Beschreibung der Beschaffung
Der*die Auftragnehmer*in muss mindestens 15 Dolmetscher*innen pro Tag zur Verfügung stellen können.
Von der*dem Auftragnehmer*in sind Dolmetscher*innen für die Sprachen
Albanisch, Amharisch, Arabisch, Bosnisch, Bulgarisch, Chinesisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Hindi, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch (Bahdini, Kurmanci, Sorani), Mazedonisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Somalisch, Spanisch, Tamilisch, Thai, Tigrinia, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch, Urdu zu vermitteln.
Weitere Sprachen können je nach Verfügbarkeiten bei der Auftragnehmer*in zu den gleichen Konditionen abgerufen werden.
Einsatzorte sind das Amt für Wohnen und Migration, sowie andere Dienststellen und Dienstorte des Sozialreferats, insbesondere die Sozialbürgerhäuser, das Jobcenter München, Standorte vom Sozialreferat beauftragter Externer, Standorte von vom Sozialreferat beauftragten Ärzt*innen und Gutachter*innen. Zudem finden Dolmetscheinsätze im Rahmen von Hausbesuchen bei Bürger*innen statt etc.
Die Dolmetscher*innen übersetzen Gespräche mit Kund*innen der Auftraggeberin in Präsenz, per Telefon- oder Videokonferenz aus der jeweiligen Fremdsprache neutral, einwandfrei und transparent mündlich in die deutsche Sprache und umgekehrt (offizielle Schriftstücke, wie Urkunden, Behördenpost, medizinische Berichte etc. werden grundsätzlich nicht schriftlich übersetzt). Es werden hauptsächlich Präsenzeinsätze benötigt.
In besonderen Fällen (z.B. Antragstellung SGB II und SGB XII, im Rahmen der Jugendhilfe usw.) müssen die Dolmetscher*innen die Rechtstermini in Deutsch und der jeweiligen Fremdsprache beherrschen.
Die Vertragslaufzeit beginnt mit Zuschlagserteilung, frühestens am 01.04.2023 und endet am 31.12.2023.
Die Auftraggeberin behält sich eine optionale Verlängerung des Vertrages bis 31.12.2024 vor. Die*der Auftragnehmer*in wird spätestens bis zum 30. November 2023 über eine eventuelle optionale Beauftragung schriftlich informiert.
Der Vertrag endet nach Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer, einer zusätzlichen
Kündigung bedarf es hierzu nicht.
Es werden bis zu maximal 20.625 Stunden Dolmetschleistungen durch das Sozialreferat bis zum 31.12.2023 abgerufen.
Bei optionaler Verlängerung des Rahmenvertrages ab dem 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 werden innerhalb des zwölfmonatigen Verlängerungszeitraums bis zu maximal 27.375 Stunden Dolmetschleistungen durch das Sozialreferat abgerufen.
Ein Anspruch der*des Auftragnehmer*in auf Ausschöpfung dieser Stunden besteht nicht.
Die*der Auftragnehmer*in legt so schnell wie möglich, spätestens jedoch vier Wochen nach Zuschlagserteilung für die eingesetzten Dolmetscher*innen der Auftraggeberin ein erweitertes amtliches Führungszeugnis vor.
Für weitere Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.