FE 02.0465/2022 - Bevorrechtigung des Radverkehrs an Landstraßenknotenpunkten ohne LSA

Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2

FE 02.0465/2022 - Bevorrechtigung des Radverkehrs an Landstraßenknotenpunkten ohne LSA

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-01-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-11-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-11-30 Auftragsbekanntmachung
2023-05-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Referenznummer: Z2g-FE 02.0465/2022
Kurze Beschreibung:
FE 02.0465/2022 - Bevorrechtigung des Radverkehrs an Landstraßenknotenpunkten ohne LSA
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
Postanschrift: Brüderstraße 53
Postleitzahl: 51427
Postort: Bergisch Gladbach
Kontakt
Internetadresse: http://www.bast.de 🌏
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=490831 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=490831 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-11-30 📅
Einreichungsfrist: 2023-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-12-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 234-674575
ABl. S-Ausgabe: 234
Zusätzliche Informationen
Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 210084.03 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Im Jahr 2020 verunglückten in Deutschland außerorts 11.874 Radfahrende. Im Vergleich zu Unfällen innerorts, liegt bei Unfällen mit Radverkehrsbeteiligung außerorts eine erheblich höhere Unfallschwere vor.
Im Projekt „Führung des Radverkehrs an Landstraßen“ (Heft V 330, BASt, 2020) wurde bereits die Führung des Radverkehrs an Landstraßen hinsichtlich einer Verbesserung der Sicherheit untersucht. Rund die Hälfte aller damals betrachteten Unfälle geschah an Kreuzungen, Einmündungen und Zufahrten mit einem maßgeblichen Anteil von Einbiegen-/Kreuzen-Unfällen. Besonders auffällig waren an nichtsignalisierten Knotenpunkten diejenigen, an denen der Radverkehr bevorrechtigt über z. T. roteingefärbte, nicht abgesetzte Furten geführt wurde. Eine detaillierte Ursachenanalyse konnte jedoch im Rahmen des Projektes nicht durchgeführt werden.
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Im Zuge von wichtigen Radverkehrsverbindungen wird aber zunehmend die bevorrechtigte Führung über untergeordnete Knotenpunktarme gefordert. Aktuell enthalten bereits die im Jahr 2021 veröffentlichten Hinweise zu Radschnellverbindungen und Radvorrangrouten (H RSV) mit Radvorrangrouten und Radschnellverbindungen zwei Standards, die außerorts eine Bevorrechtigung des Radverkehrs oder planfreie Querungen vorsehen. Vertiefte Kenntnisse zu den Einsatzbedingungen und Gestaltungsmerkmalen von verkehrssicheren bevorrechtigten Führungen unter Berücksichtigung der Verkehrs- bzw. Verbindungsqualität liegen jedoch für den Außerortsbereich, wie zuvor aufgezeigt, noch nicht ausreichend vor.
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Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen die Empfehlungen der aktuellen Regelwerke zur Führung des Radverkehrs an nichtsignalisierten Knotenpunkten von Landstraßen geprüft werden. Ziel des Projektes ist, grundsätzliche Einsatzbedingungen sowie maßgebende Gestaltungsmerkmale für den Einsatz einer bevorrechtigter Radverkehrsführung an Landstraßenknotenpunkten abzuleiten.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 210084.03 EUR 💰
Dauer: 999 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Die Laufzeit des Vertrages ist anzubieten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 51427 Bergisch Gladbach, Brüderstrasse 53

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Mindeststandards:
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
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Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
- Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von
wissenschaftlichen Analysen zur Verkehrssicherheit, nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. (Referenzliste 1)
Verkehrserhebungen, nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. (Referenzliste 2)
Befragungen im Bereich Verkehrssicherheit, nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. (Referenzliste 3)
- Erfahrungen bei der Planung oder Auditierung von Radverkehrsanlagen auf Basis aktueller Regelwerke in der Praxis, nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. (Referenzliste 4)
- Vorhandensein von Fachpersonal für die Projektdurchführung, nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Qualifikation der Mitarbeitenden, mit namentlicher Nennung der projektleitenden Person und der Hauptbearbeitenden (Eigenerklärung 1)
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB, § 124 GWB und § 128 GWB auszuschließen sind.
Gemäß EU-Verordnung besteht ein Zuschlagsverbot an Bieter, die vom Tatbestand des Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 erfasst sind.
Der Bieter hat daher mit Angebotsabgabe das Nichtvorliegen des Sanktionstatbestandes des Artikel 5k der Verordnung mittels Eigenerklärung nachzuweisen (Formblatt, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen Nr. 4d).
Ist der Tatbestand erfüllt oder wird die entsprechende Erklärung ggf. auch auf Nachforderung nicht abgegeben, wird das Angebot vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 06:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Datum der Angebotseröffnung: 2023-01-31 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:00
Zusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=490831 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228-9499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.bund.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes.
- Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
- Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Quelle: OJS 2022/S 234-674575 (2022-11-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-05-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 210084.03 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-05-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 089-271333
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 234-674575
ABl. S-Ausgabe: 89

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektkonzeption
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-04-26 📅
Name: Bergische Universität Wuppertal
Postort: Wuppertal
Postleitzahl: 42119
Land: Deutschland 🇩🇪
Wuppertal, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 210084.03 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2023/S 089-271333 (2023-05-03)