FE 82.07788 Gefahrenwahrnehmung und -bewertung von objektiv gefährlichen Verkehrssituationen für Radfahrer
Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt eine zuverlässige Gefahrenwahrnehmung und -bewertung sowie eine schnelle und angemessene Verhaltensreaktion voraus. Es fehlt derzeit eine aktuelle Übersicht und Diskussion über die Bedeutung und Erfassung der sowie wissenschaftlich fundierte Antworten auf folgende Fragen: Wie lässt sich die Gefahrenwahrnehmung insb. von Radfahrern (und auch MIV-Fahrern) definieren sowie zuverlässig und valide erfassen? Wie lassen sich die psychologischen Konstrukte „subjektive Sicherheit“ und „Gefahrenwahrnehmung und -bewertung“ voneinander abgrenzen? Welche situativen Merkmale (z.B. Infrastruktur, Verkehrsdichte) und personenbezogenen Merkmale (z. B. Einstellungen, Erwartungen, Persönlichkeitseigenschaften) beeinflussen die Gefahrenwahrnehmung? Unter welchen Bedingungen weicht die subjektive Einschätzung einer Gefahr von der objektiven Gefährlichkeit einer Verkehrssituation ab.
Ziel und Nutzen des Projekts
Ziel des Projektes ist die Erforschung des Zusammenhangs zwischen der objektiven Gefährlichkeit einer Verkehrssituation mit Beteiligung eines Radfahrers auf der einen Seite und der Gefahrenwahrnehmung und -bewertung von Radfahrern (bzw. MIV-Fahrern) auf der anderen Seite. Neben einer umfassenden Literaturanalyse zu theoretischen Modellen und Erhebungsmethoden zur Gefahrwahrnehmung bzw. subjektiven Sicherheit ist der Kern der Studie eine empirische Untersuchung, wie objektiv gefährliche Verkehrssituationen bzw. Infrastrukturen wahrgenommen und bewertet werden, und ob es Unterschiede zwischen bestimmten Teilgruppen von Radfahrern gibt.
Auf Basis der Ergebnisse der empirischen Studie sollen schließlich konkrete Ziele für zielgruppengerechte Verkehrssicherheitsarbeit sowie mögliche infrastrukturelle Anpassungen zur Verbesserung der Gefahrenwahrnehmung und -bewertung abgeleitet werden und damit eine erweiterte Grundlage für die Entwicklung zukünftiger Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Radfahrern schaffen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-12-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-10-28.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“FE 82.0778/2022 - Gefahrenwahrnehmung und -bewertung von objektiv gefährlichen Verkehrssituationen für Radfahrer
Z2r-FE 82.0778/2022”
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Kurze Beschreibung:
“FE 82.07788 Gefahrenwahrnehmung und -bewertung von objektiv gefährlichen Verkehrssituationen für Radfahrer
Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt...”
Kurze Beschreibung
FE 82.07788 Gefahrenwahrnehmung und -bewertung von objektiv gefährlichen Verkehrssituationen für Radfahrer
Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt eine zuverlässige Gefahrenwahrnehmung und -bewertung sowie eine schnelle und angemessene Verhaltensreaktion voraus. Es fehlt derzeit eine aktuelle Übersicht und Diskussion über die Bedeutung und Erfassung der sowie wissenschaftlich fundierte Antworten auf folgende Fragen: Wie lässt sich die Gefahrenwahrnehmung insb. von Radfahrern (und auch MIV-Fahrern) definieren sowie zuverlässig und valide erfassen? Wie lassen sich die psychologischen Konstrukte „subjektive Sicherheit“ und „Gefahrenwahrnehmung und -bewertung“ voneinander abgrenzen? Welche situativen Merkmale (z.B. Infrastruktur, Verkehrsdichte) und personenbezogenen Merkmale (z. B. Einstellungen, Erwartungen, Persönlichkeitseigenschaften) beeinflussen die Gefahrenwahrnehmung? Unter welchen Bedingungen weicht die subjektive Einschätzung einer Gefahr von der objektiven Gefährlichkeit einer Verkehrssituation ab.
Ziel und Nutzen des Projekts
Ziel des Projektes ist die Erforschung des Zusammenhangs zwischen der objektiven Gefährlichkeit einer Verkehrssituation mit Beteiligung eines Radfahrers auf der einen Seite und der Gefahrenwahrnehmung und -bewertung von Radfahrern (bzw. MIV-Fahrern) auf der anderen Seite. Neben einer umfassenden Literaturanalyse zu theoretischen Modellen und Erhebungsmethoden zur Gefahrwahrnehmung bzw. subjektiven Sicherheit ist der Kern der Studie eine empirische Untersuchung, wie objektiv gefährliche Verkehrssituationen bzw. Infrastrukturen wahrgenommen und bewertet werden, und ob es Unterschiede zwischen bestimmten Teilgruppen von Radfahrern gibt.
Auf Basis der Ergebnisse der empirischen Studie sollen schließlich konkrete Ziele für zielgruppengerechte Verkehrssicherheitsarbeit sowie mögliche infrastrukturelle Anpassungen zur Verbesserung der Gefahrenwahrnehmung und -bewertung abgeleitet werden und damit eine erweiterte Grundlage für die Entwicklung zukünftiger Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Radfahrern schaffen.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 159 664 💰
1️⃣
Ort der Leistung: Rheinisch-Bergischer Kreis🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 51427 Bergisch Gladbach, Brüderstrasse 53
Beschreibung der Beschaffung:
“ie sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt eine zuverlässige Gefahrenwahrnehmung und -bewertung sowie eine schnelle und angemessene Verhaltensreaktion...”
Beschreibung der Beschaffung
ie sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt eine zuverlässige Gefahrenwahrnehmung und -bewertung sowie eine schnelle und angemessene Verhaltensreaktion voraus. Es fehlt derzeit eine aktuelle Übersicht und Diskussion über die Bedeutung und Erfassung der sowie wissenschaftlich fundierte Antworten auf folgende Fragen: Wie lässt sich die Gefahrenwahrnehmung insb. von Radfahrern (und auch MIV-Fahrern) definieren sowie zuverlässig und valide erfassen? Wie lassen sich die psychologischen Konstrukte „subjektive Sicherheit“ und „Gefahrenwahrnehmung und -bewertung“ voneinander abgrenzen? Welche situativen Merkmale (z.B. Infrastruktur, Verkehrsdichte) und personenbezogenen Merkmale (z. B. Einstellungen, Erwartungen, Persönlichkeitseigenschaften) beeinflussen die Gefahrenwahrnehmung? Unter welchen Bedingungen weicht die subjektive Einschätzung einer Gefahr von der objektiven Gefährlichkeit einer Verkehrssituation ab.
Ziel und Nutzen des Projekts
Ziel des Projektes ist die Erforschung des Zusammenhangs zwischen der objektiven Gefährlichkeit einer Verkehrssituation mit Beteiligung eines Radfahrers auf der einen Seite und der Gefahrenwahrnehmung und -bewertung von Radfahrern (bzw. MIV-Fahrern) auf der anderen Seite. Neben einer umfassenden Literaturanalyse zu theoretischen Modellen und Erhebungsmethoden zur Gefahrwahrnehmung bzw. subjektiven Sicherheit ist der Kern der Studie eine empirische Untersuchung, wie objektiv gefährliche Verkehrssituationen bzw. Infrastrukturen wahrgenommen und bewertet werden, und ob es Unterschiede zwischen bestimmten Teilgruppen von Radfahrern gibt.
Auf Basis der Ergebnisse der empirischen Studie sollen schließlich konkrete Ziele für zielgruppengerechte Verkehrssicherheitsarbeit sowie mögliche infrastrukturelle Anpassungen zur Verbesserung der Gefahrenwahrnehmung und -bewertung abgeleitet werden und damit eine erweiterte Grundlage für die Entwicklung zukünftiger Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Radfahrern schaffen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 999
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen: Die Laufzeit des Vertrages ist anzubieten.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
“- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle...”
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
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Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Kenntnisse und Erfahrungen in kognitionspsychologischer Grundlagenforschung; nachzuweisen durch: mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Kenntnisse und Erfahrungen in kognitionspsychologischer Grundlagenforschung; nachzuweisen durch: mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
Kenntnisse und Erfahrungen in quantitativen und qualitativen sozialwissenschaftlichen Erhebungsmethoden, nachzuweisen durch: mindestens 2 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
Kenntnisse und Erfahrungen in der Analyse von Straßenverkehrsunfällen; nachzuweisen durch: Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
Kenntnisse und Erfahrungen bzgl. Infrastruktur für Radfahrer; nachzuweisen durch: Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
Vorhandensein von sozialwissenschaftlichem und verkehrswissenschaftlichem Fachpersonal für die Projektdurchführung; nachzuweisen durch: Eigenerklärung 1 über die Verfügbarkeit von Fachkräften mit Nachweis der entsprechenden Qualifikation
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB, § 124 GWB und § 128 GWB...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB, § 124 GWB und § 128 GWB auszuschließen sind.
Gemäß EU-Verordnung besteht ein Zuschlagsverbot an Bieter, die vom Tatbestand des Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 erfasst sind.
Der Bieter hat daher mit Angebotsabgabe das Nichtvorliegen des Sanktionstatbestandes des Artikel 5k der Verordnung mittels Eigenerklärung nachzuweisen (Formblatt, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen Nr. 4d).
Ist der Tatbestand erfüllt oder wird die entsprechende Erklärung ggf. auch auf Nachforderung nicht abgegeben, wird das Angebot vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2022-12-06
06:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2023-02-28 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2022-12-06
10:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
“Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.” Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Fax: +49 228-9499163 📠
URL: http://www.bundeskartellamt.bund.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes.
- Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
- Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Quelle: OJS 2022/S 211-608016 (2022-10-28)
Ergänzende Angaben (2022-11-15)
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2022/S 211-608016
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: IV.2.2)
Ort des zu ändernden Textes: Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Alter Wert
Datum: 2022-12-06 📅
Zeit: 06:00
Neuer Wert
Datum: 2022-12-20 📅
Zeit: 06:00
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: IV.2.7)
Ort des zu ändernden Textes: Tag
Alter Wert
Datum: 2022-12-06 📅
Zeit: 10:00
Neuer Wert
Datum: 2022-12-20 📅
Zeit: 10:00
Quelle: OJS 2022/S 223-643046 (2022-11-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-03-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 159 664 💰
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2022/S 211-608016
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: Z2r-FE 82.0778/2022
Titel:
“FE 82.0778/2022 - Gefahrenwahrnehmung und -bewertung von objektiv gefährlichen Verkehrssituationen für Radfahrer”
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-03-15 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: HFC Human-Factors-Consult GmbH
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12555
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Berlin🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 159 664 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 0.01 💰
Quelle: OJS 2023/S 061-179990 (2023-03-22)