Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige und komplexe Transformationsaufgabe, an der fach- und institutionenübergreifend nicht nur die einschlägigen Akteure aus Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung sowie Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende mitwirken sollten. Im Sinne einer kooperativen Quartiersentwicklung in Gewerbegebieten müssen darüber hinaus auch Beschäftigte, Kundinnen und Kunden, Anwohnerinnen und Anwohner sowie zivilgesellschaftliche und kultur- und kreativwirtschaftliche Akteure in einen Zielfindungs- und Aushandlungsprozess einbezogen werden (vgl. Eckmann et.al. 2021: 196). Um bei dieser Transformation erfolgreich zu sein, bedarf es daher einer Neuorientierung im planerischen Umgang mit diesen Arealen, bei dem neuartige Trägerschaften und kooperative Governancestrukturen eine zunehmende Bedeutung erhalten (vgl. BBSR 2019: 72ff und BBSR 2021b).
Dies wirft Fragen nach geeigneten Akteuren, Akteurskonstellationen, Rollenverständnissen und Handlungslogiken auf. Ebenso rückt dann die Gestaltung koproduktiver Entwicklungsprozesse und Trägerschaften in den Blick. Dementsprechend sind im Rahmen einer Governance-Studie die Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in ihrem Zusammenspiel in den Blick zu nehmen und folgende Fragen zu untersuchen:
- Welche Bedeutung nimmt die Transformation von monofunktionalen Gewerbegebieten im Bestand zu multifunktionalen Gewerbequartieren derzeit in der bundesweiten Praxis der kommunalen Stadtentwicklung ein?
- Welche Potenziale (Nutzungen, Gestaltungsmaßnahmen, Klimaanpassung, Energiebeschaffung und Energieeffizienz…) und Herausforderungen (Interessenkonflikte, rechtliche Hindernisse, …) sehen die o.g. Akteure jeweils in einer Transformation von Gewerbegebieten?
- Wo finden sich gelungene Praxisbeispiele?
- Welche Akteure und Akteurskonstellationen entwickeln die Gewerbegebiete in ausgesuchten Fallbeispielen weiter? Welche Ziele verfolgen die jeweiligen Akteure? Wie werden gemeinsame Entwicklungsziele definiert, Kooperationsprozesse initiiert und gestaltet?
- Welche formellen und informellen Koordinations- und Steuerungsinstrumente eignen sich für die Transformation von Gewerbebestandsgebieten zu multifunktionalen Gewerbequartieren? Welche Rolle spielen dabei kooperative Instrumente wie Zwischennutzungen, Kooperationsvereinbarungen, Überlassungsverträge oder Quartiersgenossenschaften?
- Welche Handlungsempfehlungen zur Initiierung und Steuerung kooperativer Gewerbequartiersentwicklung lassen sich für die kommunale Praxis ableiten?
- Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Instrumentarium des Bundes ziehen?
Im Rahmen der Studie ist ein bundesweiter Überblick über die Bedeutung der Transformation monofunktionaler Gewerbegebiete zu multifunktionalen Gewerbequartieren für die Stadtentwicklungspolitik zu erarbeiten, Chancen und Risiken der Transformation herauszuarbeiten, gelungene Praxisbeispiele für eine strategische Koproduktion in unterschiedlichen Akteurskonstellationen zu recherchieren und hinsichtlich der oben genannten Fragestellungen zu analysieren. Als Synthese und zur Klärung zukunftsfähiger Lösungsansätze sollen darauf aufbauend Szenarien erstellt werden, anhand derer mögliche Formen kooperativer Gewerbequartiersentwicklung in unterschiedlichen Akteurskonstellationen sichtbar und übertragbar herausgearbeitet werden. Von der Studie wird ein bundesweiter (ggf. mit europäischen/internationalen Beispielen ergänzter) und qualifizierter Überblick über kooperative Governancestrukturen und zukunftsorientierten Steuerungsoptionen zur Entwicklung multifunktionaler Gewerbequartiere erwartet.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-05-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-04-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Multifunktionale Gewerbequartiere - Eine Governancestudie zur Koproduktion in Gewerbegebieten
10.04.04-22.010”
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Kurze Beschreibung:
“Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige...”
Kurze Beschreibung
Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige und komplexe Transformationsaufgabe, an der fach- und institutionenübergreifend nicht nur die einschlägigen Akteure aus Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung sowie Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende mitwirken sollten. Im Sinne einer kooperativen Quartiersentwicklung in Gewerbegebieten müssen darüber hinaus auch Beschäftigte, Kundinnen und Kunden, Anwohnerinnen und Anwohner sowie zivilgesellschaftliche und kultur- und kreativwirtschaftliche Akteure in einen Zielfindungs- und Aushandlungsprozess einbezogen werden (vgl. Eckmann et.al. 2021: 196). Um bei dieser Transformation erfolgreich zu sein, bedarf es daher einer Neuorientierung im planerischen Umgang mit diesen Arealen, bei dem neuartige Trägerschaften und kooperative Governancestrukturen eine zunehmende Bedeutung erhalten (vgl. BBSR 2019: 72ff und BBSR 2021b).
Dies wirft Fragen nach geeigneten Akteuren, Akteurskonstellationen, Rollenverständnissen und Handlungslogiken auf. Ebenso rückt dann die Gestaltung koproduktiver Entwicklungsprozesse und Trägerschaften in den Blick. Dementsprechend sind im Rahmen einer Governance-Studie die Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in ihrem Zusammenspiel in den Blick zu nehmen und folgende Fragen zu untersuchen:
- Welche Bedeutung nimmt die Transformation von monofunktionalen Gewerbegebieten im Bestand zu multifunktionalen Gewerbequartieren derzeit in der bundesweiten Praxis der kommunalen Stadtentwicklung ein?
- Welche Potenziale (Nutzungen, Gestaltungsmaßnahmen, Klimaanpassung, Energiebeschaffung und Energieeffizienz…) und Herausforderungen (Interessenkonflikte, rechtliche Hindernisse, …) sehen die o.g. Akteure jeweils in einer Transformation von Gewerbegebieten?
- Wo finden sich gelungene Praxisbeispiele?
- Welche Akteure und Akteurskonstellationen entwickeln die Gewerbegebiete in ausgesuchten Fallbeispielen weiter? Welche Ziele verfolgen die jeweiligen Akteure? Wie werden gemeinsame Entwicklungsziele definiert, Kooperationsprozesse initiiert und gestaltet?
- Welche formellen und informellen Koordinations- und Steuerungsinstrumente eignen sich für die Transformation von Gewerbebestandsgebieten zu multifunktionalen Gewerbequartieren? Welche Rolle spielen dabei kooperative Instrumente wie Zwischennutzungen, Kooperationsvereinbarungen, Überlassungsverträge oder Quartiersgenossenschaften?
- Welche Handlungsempfehlungen zur Initiierung und Steuerung kooperativer Gewerbequartiersentwicklung lassen sich für die kommunale Praxis ableiten?
- Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Instrumentarium des Bundes ziehen?
Im Rahmen der Studie ist ein bundesweiter Überblick über die Bedeutung der Transformation monofunktionaler Gewerbegebiete zu multifunktionalen Gewerbequartieren für die Stadtentwicklungspolitik zu erarbeiten, Chancen und Risiken der Transformation herauszuarbeiten, gelungene Praxisbeispiele für eine strategische Koproduktion in unterschiedlichen Akteurskonstellationen zu recherchieren und hinsichtlich der oben genannten Fragestellungen zu analysieren. Als Synthese und zur Klärung zukunftsfähiger Lösungsansätze sollen darauf aufbauend Szenarien erstellt werden, anhand derer mögliche Formen kooperativer Gewerbequartiersentwicklung in unterschiedlichen Akteurskonstellationen sichtbar und übertragbar herausgearbeitet werden. Von der Studie wird ein bundesweiter (ggf. mit europäischen/internationalen Beispielen ergänzter) und qualifizierter Überblick über kooperative Governancestrukturen und zukunftsorientierten Steuerungsoptionen zur Entwicklung multifunktionaler Gewerbequartiere erwartet.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 168067.22 💰
1️⃣
Ort der Leistung: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Beschreibung der Beschaffung: siehe "Leistungsbeschreibung"
Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 168067.22 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2022-09-01 📅
Datum des Endes: 2024-10-31 📅
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: siehe "Leistungsbeschreibung"
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist handschriftlich zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist handschriftlich zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de
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Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien: siehe "Eignungskriterien"
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2022-05-31
10:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 4
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2022-05-31
10:00 📅
“weitere verbindliche Regelungen siehe "Informationen zur Vergabe", insb. der Verweis auf den Haushaltsvorbehalt:
Es wird beabsichtigt, diesen Auftrag im...”
weitere verbindliche Regelungen siehe "Informationen zur Vergabe", insb. der Verweis auf den Haushaltsvorbehalt:
Es wird beabsichtigt, diesen Auftrag im angegebenen Kostenrahmen zu vergeben. Die Zuschlagserteilung ist jedoch abhängig von den künftigen Beschlüssen des Haushaltsgesetzgebers (vorläufige Haushaltsführung), eine Vergabeentscheidung kann somit erst nach der Verkündung des Haushaltsgesetzes erfolgen. Der Zuschlag wird voraussichtlich frühestens zum 01.07.2022 schriftlich erteilt. Sollte der Zuschlag früher erteilt werden können, werden die Bieter entsprechend informiert.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
URL: http://www.bundeskartellamt.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2022/S 080-215541 (2022-04-20)
Ergänzende Angaben (2022-04-25)
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2022/S 080-215541
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: II.1.4)
Ort des zu ändernden Textes: Kurze Beschreibung
Alter Wert
Text:
“Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige...”
Text
Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige und komplexe Transformationsaufgabe, an der fach- und institutionenübergreifend nicht nur die einschlägigen Akteure aus Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung sowie Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende mitwirken sollten. Im Sinne einer kooperativen Quartiersentwicklung in Gewerbegebieten müssen darüber hinaus auch Beschäftigte, Kundinnen und Kunden, Anwohnerinnen und Anwohner sowie zivilgesellschaftliche und kultur- und kreativwirtschaftliche Akteure in einen Zielfindungs- und Aushandlungsprozess einbezogen werden (vgl. Eckmann et.al. 2021: 196). Um bei dieser Transformation erfolgreich zu sein, bedarf es daher einer Neuorientierung im planerischen Umgang mit diesen Arealen, bei dem neuartige Trägerschaften und kooperative Governancestrukturen eine zunehmende Bedeutung erhalten (vgl. BBSR 2019: 72ff und BBSR 2021b).
Dies wirft Fragen nach geeigneten Akteuren, Akteurskonstellationen, Rollenverständnissen und Handlungslogiken auf. Ebenso rückt dann die Gestaltung koproduktiver Entwicklungsprozesse und Trägerschaften in den Blick. Dementsprechend sind im Rahmen einer Governance-Studie die Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in ihrem Zusammenspiel in den Blick zu nehmen und folgende Fragen zu untersuchen:
- Welche Bedeutung nimmt die Transformation von monofunktionalen Gewerbegebieten im Bestand zu multifunktionalen Gewerbequartieren derzeit in der bundesweiten Praxis der kommunalen Stadtentwicklung ein?
- Welche Potenziale (Nutzungen, Gestaltungsmaßnahmen, Klimaanpassung, Energiebeschaffung und Energieeffizienz…) und Herausforderungen (Interessenkonflikte, rechtliche Hindernisse, …) sehen die o.g. Akteure jeweils in einer Transformation von Gewerbegebieten?
- Wo finden sich gelungene Praxisbeispiele?
- Welche Akteure und Akteurskonstellationen entwickeln die Gewerbegebiete in ausgesuchten Fallbeispielen weiter? Welche Ziele verfolgen die jeweiligen Akteure? Wie werden gemeinsame Entwicklungsziele definiert, Kooperationsprozesse initiiert und gestaltet?
- Welche formellen und informellen Koordinations- und Steuerungsinstrumente eignen sich für die Transformation von Gewerbebestandsgebieten zu multifunktionalen Gewerbequartieren? Welche Rolle spielen dabei kooperative Instrumente wie Zwischennutzungen, Kooperationsvereinbarungen, Überlassungsverträge oder Quartiersgenossenschaften?
- Welche Handlungsempfehlungen zur Initiierung und Steuerung kooperativer Gewerbequartiersentwicklung lassen sich für die kommunale Praxis ableiten?
- Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Instrumentarium des Bundes ziehen?
Im Rahmen der Studie ist ein bundesweiter Überblick über die Bedeutung der Transformation monofunktionaler Gewerbegebiete zu multifunktionalen Gewerbequartieren für die Stadtentwicklungspolitik zu erarbeiten, Chancen und Risiken der Transformation herauszuarbeiten, gelungene Praxisbeispiele für eine strategische Koproduktion in unterschiedlichen Akteurskonstellationen zu recherchieren und hinsichtlich der oben genannten Fragestellungen zu analysieren. Als Synthese und zur Klärung zukunftsfähiger Lösungsansätze sollen darauf aufbauend Szenarien erstellt werden, anhand derer mögliche Formen kooperativer Gewerbequartiersentwicklung in unterschiedlichen Akteurskonstellationen sichtbar und übertragbar herausgearbeitet werden. Von der Studie wird ein bundesweiter (ggf. mit europäischen/internationalen Beispielen ergänzter) und qualifizierter Überblick über kooperative Governancestrukturen und zukunftsorientierten Steuerungsoptionen zur Entwicklung multifunktionaler Gewerbequartiere erwartet.
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Text:
“Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige...”
Text
Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige und komplexe Transformationsaufgabe, an der fach- und institutionenübergreifend nicht nur die einschlägigen Akteure aus Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung sowie Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende mitwirken sollten. Im Sinne einer kooperativen Quartiersentwicklung in Gewerbegebieten müssen darüber hinaus auch Beschäftigte, Kundinnen und Kunden, Anwohnerinnen und Anwohner sowie zivilgesellschaftliche und kultur- und kreativwirtschaftliche Akteure in einen Zielfindungs- und Aushandlungsprozess einbezogen werden. Um bei dieser Transformation erfolgreich zu sein, bedarf es daher einer Neuorientierung im planerischen Umgang mit diesen Arealen, bei dem neuartige Trägerschaften und kooperative Governancestrukturen eine zunehmende Bedeutung erhalten.
Dies wirft Fragen nach geeigneten Akteuren, Akteurskonstellationen, Rollenverständnissen und Handlungslogiken auf. Ebenso rückt dann die Gestaltung koproduktiver Entwicklungsprozesse und Trägerschaften in den Blick. Dementsprechend sind im Rahmen einer Governance-Studie die Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in ihrem Zusammenspiel in den Blick zu nehmen und folgende Fragen zu untersuchen:
- Welche Bedeutung nimmt die Transformation von monofunktionalen Gewerbegebieten im Bestand zu multifunktionalen Gewerbequartieren derzeit in der bundesweiten Praxis der kommunalen Stadtentwicklung ein?
- Welche Potenziale (Nutzungen, Gestaltungsmaßnahmen, Klimaanpassung, Energiebeschaffung und Energieeffizienz…) und Herausforderungen (Interessenkonflikte, rechtliche Hindernisse, …) sehen die o.g. Akteure jeweils in einer Transformation von Gewerbegebieten?
- Wo finden sich gelungene Praxisbeispiele?
- Welche Akteure und Akteurskonstellationen entwickeln die Gewerbegebiete in ausgesuchten Fallbeispielen weiter? Welche Ziele verfolgen die jeweiligen Akteure? Wie werden gemeinsame Entwicklungsziele definiert, Kooperationsprozesse initiiert und gestaltet?
- Welche formellen und informellen Koordinations- und Steuerungsinstrumente eignen sich für die Transformation von Gewerbebestandsgebieten zu multifunktionalen Gewerbequartieren? Welche Rolle spielen dabei kooperative Instrumente wie Zwischennutzungen, Kooperationsvereinbarungen, Überlassungsverträge oder Quartiersgenossenschaften?
- Welche Handlungsempfehlungen zur Initiierung und Steuerung kooperativer Gewerbequartiersentwicklung lassen sich für die kommunale Praxis ableiten?
- Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Instrumentarium des Bundes ziehen?
Im Rahmen der Studie ist ein bundesweiter Überblick über die Bedeutung der Transformation monofunktionaler Gewerbegebiete zu multifunktionalen Gewerbequartieren für die Stadtentwicklungspolitik zu erarbeiten, Chancen und Risiken der Transformation herauszuarbeiten, gelungene Praxisbeispiele für eine strategische Koproduktion in unterschiedlichen Akteurskonstellationen zu recherchieren und hinsichtlich der oben genannten Fragestellungen zu analysieren. Als Synthese und zur Klärung zukunftsfähiger Lösungsansätze sollen darauf aufbauend Szenarien erstellt werden, anhand derer mögliche Formen kooperativer Gewerbequartiersentwicklung in unterschiedlichen Akteurskonstellationen sichtbar und übertragbar herausgearbeitet werden. Von der Studie wird ein bundesweiter (ggf. mit europäischen/internationalen Beispielen ergänzter) und qualifizierter Überblick über kooperative Governancestrukturen und zukunftsorientierten Steuerungsoptionen zur Entwicklung multifunktionaler Gewerbequartiere erwartet.
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Quelle: OJS 2022/S 084-227392 (2022-04-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-08-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige...”
Kurze Beschreibung
Die Weiterentwicklung funktionshomogener Gewerbegebiete im Bestand hin zu multifunktionalen Gewerbequartieren ist eine vergleichsweise neue, langfristige und komplexe Transformationsaufgabe, an der fach- und institutionenübergreifend nicht nur die einschlägigen Akteure aus Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung sowie Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende mitwirken sollten. Im Sinne einer kooperativen Quartiersentwicklung in Gewerbegebieten müssen darüber hinaus auch Beschäftigte, Kundinnen und Kunden, Anwohnerinnen und Anwohner sowie zivilgesellschaftliche und kultur- und kreativwirtschaftliche Akteure in einen Zielfindungs- und Aushandlungsprozess einbezogen werden. Um bei dieser Transformation erfolgreich zu sein, bedarf es daher einer Neuorientierung im planerischen Umgang mit diesen Arealen, bei dem neuartige Trägerschaften und kooperative Governancestrukturen eine zunehmende Bedeutung erhalten.
Dies wirft Fragen nach geeigneten Akteuren, Akteurskonstellationen, Rollenverständnissen und Handlungslogiken auf. Ebenso rückt dann die Gestaltung koproduktiver Entwicklungsprozesse und Trägerschaften in den Blick. Dementsprechend sind im Rahmen einer Governance-Studie die Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in ihrem Zusammenspiel in den Blick zu nehmen und folgende Fragen zu untersuchen:
- Welche Bedeutung nimmt die Transformation von monofunktionalen Gewerbegebieten im Bestand zu multifunktionalen Gewerbequartieren derzeit in der bundesweiten Praxis der kommunalen Stadtentwicklung ein?
- Welche Potenziale (Nutzungen, Gestaltungsmaßnahmen, Klimaanpassung, Energiebeschaffung und Energieeffizienz…) und Herausforderungen (Interessenkonflikte, rechtliche Hindernisse, …) sehen die o.g. Akteure jeweils in einer Transformation von Gewerbegebieten?
- Wo finden sich gelungene Praxisbeispiele?
- Welche Akteure und Akteurskonstellationen entwickeln die Gewerbegebiete in ausgesuchten Fallbeispielen weiter? Welche Ziele verfolgen die jeweiligen Akteure? Wie werden gemeinsame Entwicklungsziele definiert, Kooperationsprozesse initiiert und gestaltet?
- Welche formellen und informellen Koordinations- und Steuerungsinstrumente eignen sich für die Transformation von Gewerbebestandsgebieten zu multifunktionalen Gewerbequartieren? Welche Rolle spielen dabei kooperative Instrumente wie Zwischennutzungen, Kooperationsvereinbarungen, Überlassungsverträge oder Quartiersgenossenschaften?
- Welche Handlungsempfehlungen zur Initiierung und Steuerung kooperativer Gewerbequartiersentwicklung lassen sich für die kommunale Praxis ableiten?
- Welche Schlüsse lassen sich für das städtebauliche Instrumentarium des Bundes ziehen?
Im Rahmen der Studie ist ein bundesweiter Überblick über die Bedeutung der Transformation monofunktionaler Gewerbegebiete zu multifunktionalen Gewerbequartieren für die Stadtentwicklungspolitik zu erarbeiten, Chancen und Risiken der Transformation herauszuarbeiten, gelungene Praxisbeispiele für eine strategische Koproduktion in unterschiedlichen Akteurskonstellationen zu recherchieren und hinsichtlich der oben genannten Fragestellungen zu analysieren. Als Synthese und zur Klärung zukunftsfähiger Lösungsansätze sollen darauf aufbauend Szenarien erstellt werden, anhand derer mögliche Formen kooperativer Gewerbequartiersentwicklung in unterschiedlichen Akteurskonstellationen sichtbar und übertragbar herausgearbeitet werden. Von der Studie wird ein bundesweiter (ggf. mit europäischen/internationalen Beispielen ergänzter) und qualifizierter Überblick über kooperative Governancestrukturen und zukunftsorientierten Steuerungsoptionen zur Entwicklung multifunktionaler Gewerbequartiere erwartet.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 168067.22 💰
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Problem- und Aufgabenverständnis
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodisches Vorgehen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeits- und Zeitplan
Preis (Gewichtung): 20
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2022/S 080-215541
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 10.04.04-22.010
Titel:
“Multifunktionale Gewerbequartiere - Eine Governancestudie zur Koproduktion in Gewerbegebieten”
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-08-12 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 4
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Labor für urbane Orte und Prozesse
Postanschrift: Talstraße 41
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70188
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Stuttgart, Stadtkreis🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 168067.22 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 167 690 💰
Quelle: OJS 2022/S 169-478610 (2022-08-29)