Beschreibung der Beschaffung
Erweiterungsneubau des Otto-Hahn-Gymnasiums in Göttingen. Der Neubau
wird als KfW-Effizienzgebäude 40EE gem. GEG 2020 mit extensivem Gründach und PVAnlage geplant. Das bestehende Klassentraktgebäude erhält einen Erweiterungsbau, welcher
als Eigenständige funktionale Einheit anzusehen ist. Hier entstehen neue Klassen-und
Technikräume, eine Mensa und sanitäre Einrichtungen. Gegenstand der Ausschreibung ist die
Installation einer neuen Heizungsanlage bestehend aus Heizkörpern und Fussbodenheizung
(im Sockelgeschoß, Mensabereich) im Erweiterungsbau Die neu installierten Heizkörper im
SG, EG und den 2 Obergeschossen werden je über eine Nord und Südtrasse unter der Decke
im jeweiligen Geschoss installiert. Die Anbindung der Heizköper erfolgt über eine sichtbare
Verlegung Aufputz. Die neu geplanten Heizkreise, sowie die Fußbodenheizung werden im KG
an den neu zu erstellenden Verteiler angeschlossen. Eine Fernwärme- Kompaktstation wird
dem Heizkreisverteiler im KG vorgeschaltet. wesentliche Ausführungsarbeiten sind: #1
Fernwärmeübergabestation, komplett; #Demontagearbeiten von MF-isolierten Rohrleitungen;
#96 Stahl-Röhrenradiatoren; #350m² Fußbodenheizung; #9 Heizungsumwälzpumpen; #120m
Stahlrohr, schwarz; #2500m Edelstahlrohr ##Besonderheiten: Aufzugsschacht,
Lüftungsaufstell- und Elektotechnikräume. Die Decken der Geschosse bestehen aus
Spannbetonhohldielenelementen; hier sind eingeschränkte Befestigungsmöglichkeiten
gegeben, es muss auf entsprechend zugelassenes Befestigungsmaterial geachtet werden.
Für die Bauausführung wird eine Baustelleneinrichtungsfläche auf dem ehemaligen Parkplatz
südlich des Neubaus und westlich des Bestandes (Trakt D) hergestellt. Für die Gesamtbauzeit
werden durch den AN Rohbau Sanitärcontaineranlagen (WC- und Waschcontainer) sowie AGseitig genutzte Büro- und Besprechungscontaineranlagen gestellt. Im Übersichtsplan des
Baustellenlogistikkonzeptes sind Lagerflächen für die Auftragnehmer jeweils in unmittelbarer
Nähe zum zu errichtenden Gebäude/Anlage ausgewiesen. Darüberhinausgehende Bedarfe
sind mit der Objektüberwachung abzustimmen. Während der gesamten Bauzeit (außer
Ferienzeiten) wird der Schulbetrieb auf dem Gelände aufrecht gehalten. Im Bauablauf sind
daher Beeinträchtigungen (Lärm, Schmutz, Erschütterungen) für den bestehenden Betrieb auf
das Minimum zu begrenzen. Fluchtwege aus dem in Betrieb bleibenden Schulgebäude über
den Haupteingang West und Sicherstellung der Feuerwehrzufahrten sind aufrechtzuerhalten.
Außerhalb des Baustellenbereich ist mit querenden Schülerverkehr zu rechnen