Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung 2026

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Der Rat der Europäischen Union hat im Jahr 2024 das Ziel formuliert, dass bis 2030 mindes-tens 12 % der Lernenden in der beruflichen Aus- und Weiterbildung eine internationale Mobi-litätserfahrung sammeln sollen. Auf nationaler Ebene gibt es kein aktuelles Benchmarking. Es liegen in Deutschland keine offiziellen statistischen Daten dazu vor, wie viele Lernende während ihrer beruflichen Aus- und Weiterbildung einen Auslandsaufenthalt absolvieren und in welchem Umfang Deutschland das europäische Ziel entsprechend erfüllt. Lediglich die Aufenthalte die im Rahmen von Förderprogrammen wie Erasmus+ stattfinden werden von den jeweiligen Programmen statistisch dokumentiert. Nicht erfasst werden jedoch Mobilitä-ten, die ohne Unterstützung solcher Programme erfolgen. Um zumindest für den größten Teilbereich der beruflichen Bildung und zwar die schulische und duale Berufsausbildung eine belastbare Datengrundlage in Hinblick auf die Quantifizie-rung der Lernmobilität zu schaffen, hat die NA beim BIBB die Studie „Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung 2017“ in Auftrag gegeben. In dieser wurde für das Jahr 2017 ermittelt, dass 5,3 Prozent der Absolventinnen und Absolventen einen Auslandsaufenthalt während ihrer Berufsausbildung absolviert haben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-06-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-04-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-04-29 Auftragsbekanntmachung
2025-05-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-04-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung 2026
Referenznummer: (20702#00002#0003#0001)
Kurze Beschreibung:
Der Rat der Europäischen Union hat im Jahr 2024 das Ziel formuliert, dass bis 2030 mindes-tens 12 % der Lernenden in der beruflichen Aus- und Weiterbildung eine internationale Mobi-litätserfahrung sammeln sollen. Auf nationaler Ebene gibt es kein aktuelles Benchmarking. Es liegen in Deutschland keine offiziellen statistischen Daten dazu vor, wie viele Lernende während ihrer beruflichen Aus- und Weiterbildung einen Auslandsaufenthalt absolvieren und in welchem Umfang Deutschland das europäische Ziel entsprechend erfüllt. Lediglich die Aufenthalte die im Rahmen von Förderprogrammen wie Erasmus+ stattfinden werden von den jeweiligen Programmen statistisch dokumentiert. Nicht erfasst werden jedoch Mobilitä-ten, die ohne Unterstützung solcher Programme erfolgen. Um zumindest für den größten Teilbereich der beruflichen Bildung und zwar die schulische und duale Berufsausbildung eine belastbare Datengrundlage in Hinblick auf die Quantifizie-rung der Lernmobilität zu schaffen, hat die NA beim BIBB die Studie „Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung 2017“ in Auftrag gegeben. In dieser wurde für das Jahr 2017 ermittelt, dass 5,3 Prozent der Absolventinnen und Absolventen einen Auslandsaufenthalt während ihrer Berufsausbildung absolviert haben.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Kundenbefragung 📦
Beschreibung
Interne Kennung: (20702#00002#0003#0001)
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
Zentrales Ziel der Studie ist es, die internationalen Mobilität in der Berufsausbildung im Jahr 2026 zu quantifizieren, anhand bestimmter Parameter zu beschreiben und die Perspektive der Lernenden und Schulen zur Durchführung und Organisation von Auslandsaufenthalten darzustellen. Die Studie soll Aussagen machen zu folgenden Aspekten: 1. Wie international mobil sind die angehenden Absolventinnen und Absolventen ei-ner dualen oder vollzeitschulischen Ausbildung im Jahr 2026? i. Mobilitätsstatus/Absolute Zahl (gesamt, dual, vollzeitschulisch; auf Bundesebene und nach Bundesländern) ii. Anteil der Personen, die Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung absol-viert haben unter allen angehenden Absolventinnen und Absolventen einer berufli-chen Ausbildung (gesamt, dual, vollzeitschulisch; auf Bundesebene und nach Bun-desländern) 2. Wie sind die Merkmale und Strukturen der Lernmobilität in der beruflichen Bildung, einschließlich der Teilnehmerprofile und der jeweiligen Mobilitätsformen? a. Soziodemografischer Hintergrund der auslandsmobilen Auszubildenden i. Geschlecht ii. Alter iii. Schulische Vorbildung iv. Art der Ausbildung v. Vorerfahrungen in der internationalen Mobilität vi. Bildungsstand der Eltern vii. Migrationshintergrund der Eltern b. Ausbildungszugehörigkeit der mobilen Auszubildenden i. Berufsbereiche ii. Berufsgruppen iii. Wirtschaftszweige iv. Kammerbereiche v. Unternehmensgröße vi. Ausbildungsvergütung (einschl. BAföG-Bezug) c. Ausprägungen des/der Auslandsmobilität(en) i. Anzahl ii. Jahr iii. Teilnahmevoraussetzungen iv. Dauer v. Zielländer vi. Sprache der Zielländer vii. Art der Auslandsaufenthalte (Praktikum, Kurs, Projektarbeit) viii. Art der Einrichtung im Ausland ix. Dokumentation der Kompetenzen x. Finanzierung xi. Aufteilung auf Förderprogramme/private Finanzierung 3. Wie sind die Perspektiven der Lernenden und Schulen in Bezug auf die Durchfüh-rung von Auslandsaufenthalten? a. Die Perspektive der international Mobilen i. Motivation Auslandsaufenthalt zu absolvieren ii. bekannte und genutzte Informationen und Unterstützungsmaßnahmen für die Organisation und Durchführung von Auslandsaufenthalten iii. Maßnahmen, die die Durchführung von Auslandsaufenthalten verbessert hätten iv. Gesamtwirkung des Auslandsaufenthaltes b. Die Perspektive der Daheim-Gebliebenen i. Mobilitätspläne (Auslandsaufenthalt war geplant, aber verworfen oder nie geplant) ii. Motivation/Einstellung hinsichtlich eines Auslandsaufenthaltes iii. Gründe, keinen Auslandsaufenthalt geplant/realisiert zu haben iv. Informationseinholung in Bezug auf Auslandsaufenthalte/bei der Planung v. Maßnahmen/Aspekte, die Mobilitätsbereitschaft erhöht/ zur Realisierung des Aus-landsaufenthaltes beigetragen hätten vi. Erwartete Gesamtwirkung des Auslandsaufenthaltes c. Die Perspektive der aktiven Schulen i. Motivation Auslandsaufenthalte von Auszubildenden zu unterstützen ii. Bekannte, existente und genutzte Informationen und Unterstützungsmaßnahmen für die Organisation und Durchführung von Auslandsaufenthalten iii. Maßnahmen, die die Durchführung des Aufenthaltes verbessert hätten iv. Relevanz von Auslandsaufenthalten für Schule und Schulentwicklung v. Gesamtwirkung von Auslandsmobilität für Auszubildende d. Die Perspektive der inaktiven Schulen i. Motivation/Einstellung hinsichtlich eines Auslandsaufenthaltes ii. Gründe, Auslandsaufenthalte nicht zu unterstützen iii. Bekannte Informationen und Unterstützungsmaßnahmen für die Organisation und Durchführung von Auslandsaufenthalten iv. Maßnahmen, die zur Unterstützung/Durchführung des Auslandaufenthaltes beige-tragen hätten v. Erwartete Wirkung von Auslandsmobilität für Auszubildende und Schule
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Zusätzliche Informationen:
#Besonders auch geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-06-10 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 7 Wochen
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Durch mindestens 5 Referenzen aus den letzten 10 Jahren (einschlägige Publikationen, Ex-pertisen, Forschungsprojekte, wissenschaftliche Begleitungen oder Evaluationen) weist der Auftragnehmer seine mindestens 3-jährige Berufserfahrung zur Aufgabenwahrnehmung nach. Der durchzuführende Auftrag erfordert vom Auftragnehmer ausgewiesene sozialwissen-schaftliche Expertise, Erfahrungen mit Befragungen und Evaluationen, Kenntnisse im Be-reich der beruflichen Bildung als auch informationstechnisches Wissen bei der Durchführung von Onlinebefragungen bzw. großen Datenabfragen. Diese müssen bei Angebotsabgabe für diesen Auftrag vom Auftragnehmer und sein für diesen Auftrag eingesetztes Personal spezi-fiziert werden. Die eingesetzten Mitarbeitenden müssen in Summe mindestens nachweisen: - 2 Projekte mit Bezug zu Untersuchungen im Bereich der beruflichen Bildung und - 2 vergleichbare Projekte mit Bezug zur Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Onlinebefragungen in Organisationen, Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen. Der Auftragnehmer bzw. sein für diesen Auftrag eingesetztes Personal müssen zudem über die entsprechende technische Ausstattung und Erfahrungen mit der professionellen Nutzung von Statistiksoftware verfügen. Der Auftragnehmer muss in der Lage sein, die Arbeiten direkt nach Angebotszusage durch-zuführen und termingerecht bis zum 30.11.2026 abzuschließen sowie die Beachtung des Datenschutzes zu gewährleisten. Inhalte, die im Rahmen der Leistungserbringung mithilfe von Künstlicher Intelligenz erzeugt wurden, sind als solche kenntlich zu machen. Auch bei der Nutzung von KI sind die Grunds-ätze des Datenschutzes und der Vertraulichkeit zu wahren. Die oben beschriebenen Leistungsmerkmale beziehen sich zunächst auf die durchführende Institution, die wiederum sicherstellt, dass entsprechend qualifiziertes Personal im Rahmen des Auftrags einbezogen wird. Das Qualifikationsprofil und der Arbeitsumfang des eingesetzten, namentlich genannten Per-sonals muss bei der Angebotserstellung ausgewiesen werden.
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Ausschlussgrund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Bildung krimineller Vereinigungen: Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Bildung terroristischer Vereinigungen: Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Betrug oder Subventionsbetrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB (Konkurs, Vergleichsverfahren, Zahlungsunfähigkeit,Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter,Einstellung der gewerblichen Tätigkeit) Schwere Verfehlung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB (Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit) Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB (Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs) Interessenkonflikt: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB (Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren) Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB (Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens) Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB (Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen) Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB (Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten) Rein nationale Ausschlussgründe: EU-Sanktionsregelung mit Bezug zu Russland Ausschlussgründe nach Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Einen Überblick der EU-Sanktionen gegen Russland finden Sie außerdem auf der Internetseite der Europäischen Kommission: https://www.consilium.europa.eu/de/policies/sanctions/restrictive-measures-against-russia-over-ukraine/ Hierzu wird die ausgefüllte "Eigenerklärung_Russlandsanktionen.pdf" nach Verordnung (EU) Nr. 833/2014) gefordert. Die geforderte Unterlage befindet sich in den Vergabeunterlagen.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Nationale Registrierungsnummer: DE205571125
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe@bibb.de 📧
Telefon: 0000 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Bildung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=769429 🌏
Teilnahme-URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=769429 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Wie: Name und Adressen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren: 10 Tage
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-04-29+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 084-279143 (2025-04-29)
Auftragsbekanntmachung (2025-05-22)

Ergänzende Informationen
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-05-22+02:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Anpassung auf der 6. Seite unter Punkt 3. 3. Berichterstattung, gelb markiert (5.1.a bis 5.1.e. und nicht wie ursprünglich 4.1.a bis 4.1.e.)
Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte Informationen
Angaben zu Änderungen
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: 0a1266a6-5611-40ee-9f67-774c3f9a4382-01
Quelle: OJS 2025/S 099-335755 (2025-05-22)