Tunnelbauwerke im Bundesfernstraßennetz bestehen überwiegend aus Stahl- und Spannbetonkonstruktionen, bei denen chloridinduzierte Bewehrungskorrosion ein großes Problem darstellt. Planungs- und Baukosten dominieren derzeit die Entscheidungsfindung bei der konstruktiven Durchbildung der Tunnelbauwerke, während Aspekte der Dauerhaftigkeit und die damit verbundenen Lebenszykluskosten oft vernachlässigt werden. Schäden durch chloridinduzierte Korrosion machen einen erheblichen Anteil des Gesamtschadensvolumens aus und führen zu hohen Instandhaltungskosten, Verkehrsbehinderungen sowie verkürzten Nutzungsdauern. Dies hat wirtschaftliche und ökologische Folgen, die eine nachhaltige und dauerhafte Bauweise dringend erforderlich machen. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung und Bewertung von Strategien zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit von Tunnelbauwerken im Hinblick auf chloridinduzierte Korrosion. Zwei zentrale Ansätze stehen hierbei im Fokus: • Verwendung von korrosionsbeständiger Bewehrung, um die Beständigkeit der Tunnelinnenschalen gegen Chlorideinwirkung zu erhöhen und die strukturelle Integrität der Bauwerke langfristig zu sichern. • Einsatz innovativer Beschichtungssysteme, die das Eindringen von chloridhaltigem Wasser verhindern und die Lebensdauer der Bauwerke unter realen Umweltbedingungen erhöhen. Dabei wird ein Lebenszyklusansatz verfolgt, der die Planungs-, Herstellungs- und Nutzungskosten berücksichtigt und die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen bewertet. Das Projekt soll belastbare Erkenntnisse zur Reduzierung von Instandhaltungskosten und zur Vergrößerung der Instandhaltungsintervalle liefern. Es soll zur Lebensdauerverlängerung von Tunnelbauwerken beitragen und Umweltauswirkungen durch weniger häufige Instandsetzungsmaßnahmen minimieren. Darüber hinaus soll die wirtschaftliche Effizienz und langfristige Nachhaltigkeit der nationalen Infrastruktur und entwickelte praxisnahe Lösungen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für zukünftige Bauprojekte unterstützt werden. Die Anpassung relevanter Regelwerke wird ebenfalls angestrebt. Die Ergebnisse von BASt-Heft B173 sind zu beachten. Das Forschungsprojekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung von Tunnelbauwerken, indem es: • die Instandhaltungskosten und -intervalle verbessert, • die Lebensdauer der Bauwerke verlängert, • die Umweltbelastungen durch seltene notwendige Maßnahmen minimiert, • die Grundlage für die Einführung eines Lebenszyklusansatzes schafft, bei dem Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung effizienter gestaltet werden, • konkrete Handlungsempfehlungen und Lösungen für zukünftige Bauprojekte liefert, • und die Anpassung von Regelwerken für dauerhaftere Bauweisen vorbereitet. Diese Maßnahmen tragen zur langfristigen wirtschaftlichen Effizienz und ökologischen Nachhaltigkeit der nationalen Infrastruktur bei.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-09-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-08-07.
Auftragsbekanntmachung (2025-08-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Erhöhung der Nachhaltigkeit von Tunnelinnenschalen durch korrosionsbeständige Betonstähle oder Beschichtungen
Referenznummer: Z2g-FE 15.0733/2025/ERB
Kurze Beschreibung:
“Tunnelbauwerke im Bundesfernstraßennetz bestehen überwiegend aus Stahl- und Spannbetonkonstruktionen, bei denen chloridinduzierte Bewehrungskorrosion ein...”
Kurze Beschreibung
Tunnelbauwerke im Bundesfernstraßennetz bestehen überwiegend aus Stahl- und Spannbetonkonstruktionen, bei denen chloridinduzierte Bewehrungskorrosion ein großes Problem darstellt. Planungs- und Baukosten dominieren derzeit die Entscheidungsfindung bei der konstruktiven Durchbildung der Tunnelbauwerke, während Aspekte der Dauerhaftigkeit und die damit verbundenen Lebenszykluskosten oft vernachlässigt werden. Schäden durch chloridinduzierte Korrosion machen einen erheblichen Anteil des Gesamtschadensvolumens aus und führen zu hohen Instandhaltungskosten, Verkehrsbehinderungen sowie verkürzten Nutzungsdauern. Dies hat wirtschaftliche und ökologische Folgen, die eine nachhaltige und dauerhafte Bauweise dringend erforderlich machen. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung und Bewertung von Strategien zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit von Tunnelbauwerken im Hinblick auf chloridinduzierte Korrosion. Zwei zentrale Ansätze stehen hierbei im Fokus:
• Verwendung von korrosionsbeständiger Bewehrung, um die Beständigkeit der Tunnelinnenschalen gegen Chlorideinwirkung zu erhöhen und die strukturelle Integrität der Bauwerke langfristig zu sichern.
• Einsatz innovativer Beschichtungssysteme, die das Eindringen von chloridhaltigem Wasser verhindern und die Lebensdauer der Bauwerke unter realen Umweltbedingungen erhöhen.
Dabei wird ein Lebenszyklusansatz verfolgt, der die Planungs-, Herstellungs- und Nutzungskosten berücksichtigt und die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen bewertet.
Das Projekt soll belastbare Erkenntnisse zur Reduzierung von Instandhaltungskosten und zur Vergrößerung der Instandhaltungsintervalle liefern. Es soll zur Lebensdauerverlängerung von Tunnelbauwerken beitragen und Umweltauswirkungen durch weniger häufige Instandsetzungsmaßnahmen minimieren. Darüber hinaus soll die wirtschaftliche Effizienz und langfristige Nachhaltigkeit der nationalen Infrastruktur und entwickelte praxisnahe Lösungen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für zukünftige Bauprojekte unterstützt werden. Die Anpassung relevanter Regelwerke wird ebenfalls angestrebt. Die Ergebnisse von BASt-Heft B173 sind zu beachten.
Das Forschungsprojekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung von Tunnelbauwerken, indem es:
• die Instandhaltungskosten und -intervalle verbessert,
• die Lebensdauer der Bauwerke verlängert,
• die Umweltbelastungen durch seltene notwendige Maßnahmen minimiert,
• die Grundlage für die Einführung eines Lebenszyklusansatzes schafft, bei dem Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung effizienter gestaltet werden,
• konkrete Handlungsempfehlungen und Lösungen für zukünftige Bauprojekte liefert,
• und die Anpassung von Regelwerken für dauerhaftere Bauweisen vorbereitet.
Diese Maßnahmen tragen zur langfristigen wirtschaftlichen Effizienz und ökologischen Nachhaltigkeit der nationalen Infrastruktur bei.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 210084.03 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Tunnelbauwerke im Bundesfernstraßennetz bestehen überwiegend aus Stahl- und Spannbetonkonstruktionen, bei denen chloridinduzierte Bewehrungskorrosion ein...”
Beschreibung der Beschaffung
Tunnelbauwerke im Bundesfernstraßennetz bestehen überwiegend aus Stahl- und Spannbetonkonstruktionen, bei denen chloridinduzierte Bewehrungskorrosion ein großes Problem darstellt. Planungs- und Baukosten dominieren derzeit die Entscheidungsfindung bei der konstruktiven Durchbildung der Tunnelbauwerke, während Aspekte der Dauerhaftigkeit und die damit verbundenen Lebenszykluskosten oft vernachlässigt werden. Schäden durch chloridinduzierte Korrosion machen einen erheblichen Anteil des Gesamtschadensvolumens aus und führen zu hohen Instandhaltungskosten, Verkehrsbehinderungen sowie verkürzten Nutzungsdauern. Dies hat wirtschaftliche und ökologische Folgen, die eine nachhaltige und dauerhafte Bauweise dringend erforderlich machen. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung und Bewertung von Strategien zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit von Tunnelbauwerken im Hinblick auf chloridinduzierte Korrosion. Zwei zentrale Ansätze stehen hierbei im Fokus:
• Verwendung von korrosionsbeständiger Bewehrung, um die Beständigkeit der Tunnelinnenschalen gegen Chlorideinwirkung zu erhöhen und die strukturelle Integrität der Bauwerke langfristig zu sichern.
• Einsatz innovativer Beschichtungssysteme, die das Eindringen von chloridhaltigem Wasser verhindern und die Lebensdauer der Bauwerke unter realen Umweltbedingungen erhöhen.
Dabei wird ein Lebenszyklusansatz verfolgt, der die Planungs-, Herstellungs- und Nutzungskosten berücksichtigt und die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen bewertet.
Das Projekt soll belastbare Erkenntnisse zur Reduzierung von Instandhaltungskosten und zur Vergrößerung der Instandhaltungsintervalle liefern. Es soll zur Lebensdauerverlängerung von Tunnelbauwerken beitragen und Umweltauswirkungen durch weniger häufige Instandsetzungsmaßnahmen minimieren. Darüber hinaus soll die wirtschaftliche Effizienz und langfristige Nachhaltigkeit der nationalen Infrastruktur und entwickelte praxisnahe Lösungen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für zukünftige Bauprojekte unterstützt werden. Die Anpassung relevanter Regelwerke wird ebenfalls angestrebt. Die Ergebnisse von BASt-Heft B173 sind zu beachten.
Das Forschungsprojekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung von Tunnelbauwerken, indem es:
• die Instandhaltungskosten und -intervalle verbessert,
• die Lebensdauer der Bauwerke verlängert,
• die Umweltbelastungen durch seltene notwendige Maßnahmen minimiert,
• die Grundlage für die Einführung eines Lebenszyklusansatzes schafft, bei dem Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung effizienter gestaltet werden,
• konkrete Handlungsempfehlungen und Lösungen für zukünftige Bauprojekte liefert,
• und die Anpassung von Regelwerken für dauerhaftere Bauweisen vorbereitet.
Diese Maßnahmen tragen zur langfristigen wirtschaftlichen Effizienz und ökologischen Nachhaltigkeit der nationalen Infrastruktur bei.
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Ort der Leistung: Rheinisch-Bergischer Kreis🏙️ Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 50
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-09-23 06:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 13
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“.
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
.
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen.
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Erfahrung und Kenntnisse in der Durchführung von
wissenschaftlichen Untersuchungen im ingenieurwissenschaftlichen
Bereich, nachzuweisen durch mindestens 1...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Erfahrung und Kenntnisse in der Durchführung von
wissenschaftlichen Untersuchungen im ingenieurwissenschaftlichen
Bereich, nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt
aus den letzten 3 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1.
Kenntnisse oder Erfahrungen mit deutschen Regelwerken für den
Bundesfernstraßenbereich durch Anwendung in der Praxis oder im Rahmen
von wissenschaftlichen Untersuchungen, nachzuweisen durch mindestens 1
abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 3 Jahren. - Einzutragen in
die Referenzliste Nr. 2.
Erfahrung und Kenntnisse in der Durchführung von Betoninstandsetzungen,
nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den
letzten 3 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 3.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt
Nationale Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 228 9499 0📞
Fax: +49 228 9499163 📠
URL: https://bundeskartellamt.bund.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes.
- Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
- Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2025/S 151-521646 (2025-08-07)