Beschaffung von IT-Unterstützungsleistungen

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Beauftragung eines externen Generalunternehmers mit der Übernahme der voll-ständigen Betriebsverantwortung für den IT-Betrieb des BMUB, insbesondere der zentralen Infrastruktur in den Bereichen Rechnersysteme, Storage- und Backup-systeme, Netzwerk, Systemsoftware und systemnahe Software, Software der Bürokommunikation, Service Desk, mobile Endgeräte sowie Anwendungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-01-16 Auftragsbekanntmachung
2014-08-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-01-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang: Ca. 10 Mio. EUR.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Postanschrift: Robert-Schuman-Platz 3
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmu.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@bmu.bund.de 📧
Telefon: +49 228993053113 📞
Fax: +49 228993053302 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-01-16 📅
Einreichungsfrist: 2014-02-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-01-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 013-019105
ABl. S-Ausgabe: 13
Zusätzliche Informationen
1. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrages bzw. des Angebotes unterliegt der Bewerber bzw. Bieter den Bestimmungen nach § 22 EG VOL/A über nichtberücksichtige Bewerbungen und Angebote. 2. Es gilt deutsches Recht. 3. Das gesamte Vergabeverfahren wird in Papierform durchgeführt, die Abgabe elektronischer Angebote ist nicht möglich. 3. Die Vergabestelle wird im Fall der Zuschlagserteilung beim Bundesmat für Justiz eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GWO einholen. Ein Eintrag führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beauftragung eines externen Generalunternehmers mit der Übernahme der voll-ständigen Betriebsverantwortung für den IT-Betrieb des BMUB, insbesondere der zentralen Infrastruktur in den Bereichen Rechnersysteme, Storage- und Backup-systeme, Netzwerk, Systemsoftware und systemnahe Software, Software der Bürokommunikation, Service Desk, mobile Endgeräte sowie Anwendungen.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: ZG I 3 - VSt 679-1/2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn und Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung nach Anlage 3 der Vergabeunterlagen sowie Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A nach Anlage 4, und 5 der Vergabeunterlagen.
2. Bereitschaft zur Unterziehung der Betriebsangehörigen einer Sicherheitsüberprüfung.
3. Eigenerklärung „Verpflichtung auf das Datengeheimnis“.
4. Eigenerklärung „Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz“.
5. Eigenerklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft (falls zutreffend).
6. Formlose Eigenerklärung, dass bei Vertragsabschluss für die Zeit von Leistungserbringung und Gewährleistung eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 2 500 000,00 EUR für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden vorliegt.
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7. Bescheinigung der zuständigen Finanzbehörde über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern/Abgaben, die am Tag der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate ist.
Zu Nrn. 1-6: Im Falle der Einbindung von Nachunternehmen oder der Bildung einer Bewerberge-meinschaft sind die Eigenerklärungen sowie die Bescheinigung der zuständigen Finanzbehörde von allen beteiligten Unternehmen einzureichen.
8. Auszug aus dem Gewerbezentralregister.
Hinweis: Die Auskunft wird im Fall der Zuschlagserteilung durch die Auftraggeberin beim Bundesamt für Justiz eingeholt. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrages erklärt sich der Bewerber damit einverstanden.
Die Konkretisierung ergibt aus der Nr. 4.1 der Bewerbungs- und Vertragsbedingungen.
Im Falle der Einbindung von Nachunternehmen oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft sind die Eigenerklärungen von allen beteiligten Unternehmen einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Jahresumsatz im Geschäftsbereich der anzubietenden Leistungen getrennt nach:
— Umsatz IT-Betrieb/IT-Service/IT-Administration,
— Umsatz Service Desk bzw. UHD-Unterstützung.
Bei Bewerbergemeinschaften oder bei der Einbindung von Nachunternehmern werden die Zahlen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer für die Wertung addiert. Gewertet wird der durchschnittliche Jahresumsatz der Jahre 2011, 2012 und 2013, getrennt nach Jahren.
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2. Eigenerklärung zur Mitarbeiterzahl.
Angabe der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl im relevanten Geschäftsbereich in den letzten 3 Jahren (2011, 2012 und 2013) getrennt nach:
— Zahl der Mitarbeiter im Bereich IT-Betrieb für Dritte,
— Zahl der Mitarbeiter im Bereich Service Desk/UHD.
Bei Bewerbergemeinschaften oder bei der Einbindung von Subunternehmern werden die Zahlen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Subunternehmer für die Wertung addiert.
3. Durchschnittliche Anzahl des Unternehmenspersonal nach Zertifikaten
Benennen Sie die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in Ihrem Unternehmen in den letzten 3 Jahren (2011, 2012 und 2013) getrennt nach folgenden Zertifizierungen:
— MCSE/MCITP 2008 oder 2012, davon mind. 2 SCCM, 3 SQL (Data Plattfom/Business Intelli-gence), 3 SharePoint, 5 Exchange (Messaging), 5 Server,
— Microsoft Office Spezialist auf Core-, Expert- oder Master-Level (mind. 1),
— VMWare Certified Professional,
— Certified Solaris Administrator,
— Linux Certified Administrator, z. B. LPI oder RHCSA (davon mind. 1 mit Firewallspezialisierung),
— Cisco Certified Network Professional,
— Projektmanagementzertifizierungen wie beispielsweise PRINCE 2, PMI oder IPMA,
— ITIL V2 Service Manager oder ITIL Expert V3 oder gleichwertige Qualifizierungen.
Bei Bewerbergemeinschaften oder bei der Einbindung von Nachunternehmen werden die Zahlen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmen für die Wertung addiert.
Die Konkretisierung ergibt aus der Nr. 4.1 der Bewerbungs- und Vertragsbedingungen.
4. Beschreibung der Kenntnisse der bei der Auftraggeberin eingesetzten Hard- und Software.
Beschreiben Sie bitte auf maximal 3 Seiten die vorhandenen technischen Kenntnisse und nachweis-bare Expertise Ihres Unternehmens der wichtigsten bei der Auftraggeberin eingesetzten Systeme:
— Microsoft Betriebssysteme,
— Server-Plattformen,
— Software-Verteilung und System-Management,
— Kollaboration (SharePoint),
— Messaging (Exchange),
— Fujitsu-Hardware,
— PRIMERGY-Server,
— ETERNUS DX/CS/LT Storage,
— Cisco Netzwerk,
— Core-Switche,
— Access-Switche,
— Firewall-Komponenten.
3. Durchschnittliche Anzahl des Unternehmenspersonal nach Zertifikaten.
— Access-Switche.
— Firewall-Komponenten
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung des Unternehmens/Bewerbergemeinschaft und des Leistungsportfolio (max. 5 Seiten je Unternehmen). Es sind auch Angaben dazu zu machen, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist.
— Firmenstandort (e) des Bewerbers,
— Leistungsschwerpunkte,
— wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen.
2. Formlose Bestätigung der deutschen Sprache als Projektsprache.
3. Allgemeines Qualitätsmanagement:
Nachweis der Sicherstellung einer stetig hohen Qualität der Leistungserbringung.
Dabei ist auf Organisation, Dokumentation, Überwachung, Einhaltung und Verbesserung sowie ggf. auf angewandte Qualitätsmanagementsysteme einzugehen. Die folgenden Grundsätze sind mindestens zu erfüllen:
— Kundenorientierung,
— Verantwortung der Unternehmensleitung,
— Einbeziehung beteiligter Personen,
— Prozessorientierter Ansatz,
— Systemorientierter Managementansatz,
— Kontinuierliche Verbesserung,
— Sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz,
— Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen.
Im Detail sind folgende Kriterien zu erfüllen:
— Verantwortung der Leitung,
— — Selbstverpflichtung der Leitung,
— — Kundenorientierung,
— — Qualitätspolitik,
— — Planung,
— — Verantwortung, Befugnis und Kommunikation,
— — Managementbewertung,
— Management von Ressourcen,
— — Bereitstellung von Ressourcen,
— — Personelle Ressourcen,
— — Infrastruktur,
— — Arbeitsumgebung,
— Produktrealisierung,
— — Planung der Produktrealisierung,
— — Kundenbezogene Prozesse,
— — Beschaffung,
— — Produktion und Dienstleistungserbringung,
— — Lenkung von Überwachungs- und Messmitteln,
— Messung, Analyse und Verbesserung,
— — Allgemeines,
— — Überwachung und Messung,
— — Lenkung fehlerhafter Produkte,
— — Datenanalyse,
— — Verbesserung.
Ggf. sind Nachweise für die Erfüllung der Anforderungen des adaptierten Qualitätsmanagementsystems zu erbringen. Dies kann durch Zertifizierungsurkunden in Kopie oder gleichwertige Nachweise belegt werden.
Kann eine Zertifizierung nach DIN ISO 9001, ISO/IEC 20000 oder gleichwertige Nachweise vorgelegt werden, gilt die Einhaltung der Kriterien als erfüllt.
3. Referenzprojekte
Anzahl vergleichbarer Referenzprojekte innerhalb der drei letzten Geschäftsjahre ( 2011, 2012 und 2013).
4. Beschreibung von mindestens 3 Referenzprojekten der in den letzten 3 Jahren erbrachten, ver-gleichbaren Leistungen (Auftragnehmer, Projektkurzbeschreibung, Projektleiter, Laufzeit, Auftragsvo-lumen, Ansprechpartner).
Hinweis: Es wird der Ansprechpartner des Kunden verlangt, die Benennung des auftragnehmerseiti-gen Ansprechpartners (z. B. Vertriebsbeauftragter) reicht nicht aus. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Referenzen beim Referenzauftraggeber telefonisch nachzufragen.
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Die Beschreibung der jeweiligen Referenz ist wie folgt zu gliedern:
— Organisation der Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin,
— Projekte im Bereich Service Desk bzw. UHD-Unterstützung,
— Geforderte Service-Levels und Service-Level-Qualität,
— Merkmale der betreuten IT-Landschaft,
— Erfahrungen, die für diesen Auftrag relevant waren.
5. Beschreibung der geplanten Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin.
6. Qualitätsmanagement in Bezug auf die konkrete Leistungsausführung
Beschreibung des für dieses konkrete Projekt vorgesehenen Qualitätsmanagements.
7. Vorstellung der vorgesehenen Projektleiterin/des vorgesehenen Projektleiter.
8. Vorstellung der vorgesehenen alternativen Projektleiterin/des vorgesehenen alternativen Pro-jektleiters.
Zu Nr. 7 und 8:
Die genannten Personen sollten jeweils mindestens 3 Referenzprojekte verantwortlich durchgeführt haben oder wesentlich daran beteiligt gewesen sein. Weisen Sie in diesem Zusammenhang anerkannte Zertifizierungen des Projektleiters (z. B. Projektmanagement- und ITIL-Zertifizierung) für die geforderte Aufgabenstellung nach.
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Sind die Personen zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht bekannt, so kann die Beschreibung ohne Namensnennung erfolgen. Im Fall der Auftragserteilung sind die Personen der Auftraggeberin zu benennen. In jedem Fall behält sich die Auftraggeberin die Entscheidung über den Einsatz vor.
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Die Konkretisierung ergibt aus der Nr. 4.1 der Bewerbungs- und Vertragsbedingungen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Haftpflichtversicherung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Vertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Keine Vorgabe.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Vertrag,
— Leistungsbeschreibung,
— Angebot,
(s. Nr. 1.3 des Vertrages).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Feststellung der Eignung nach § 19 EG Abs. 5 VOL/A erfolgt anhand der Wertung der Angaben zu den nachfolgenden Darstellungen. Die Bewertung erfolgt nach Punkten. Maximal können bis zu 10 000 Punkte erreicht werden. Geeignet sind Bewerber, die mindestens 80 % der maximalen Punktzahl erreicht haben. Grundlage für die Wertung der Teilnahmeanträge sind die in den Eignungsanforderungen genannten Kriterien. Die Forderungen und Fragen sind jeweils kenntlich gemacht durch in Klammer gesetzte Buchstaben:
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— „A“ – Ausschlusskriterium: Als Ausschlusskriterien werden Kriterien bezeichnet, die unbedingt durch die Bewerber zu erfüllen sind, d. h. die dahinter stehenden Anforderungen sind für den Bedarfsträger unverzichtbar.
— „B“ – Bewertungskriterium: Als Bewertungskriterien werden Kriterien bezeichnet, deren Anforderungen differenzierte Beantwortungen durch die Bewerber zulassen.
Der Bewerber muss die aufgeführten Anforderungen ausführlich beantworten. Werden die mit „A“, d. h. Ausschlusskriterium, gekennzeichneten Forderungen nicht erfüllt, oder die Auskünfte bzw. Erklärungen nicht vorgelegt werden, erfolgt nach § 19 EG Abs. 3 VOL/A der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Die Kriterien sind zur besseren Strukturierung in Kriteriengruppen aufgeteilt.Jeder Bewerber wird basierend auf den im Kapitel 4 aufgestellten Eignungskriterien einer Eignungsprüfung unterzogen. Nach der Definition in Kapitel 3.1 der Bewerbungs- und Vertragsbedingungen sind im Kriterienkatalog alle Ausschlusskriterien mit dem Buchstaben „A“ und darüber hinaus alle zu bewertenden Kriterien mit dem Buchstaben „B“ gekennzeichnet.Wird ein als A-Kriterium gekennzeichnetes Kriterium vom Bewerber nicht erfüllt, wird die nach § 19 EG Abs. 5 VOL/A vorgesehene Eignung für dieses Vergabeverfahren nicht zuerkannt und der Bewerber wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. § 101a GWB wird beachtet. Jedes B-Kriterium innerhalb der Eignungsprüfung wird einzeln mit Punkten (0-5) bewertet, die den Erfüllungsgrad des Kriteriums widerspiegeln.Bewerbern, deren Teilnahmeanträge die Mindestpunktzahl von 8 000 Punkten (entspricht 80 % der Gesamtpunkte) nicht erreichen, wird – bezogen auf dieses Vergabeverfahren – die nach § 19 EG Abs. 5 VOL/A erforderliche Eignung nicht zuerkannt und im weiteren Verfahren nicht mehr berücksichtigt. § 101a GWB wird beachtet. Die Höchstzahl an Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, beträgt 5. Erweisen sich mehr als fünf Bewerber als geeignet, wird durch Addition der von den Bewerbern bei den Eignungskriterien erreichten Bewertungspunktzahlen eine Rangliste aufgestellt. Die fünf Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen erhalten eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. Bei gleicher Gesamtpunktzahl entscheidet die höchste Punktzahl der Kriterienhauptgruppe 3 (Referenzen). Bei gleicher Punktzahl der Kriterienhauptgruppe 3 entscheidet das Los.Die Konkretisierung ergibt sich aus der Nr. 3 der Bewerbungs- und Vertragsbedingungen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-04-09 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (500)
2. Mitarbeiterzahl (500)
3. Qualifikation der Mitarbeiter (2500)
4. Anzahl vergleichbarer Referenzprojekte (1500)
5. Beschreibung/Qualität vergleichbarer Referenzprojekte (2000)
6. Darstellung Zusammenarbeit mit der Aufrtaggeberin (600)
7. Beschreibung projektbezogenes Qualitätsmanagement (600)
8. Qualifikation Projektleitung (400)
9. Qualifikation alternative Projektleitung (400)
10. Kenntnisse der bei der Auftraggeberin eingesetzten Hard- und Software (1000)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dietmar Altus
Internetadresse: www.bmu.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZG I 3 - VSt 679-1/2014
Zusätzliche Informationen
1. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrages bzw. des Angebotes unterliegt der Bewerber bzw. Bieter den Bestimmungen nach § 22 EG VOL/A über nichtberücksichtige Bewerbungen und Angebote.
2. Es gilt deutsches Recht.
3. Das gesamte Vergabeverfahren wird in Papierform durchgeführt, die Abgabe elektronischer Angebote ist nicht möglich.
3. Die Vergabestelle wird im Fall der Zuschlagserteilung beim Bundesmat für Justiz eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GWO einholen. Ein Eintrag führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit – BMUB).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist ein Verstoß unverzüglich beim BMUB zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – GWB).
Verstöße. Die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ende der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe bzw. Einreichung der Bewerbung gegenüber dem BMUB geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB).
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Teilt das BMUB dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so ist das Unternehmen berechtigt, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vom BMUB nach § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Tage nach Absendung der Information, bzw. 10 Tage nach Absendung der Information auf elektronischem Weg geschlossen werden. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung durch das BMUB.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Postanschrift: Robert-Schuman-Platz 3
Postleitzahl: 53175
Telefon: +49 228993053113 📞
Internetadresse: http://www.bmu.de 🌏
Fax: +49 228993053302 📠
Quelle: OJS 2014/S 013-019105 (2014-01-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-08-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 11 225 270 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmub.bund.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@bmub.bund.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 161-289287
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 13-019105
ABl. S-Ausgabe: 161
Zusätzliche Informationen
Der Bedarf der Vergabe von Aufträgen an Nachunternehmer ergibt sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: BMUB ZI6 - 679-2/2014

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Umsetzungskonzept GU-IT (4000)
2. Umsetzungskonzept Service-Level-Management (2400)
3. Personalkonzept (1500)
4. Umsetzung Green-IT-Zertifizierung (700)
5. Umsetzung Green-IT, virtuelle Destop-Infrastruktur (700)
6. Umsetzungskonzept e-Akte (700)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-08-05 📅
Name: Conet Solutions GmbH
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 19
Postort: Hennef
Postleitzahl: 53773
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@conet.de 📧
Internetadresse: www.conet-solutions.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ende der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe bzw. Einreichung der Bewerbung gegenüber dem BMUB geltend gemachte werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB).
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Internetadresse: www.bmub.bund.de 🌏
Quelle: OJS 2014/S 161-289287 (2014-08-21)