Das Vorhaben "Industrie im Wandel: Hindernisse überwinden, Chancen nutzen, Zukunft sichern" zielt darauf ab, praktische und strategische Lösungen für die Dekarbonisierung von Unternehmen in ausgewählten energieintensiven Industriebranchen in Deutschland zu erarbeiten. Der Fokus liegt auf der Identifikation der wesentlichen Hindernisse zur Umstellung einzelner Branchen auf klimaneutrales Wirtschaften. Dabei sollen konkrete, relevante und in der Praxis umsetzbare Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen von Wirtschaft und Politik zur Unterstützung der Unternehmen aufbereitet und weiterentwickelt werden. Abbildung 1 der Leistungsbeschreibung gibt eine Übersicht über die Ziele (gegliedert in 4 Arbeitspakete) des Vorhabens. Die zu erstellende Studie muss wissenschaftlich fundiert sein und praxisnahe Handlungsempfehlungen liefern.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-06-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-05-14.
Auftragsbekanntmachung (2025-05-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Industrie im Wandel
Referenznummer: 021-E-2403
Kurze Beschreibung:
“Das Vorhaben "Industrie im Wandel: Hindernisse überwinden, Chancen nutzen, Zukunft sichern" zielt darauf ab, praktische und strategische Lösungen für die...”
Kurze Beschreibung
Das Vorhaben "Industrie im Wandel: Hindernisse überwinden, Chancen nutzen, Zukunft sichern" zielt darauf ab, praktische und strategische Lösungen für die Dekarbonisierung von Unternehmen in ausgewählten energieintensiven Industriebranchen in Deutschland zu erarbeiten. Der Fokus liegt auf der Identifikation der wesentlichen Hindernisse zur Umstellung einzelner Branchen auf klimaneutrales Wirtschaften. Dabei sollen konkrete, relevante und in der Praxis umsetzbare Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen von Wirtschaft und Politik zur Unterstützung der Unternehmen aufbereitet und weiterentwickelt werden. Abbildung 1 der Leistungsbeschreibung gibt eine Übersicht über die Ziele (gegliedert in 4 Arbeitspakete) des Vorhabens. Die zu erstellende Studie muss wissenschaftlich fundiert sein und praxisnahe Handlungsempfehlungen liefern.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Deutschland bietet ideale Voraussetzungen, um als Vorreiter Chancen für grüne Märkte zu eröffnen. Wenn die Produktion in den energieientensiven Industrien...”
Beschreibung der Beschaffung
Deutschland bietet ideale Voraussetzungen, um als Vorreiter Chancen für grüne Märkte zu eröffnen. Wenn die Produktion in den energieientensiven Industrien wieder Fahrt aufnimmt, sollte dies im Einklang mit den Klimazielen geschehen. Die politische und gesellschaftliche Akzeptanz des Themas sowie das wachsende Bewusstsein für den dringenden Handlungsbedarf haben zugenommen. Dies hat die energie- und klimapolitische Landschaft durch verstärkte Regulierung und zunehmendes politisches Engagement maßgeblich verändert. Die Europäische Union hat das langfristige Ziel, bis 2050 eine klimaneutrale Wirtschaft zu erreichen. Deutschland will bereits bis 2045 volkswirtschaftlich klimaneutral werden. Maßnahmenpakete wie der EU Green Deal, der Clean Industrial Deal und Rechtsakte wie der Net Zero Industry Act sowie Förderinstrumente wie die Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) und die Klimaschutzverträge (CCFDs) zeigen, dass ein aktives Interesse an der Dekarbonisierung der Industrie sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene besteht.
In Anbetracht der Klimaneutralitätsziele hat jeder energieintensive Industriezweig seine Arbeit gestartet und es wurden bereits Berichte, Leitlinien und Roadmaps für den Weg zur CO2-Neutralität vorgestellt. Dennoch bleiben Hindernisse bestehen, die überwunden werden müssen, um Dekarbonisierung zu ermöglichen und zu beschleunigen. Die Verfügbarkeit und Reife von Informationen zur Dekarbonisierung variiert stark zwischen den Industriebranchen. Eine wesentliche Ursache dafür ist die hohe Produktdiversität innerhalb einzelner Branchen. Unterschiedliche Produkte erfordern unterschiedliche Produktionsprozesse mit variierenden technologischen Anforderungen und Produktionsbedingungen (z. B. im Bereich der Prozesswärme), was die Entwicklung einheitlicher Dekarbonisierungspfade erschwert. Demgegenüber verfügen Branchen mit geringerer Produktdiversität wie Stahl mit der LESS-Zertifizierung und Zement mit der CSC-Zertifizierung bereits über Standards, die ihre Reife im Transformationsprozess belegen. In anderen Bereichen, wie Chemie, Keramik oder Nichteisenmetalle, ist der Transformationsprozess jedoch mit erheblichen Unterschieden verbunden.
Obwohl in der Theorie für viele energieintensive Branchen bereits Dekarbonisierungsstrategien existieren, stehen deren Umsetzung in der Praxis eine Vielzahl komplexer Herausforderungen entgegen. Und neben den bekannten innerbetrieblichen Herausforderungen zeigen sich zunehmend externe Faktoren als zentrale Barrieren für die Transformation der energieintensiven Industrien. Dazu zählen etwa schwankende Energiepreise, Abhängigkeiten von bislang unzureichender Infrastruktur, Unsicherheiten über die internationale Wettbewerbsdynamik oder die fehlende Klarheit bei der Nutzung von Wasserstoff, Carbon Capture and Usage (CCU) oder Direct Air Capture (DAC). Diese nicht oder noch nicht abschließend beantworteten Fragen führen dazu, dass insbesondere komplexe Branchen - wie die Chemieindustrie - mit erheblichen strategischen Unsicherheiten konfrontiert sind. Dort, wo in der Theorie ambitionierte Dekarbonisierungspfade skizziert wurden, fehlen häufig praktikable Rahmenbedingungen für deren Umsetzung.
Diese externen Unsicherheiten erzeugen ein strukturelles Ungleichgewicht zwischen den Industriebranchen: Während Sektoren wie Stahl oder Zement bereits über etablierte Standards, Zertifizierungen und Roadmaps verfügen, stehen andere am Anfang eines noch unklaren Transformationspfades. Die Praxis der Dekarbonisierung muss deshalb mit der Theorie Schritt halten - und beides muss gemeinsam weiterentwickelt werden, da nachhaltige Lösungen ein umfassendes Verständnis aller Perspektiven des Problems durch ein systemisches Denken erfordern.
Ziel der Studie ist es deshalb, die wirtschaftlichen und strukturellen Hürden der Dekarbonisierung zu identifizieren und eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für zukünftige politische und wirtschaftliche Entscheidungen zu liefern. Dazu gehört die Analyse bereits existierender Dekarbonisierungsliteratur (Studien, Roadmaps, usw.), relevanter Unternehmensdaten und regulatorischer Rahmenbedingungen. Besonders die Branchen, in denen die größten Herausforderungen zur erfolgreichen Dekarbonisierung bestehen - darunter insbesondere die Chemieindustrie aufgrund ihre volkswirtschaftlichen Bedeutung und der komplexen Verbundsprozesse - müssen im Fokus der Studie stehen. Dadurch soll eine ausbalancierte Entwicklung über alle energieintensiven Industrien hinweg ermöglicht werden. Die theoretischen Erkenntnisse in die reale Praxis umzusetzen, stellt oft die größte Hürde dar, da nachhaltige Lösungen ein umfassendes Verständnis aller Perspektiven des Problems durch ein systemisches Denken erfordern. Das Vorhaben muss deshalb auch Systeme zur Einbindung der Stakeholder umfassen, um die Theorie mit der Praxis in Einklang zu bringen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-06-18 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-06-18 11:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 44
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“021-N-2403_06_EE (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung Eignung”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Mindestanforderung - Nichtvorliegen von Ausschlussgründen”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Folgende Anforderungen werden gestellt, um sicher zu stellen, dass Bieter/Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Folgende Anforderungen werden gestellt, um sicher zu stellen, dass Bieter/Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten verfügen, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können. - 2. Wirtschafliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,§45 VgV
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Erwartet wird der Nachweis einer marktüblichen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Form einer Deckungsbestätigung aus der sich ergibt, dass das...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Erwartet wird der Nachweis einer marktüblichen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Form einer Deckungsbestätigung aus der sich ergibt, dass das Unternehmen auch im angestrebten Leistungszeitraum noch versichert ist. - Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“: Folgende Anforderungen werden gestellt, um sicher zu stellen, dass Bieter/Bewerber über die erforderlichen personellen und technischen Mittel verfügen, um...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
: Folgende Anforderungen werden gestellt, um sicher zu stellen, dass Bieter/Bewerber über die erforderlichen personellen und technischen Mittel verfügen, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können. - 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Die nachfolgende Erklärung gebe/n ich/wir verbindlich ab (ggf. zugleich in Vertretung für die lt. Teilnahmeantrag / Angebot Vertretenen auch für diese):
?...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Die nachfolgende Erklärung gebe/n ich/wir verbindlich ab (ggf. zugleich in Vertretung für die lt. Teilnahmeantrag / Angebot Vertretenen auch für diese):
? Wir erklären, dass wir nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren,
genannten Personen oder Unternehmen gehören, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen,
a) durch die russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers/Bieters oder die Niederlassung des Bewerbers/Bieters in Russland,
b) durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe a zutrifft, am Bewerber/Bieter über das Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50%,
c) durch das Handeln der Bewerber/Bieter im Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der Buchstaben a und/oder b zutrifft.
? Wir erklären, dass die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.
? Wir bestätigen und stellen sicher, dass auch während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt. - 4. Eigenerklärung Russland
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“5. Ausschlusskriterium - Ausschluss potenzieller Interessenkonflikte bei der Leistungsausführung” Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Es handelt sich um besondere Anforderungen bei der Leistungserbringung der geistig schöpferischen Leistungen.”
“Bekanntmachungs-ID: CXVHY69YTBWEYC9N
Bei technischen Fragen zu DTVP wenden Sie sich bitte an das Support-Center für Unternehmen der Cosinex:...”
Bekanntmachungs-ID: CXVHY69YTBWEYC9N
Bei technischen Fragen zu DTVP wenden Sie sich bitte an das Support-Center für Unternehmen der Cosinex: https://support.cosinex.de/
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Nationale Registrierungsnummer: 000
Postanschrift: Bundeskanzlerplatz 2-10
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 2289499-0📞
URL: https://www.bundeskartellamt.de🌏 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Zukunft - Umwelt - Gesellschaft gGmbH
Nationale Registrierungsnummer: Amtsgericht Bonn, HRB 23165
Postanschrift: Stresemannstr. 69 - 71
Postleitzahl: 10963
Postort: Berlin
Region: Berlin🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabestelle@z-u-g.org📧
Telefon: +49 30726180000📞
URL: https://www.z-u-g.org/🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Der geltend gemachte Verstoß gegen Vergabevorschriften wurde vor Einreichen
des Nachprüfungsantrages erkannt und innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Der geltend gemachte Verstoß gegen Vergabevorschriften wurde vor Einreichen
des Nachprüfungsantrages erkannt und innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder
Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar waren, müssten bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder der
Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Ein Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wolle, eingehen.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2025/S 094-316106 (2025-05-14)