Die in Ortbeton-Massivbauweise hergestellte Tiefgarage wurde in den Jahren 1981-82 erbaut und befindet sich in zentraler Lage von Sindelfingen direkt unterhalb des Marktplatzes, der im Osten durch die Böblinger Str. / Ziegelstr. / Rathausplatz und im Westen durch die Planiestr. begrenzt wird. Das Bauwerk stellt auf drei deckungsgleichen Untergeschossen insgesamt ca. 415 Stellplätze zur Verfügung und grenzt unmittelbar an drei weitere Tiefgaragen unter der Kreissparkasse, dem Rathaus bzw. der Stadtbibliothek an. Die sich von West nach Ost ausdehnende Tiefgarage hat eine Gesamtlänge von rund 170 m. Die Breite beträgt bis zur Achse 26 ca. 30 m. Ab dieser Achse 26 knickt das Bauwerk unter einem Winkel von 30° gegen den Uhrzeigersinn ab. Der Grundriss weitet sich hier zu einer Breite von ca. 39 m auf. Der Baukörper ist ca. 10 m hoch (inkl. Fundament) und bindet an der tiefsten Stelle ca. 7 m tief ins Grundwasser ein. Der lang gestreckte Grundriss ist von einer überschnittenen Bohrpfahlwand umschlossen und erfasst je Geschoss etwa eine Fläche von ca. 4.700 m² (inkl. Nebenräume), wobei die Bodenflächen mit einem Längsgefälle von bis zu ca. 6 % ausgestattet sind. Im Bereich der Achsen 1 bis 4 sowie 24 bis 30 beträgt das Längsgefälle dagegen maximal 1 %. Die Erschließung erfolgt am westlichen Ende über eine spindelförmige Rampe mit getrennter Ein- und Ausfahrtsspur. 2004 wurde die Zufahrt von der von Norden kommenden Planiestraße auf die von Süden kommende Bahnhofstraße im Rahmen einer innerstädtischen Umgestaltungsmaßnahme umverlegt. Eine weitere Zufahrtsmöglichkeit besteht an der Ostseite über die Vaihinger Str., welche über ein unterirdisches Verbindungsbauwerk zur Marktgarage sowie zu den Nachbargaragen "Rathaus" und "Stadtbibliothek" führt. Die drei Parkgeschosse sind mit insgesamt zwei spindelförmigen Rampen miteinander verbunden. Die größere, kreisförmige Spindel am westlichen Ende der Tiefgarage verfügt über jeweils eine Auf- und Abfahrtsspur. Die kleinere, einspurige Rampe an der Südostseite (Achse 33-39) ist als Halbkreis ausgebildet und dient lediglich als Abfahrt in das jeweils tiefere Geschoss. Die Fahrgassen werden im Einbahnverkehr befahren. Die Parkplätze sind als „Schrägparker“ in einem Winkel von 45 °angeordnet. Fußläufig wird die Tiefgarage über vier Treppenhäuser, die in den Achsen B/1 ("TRH-01"), A/13-15 ("TRH-02"), C/27-28 ("TRH-03") und A/39-41 ("TRH-04") angeordnet sind, erschlossen. Ein barrierefreier Zugang mittels Aufzug befindet sich im Treppenhaus 03. Neben der Aufnahme von PKW sollte das 3. UG zusätzlich auch als Schutzraum nutzbar sein. Aus diesem Grund wurden im Bauwerk planmäßig unter Beachtung der damaligen Verordnungen keine Dehnfugen angeordnet. Die Funktion als Schutzraum wurde zwischenzeitlich entwidmet. Die Flächen über der Tiefgarage werden im Wesentlichen als Marktfläche genutzt. Das Funktionsgebäude im oberen Drittel der Tiefgarage wurde ca. 2014 errichtet. An der Westseite quert die Planiestr. über die Tiefgarage, an der Ostseite die Böblinger bzw. Ziegelstraße.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-02-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-12-20.
Auftragsbekanntmachung (2023-12-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Baulich-technische Sanierung Tiefgarage Marktplatz Sindelfingen - Elektroanlagen (Niederspannung, Fernmelde- und IT-Anlagen)
Kurze Beschreibung:
“Die in Ortbeton-Massivbauweise hergestellte Tiefgarage wurde in den Jahren 1981-82 erbaut und befindet sich in zentraler Lage von Sindelfingen direkt...”
Kurze Beschreibung
Die in Ortbeton-Massivbauweise hergestellte Tiefgarage wurde in den Jahren 1981-82 erbaut und befindet sich in zentraler Lage von Sindelfingen direkt unterhalb des Marktplatzes, der im Osten durch die Böblinger Str. / Ziegelstr. / Rathausplatz und im Westen durch die Planiestr. begrenzt wird.
Das Bauwerk stellt auf drei deckungsgleichen Untergeschossen insgesamt ca. 415 Stellplätze zur Verfügung und grenzt unmittelbar an drei weitere Tiefgaragen unter der Kreissparkasse, dem Rathaus bzw. der Stadtbibliothek an.
Die sich von West nach Ost ausdehnende Tiefgarage hat eine Gesamtlänge von rund 170 m. Die Breite beträgt bis zur Achse 26 ca. 30 m. Ab dieser Achse 26 knickt das Bauwerk unter einem Winkel von 30° gegen den Uhrzeigersinn ab.
Der Grundriss weitet sich hier zu einer Breite von ca. 39 m auf.
Der Baukörper ist ca. 10 m hoch (inkl. Fundament) und bindet an der tiefsten Stelle ca. 7 m tief ins Grundwasser ein.
Der lang gestreckte Grundriss ist von einer überschnittenen Bohrpfahlwand umschlossen und erfasst je Geschoss etwa eine Fläche von ca. 4.700 m² (inkl. Nebenräume), wobei die Bodenflächen mit einem Längsgefälle von bis zu ca. 6 % ausgestattet sind. Im Bereich der Achsen 1 bis 4 sowie 24 bis 30 beträgt das Längsgefälle dagegen maximal 1 %.
Die Erschließung erfolgt am westlichen Ende über eine spindelförmige Rampe mit getrennter Ein- und Ausfahrtsspur.
2004 wurde die Zufahrt von der von Norden kommenden Planiestraße auf die von Süden kommende Bahnhofstraße im Rahmen einer innerstädtischen Umgestaltungsmaßnahme umverlegt. Eine weitere Zufahrtsmöglichkeit besteht an der Ostseite über die Vaihinger Str., welche über ein unterirdisches Verbindungsbauwerk zur Marktgarage sowie zu den Nachbargaragen "Rathaus" und "Stadtbibliothek" führt.
Die drei Parkgeschosse sind mit insgesamt zwei spindelförmigen Rampen miteinander verbunden. Die größere, kreisförmige Spindel am westlichen Ende der Tiefgarage verfügt über jeweils eine Auf- und Abfahrtsspur. Die kleinere, einspurige Rampe an der Südostseite (Achse 33-39) ist als Halbkreis ausgebildet und dient lediglich als Abfahrt in das jeweils tiefere Geschoss.
Die Fahrgassen werden im Einbahnverkehr befahren. Die Parkplätze sind als „Schrägparker“ in einem Winkel von 45 °angeordnet.
Fußläufig wird die Tiefgarage über vier Treppenhäuser, die in den Achsen B/1 ("TRH-01"), A/13-15 ("TRH-02"), C/27-28 ("TRH-03") und A/39-41 ("TRH-04") angeordnet sind, erschlossen. Ein barrierefreier Zugang mittels Aufzug befindet sich im Treppenhaus 03.
Neben der Aufnahme von PKW sollte das 3. UG zusätzlich auch als Schutzraum nutzbar sein. Aus diesem Grund wurden im Bauwerk planmäßig unter Beachtung der damaligen Verordnungen keine Dehnfugen angeordnet. Die Funktion als Schutzraum wurde zwischenzeitlich entwidmet.
Die Flächen über der Tiefgarage werden im Wesentlichen als Marktfläche genutzt. Das Funktionsgebäude im oberen Drittel der Tiefgarage wurde ca. 2014 errichtet. An der Westseite quert die Planiestr. über die Tiefgarage, an der Ostseite die Böblinger bzw. Ziegelstraße.
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Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Elektroinstallationsarbeiten📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Grobmassen:
Leuchte ca. 200 St.,
Kabel ca. 10.000,
Leitungen ca. 40.000m,
Unterverteiler ca. 6St.,
Hauptverteiler 1St.,
Kabelrinnen ca. 1.300m,...”
Beschreibung der Beschaffung
Grobmassen:
Leuchte ca. 200 St.,
Kabel ca. 10.000,
Leitungen ca. 40.000m,
Unterverteiler ca. 6St.,
Hauptverteiler 1St.,
Kabelrinnen ca. 1.300m,
Kabelkanäle ca. 40.000m.
Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt.
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Ort der Leistung: Böblingen🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2024-07-01 📅
Datum des Endes: 2028-04-25 📅
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 100.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-02-12 10:00:00.000 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-02-12 10:00:00.000 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 108
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Registereintragung: § 6 a EU Nr. 1 VOB/A: Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister” Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Umsatz: § 6 a EU Nr. 2 c) VOB/A: Eigenerklärung zu den Umsätzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die Bauleistungen betreffen, welche mit der...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Umsatz: § 6 a EU Nr. 2 c) VOB/A: Eigenerklärung zu den Umsätzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die Bauleistungen betreffen, welche mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind und den Anteil bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen einschließen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Referenzen und Arbeitskräfte: § 6 a EU Nr. 3 a) VOB/A: Eigenerklärung zu den Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzen)...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Referenzen und Arbeitskräfte: § 6 a EU Nr. 3 a) VOB/A: Eigenerklärung zu den Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzen) der letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahre;
§ 6 a EU Nr. 3 g) VOB/A: Eigenerklärung zu der für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Anzahl der Arbeitskräfte.
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Geforderte Kautionen und Garantien:
“§ 9c EU VOB/A: Sicherheit für Vertragserfüllung:5% der Auftragssumme;
§ 9c EU VOB/A: Sicherheit für Mängelansprüche: 3% der Abrechnungssumme.”
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Stadt Sindelfingen, Amt für Finanzen, Zentrale Vergabestelle
Nationale Registrierungsnummer: 0703194755
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postleitzahl: 71063
Postort: Sindelfingen
Region: Böblingen🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: haegler@klotzundpartner.de📧
Telefon: +49 7111874419📞
URL: http://www.sindelfingen.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E86686275🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E86686275🌏
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Nationale Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postleitzahl: 76137
Postort: Karlsruhe
Region: Karlsruhe, Stadtkreis🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rp.bwl.de📧
Telefon: +49 7219268730📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB.
Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2023/S 247-784953 (2023-12-20)