FE 92.1008-09/2022/ - Erhebungen am Unfallort

Bundesanstalt für Straßenwesen

1. Problem / Ausgangslage
Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang Informationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsmechanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Informationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit.
Seit 1973 werden daher im Auftrag der BASt als Stichprobe vertiefte Verkehrsunfalldaten unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten erhoben.
Die vom Erhebungsteam zu erfassenden Merkmale eines Unfalls sind maßgeblich in einem Codebook beschrieben. Sie werden zusammen mit den Ergebnissen anderer Erhebungsstandorte anonymisiert in der GIDAS-Datenbank (GIDAS = „German In-Depth Accident Study“) abgelegt.
Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte beschreiben die Notwendigkeit einer höheren Anzahl an GIDAS-Erhebungsstandorten und eine vermehrte Erhebung von Verkehrsunfällen auf Außerortsstraßen, um die Repräsentativität der gewonnenen Daten für die Bundesebene auf ein möglichst hohes Maß zu setzen. Aus diesem Grund werden zwei Lose für zwei verschiedene Erhebungsstandorte ausgeschrieben, wobei bei einem der Lose der zu erhebende Anteil an Außerortsunfällen leicht erhöht ist.
2. Ziel/Nutzen
Ziel des Projektes ist es, für den Erhebungszeitraum 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2025 stichprobenartig vertiefte Verkehrsunfalldaten nach der festgelegten GIDAS-Methodik zu erheben, zu rekonstruieren und zu dokumentieren.
Für den Gesetzgeber besteht durch diese Art der Verkehrsunfallforschung die Möglichkeit, das Unfallgeschehen aller Verkehrsbeteiligten genauestens zu beobachten und negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Aufgrund des hohen Detaillierungsgrades bilden die Daten die Grundlage für die Entwicklung neuer Anforderungen an Sicherheitssysteme und damit der Gestaltung fahrzeugtechnischer Vorschriften, aber auch für die Bewertung verschiedenster weiterer Sicherheitsmaßnahmen im Straßenwesen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-12-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-11-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-11-04 Auftragsbekanntmachung
2022-12-14 Ergänzende Angaben
2023-04-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-06-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-11-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Referenznummer: Z2c-FE 92.1008-09/2022/
Kurze Beschreibung:
1. Problem / Ausgangslage Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang Informationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsmechanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Informationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit. Seit 1973 werden daher im Auftrag der BASt als Stichprobe vertiefte Verkehrsunfalldaten unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten erhoben. Die vom Erhebungsteam zu erfassenden Merkmale eines Unfalls sind maßgeblich in einem Codebook beschrieben. Sie werden zusammen mit den Ergebnissen anderer Erhebungsstandorte anonymisiert in der GIDAS-Datenbank (GIDAS = „German In-Depth Accident Study“) abgelegt. Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte beschreiben die Notwendigkeit einer höheren Anzahl an GIDAS-Erhebungsstandorten und eine vermehrte Erhebung von Verkehrsunfällen auf Außerortsstraßen, um die Repräsentativität der gewonnenen Daten für die Bundesebene auf ein möglichst hohes Maß zu setzen. Aus diesem Grund werden zwei Lose für zwei verschiedene Erhebungsstandorte ausgeschrieben, wobei bei einem der Lose der zu erhebende Anteil an Außerortsunfällen leicht erhöht ist. 2. Ziel/Nutzen Ziel des Projektes ist es, für den Erhebungszeitraum 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2025 stichprobenartig vertiefte Verkehrsunfalldaten nach der festgelegten GIDAS-Methodik zu erheben, zu rekonstruieren und zu dokumentieren. Für den Gesetzgeber besteht durch diese Art der Verkehrsunfallforschung die Möglichkeit, das Unfallgeschehen aller Verkehrsbeteiligten genauestens zu beobachten und negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Aufgrund des hohen Detaillierungsgrades bilden die Daten die Grundlage für die Entwicklung neuer Anforderungen an Sicherheitssysteme und damit der Gestaltung fahrzeugtechnischer Vorschriften, aber auch für die Bewertung verschiedenster weiterer Sicherheitsmaßnahmen im Straßenwesen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Straßenwesen
Postanschrift: Brüderstraße 53
Postleitzahl: 52427
Postort: Bergisch Gladbach
Kontakt
Internetadresse: http://www.bast.de 🌏
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=486533 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=486533 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-11-04 📅
Einreichungsfrist: 2022-12-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-11-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 216-621340
ABl. S-Ausgabe: 216

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Problem / Ausgangslage
Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang Informationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsmechanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Informationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit.
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Seit 1973 werden daher im Auftrag der BASt als Stichprobe vertiefte Verkehrsunfalldaten unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten erhoben.
Die vom Erhebungsteam zu erfassenden Merkmale eines Unfalls sind maßgeblich in einem Codebook beschrieben. Sie werden zusammen mit den Ergebnissen anderer Erhebungsstandorte anonymisiert in der GIDAS-Datenbank (GIDAS = „German In-Depth Accident Study“) abgelegt.
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Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte beschreiben die Notwendigkeit einer höheren Anzahl an GIDAS-Erhebungsstandorten und eine vermehrte Erhebung von Verkehrsunfällen auf Außerortsstraßen, um die Repräsentativität der gewonnenen Daten für die Bundesebene auf ein möglichst hohes Maß zu setzen. Aus diesem Grund werden zwei Lose für zwei verschiedene Erhebungsstandorte ausgeschrieben, wobei bei einem der Lose der zu erhebende Anteil an Außerortsunfällen leicht erhöht ist.
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2. Ziel/Nutzen
Ziel des Projektes ist es, für den Erhebungszeitraum 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2025 stichprobenartig vertiefte Verkehrsunfalldaten nach der festgelegten GIDAS-Methodik zu erheben, zu rekonstruieren und zu dokumentieren.
Für den Gesetzgeber besteht durch diese Art der Verkehrsunfallforschung die Möglichkeit, das Unfallgeschehen aller Verkehrsbeteiligten genauestens zu beobachten und negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Aufgrund des hohen Detaillierungsgrades bilden die Daten die Grundlage für die Entwicklung neuer Anforderungen an Sicherheitssysteme und damit der Gestaltung fahrzeugtechnischer Vorschriften, aber auch für die Bewertung verschiedenster weiterer Sicherheitsmaßnahmen im Straßenwesen.
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Geschätzter Gesamtwert: 5462184.87 EUR 💰
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 1
Informationen über Lose:
Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, unter bestimmten Voraussetzungen die Lose 1 und 2 als Gesamtauftrag zu vergeben. Weitere Angeben hierzu können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Bezeichnung des Loses: FE 92.1008/2022/ - Erhebungen am Unfallort - unverzerrt
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Auszug aus der Leistungsbeschreibung zu Los 1: FE 92.1008/2022/ Erhebungen am Unfallort - unverzerrt (Vollständige Leistungsbeschreibung siehe Vergabeunterlagen):
Ziel des Projektes ist es, die oben beschriebenen vertieften Verkehrsunfalldaten stichprobenartig nach der festgelegten GIDAS-Methodik zu erheben, zu rekonstruieren und zu dokumentieren (nachfolgend „vertiefte Verkehrsunfalldaten“). Die Erhebung soll am 1. Juli 2023 starten und zum 31. Dezember 2025 enden.
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Gegenstand des Vertrages ist:
a) die Durchführung der Erhebung von Verkehrsunfällen gemäß nachfolgender Beschreibung für den vorgesehenen Erhebungszeitraum 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2025 sowie die Anfertigung der zugehörigen, elektronischen Dokumentationen bis spätestens 31. Dezember 2026 unter Berücksichtigung der relevanten datenschutzrechtlichen Grundsätze,
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b) die Mitwirkung in den GIDAS-Expertengruppen und im GIDAS-Lenkungsausschuss, sowie
c) die regelmäßige Berichterstattung zum Projektfortschritt und zu den Projektergebnissen.
Stichprobenverfahren
Gefordert ist eine regionale, stichprobenartige Datenerhebung von polizeilich erfassten Verkehrsunfällen mit Personenschaden im öffentlichen Raum in Deutschland. Voraussetzung für die Erfassung in GIDAS ist somit, dass es bei dem Unfall mindestens eine verletzte Person gab. Die Erhebung erfolgt nach einem statistischen Erhebungsverfahren, welches auch unter Berücksichtigung von geographischen, demographischen und raumordnungstechnischen Gesichtspunkten eine möglichst unverzerrte Stichprobe aus der Grundgesamtheit aller polizeilich erhobenen Verkehrsunfälle mit Personenschaden in den jeweiligen Erhebungsgebieten ermöglicht und somit eine Hochrechnung auf das Bundesgebiet zulässt. Es ist anzumerken, dass eine spätere Gewichtung der gesammelten, regionalen Verkehrsunfalldaten Verzerrungen in Bezug auf die Erhebungsregion selbst (aufgrund der Stichprobe und des Meldesystems) nur in Teilen korrigieren bzw. abmildern kann. Basis für ein geeignetes Gewichtungsverfahren ist die Eingrenzung der Erhebungsregion entlang von Gemeindegrenzen.
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Es wird daher gefordert, dass
+sich das Erhebungsgebiet an Gemeindegrenzen orientiert,
+sich das Erhebungsgebiet nicht überschneidet mit dem GIDAS-Erhebungsstandort Dresden;
+der Zuschnitt des Erhebungsgebiets so gewählt wird, dass offensichtliche Verzerrungen in den wesentlichen Parametern des Unfallgeschehens (mindestens Ortslage und amtliche höchste Verletzungsschwere pro Unfall) gegenüber dem Bundesgebiet vermieden werden. Dies ist auf Basis des bisherigen Unfallgeschehens im Erhebungsgebiet sowie auf Bundesebene darzustellen;
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+es das Erhebungsgebiet bei gegebenem Stichprobenplan erlaubt, ca. 500 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden im öffentlichen Raum pro Kalenderjahr zu erheben und zu dokumentieren.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 2731092.44 EUR 💰
Dauer: 46 Monate
Bezeichnung des Loses: FE 92.1009/2022/ - Erhebungen am Unfallort - überproprotional außerorts
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Auszug aus der Leistungsbeschreibung zu Los 2 : FE 92.1009/2022/ Erhebungen am Unfallort - überproportional außerorts (Vollständige Leistungsbeschreibung siehe Vergabeunterlagen)
Gefordert ist eine regionale, stichprobenartige Datenerhebung von polizeilich erfassten Verkehrsunfällen mit Personenschaden im öffentlichen Raum in Deutschland. Voraussetzung für die Erfassung in GIDAS ist somit, dass es bei dem Unfall mindestens eine verletzte Person gab. Die Erhebung erfolgt nach einem statistischen Erhebungsverfahren, welches auch unter Berücksichtigung von geographischen, demographischen und raumordnungstechnischen
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Gesichtspunkten eine möglichst unverzerrte Stichprobe aus der Grundgesamtheit aller polizeilich erhobenen Verkehrsunfälle mit Personenschaden in den jeweiligen Erhebungsgebieten ermöglicht und somit eine Hochrechnung auf das Bundesgebiet zulässt. Es ist anzumerken, dass eine spätere Gewichtung der gesammelten, regionalen Verkehrsunfalldaten Verzerrungen in Bezug auf die Erhebungsregion selbst (aufgrund der Stichprobe und des Meldesystems) nur in Teilen korrigieren bzw. abmildern kann. Basis für ein geeignetes Gewichtungsverfahren ist die Eingrenzung der Erhebungsregion entlang von Gemeindegrenzen.
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+ sich das Erhebungsgebiet an Gemeindegrenzen orientiert,
+ sich das Erhebungsgebiet nicht überschneidet mit dem GIDAS-Erhebungsstandort Dresden;
+ der Zuschnitt des Erhebungsgebiets so gewählt wird, dass der prognostizierte Anteil der Außerortsunfälle ca. 10-20% über dem Wert des Bundesgebiets liegt und unabhängig von der Ortslage offensichtliche Verzerrungen in den wesentlichen Parametern des Unfallgeschehens (mindestens amtliche höchste Verletzungsschwere pro Unfall) gegenüber dem Bundesgebiet vermieden werden. Dies ist auf Basis des bisherigen Unfallgeschehens im Erhebungsgebiet sowie auf Bundesebene darzustellen.
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+ es das Erhebungsgebiet bei gegebenem Stichprobenplan erlaubt, ca. 500 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden im öffentlichen Raum pro Kalenderjahr zu erheben und zu dokumentieren.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: keine Anforderungen
Mindeststandards:
Haftungskapital in Höhe von mindestens 10.000.000 € zur Deckung von Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen durch
- Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in entsprechender Höhe die für die Laufzeit des Projekts Gültigkeit besitzt, oder
- Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine solche vor Vertragsabschluss nachgewiesen wird (Police muss dann vor Zuschlagserteilung vorgelegt werden) oder
- Bürgschaftserklärung in entsprechender Höhe.
Bieter, die dem haushaltsrechtlichen Grundsatz der Selbstversicherung unterliegen, können die Haftung durch Eigenerklärung nachweisen.
+ Fachkunde auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik
=> Nachzuweisen durch mind. 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (siehe Referenzliste 1)
+ Fachkunde auf dem Gebiet der Erhebung vekehrssicherheitsrelevanter Parameter
=> Nachzuweisen durch mind. 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (siehe Referenzliste 2)
+ Fachkunde und Erfahrung bei der Umsetzung von Datenschutzkonzepten für personenbezogene Daten gemäß DSGVO
=> Nachzuweisen durch mind. 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (siehe Referenzliste 3)
+ Der Auftragnehmer muss von Erhebungsbeginn an über eine ausreichende Anzahl an geschultem, qualifizierten Personal zur Erhebung vertiefter Verkehrsunfalldaten verfügen (mindestens: einen Projektleiter, zwei technische Erheber, zwei medizinische Erheber und eine Person zur Verwaltung der digitalen Datendokumentation).
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=> Nachzuweisen durch Eigenerklärung unter Beschreibung der Maßnahmen und der geplanten Besetzung (siehe Eigenerklärung 1).
+ Der Auftragnehmer muss während der Auftragsausführung über gesondert qualifiziertes, erfahrenes Personal für die qualitativ hochwertige Durchführung des Projekts verfügen. Hierfür muss mindestens ein/-e Verkehrsunfallrekonstrukteur/-in und eine Person zur Kodierung medizinischer Informationen, insbesondere bzgl. der Kodierung von Einzelverletzungen gemäß der Abbreviated Injury Scale (AIS), beteiligt sein. Zusätzlich muss mindestens eine gesondert kommunikativ geschulte Person für den Erstkontakt mit den Beteiligten an der Unfallstelle zur Verfügung stehen.
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=> Nachzuweisen durch Eigenerklärung unter Beschreibung der Maßnahmen und der geplanten Besetzung (siehe Eigenerklärung 2).
+ Der Auftragnehmer muss über die notwendige, technische Ausstattung, die zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung benötigt wird, verfügen. (insbesondere zur Anfahrt zum Unfallort, Datenerhebung an der Unfallstelle, Datenveredelung, IT zur Datenverarbeitung)
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=> Nachzuweisen durch Eigenerklärung und Beschreibung der technischen Ausstattung (Eigenerklärung 3)
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB, § 124 GWB und § 128 GWB auszuschließen sind.
Der Zuschlag wird nicht an Bieter erteilt, die vom Regelungsbereich des Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 erfasst sind.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 04:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-12-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bast.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=486533 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4922-894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228-9499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Es gelten die Fristen des § 160 GWB.
Quelle: OJS 2022/S 216-621340 (2022-11-04)
Ergänzende Angaben (2022-12-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-12-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 244-704781
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 216-621340
ABl. S-Ausgabe: 244
Quelle: OJS 2022/S 244-704781 (2022-12-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-04-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 5462184.87 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-04-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-04-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 082-247109
ABl. S-Ausgabe: 82

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-04-19 📅
Name: Medizinische Hochschule Hannover
Postort: Hannover
Land: Deutschland 🇩🇪
Region Hannover 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-04-19 📅
Name: Ludwig-Maximilian-Universität München
Postort: München
Land: München, Landkreis 🏙️
Name: Hochschule für angewandte Wissenschaften
Klinikum der Universität München
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
3
Quelle: OJS 2023/S 082-247109 (2023-04-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-06-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Erhebungen am Unfallort
Referenznummer: FE 92.1008-09/2022
Kurze Beschreibung:
Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang In-formationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsme-chanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Hintergrundinformationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit. Seit 1973 werden daher im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) als Stichprobe Verkehrsunfalldaten (mit mindestens einer verletzten Person) unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten regional (bisher am Erhebungsstandort Hannover) in der Weise erhoben, dass durch wissen-schaftliche Verfahren eine Hochrechnung auf das gesamte Bundesgebiet ermöglicht wird. Wegen ihres hohen Detaillierungs- und Genauigkeitsgrades werden so gewon-nene Daten in der Regel „vertiefte Verkehrsunfalldaten“ bzw. „in-depth-Unfalldaten“ genannt. Von 1999 bis 2019 wurden die im Auftrag der BASt gewonnenen vertieften Ver-kehrsunfalldaten im Rahmen einer Kooperation mit den vertieften Verkehrsunfallda-ten eines zweiten Erhebungsteams (Erhebungsstandort Dresden, finanziert durch die Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V. (FAT)), zusammengeführt. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten und Synergien nutzen zu können, arbeiteten beide Teams nach einer einheitlichen Erhebungsmethodik. Die zu erarbei-tenden Unfallparameter sind in einem Codebook beschrieben. Das Codebook wird halbjährlich aktualisiert und gilt dann für den folgenden Erhebungszeitraum. Das Er-gebnis des Zusammenschlusses bildet die gemeinsame Datenbank, die sog. GIDAS-Datenbank (GIDAS = „German In-Depth Accident Study“ – www.gidas.org). Die ver-tieften Verkehrsunfalldaten werden in der vorgenannten Datenbank gesammelt, aus der sich umfassende Informationen zu den breit gefächerten Forschungsfeldern „Passive und aktive Fahrzeugsicherheit", „Verkehrs- und Rettungsmedizin" oder auch "Straßenausstattung und -zustand" gewinnen lassen. In den Jahren 2020 bis 2022 wurden lediglich am Erhebungsstandort Dresden ver-tiefte Verkehrsunfalldaten nach den GIDAS-Kriterien erhoben und in die GIDAS-Datenbank eingebracht. Aktuell findet eine inhaltliche und organisatorische Weiter-entwicklung der Erhebungsinhalte, Erhebungsmethodik und der Datenbank durch die beiden Kooperationspartner BASt und FAT, hin zu einem „GIDAS 4.0“, statt, deren Ergebnisse ab dem Erhebungsjahr 2023 in GIDAS Berücksichtigung finden. Damit die Erhebung neuer Inhalte nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik erfolgt, hat die BASt unter anderem eine Reihe von Forschungsprojekten aufgelegt, deren Ergebnisse als Basis für die Weiterentwicklung von GIDAS dienen sollen. Ein Ergebnis beschreibt die Notwendigkeit einer höheren Anzahl an GIDAS-Erhebungsstandorten und eine vermehrte Erhebung von Verkehrsunfällen auf Au-ßerortsstraßen, um das Ziel der Repräsentativität der gewonnenen Daten auf die Bundesebene auf ein möglichst hohes Maß zu setzen. An der einheitlichen Erhebungsmethodik, an der Erhebung der gleichen Inhalte an allen Standorten und an der Zusammenführung der Daten in einer gemeinsamen GIDAS-Datenbank wird auch im Rahmen von GIDAS 4.0 festgehalten. Die Erhe-bungsteams wirken kooperativ daran mit, diese Einheitlichkeit sowie eine gleichbleibend hohe Qualität der Erfassung der Erhebungsinhalte zu gewährleisten. Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit mindestens dem regionalen Rettungs- und Polizeiwesen sowie den medizinischen Versorgungseinrichtungen und der Staatsanwaltschaft („dritte Institutionen“) ist für eine qualitativ hochwertige Erhebung unerlässlich.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt

1️⃣
Interne Kennung: FE 92.1008/2022
Titel: Erhebungen am Unfallort - unverzerrt (Los 1)
Beschreibung der Beschaffung:
Die Erhebung war ursprünglich bis 31.12.2025 vorgesehen; mit der Änderung wird die Erhebung mit eingeschränktem Leistungsumfang ab 01.01.2026 fortgesetzt.
Land: Deutschland 🇩🇪
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

2️⃣
Interne Kennung: FE 92.1009/2022
Titel: Erhebungen am Unfallort - überproportional außerorts - (Los 2)
Beschreibung der Beschaffung:
Erhebung war ursprünglich bis 31.12.2025 beauftragt; mit der Änderung werden die Erhebungen mit eingeschränktem Leistungsumfang ab 01.01.2026 fortgesetzt.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002

Verfahren
Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Auftragsvergabe

1️⃣
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Vertragsnummer: FE 92.1008/2022
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-04-19 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 2731092.44 EUR 💰
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet
Kennung des Angebots: 3
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Medizinische Hochschule Hannover
Nationale Registrierungsnummer: DE 115650503
Postleitzahl: 30169
Postort: Hannover
Region: Region Hannover 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002
Kennung des Angebots: 1
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0002
Name: ARGE GIDAS Unfallforschung GbR
Nationale Registrierungsnummer: USt- ID 143/544/00767
Postleitzahl: 80336
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
Nationale Registrierungsnummer: 991-00122FUE-48
Postleitzahl: 51427
Postort: Bergisch Gladbach
Region: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: www.bast.de 🌏
Kommunikation
ID des Steuergesetzgebungsdokuments: unused-id
ID des Umweltgesetzgebungsdokuments: unused-id
ID des Arbeitsgesetzgebungsdokuments: unused-id

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Telefon: +49 228 9499 0 📞
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-06-17+02:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Gegenstand der Vertragsänderung ist im Wesentlichen die Sicherung von unwiederbringlichen Primärdaten ab Januar 2026 bis einschließlich Juni 2027 sowie die inhaltlich eng verknüpfte Folgebefragung zu Langzeit-folgen. Es handelt sich um zeitliche Fortsetzung der ursprünglichen Datenerhebung mit reduzierten Leis-tungsumfang bei Datenaufbereitung und unter Wegfall der Fallrekonstruktion. Durch die Änderung wird der Gesamtcharakter des Auftrags nicht verändert. Die Datenerhebung und Aufbereitung ab 2026 war nicht Bestandteil der ursprünglichen Vergabeunterlagen, da sie turnusmäßig zur Ausschreibung vorgesehen war. Grundsätzlich setzt die Beauftragung einer GIDAS-Datenerhebung zum einen eine ausreichend lange Vorlaufzeit (Rüstzeit) vor Erhebungsbeginn und zum an-deren umfangreiche Anfangsinvestitionen seitens der Bieter voraus, die sich nur im Zeitverlauf wirtschaft-lich darstellen lassen. Aufgrund der langen vorläufigen Haushaltsführung im Jahr 2025 konnte eine Folge-ausschreibung nicht so rechtzeitig erfolgen, dass anderen Bietern eine ausreichende Zeit für die Herstellung der Betriebsbereitschaft zur Verfügung gestellt werden konnte. Zudem ermöglicht die Finanzplanung der-zeit keine vollständige und längerfristige Beauftragung. Durch die fehlende Beauftragung drohten ab Janu-ar 2026 irreversible Datenverluste, die den Untersuchungszweck des GIDAS Projekt insgesamt gefährdeten. Faktisch konnte die zwingend erforderliche, kontinuierliche Datenerhebung aus technischen / wissenschaft-lichen und wirtschaftlichen Gründen nur vom bestehenden Auftragnehmer geleistet werden, so dass die Erweiterung auf Grundlage von § 132 Abs. 2 Nr. GWB erfolgte.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: ORG-0000
Neuer Wert
Text:
Verlängerung der Erhebungszeiträume jeweils für Los 1 und Los 2 mit eingeschränktem Leistungsumfang (s. a. Begründung)
Quelle: OJS 2026/S 117-423560 (2026-06-17)