Forschungsprojekt „Alterssicherung in Deutschland 2027“ (ASID27) Der zu vergebende Auftrag umfasst daher die Erstellung einer aktuellen, repräsentativen und umfassenden Datenbasis zur Einkommenssituation der Bevölkerung ab dem Alter von 60 Jahren auf der Ebene der Personen unter Berücksichtigung von im Haushalt lebenden Lebenspartnern für das Jahr 2027. Das Forschungsprojekt „Alterssicherung in Deutschland“ wird seit Mitte der 1980er Jahre alle vier Jahre vergeben. Näheres dazu kann dem Methodenbericht zur letzten Untersuchung entnommen werden. Alle Berichte und die Tabellenbände der Vorgängerstudien können im Internet auf der Homepage des BMAS (www.bmas.de) unter Publikationen als PDF-Datei eingesehen werden. Das Forschungsprojekt besteht aus einer Datenerhebung und einer Datenauswertung und soll in den Jahren 2026 bis 2029 abgewickelt werden. Das Teilvorhaben „Datenerhebung“ umfasst insbesondere: • Erstellung eines operationalisierten Befragungskonzepts. • Überarbeitung der Fragebögen. • Ziehung von Zielpersonen im Alter ab 60 Jahren aus einer Adressenstichprobe bei den Einwohnermeldeämtern. • Durchführung der Befragung, Datenerfassung, Datenprüfung und Datenaufbereitung. • Entwicklung eines Modells zur statistischen Fortschreibung der Bevölkerung im Alter ab 85 Jahren und deren Einkommen auf Basis verfügbarer Daten. • Entwicklung eines Modells zur Berechnung der Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen. • Entwicklung eines Hochrechnungsrahmens. • Lieferung eines auswertbaren Datensatzes mit Informationen zu mindestens 20.000 Zielpersonen ab 60 Jahren und ihrer Ehe-/Lebenspartner an die Auftraggeberin, sodass insgesamt Daten zu rund 30.000 Personen vorliegen. • Erstellung eines Methodenberichts. Das Teilvorhaben „Datenauswertung“ umfasst: • Erstellung eines Auswertungs- und Berichtskonzepts. • Berichtslegung. Bitte beachten Sie die beigefügten Vergabeunterlagen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-10-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-09-04.
Auftragsbekanntmachung (2025-09-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Alterssicherung in Deutschland 2027 (ASID27)
Referenznummer: ZVS-04812-1/85
Kurze Beschreibung:
“Forschungsprojekt „Alterssicherung in Deutschland 2027“ (ASID27)
Der zu vergebende Auftrag umfasst daher die Erstellung einer aktuellen, repräsentativen...”
Kurze Beschreibung
Forschungsprojekt „Alterssicherung in Deutschland 2027“ (ASID27)
Der zu vergebende Auftrag umfasst daher die Erstellung einer aktuellen, repräsentativen und umfassenden Datenbasis zur Einkommenssituation der Bevölkerung ab dem Alter von 60 Jahren auf der Ebene der Personen unter Berücksichtigung von im Haushalt lebenden Lebenspartnern für das Jahr 2027. Das Forschungsprojekt „Alterssicherung in Deutschland“ wird seit Mitte der 1980er Jahre alle vier Jahre vergeben. Näheres dazu kann dem Methodenbericht zur letzten Untersuchung entnommen werden. Alle Berichte und die Tabellenbände der Vorgängerstudien können im Internet auf der Homepage des BMAS (www.bmas.de) unter Publikationen als PDF-Datei eingesehen werden.
Das Forschungsprojekt besteht aus einer Datenerhebung und einer Datenauswertung und soll in den Jahren 2026 bis 2029 abgewickelt werden.
Das Teilvorhaben „Datenerhebung“ umfasst insbesondere:
• Erstellung eines operationalisierten Befragungskonzepts.
• Überarbeitung der Fragebögen.
• Ziehung von Zielpersonen im Alter ab 60 Jahren aus einer Adressenstichprobe bei den Einwohnermeldeämtern.
• Durchführung der Befragung, Datenerfassung, Datenprüfung und Datenaufbereitung.
• Entwicklung eines Modells zur statistischen Fortschreibung der Bevölkerung im Alter ab 85 Jahren und deren Einkommen auf Basis verfügbarer Daten.
• Entwicklung eines Modells zur Berechnung der Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen.
• Entwicklung eines Hochrechnungsrahmens.
• Lieferung eines auswertbaren Datensatzes mit Informationen zu mindestens 20.000 Zielpersonen ab 60 Jahren und ihrer Ehe-/Lebenspartner an die Auftraggeberin, sodass insgesamt Daten zu rund 30.000 Personen vorliegen.
• Erstellung eines Methodenberichts.
Das Teilvorhaben „Datenauswertung“ umfasst:
• Erstellung eines Auswertungs- und Berichtskonzepts.
• Berichtslegung.
Bitte beachten Sie die beigefügten Vergabeunterlagen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦 Beschreibung
Interne Kennung: ZVS-04812-1/85
Beschreibung der Beschaffung:
“Forschungsprojekt „Alterssicherung in Deutschland 2027“ (ASID27)
Der zu vergebende Auftrag umfasst daher die Erstellung einer aktuellen, repräsentativen...”
Beschreibung der Beschaffung
Forschungsprojekt „Alterssicherung in Deutschland 2027“ (ASID27)
Der zu vergebende Auftrag umfasst daher die Erstellung einer aktuellen, repräsentativen und umfassenden Datenbasis zur Einkommenssituation der Bevölkerung ab dem Alter von 60 Jahren auf der Ebene der Personen unter Berücksichtigung von im Haushalt lebenden Lebenspartnern für das Jahr 2027. Das Forschungsprojekt „Alterssicherung in Deutschland“ wird seit Mitte der 1980er Jahre alle vier Jahre vergeben. Näheres dazu kann dem Methodenbericht zur letzten Untersuchung entnommen werden. Alle Berichte und die Tabellenbände der Vorgängerstudien können im Internet auf der Homepage des BMAS (www.bmas.de) unter Publikationen als PDF-Datei eingesehen werden.
Das Forschungsprojekt besteht aus einer Datenerhebung und einer Datenauswertung und soll in den Jahren 2026 bis 2029 abgewickelt werden.
Das Teilvorhaben „Datenerhebung“ umfasst insbesondere:
• Erstellung eines operationalisierten Befragungskonzepts.
• Überarbeitung der Fragebögen.
• Ziehung von Zielpersonen im Alter ab 60 Jahren aus einer Adressenstichprobe bei den Einwohnermeldeämtern.
• Durchführung der Befragung, Datenerfassung, Datenprüfung und Datenaufbereitung.
• Entwicklung eines Modells zur statistischen Fortschreibung der Bevölkerung im Alter ab 85 Jahren und deren Einkommen auf Basis verfügbarer Daten.
• Entwicklung eines Modells zur Berechnung der Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen.
• Entwicklung eines Hochrechnungsrahmens.
• Lieferung eines auswertbaren Datensatzes mit Informationen zu mindestens 20.000 Zielpersonen ab 60 Jahren und ihrer Ehe-/Lebenspartner an die Auftraggeberin, sodass insgesamt Daten zu rund 30.000 Personen vorliegen.
• Erstellung eines Methodenberichts.
Das Teilvorhaben „Datenauswertung“ umfasst:
• Erstellung eines Auswertungs- und Berichtskonzepts.
• Berichtslegung.
Bitte beachten Sie die beigefügten Vergabeunterlagen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-10-15 23:59:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 4
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
“Nachforderungen nur im Rahmen des § 56 VgV”
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Zur Sicherstellung einer möglichst hochwertigen Aufgabenbearbeitung sind vertiefte Kenntnisse in Bezug auf die ausgeschriebene Leistung notwendig....”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Zur Sicherstellung einer möglichst hochwertigen Aufgabenbearbeitung sind vertiefte Kenntnisse in Bezug auf die ausgeschriebene Leistung notwendig.
Sämtliche nachfolgend zu Nr. 1. und Nr. 2. geforderten Nachweise sind durch Eigenerklärungen zu erbringen.Gegebenenfalls müssen auf Verlangen entsprechende Bescheinigungen vorgelegt werden.
1 Nachweis der Kompetenz und Erfahrung des Teilnehmers in folgenden Aufgaben- und Themenbereichen:
1.1 Wissenschaftliche Fachkenntnis im Bereich quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung und Statistik.
1.2 Besondere wissenschaftliche Fachkenntnis im Bereich der Alterssicherung.
Die zu Nr. 1.1 und 1.2 geforderten Nachweise des Teilnehmers sind in einer Referenzliste über Forschungs-arbeiten, sonstige Vorhaben und Publikationen der letzten 3 Jahre zusammen zu stellen (die jeweiligen Auftraggeber und dortigen Kontaktpersonen, kurze Beschreibung der Aufträge und das jeweilige Auftragsvolumen sind anzugeben).
Dabei kann eine Referenz auch mehrere oder alle der geforderten Kompetenzen umfassen.
Es ist jeweils konkret anzugeben, welche Kompetenz mit der jeweiligen Referenz nachgewiesen wird.
1.3 Kompetenz und Erfahrung in der empirischen Sozialforschung, insbesondere zu Fragen der Alterssicherung.
1.4 Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern.
Als Nachweise zu 1.3 und 1.4 sind Eigenerklärungen zu erbringen, in denen die Kompetenz und Erfahrung an Hand konkreter Beispiele belegt werden. Gegebenenfalls müssen auf Verlangen des Auftraggebers entsprechende Bescheinigungen vorgelegt werden. Zusätzlich ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zur Eignung des eingesetzten Personals gemäß Dokument 11 vorzulegen. Das Gesamtteam muss die o. g. Kompetenzen abdecken und über entsprechende Erfahrungen und Qualifikationen verfügen.
Die zu 1. geforderten Nachweise sind bei Bewerber- oder Arbeitsgemeinschaften in der geforderten Form für jedes Mitglied der Gemeinschaft fachspezifisch, d. h. jeweils für den zu übernehmenden Teil der insgesamt ausgeschriebenen Leistung vorzulegen.
2. Angaben und Nachweise zu Projektleitung und Stellvertretung:
2.1. Projektleitung und Stellvertretung sind namentlich zu benennen.
2.2. Folgende Nachweise zu Qualifikation sind für beide unter Nr. 2.1. genannten Personen zu erbringen:
2.2.1 Abgeschlossenes Hochschulstudium bzw. Masterabschluss der Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften oder einer vergleichbaren Studienrichtung.
Folgende Nachweise zur beruflichen Erfahrung gelten auch dann als erbracht, wenn sie im Einzelfall nur für eine der beiden Personen nachgewiesen wird:
2.2.2 mindestens dreijährige Berufserfahrung in den unter Nr. 1. genannten Themen- und Aufgabenbereichen sowie
2.2.3 mindestens dreijährige Berufserfahrung mit Leitungsverantwortung bei Aufgaben im Zusammenhang mit empirischer Sozialforschung
Die persönlichen Nachweise zu Nrn. 2.2.2 und 2.2.3 für die Projektleitung und Stellvertretung sind jeweils in einer Liste über Forschungsarbeiten, sonstige Vorhaben und Publikationen der letzten 3 Jahre zusammen zu stellen (unter Angabe der Arbeitgeber - oder bei selbständiger Tätigkeit der Auftraggeber - und der Kontaktpersonen einschließlich einer stichwortartigen Beschreibung der Tätigkeiten). Dabei kann ein Nachweis auch mehrere oder alle der genannten Themen- und Aufgabenbereiche umfassen. Es ist jeweils konkret anzugeben, welcher Nachweis welchen Bereich betrifft.
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Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Ausschlussgrund: Korruption
Betrug
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
“Ausgeschlossen werden,
1. Personen, deren Verhalten gem. § 123 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen* (GWB) zuzurechnen ist, wegen der in § 123 Abs....”
Beschreibung der Ausschlussgründe
Ausgeschlossen werden,
1. Personen, deren Verhalten gem. § 123 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen* (GWB) zuzurechnen ist, wegen der in § 123 Abs. 1 Nr. 1 - 10 GWB* genannten Verstöße oder wegen vergleichbarer Verstöße anderer Staaten rechtskräftig verurteilt oder rechtskräftig mit einer Geldbuße belegt worden sind,
2. Personen, die in § 123 Abs. 4 Nr. 1 und 2 GWB* genannten Ausschlussgründe (bei nationalen Vergabeverfahren i.V.m. § 31 Abs. 2 Unterschwellenvergabeordnung (UVgO)) erfüllen,
3. Personen, die in § 124 Abs. 1 Nr. 1 - 9 GWB* genannten Ausschlussgründe (bei nationalen Vergabeverfahren i.V.m. § 31 Abs. 2 UVgO) erfüllen,
4. Personen, die die in § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes*, § 98c des Aufenthaltsgesetzes*, § 19 des Mindestlohngesetzes*, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes* und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes* genannten Ausschlussgründe erfüllen.
Wahrheitswidrige Angaben oder Zurückhaltung von Auskünften können zum Ausschluss von der Teilnahme an diesem und weiteren Vergabeverfahren bzw. im Falle der Auftragserteilung zur fristlosen Kündigung des geschlossenen Vertrages führen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Nationale Registrierungsnummer: 0228995270
Postleitzahl: 53107
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de📧
Telefon: 022899527-0📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt zehn Kalendertage nach Absendung der Information an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Notice information
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-09-04+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 170-580281 (2025-09-04)