Zentrales Element eines künftigen Kapazitätsmanagements im Gesamtsystem Schiene ist nach dem Masterplan Schienenverkehr eine Umstellung der Trassenzuteilung auf Systemtrassen im Rahmen des Deutschlandtakts, um die unterschiedlichen Interessen wie Planungssicherheit, Kurzfristigkeit und bestmögliche Kapazitätsauslastung unter einen Hut zu bekommen. In diesem Zusammenhang müssen auch die Informationen über verfügbare Kapazitäten und die Verlässlichkeit des Kapazitätsausbaus verbessert werden. Durch die Systematisierung der Fahrplantrassen und die Entkopplung von Trassenplanung und Vergabe konkreter Trassen lässt sich die Nutzung der verfügbaren Kapazität optimieren und gleichzeitig die Transparenz über im Netz verfügbare Kapazitäten erhöhen.
Um alle Herausforderungen bewältigen zu können und gleichzeitig das Kapazitätsmanagement nachhaltig zu beeinflussen, ist die Digitalisierung im Rahmen dessen unumgänglich. Erst durch die Digitalisierung des Kapazitätsmanagements kann die Komplexität einer synchronen netzweiten Trassenplanung und -optimierung beherrscht werden.
Inhaltliches Ziel des Projektes ist es, auf Basis wissenschaftlicher Herleitungen verschiedene Konzepte für ein digitales Kapazitätsmanagement zu entwickeln und zu validieren. Dabei muss zunächst der aktuelle Stand (Stand der Technik) vollumfänglich zum digitalen Kapazitätsmanagement eruiert und beschrieben werden. Aufbauend auf dem Stand der Technik und im Hinblick auf die gesetzten Ziele der Bundesregierung im Schienenpakt 2030 mit dem Deutschlandtakt als Leitkonzept sind die Herausforderungen an das digitale Kapazitätsmanagement im deutschen Schienennetz zu ermitteln und in geeigneter Form zu systematisieren. Die zur Lösung der Herausforderungen notwendigen Ansätze sind in Konzepten zu beschreiben und bewerten, sodass entsprechende Empfehlungen für die Umsetzung kurz-, mittel- und langfristig eingeordnet und angegangen werden können.
Das Forschungsprojekt soll bei der Beantwortung der Fragestellungen helfen und Lösungswege für ein Digitales Kapazitätsmanagement aufzeigen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-03-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-01-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2023-01-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Referenznummer: 111vb/006-0099#028
Kurze Beschreibung:
“Zentrales Element eines künftigen Kapazitätsmanagements im Gesamtsystem Schiene ist nach dem Masterplan Schienenverkehr eine Umstellung der Trassenzuteilung...”
Kurze Beschreibung
Zentrales Element eines künftigen Kapazitätsmanagements im Gesamtsystem Schiene ist nach dem Masterplan Schienenverkehr eine Umstellung der Trassenzuteilung auf Systemtrassen im Rahmen des Deutschlandtakts, um die unterschiedlichen Interessen wie Planungssicherheit, Kurzfristigkeit und bestmögliche Kapazitätsauslastung unter einen Hut zu bekommen. In diesem Zusammenhang müssen auch die Informationen über verfügbare Kapazitäten und die Verlässlichkeit des Kapazitätsausbaus verbessert werden. Durch die Systematisierung der Fahrplantrassen und die Entkopplung von Trassenplanung und Vergabe konkreter Trassen lässt sich die Nutzung der verfügbaren Kapazität optimieren und gleichzeitig die Transparenz über im Netz verfügbare Kapazitäten erhöhen.
“Bitte entnehmen Sie die Details der Ausschreibung den veröffentlichten Unterlagen, insbesondere der LEISTUNGSBESCHREIBUNG sowie der BIETERINFORMATION.”
Quelle: OJS 2023/S 005-011276 (2023-01-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-05-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 503676.02 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge