Beschreibung der Beschaffung
Die auszuführenden Arbeiten bestehen im Wesentlichen aus:
- Elektroinstallationsarbeiten im Stark- und Schwachstrombereich
- Installation von Beleuchtungsanlagen
- Anbindung von neu installierten Anlagen an Bestandsanlagen (Daten/ELA/BMA)
- Erstzellung einer Äußeren Blitzschutzanlage
Photovoltaikanlage
Gem. dem Energetischen Konzept für den Neubau Unterstufentraktes, ist es vorgesehen, auf dem Gebäude
eine Photovoltaikanlage zu errichten, mit dem Ziel den Neubau, ggf. den Bestand zu versorgen und
ungenutzte Spitzen in das Versorgungsnetz einzuspeisen.
Dachfläche
Mit der PV-Anlage werden ca. 60 % der zur Verfügung stehenden Dachfläche mit Photovoltaikelementen
belegt. Es werden ca. 336 Elemente zum Tragen kommen.
PV-Strom Erzeugung
Bei der Belegung der Dachfläche mit 336 PV-Elementen können ca. 134 KWp installiert werden. Die
Elemente werden in der Ost-West-Ausrichtung vorgesehen.
Ballastierung der Unterkonstruktionen
Die Unterkonstruktionen der Ost-West-Elemente werden flächig auf Trapezblechen befestigt. Die
Trapezbleche werden mit Kies entsprechend ballastiert. Durch den Einsatz von den Trapezblechen wirken
die PV-Elemente als Flächenlast auf das Dachtragwerk. Nach erfolgter Auslegung der Bleche und Montage
der Unterkonstruktionen erfolgt die Ballastierung mit Kies. Die verbleibenden Flächen werden vom Hochau
mit Kies bedeckt.
Verdrahtung PV-Module / Wechselrichter
Nachdem der Kies aufgebracht ist, werden die PV-Elemente montiert und entsprechend verdrahtet. Bis zu 20
Module werden zu einem Strang (Gleichstrom) zusammengefasst. Die Stränge werden dann zu dem
entsprechenden Wechselrichter geführt. Der Wechselrichter wird direkt im Freien auf der Dachfläche
vorgesehen. Für Wartungszwecke erhält der Wechselrichter einen entsprechenden Witterungsschutz. Vom
Wechselrichter wird eine entsprechende Zuleitung (Wechselstrom) durch die Räume ZSB im 1. OG und EG
bis in die NSHV im Unterschoss zu einem Schaltschrank mit Wandlermessung geführt. Hierfür wird ein mit
dem Bunkerbetreiber abgestimmter Kabelweg genutzt, der auch für die allgemeine Stromversorgung des
Neubaus dient. In der NSHV wird die erzeugte elektrische Energie entweder in das Gebäudenetz oder das Stromnetz des öffentlichen Versorgers eingespeist.