Beschreibung der Beschaffung
Beschreibung der Situation und Erschließung
Der geplante Neubau der Gemeinschaftsschule Kellinghusen soll auf einem Baufeld nördlich des Hauptschulgebäudes (Bauteil B) innerhalb des sogenannten Schulwaldes platziert werden. Die äußersten östlichen Gebäudekanten liegen ca. in der Flucht mit der Ostfassade des Bestandsgebäudes der ehemaligen Hauptschule. Zur nördlich verlaufenden Luisenberger Straße wird ein Abstand gehalten, um den vorhandenen Grünzug weitestgehend zu erhalten. Nach Westen bildet der Sportplatz die Grenze des Baufeldes.
Von den Bestandsbauten bleibt der Rundbau, Bauteil A, erhalten. Seine südliche Fassade wird nach Abbruch des bestehenden Hauptgebäudes, Bauteil C, geschlossen und mit einer neuen Außentreppe versehen. Die Raumgeometrie und die Nutzung der beiden Geschosse bleiben unverändert. Leistungen am Hauptgebäude und am Rundbau sind nicht Teil dieser Ausschreibungen.
Aktuell erfolgt die verkehrliche Erschließung des Bestandsgebäudes mit Bus und PKW über die südlich gelegene Danziger Straße. Bestehende Zufahrt und Parkplätze sollen auch in der Neuplanung in gleicher Weise genutzt werden. Darüber hinaus wird es eine untergeordnete Zuwegung von Norden errichtet.
Gebäudetechnik
Die neue gebäudetechnische Ausstattung wird entsprechend dem aktuellen Stand der Technik ausgeführt. Die Wärmeversorgung erfolgt über das bestehende BHKW und Gaskessel mit Pufferspeicher. Der Neubau wird über die Bestandsanlagen erschlossen. Klassenräume werden natürlich be- und entlüftet. Aula und Mensa (Versammlungsstätte) und die innenliegenden Räume werden an eine Lüftungsanlage angeschlossen.
Alle geplanten Maßnahmen des gebäudetechnischen Ausbaus folgen den Maßgaben der LB-Bau.
Automationseinrichtungen
Die Automatisierungsebene dient zur Überwachung, Steuerung, Regelung und Optimierung von HLK- und anderen betriebstechnischen Anlagen.
Über folgende Grundfunktionen müssen die Automationseinrichtungen mindestens verfügen:
— Messen, Regeln, Steuern, Überwachen und Berechnen mittels realer und virtueller Informationspunkte,
— Steuern und Regeln (P/PI/PID Algorithmus; Kaskaden),
— Erfassung analoger Messwerte und Messwertüberwachung,
— Meldungsüberwachung (Echtzeit Erfassung und Protokollierung aller Ereignisse),
— Ausgabe von Stell- und Schaltbefehlen,
— Zählwerterfassung,
— Zeit- und Zählwerterfassung,
— Kalenderprogramme,
— Zeitschaltprogramme,
— Zyklisches Schalten,
— Automatischer Boot bei Netzwiederkehr,
— Watch-Dog Funktion (Selbstüberwachung/Online-Diagnose),
— standalone-fähig,
— netzwerkfähig,
— Echtzeitsystem für Datum und Uhrzeit,
— Kennlinienverarbeitung,
— Netzwiederkehrprogramme,
— Trendprogramme,
— Historikprogramme / Störmeldearchiv.
Es sind ausschließlich BACnet-Geräte (Controller) als Automationseinrichtungen anzubieten, die nach DIN EN ISO 16484-6 von einer Akkreditierungsstelle (Akkreditierungsstelle nach EN ISO/IEC 17025) zertifiziert sind.
Die Automationseinrichtungen müssen den Zeichensatz ISO 8859-1 unterstützen.
Ausführungsbestimmung Lokale Vorrangbedienebene
(LVB):
Die LVB ist Bestandteil der funktionalen Konstruktion der Ein- /Ausgabebaugruppen des Automationssystems.
Alternativ kann die LVB ausgeführt werden als:
— eigenständige Baugruppen auf der Montageplatte mit Speziellen Koppelrelais/Analogverstärkern,
— als eigenständige Baugruppen in Einschubrahmen.
Auf der Schaltschranktür
Die Bedienung der LVB muss werkzeuglos erfolgen können, z. B. mit Kippschalter, Schieberegler, Drehpotentiometer.
Analoge Ausgänge müssen auch stetig verstellt werden können.