Aufbauend auf intensiven Vorüberlegungen auch des BBSR und den Zielstellungen des Memorandums „Urba-ne Resilienz“ soll der im Rahmen eines vorangegangenen ExWoSt-Projektes entwickelte Prototyp eines Stresstests für Städte praxisorientiert weiterentwickelt werden, sodass eine konkrete Operationalisierung für die in die integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) aufgenommenen Resilienzanforderungen erreicht wird. Ziel ist die Entwicklung und Verbreitung eines Stresstests, der als wesentlicher Bestandteil und als Regelauf-gabe in Stadtentwicklungskonzepte und vorbereitende Untersuchungen integriert werden kann und im Idealfall vor der Beschlussfassung eines kommunalen Haushaltes auf der kommunalen Ebene durchgeführt wird. Bei erfolgreicher, praxis- und handlungsorientierter Weiterentwicklung kann ein solcher Stresstest zu einem breit wirkenden Instrument der Risikovorsorge und einem wertvollen Baustein zur Stärkung der urbanen Resilienz in Deutschland werden. Eine Reihe wichtiger Argumente spricht für den systematischen Einsatz kommunaler Stresstests:
- Sie nutzen als Instrument alle Informationsvorteile der Kommunen im föderalen Kontext.
- Sie führen deutschlandweit zu einer systematischen und zielgerichteten Risikokommunikation vor Ort.
- Sie stellen eine unmittelbare Verbindung zu Entscheidungen über kommunale Investitionen her, indem sie zu einer vorausschauenden Prüfung/stärkeren Absicherung, höheren Transparenz und breiteren Akzeptanz für (Investitions-)Entscheidungen bzw. von städtischen Entwicklungsprojekten führen.
- Sie können systematische Fehlanreize reduzieren, die regelmäßig dazu führen, dass Risikoanalysen und Vorsorgemaßnahmen zu gering ausfallen.
- Der Bund und das BBSR können bei der praxisorientierten Weiterentwicklung der Methodik für kommunale Stresstest fachlich breit unterstützen.
- Stresstests auf der kommunalen Ebene können zu einem ausgesprochen wichtigen Instrument der Resili-enzpolitik für Deutschland werden.
Im Zuge der umsetzungsorientierten Weiterentwicklung sowie insbesondere in die praxisnahe Erprobung sol-len Städte und Gemeinden eingebunden werden. Darüber hinaus ist bereits im Laufe des Vorhabens und zum Abschluss des Vorhabens ein breiter Informations- und Sensibilisierungsprozess für die Städte und Gemeinden im Rahmen der Fachöffentlichkeitsarbeit und ein breiter Ergebnistransfer in das Vorhaben zu integrieren.
Mit dem Vorhaben werden mehrere Ziele verfolgt und als wesentliche Ergebnisse erwartet:
- Umsetzung der Handlungsempfehlungen des Memorandums Urbane Resilienz und eine praxisorientierte Weiterentwicklung des vorliegenden Konzeptes für einen Stresstest für Städte unter Einbindung der kommunalen Spitzenverbände ca. 10 Kommunen als Modellvorhaben
- Eine konkrete, praxisnahe Lösung für die Risiko- und Krisenprävention als Bestandteil integrierter Stadtentwicklung und -planung
- Stärkere Gewichtung der Risiko- und Krisenprävention in kommunalen Entwicklungsstrategien als Grundlage für Haushalts- bzw. Investitionsentscheidungen
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-05-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-04-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Stresstest Stadt: Inhaltliche und umsetzungsorientierte Weiterentwicklung im Sinne des Memorandums „Urbane Resilienz“ und ggf. Breitentest
10.04.04-22.070”
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Kurze Beschreibung:
“Aufbauend auf intensiven Vorüberlegungen auch des BBSR und den Zielstellungen des Memorandums „Urba-ne Resilienz“ soll der im Rahmen eines vorangegangenen...”
Kurze Beschreibung
Aufbauend auf intensiven Vorüberlegungen auch des BBSR und den Zielstellungen des Memorandums „Urba-ne Resilienz“ soll der im Rahmen eines vorangegangenen ExWoSt-Projektes entwickelte Prototyp eines Stresstests für Städte praxisorientiert weiterentwickelt werden, sodass eine konkrete Operationalisierung für die in die integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) aufgenommenen Resilienzanforderungen erreicht wird. Ziel ist die Entwicklung und Verbreitung eines Stresstests, der als wesentlicher Bestandteil und als Regelauf-gabe in Stadtentwicklungskonzepte und vorbereitende Untersuchungen integriert werden kann und im Idealfall vor der Beschlussfassung eines kommunalen Haushaltes auf der kommunalen Ebene durchgeführt wird. Bei erfolgreicher, praxis- und handlungsorientierter Weiterentwicklung kann ein solcher Stresstest zu einem breit wirkenden Instrument der Risikovorsorge und einem wertvollen Baustein zur Stärkung der urbanen Resilienz in Deutschland werden. Eine Reihe wichtiger Argumente spricht für den systematischen Einsatz kommunaler Stresstests:
- Sie nutzen als Instrument alle Informationsvorteile der Kommunen im föderalen Kontext.
- Sie führen deutschlandweit zu einer systematischen und zielgerichteten Risikokommunikation vor Ort.
- Sie stellen eine unmittelbare Verbindung zu Entscheidungen über kommunale Investitionen her, indem sie zu einer vorausschauenden Prüfung/stärkeren Absicherung, höheren Transparenz und breiteren Akzeptanz für (Investitions-)Entscheidungen bzw. von städtischen Entwicklungsprojekten führen.
- Sie können systematische Fehlanreize reduzieren, die regelmäßig dazu führen, dass Risikoanalysen und Vorsorgemaßnahmen zu gering ausfallen.
- Der Bund und das BBSR können bei der praxisorientierten Weiterentwicklung der Methodik für kommunale Stresstest fachlich breit unterstützen.
- Stresstests auf der kommunalen Ebene können zu einem ausgesprochen wichtigen Instrument der Resili-enzpolitik für Deutschland werden.
Im Zuge der umsetzungsorientierten Weiterentwicklung sowie insbesondere in die praxisnahe Erprobung sol-len Städte und Gemeinden eingebunden werden. Darüber hinaus ist bereits im Laufe des Vorhabens und zum Abschluss des Vorhabens ein breiter Informations- und Sensibilisierungsprozess für die Städte und Gemeinden im Rahmen der Fachöffentlichkeitsarbeit und ein breiter Ergebnistransfer in das Vorhaben zu integrieren.
Mit dem Vorhaben werden mehrere Ziele verfolgt und als wesentliche Ergebnisse erwartet:
- Umsetzung der Handlungsempfehlungen des Memorandums Urbane Resilienz und eine praxisorientierte Weiterentwicklung des vorliegenden Konzeptes für einen Stresstest für Städte unter Einbindung der kommunalen Spitzenverbände ca. 10 Kommunen als Modellvorhaben
- Eine konkrete, praxisnahe Lösung für die Risiko- und Krisenprävention als Bestandteil integrierter Stadtentwicklung und -planung
- Stärkere Gewichtung der Risiko- und Krisenprävention in kommunalen Entwicklungsstrategien als Grundlage für Haushalts- bzw. Investitionsentscheidungen
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 420168.06 💰
1️⃣
Ort der Leistung: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Beschreibung der Beschaffung: siehe Leistungsbeschreibung
Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 420168.06 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2022-07-01 📅
Datum des Endes: 2025-03-31 📅
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: siehe Leistungsbeschreibung
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist händisch zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist händisch zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien: siehe Eignungskriterien
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2022-05-24
10:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 4
“weitere verbindliche Regelungen siehe Informationen zur Vergabe, insb. der Verweis auf den Haushaltsvorbehalt:
Es wird beabsichtigt, diesen Auftrag im...”
weitere verbindliche Regelungen siehe Informationen zur Vergabe, insb. der Verweis auf den Haushaltsvorbehalt:
Es wird beabsichtigt, diesen Auftrag im angegebenen Kostenrahmen zu vergeben. Die Zuschlagserteilung ist jedoch abhängig von den künftigen Beschlüssen des Haushaltsgesetzgebers (vorläufige Haushaltsführung), eine Vergabeentscheidung kann somit erst nach der Verkündung des Haushaltsgesetzes erfolgen. Der Zuschlag wird voraussichtlich frühestens zum 01.07.2022 schriftlich erteilt. Sollte der Zuschlag früher erteilt werden können, werden die Bieter entsprechend informiert.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
URL: http://www.bundekartellamt.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2022/S 082-221492 (2022-04-22)
Ergänzende Angaben (2022-06-27)
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2022/S 082-221492
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: II.2.7)
Ort des zu ändernden Textes: Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung
Alter Wert
Text: 2022-07-01 📅
Neuer Wert
Text: 2022-08-02 📅
Quelle: OJS 2022/S 125-356189 (2022-06-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-10-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 420168.06 💰
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Problem- und Aufgabenverständnis
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodisches Vorgehen
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeits- und Zeitplan
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 20
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2022/S 082-221492
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 10.04.04-22.070
Titel:
“Stresstest Stadt: Inhaltliche und umsetzungsorientierte Weiterentwicklung im Sinne des Memorandums „Urbane Resilienz“ und ggf. Breitentest”
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-09-21 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Arup Deutschland GmbH
Postanschrift: Joachimsthaler Str. 41
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10236
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Berlin🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 420168.06 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 405 142 💰
Quelle: OJS 2022/S 204-581754 (2022-10-17)