichen Kern nachhaltiger Stadtentwicklung und der Städtebauförderung dar. Für eine nachhaltige, tragfähige und integrierte Zentrenentwicklung sowie für lebendige Innenstädte ist es u. a. von zentraler Bedeutung, sie als neue Standorte produktiver Arbeit zu stärken. Mit der Studie soll bundesweit untersucht werden, wie althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe und Handwerk, urbaner Produktion, kulturelle Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Unternehmen der Kreativwirtschaft in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren stadtverträglich gestärkt bzw. entwickelt werden und dort zur erweiterten Funktionsmischung beitragen.
Kleinere Handwerksbetriebe, Dienstleister und die Kreativwirtschaft oder z. B. neue Ansätze im Bereich urbaner Produktion / Fabrikation (emissionsarme handwerkliche Fertigung, nachhaltiges Repairing und Upcycling, FAB Labs, Urban Manufacturing, urbane Landwirtschaft) suchen zentrale Standorte mit Lagevorteilen. Und: Innenstädte, Stadt- und Ortsteilzentren können z. B. im Falle wegbrechenden Einzelhandels ohne mögliche Einzelhandelsnachnutzung mit einer solchen ergänzenden funktionalen Neuaufstellung im positiven Sinne gestärkt werden. Auch tragen diese Nutzungen zur Lebendigkeit der Zentren bei. Es soll u. a. der Frage nachgegangen werden, wie die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen – z. B. aus dem Strukturwandel im Einzelhandel entstandenen – neuen Raum- und Flächenpotenziale für solche Formen quartiersorientierter Ökonomien genutzt werden.
Die Studie ist Bestandteil des Forschungsclusters Innenstadt. Die Untersuchung dient der Klärung folgender Fragen:
— Welche Bedeutung haben althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe, Handwerk, urbaner Produktion, kultureller Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Kreativwirtschaft zur stadtverträglichen Nutzungsanreicherung in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren gegenwärtig in der bundesweiten Praxis? Welche Rolle werden sie möglicherweise in Zukunft spielen?
— Inwieweit wurden für diese Nutzungen die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen entstandenen neuen Raum- und Flächenpotenziale in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren verwertet? Welche Möglichkeiten bieten die genannten Raum- und Flächenpotenziale für die künftige Ansiedlung von althergebrachten, neuen oder kreativen Gewerbeformen?
— Welches sind die wesentlichen Praxisansätze zur Stärkung vorhandener bzw. zur Anreicherung von Funktionen wie Kleingewerbe und Handwerk, urbane Produktion, kultureller Dienstleistungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens? Welche Akteure und Träger sind dabei die treibenden Kräfte?
— Wie wurden die Prozesse dazu gestaltet?
— Welche Instrumente wurden dafür genutzt?
— Welche Probleme bestanden bei der Realisierung?
— Welche Vorbilder/gelungenen Beispiele finden sich in der Praxis?
— Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für die kommunale Praxis ableiten?
— Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Bundesinstrumentarium ziehen?
Im Rahmen der Studie sind bundesweit geeignete Praxisfälle von neuen Orten produktiver Arbeit in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren zu recherchieren und auszuwerten. Es sollen gute Beispiele für den Transfer in die kommunale Praxis aufbereitet werden und praxisorientierte städtebauliche, prozessuale und instrumentelle Handlungsempfehlungen zur stadtverträglichen Stärkung von Innenstädten als neue Orte produktiver Arbeit gegeben werden. Hinweise für das städtebauliche Bundesinstrumentarium werden erwartet.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-06-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-05-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-05-20 Auftragsbekanntmachung
2021-09-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-05-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Referenznummer: 10.04.04-21.010
Kurze Beschreibung:
Die Förderung von Nutzungsmischung und Funktionsvielfalt in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren stellt einen wesentlichen Kern nachhaltiger Stadtentwicklung und der Städtebauförderung dar. Für eine nachhaltige, tragfähige und integrierte Zentrenentwicklung sowie für lebendige Innenstädte ist es u. a. von zentraler Bedeutung, sie als neue Standorte produktiver Arbeit zu stärken. Mit der Studie soll bundesweit untersucht werden, wie althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe und Handwerk, urbaner Produktion, kulturelle Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Unternehmen der Kreativwirtschaft in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren stadtverträglich gestärkt bzw. entwickelt werden und dort zur erweiterten Funktionsmischung beitragen. Kleinere Handwerksbetriebe, Dienstleister und die Kreativwirtschaft oder z. B. neue Ansätze im Bereich urbaner Produktion / Fabrikation (emissionsarme handwerkliche Fertigung, nachhaltiges Repairing und Upcycling, FAB Labs, Urban Manufacturing, urbane Landwirtschaft) suchen zentrale Standorte mit Lagevorteilen. Und: Innenstädte, Stadt- und Ortsteilzentren können z. B. im Falle wegbrechenden Einzelhandels ohne mögliche Einzelhandelsnachnutzung mit einer solchen ergänzenden funktionalen Neuaufstellung im positiven Sinne gestärkt werden. Auch tragen diese Nutzungen zur Lebendigkeit der Zentren bei. Es soll u. a. der Frage nachgegangen werden, wie die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen – z. B. aus dem Strukturwandel im Einzelhandel entstandenen – neuen Raum- und Flächenpotenziale für solche Formen quartiersorientierter Ökonomien genutzt werden. Die Studie ist Bestandteil des Forschungsclusters Innenstadt. Die Untersuchung dient der Klärung folgender Fragen: — Welche Bedeutung haben althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe, Handwerk, urbaner Produktion, kultureller Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Kreativwirtschaft zur stadtverträglichen Nutzungsanreicherung in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren gegenwärtig in der bundesweiten Praxis? Welche Rolle werden sie möglicherweise in Zukunft spielen? — Inwieweit wurden für diese Nutzungen die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen entstandenen neuen Raum- und Flächenpotenziale in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren verwertet? Welche Möglichkeiten bieten die genannten Raum- und Flächenpotenziale für die künftige Ansiedlung von althergebrachten, neuen oder kreativen Gewerbeformen? — Welches sind die wesentlichen Praxisansätze zur Stärkung vorhandener bzw. zur Anreicherung von Funktionen wie Kleingewerbe und Handwerk, urbane Produktion, kultureller Dienstleistungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens? Welche Akteure und Träger sind dabei die treibenden Kräfte? — Wie wurden die Prozesse dazu gestaltet? — Welche Instrumente wurden dafür genutzt? — Welche Probleme bestanden bei der Realisierung? — Welche Vorbilder/gelungenen Beispiele finden sich in der Praxis? — Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für die kommunale Praxis ableiten? — Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Bundesinstrumentarium ziehen? Im Rahmen der Studie sind bundesweit geeignete Praxisfälle von neuen Orten produktiver Arbeit in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren zu recherchieren und auszuwerten. Es sollen gute Beispiele für den Transfer in die kommunale Praxis aufbereitet werden und praxisorientierte städtebauliche, prozessuale und instrumentelle Handlungsempfehlungen zur stadtverträglichen Stärkung von Innenstädten als neue Orte produktiver Arbeit gegeben werden. Hinweise für das städtebauliche Bundesinstrumentarium werden erwartet.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl: 53179
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbsr.bund.de 🌏
E-Mail: rueckfragepool@bbr.bund.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=393609 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=393609 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-20 📅
Einreichungsfrist: 2021-06-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-25 📅
Datum des Beginns: 2021-08-01 📅
Datum des Endes: 2023-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 099-261608
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
Weitere verbindliche Regelungen siehe „Informationen zur Vergabe“

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Förderung von Nutzungsmischung und Funktionsvielfalt in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren stellt einen wesentlichen Kern nachhaltiger Stadtentwicklung und der Städtebauförderung dar. Für eine nachhaltige, tragfähige und integrierte Zentrenentwicklung sowie für lebendige Innenstädte ist es u. a. von zentraler Bedeutung, sie als neue Standorte produktiver Arbeit zu stärken. Mit der Studie soll bundesweit untersucht werden, wie althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe und Handwerk, urbaner Produktion, kulturelle Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Unternehmen der Kreativwirtschaft in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren stadtverträglich gestärkt bzw. entwickelt werden und dort zur erweiterten Funktionsmischung beitragen.
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Kleinere Handwerksbetriebe, Dienstleister und die Kreativwirtschaft oder z. B. neue Ansätze im Bereich urbaner Produktion / Fabrikation (emissionsarme handwerkliche Fertigung, nachhaltiges Repairing und Upcycling, FAB Labs, Urban Manufacturing, urbane Landwirtschaft) suchen zentrale Standorte mit Lagevorteilen. Und: Innenstädte, Stadt- und Ortsteilzentren können z. B. im Falle wegbrechenden Einzelhandels ohne mögliche Einzelhandelsnachnutzung mit einer solchen ergänzenden funktionalen Neuaufstellung im positiven Sinne gestärkt werden. Auch tragen diese Nutzungen zur Lebendigkeit der Zentren bei. Es soll u. a. der Frage nachgegangen werden, wie die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen – z. B. aus dem Strukturwandel im Einzelhandel entstandenen – neuen Raum- und Flächenpotenziale für solche Formen quartiersorientierter Ökonomien genutzt werden.
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Die Studie ist Bestandteil des Forschungsclusters Innenstadt. Die Untersuchung dient der Klärung folgender Fragen:
— Welche Bedeutung haben althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe, Handwerk, urbaner Produktion, kultureller Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Kreativwirtschaft zur stadtverträglichen Nutzungsanreicherung in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren gegenwärtig in der bundesweiten Praxis? Welche Rolle werden sie möglicherweise in Zukunft spielen?
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— Inwieweit wurden für diese Nutzungen die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen entstandenen neuen Raum- und Flächenpotenziale in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren verwertet? Welche Möglichkeiten bieten die genannten Raum- und Flächenpotenziale für die künftige Ansiedlung von althergebrachten, neuen oder kreativen Gewerbeformen?
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— Welches sind die wesentlichen Praxisansätze zur Stärkung vorhandener bzw. zur Anreicherung von Funktionen wie Kleingewerbe und Handwerk, urbane Produktion, kultureller Dienstleistungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens? Welche Akteure und Träger sind dabei die treibenden Kräfte?
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— Wie wurden die Prozesse dazu gestaltet?
— Welche Instrumente wurden dafür genutzt?
— Welche Probleme bestanden bei der Realisierung?
— Welche Vorbilder/gelungenen Beispiele finden sich in der Praxis?
— Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für die kommunale Praxis ableiten?
— Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Bundesinstrumentarium ziehen?
Im Rahmen der Studie sind bundesweit geeignete Praxisfälle von neuen Orten produktiver Arbeit in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren zu recherchieren und auszuwerten. Es sollen gute Beispiele für den Transfer in die kommunale Praxis aufbereitet werden und praxisorientierte städtebauliche, prozessuale und instrumentelle Handlungsempfehlungen zur stadtverträglichen Stärkung von Innenstädten als neue Orte produktiver Arbeit gegeben werden. Hinweise für das städtebauliche Bundesinstrumentarium werden erwartet.
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Geschätzter Gesamtwert: 151260.50 EUR 💰
Kurze Beschreibung: Siehe „Leistungsbeschreibung“.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 151260.50 EUR 💰
Beschreibung der Optionen: Siehe „Leistungsbeschreibung“.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.
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Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist handschriftlich zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.
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Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist handschriftlich zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de
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Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe „Eignungskriterien“

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Datum der Angebotseröffnung: 2021-06-21 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=393609 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 099-261608 (2021-05-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Förderung von Nutzungsmischung und Funktionsvielfalt in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren stellt einen wesentlichen Kern nachhaltiger Stadtentwicklung und der Städtebauförderung dar. Für eine nachhaltige, tragfähige und integrierte Zentrenentwicklung sowie für lebendige Innenstädte ist es u. a. von zentraler Bedeutung, sie als neue Standorte produktiver Arbeit zu stärken. Mit der Studie soll bundesweit untersucht werden, wie althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe und Handwerk, urbaner Produktion, kulturelle Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Unternehmen der Kreativwirtschaft in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren stadtverträglich gestärkt bzw. entwickelt werden und dort zur erweiterten Funktionsmischung beitragen. Kleinere Handwerksbetriebe, Dienstleister und die Kreativwirtschaft oder z. B. neue Ansätze im Bereich urbaner Produktion / Fabrikation (emissionsarme handwerkliche Fertigung, nachhaltiges Repairing und Upcycling, FAB Labs, Urban Manufacturing, urbane Landwirtschaft) suchen zentrale Standorte mit Lagevorteilen. Und: Innenstädte, Stadt- und Ortsteilzentren können z. B. im Falle wegbrechenden Einzelhandels ohne mögliche Einzelhandelsnachnutzung mit einer solchen ergänzenden funktionalen Neuaufstellung im positiven Sinne gestärkt werden. Auch tragen diese Nutzungen zur Lebendigkeit der Zentren bei. Es soll u. a. der Frage nachgegangen werden, wie die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen - z. B. aus dem Strukturwandel im Einzelhandel entstandenen - neuen Raum- und Flächenpotenziale für solche Formen quartiersorientierter Ökonomien genutzt werden. Die Studie ist Bestandteil des Forschungsclusters Innenstadt. Die Untersuchung dient der Klärung folgender Fragen: - Welche Bedeutung haben althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe, Handwerk, urbaner Produktion, kultureller Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Kreativwirtschaft zur stadtverträglichen Nutzungsanreicherung in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren gegenwärtig in der bundesweiten Praxis? Welche Rolle werden sie möglicherweise in Zukunft spielen? - Inwieweit wurden für diese Nutzungen die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen entstandenen neuen Raum- und Flächenpotenziale in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren verwertet? Welche Möglichkeiten bieten die genannten Raum- und Flächenpotenziale für die künftige Ansiedlung von althergebrachten, neuen oder kreativen Gewerbeformen? - Welches sind die wesentlichen Praxisansätze zur Stärkung vorhandener bzw. zur Anreicherung von Funktionen wie Kleingewerbe und Handwerk, urbane Produktion, kultureller Dienstleistungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens? Welche Akteure und Träger sind dabei die treibenden Kräfte? - Wie wurden die Prozesse dazu gestaltet? - Welche Instrumente wurden dafür genutzt? - Welche Probleme bestanden bei der Realisierung? - Welche Vorbilder / gelungenen Beispiele finden sich in der Praxis? - Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für die kommunale Praxis ableiten? - Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Bundesinstrumentarium ziehen? Im Rahmen der Studie sind bundesweit geeignete Praxisfälle von neuen Orten produktiver Arbeit in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren zu recherchieren und auszuwerten. Es sollen gute Beispiele für den Transfer in die kommunale Praxis aufbereitet werden und praxisorientierte städtebauliche, prozessuale und instrumentelle Handlungsempfehlungen zur stadtverträglichen Stärkung von Innenstädten als neue Orte produktiver Arbeit gegeben werden. Hinweise für das städtebauliche Bundesinstrumentarium werden erwartet.
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Gesamtwert des Auftrags: 151260.50 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-09-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-09-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 176-458474
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 099-261608
ABl. S-Ausgabe: 176
Zusätzliche Informationen
weitere verbindliche Regelungen siehe "Informationen zur Vergabe"

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Kleinere Handwerksbetriebe, Dienstleister und die Kreativwirtschaft oder z. B. neue Ansätze im Bereich urbaner Produktion / Fabrikation (emissionsarme handwerkliche Fertigung, nachhaltiges Repairing und Upcycling, FAB Labs, Urban Manufacturing, urbane Landwirtschaft) suchen zentrale Standorte mit Lagevorteilen. Und: Innenstädte, Stadt- und Ortsteilzentren können z. B. im Falle wegbrechenden Einzelhandels ohne mögliche Einzelhandelsnachnutzung mit einer solchen ergänzenden funktionalen Neuaufstellung im positiven Sinne gestärkt werden. Auch tragen diese Nutzungen zur Lebendigkeit der Zentren bei. Es soll u. a. der Frage nachgegangen werden, wie die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen - z. B. aus dem Strukturwandel im Einzelhandel entstandenen - neuen Raum- und Flächenpotenziale für solche Formen quartiersorientierter Ökonomien genutzt werden.
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- Welche Bedeutung haben althergebrachte und neue Formen von Kleingewerbe, Handwerk, urbaner Produktion, kultureller Dienstleistungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Kreativwirtschaft zur stadtverträglichen Nutzungsanreicherung in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren gegenwärtig in der bundesweiten Praxis? Welche Rolle werden sie möglicherweise in Zukunft spielen?
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- Inwieweit wurden für diese Nutzungen die aus Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen entstandenen neuen Raum- und Flächenpotenziale in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren verwertet? Welche Möglichkeiten bieten die genannten Raum- und Flächenpotenziale für die künftige Ansiedlung von althergebrachten, neuen oder kreativen Gewerbeformen?
Mehr anzeigen
- Welches sind die wesentlichen Praxisansätze zur Stärkung vorhandener bzw. zur Anreicherung von Funktionen wie Kleingewerbe und Handwerk, urbane Produktion, kultureller Dienstleistungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens? Welche Akteure und Träger sind dabei die treibenden Kräfte?
Mehr anzeigen
- Wie wurden die Prozesse dazu gestaltet?
- Welche Instrumente wurden dafür genutzt?
- Welche Probleme bestanden bei der Realisierung?
- Welche Vorbilder / gelungenen Beispiele finden sich in der Praxis?
- Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für die kommunale Praxis ableiten?
- Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Bundesinstrumentarium ziehen?
siehe "Leistungsbeschreibung"
Beschreibung der Optionen: siehe "Leistungsbeschreibung"

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Problem- und Aufgabenverständnis
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Forschungsansatz, methodisches Vorgehen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeits- und Zeitplanung
Preis (Gewichtung): 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-08-19 📅
Name: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Postanschrift: Zimmerstr. 13-15
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10969
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 151054.90 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2021/S 176-458474 (2021-09-06)