FE 03.0638/2023/ERB - "Nachhaltigkeit von Fahrbahnmarkierungsmaterialien"

Bundesanstalt für Straßenwesen

Gegenstand des vorliegenden Projekts ist die Schaffung einer Grundlage für die angestrebte Bilanzierung der Nachhaltigkeit von Fahrbahnmarkierungen. Das wesentliche Ziel des Projekts besteht darin, erste Informationen und Daten zu den bisher wenig betrachteten Phasen der Errichtung, Nutzung und Entsorgung von Fahrbahnmarkierungen zu erhalten. Anhand der erarbeiteten Prozessschritte und Szenarien sollen dann exemplarische Berechnungen zur Nachhaltigkeit vorliegen, auf deren Grundlage zukünftige Vergabeprozesse nachhaltig optimiert werden können. Dazu wird das Projekt in vier Arbeitspakete (AP) eingeteilt, deren jeweilige Ziele erarbeitet werden sollen. Im ersten Arbeitspaket sollen die Vergabeprozesse im EU-Ausland hinsichtlich nachhaltiger Faktoren analysiert werden, sodass bereits mögliche Ansätze zur Bilanzierung der Nachhaltigkeit im Vergabeprozess im Bereich der Fahrbahnmarkierungen identifiziert und strukturiert zusammengefasst werden können. Als Teilergebnis soll eine Übersicht zu nachhaltigen Faktoren in Vergabeprozessen im Bereich der Fahrbahnmarkierungen im EU-Ausland vorliegen, welche genutzt werden kann, um die eigenen Vergabeprozesse nachhaltig optimieren zu können. Im nächsten Arbeitspaket sollen detailliert auftretende Prozesse in den Lebenszyklusphasen der Errichtung, der Nutzung und der Entsorgung von Fahrbahnmarkierungen zunächst strukturiert gesammelt und schließlich auf Ihren Einfluss auf die Nachhaltigkeit hin untersucht werden. Hierbei sollen die Prozesse, die bei unterschiedlichen Markierungsmaterialien auftreten können, nicht miteinander verglichen, sondern individuell betrachtet werden. Der Einfluss auf die Nachhaltigkeit soll dabei unter anderem durch Faktoren wie der Ausstoß von Treibhausgasen oder die Nutzung von Energie und Wasser analysiert werden. Als Teilergebnis liegen somit einerseits die identifizierten Prozesse für verschiedene Markierungsstoffe und Applikationsarten vor und zusätzlich der Einfluss dieser Prozessschritte auf die Umwelt. Darauf aufbauend werden im dritten Arbeitspaket die Regeln und Anforderungen für die Erstellung von EPDs (Environmental Product Declaration) speziell für Fahrbahnmarkierungen definiert. Das Ziel besteht darin, eine Vorlage für eine c-PCR (complementary Product Category Rules) für Fahrbahnmarkierungen zu schaffen. Dazu zählt auch die Entwicklung von geeigneten Szenarien, die verschiedene gängige in der Praxis auftretende Fallbeispiele typischer Prozessketten umfassen. Die Szenarien sind dabei an die Phasen und Module nach DIN EN 15804 gekoppelt und sollen dazu dienen spezifische real auftretende Gegebenheiten abzubilden. Im letzten Arbeitspaket wird schließlich das erarbeitete Wissen der vorherigen angewandt. Aus den identifizierten Szenarien und den darin auftretenden Prozessschritten sollen nun die wichtigsten Indikatoren und Ressourcennutzungen berechnet werden. Dabei soll sich die Berechnung an einer Ökobilanz orientieren und ausschließlich die Phasen der Errichtung, Nutzung und Entsorgung von Fahrbahnmarkierungen umfassen. Die Interpretation der berechneten Werte, sowie deren Einordnung ist dabei von großer Wichtigkeit. Mit Abschluss des Projekts sollen folgende Informationen vorliegen: • Ist-Zustand zu nachhaltigen Aspekten in Vergabeprozessen zu Fahrbahnmarkierungen im EU-Ausland • Prozessbeschreibung zu unterschiedlichen Markierungsmaterialien in den Lebenszyklusphasen der Errichtung, Nutzung und Entsorgung, sowie deren Einfluss auf die Nachhaltigkeit bzw. Umwelt • Regeln und Anforderungen für EPDs speziell für Fahrbahnmarkierungen, die später als c-PCR Grundlage dienen können • Bilanzierung der Nachhaltigkeit anhand ausgewählter Szenarien

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-09-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-07-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-07-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-07-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: FE 03.0638/2023/ERB - "Nachhaltigkeit von Fahrbahnmarkierungsmaterialien"
Referenznummer: Z2r-FE 03.0638/2023/ERB
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Projekts ist die Schaffung einer Grundlage für die angestrebte Bilanzierung der Nachhaltigkeit von Fahrbahnmarkierungen. Das wesentliche Ziel des Projekts besteht darin, erste Informationen und Daten zu den bisher wenig betrachteten Phasen der Errichtung, Nutzung und Entsorgung von Fahrbahnmarkierungen zu erhalten. Anhand der erarbeiteten Prozessschritte und Szenarien sollen dann exemplarische Berechnungen zur Nachhaltigkeit vorliegen, auf deren Grundlage zukünftige Vergabeprozesse nachhaltig optimiert werden können. Dazu wird das Projekt in vier Arbeitspakete (AP) eingeteilt, deren jeweilige Ziele erarbeitet werden sollen. Im ersten Arbeitspaket sollen die Vergabeprozesse im EU-Ausland hinsichtlich nachhaltiger Faktoren analysiert werden, sodass bereits mögliche Ansätze zur Bilanzierung der Nachhaltigkeit im Vergabeprozess im Bereich der Fahrbahnmarkierungen identifiziert und strukturiert zusammengefasst werden können. Als Teilergebnis soll eine Übersicht zu nachhaltigen Faktoren in Vergabeprozessen im Bereich der Fahrbahnmarkierungen im EU-Ausland vorliegen, welche genutzt werden kann, um die eigenen Vergabeprozesse nachhaltig optimieren zu können. Im nächsten Arbeitspaket sollen detailliert auftretende Prozesse in den Lebenszyklusphasen der Errichtung, der Nutzung und der Entsorgung von Fahrbahnmarkierungen zunächst strukturiert gesammelt und schließlich auf Ihren Einfluss auf die Nachhaltigkeit hin untersucht werden. Hierbei sollen die Prozesse, die bei unterschiedlichen Markierungsmaterialien auftreten können, nicht miteinander verglichen, sondern individuell betrachtet werden. Der Einfluss auf die Nachhaltigkeit soll dabei unter anderem durch Faktoren wie der Ausstoß von Treibhausgasen oder die Nutzung von Energie und Wasser analysiert werden. Als Teilergebnis liegen somit einerseits die identifizierten Prozesse für verschiedene Markierungsstoffe und Applikationsarten vor und zusätzlich der Einfluss dieser Prozessschritte auf die Umwelt. Darauf aufbauend werden im dritten Arbeitspaket die Regeln und Anforderungen für die Erstellung von EPDs (Environmental Product Declaration) speziell für Fahrbahnmarkierungen definiert. Das Ziel besteht darin, eine Vorlage für eine c-PCR (complementary Product Category Rules) für Fahrbahnmarkierungen zu schaffen. Dazu zählt auch die Entwicklung von geeigneten Szenarien, die verschiedene gängige in der Praxis auftretende Fallbeispiele typischer Prozessketten umfassen. Die Szenarien sind dabei an die Phasen und Module nach DIN EN 15804 gekoppelt und sollen dazu dienen spezifische real auftretende Gegebenheiten abzubilden. Im letzten Arbeitspaket wird schließlich das erarbeitete Wissen der vorherigen angewandt. Aus den identifizierten Szenarien und den darin auftretenden Prozessschritten sollen nun die wichtigsten Indikatoren und Ressourcennutzungen berechnet werden. Dabei soll sich die Berechnung an einer Ökobilanz orientieren und ausschließlich die Phasen der Errichtung, Nutzung und Entsorgung von Fahrbahnmarkierungen umfassen. Die Interpretation der berechneten Werte, sowie deren Einordnung ist dabei von großer Wichtigkeit. Mit Abschluss des Projekts sollen folgende Informationen vorliegen: • Ist-Zustand zu nachhaltigen Aspekten in Vergabeprozessen zu Fahrbahnmarkierungen im EU-Ausland • Prozessbeschreibung zu unterschiedlichen Markierungsmaterialien in den Lebenszyklusphasen der Errichtung, Nutzung und Entsorgung, sowie deren Einfluss auf die Nachhaltigkeit bzw. Umwelt • Regeln und Anforderungen für EPDs speziell für Fahrbahnmarkierungen, die später als c-PCR Grundlage dienen können • Bilanzierung der Nachhaltigkeit anhand ausgewählter Szenarien
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Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 168067.23 EUR 💰
Informationen über Lose
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 1
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 1
Beschreibung
Interne Kennung: Z2r-FE 03.0638/2023/ERB
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Postleitzahl: 51427
Stadt: Bergisch Gladbach
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis
Preis (Gewichtung): 50
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-09-24 06:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-09-24 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 12 Wochen
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2024-07-26 📅
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Eröffnungstermin: 2024-09-24 09:00:00 📅
Zusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen: siehe § 56 VgV
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
. - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen. und - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich der Nachhaltigkeitsbilanzierung: nachzuweisen durch mindestens 2 Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Kenntnisse im Bereich Bauprozesse, vorzugsweise im Straßenbau: nachzuweisen durch mindestens 2 Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 2 Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Erfahrungen und Kenntnisse im Erstellen wissenschaftlicher Berichte und Dokumentationen von komplexen ingenieurwissenschaftlichen Sachverhalten.: Nachzuweisen durch mindestens drei Ver-öffentlichungen (Fachzeitschriftenartikel, FE-Berichte) zu unterschiedlichen Projekten (s. Referenzblatt 3) • Bei zugänglicher Literatur ist die genaue Quelle zu benennen. Bei nicht zugänglicher Literatur ist auf Anforderung der Vergabestelle ein Belegexemplar zur Verfügung zu stellen, bevorzugt elektronisch. Bei BMDV/BMVBS/BASt veranlasster Forschung ist das Projekt genau zu benennen (FE-Nr.). Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4b (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4).

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Bundesanstalt für Straßenwesen
Nationale Registrierungsnummer: 991-00122FUE-48
Postanschrift: Brüderstraße 53
Postleitzahl: 51427
Postort: Bergisch Gladbach
Region: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Referat Z2, Externe Forschungsvergabe
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: https://www.bast.de 🌏
Federführendes Mitglied
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=704512 🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt
Abteilung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 228 9499 0 📞
Fax: +49 228 9499163 📠
URL: https://bundeskartellamt.bund.de 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen: - Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes. - Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB: Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber. - Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-07-26+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 146-453066 (2024-07-26)