Die Weiterentwicklung der Bundesverkehrswegeplanung hat für das BMDV eine hohe Priorität. Auf Basis der Ergebnisse des laufenden Dialogprozesses mit Verbänden und der Weiterentwicklung der Verfahren und Methodik der Bundesverkehrswegeplanung werden wichtige Vorarbeiten für den neuen Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplan (BVMP) 2040 geleistet. Derzeit wird für diese verschiedenen wichtigen, teilweise neuen Prozesse das weitere Vorgehen geprüft. Dazu werden vorhandene Verfahren, Prämissen und Methoden überprüft, um die Verlässlichkeit der Bundesverkehrswegeplanung zu verbessern und die Belange des Klima- und Umweltschutzes verstärkt in angemessener Weise berücksichtigt werden können. Somit sollen mit dem künftigen BVMP 2040 erstmals in einer strategischen Verkehrsplanung des Bundes die Infrastruktur und die Mobilität in einem gesamthaften Konzept erfasst und betrachtet werden. Das Projekt soll auf Basis des Methodenhandbuchs zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/BVWP/bvwp-methodenhandbuch.html?nn=12830) eine Überprüfung der schienenspezifischen Prämissen und methodischen Ansätze durchführen und Aktualisierungs- und Optimierungsvorschläge erarbeiten, die ggf. Eingang in die Methodik für die avisierte Aufstellung eines neuen Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplans finden sollen. Im Ergebnis sollen unter Wahrung der verkehrsträgerübergreifenden Konsistenz der Verfahren und Methoden der Bundesverkehrswegeplanung deren Grundlagen und Verlässlichkeit verbessert werden. Schwerpunkte der im Rahmen des Forschungsvorhabens vorzunehmenden schienenspezifischen Prüfung liegen insbesondere auf den zugrunde gelegten Prämissen und dem Verfahren zur Ermittlung der Projektnutzen und -kosten beim Verkehrsträger Schiene. Darüber hinaus sollen im Rahmen des Forschungsvorhabens Einzelfragen untersucht werden, die in direkten Zusammenhang mit der schienenspezifischen Methodik und Bewertung stehen. Geprüft werden soll, wie die schienenspezifische Methodik im Rahmen der zur Erfolgskontrolle erforderlichen Kontrollbewertungen angepasst werden kann, um aktuelle Kostensteigerungen für ein festgelegtes Bezugsjahr, für welches Nutzenkennwerte vorliegen, zu berücksichtigen und Teile von Projektbündeln im Bereich des Verkehrsträgers Schiene zu bewerten. In dem Projekt sollen zudem Vorschläge erarbeitet und mögliche Potentiale abgeleitet werden, inwiefern das geringe Planungsniveau des Verkehrsträgers Schiene bei dem Auf-stellungsverfahren des BVWP den Planungsniveaus der anderen Verkehrsträger – hier insbesondere dem Verkehrsträger Straße – angeglichen werden kann. Zudem ist im Rahmen der Untersuchung ein Abgleich zwischen den Verfahren und der Anwendung der Bezugsfallerstellung vorzunehmen, die bei den Verkehrsträgern im Vorfeld zur Bewertung von Vorhaben erforderlich ist. Entsprechende formelle Anforderungen sind hierbei ebenfalls zu prüfen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-07-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-05-24.
Auftragsbekanntmachung (2024-05-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungsprojekt - DZSF - Untersuchung möglicher Optimierungen schienenspezifischer Prämissen und Methoden im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung
Referenznummer: 111vb/018-0099#003
Kurze Beschreibung:
“Die Weiterentwicklung der Bundesverkehrswegeplanung hat für das BMDV eine hohe Priorität. Auf Basis der Ergebnisse des laufenden Dialogprozesses mit...”
Kurze Beschreibung
Die Weiterentwicklung der Bundesverkehrswegeplanung hat für das BMDV eine hohe Priorität. Auf Basis der Ergebnisse des laufenden Dialogprozesses mit Verbänden und der Weiterentwicklung der Verfahren und Methodik der Bundesverkehrswegeplanung werden wichtige Vorarbeiten für den neuen Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplan (BVMP) 2040 geleistet. Derzeit wird für diese verschiedenen wichtigen, teilweise neuen Prozesse das weitere Vorgehen geprüft. Dazu werden vorhandene Verfahren, Prämissen und Methoden überprüft, um die Verlässlichkeit der Bundesverkehrswegeplanung zu verbessern und die Belange des Klima- und Umweltschutzes verstärkt in angemessener Weise berücksichtigt werden können. Somit sollen mit dem künftigen BVMP 2040 erstmals in einer strategischen Verkehrsplanung des Bundes die Infrastruktur und die Mobilität in einem gesamthaften Konzept erfasst und betrachtet werden.
Das Projekt soll auf Basis des Methodenhandbuchs zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/BVWP/bvwp-methodenhandbuch.html?nn=12830) eine Überprüfung der schienenspezifischen Prämissen und methodischen Ansätze durchführen und Aktualisierungs- und Optimierungsvorschläge erarbeiten, die ggf. Eingang in die Methodik für die avisierte Aufstellung eines neuen Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplans finden sollen. Im Ergebnis sollen unter Wahrung der verkehrsträgerübergreifenden Konsistenz der Verfahren und Methoden der Bundesverkehrswegeplanung deren Grundlagen und Verlässlichkeit verbessert werden.
Schwerpunkte der im Rahmen des Forschungsvorhabens vorzunehmenden schienenspezifischen Prüfung liegen insbesondere auf den zugrunde gelegten Prämissen und dem Verfahren zur Ermittlung der Projektnutzen und -kosten beim Verkehrsträger Schiene.
Darüber hinaus sollen im Rahmen des Forschungsvorhabens Einzelfragen untersucht werden, die in direkten Zusammenhang mit der schienenspezifischen Methodik und Bewertung stehen.
Geprüft werden soll, wie die schienenspezifische Methodik im Rahmen der zur Erfolgskontrolle erforderlichen Kontrollbewertungen angepasst werden kann, um aktuelle Kostensteigerungen für ein festgelegtes Bezugsjahr, für welches Nutzenkennwerte vorliegen, zu berücksichtigen und Teile von Projektbündeln im Bereich des Verkehrsträgers Schiene zu bewerten.
In dem Projekt sollen zudem Vorschläge erarbeitet und mögliche Potentiale abgeleitet werden, inwiefern das geringe Planungsniveau des Verkehrsträgers Schiene bei dem Auf-stellungsverfahren des BVWP den Planungsniveaus der anderen Verkehrsträger – hier insbesondere dem Verkehrsträger Straße – angeglichen werden kann.
Zudem ist im Rahmen der Untersuchung ein Abgleich zwischen den Verfahren und der Anwendung der Bezugsfallerstellung vorzunehmen, die bei den Verkehrsträgern im Vorfeld zur Bewertung von Vorhaben erforderlich ist. Entsprechende formelle Anforderungen sind hierbei ebenfalls zu prüfen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-07-31 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-08-01 08:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. der...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. der Bieterinformation), wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3.); sowie Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4.). Bei Bietergemeinschaften ist kurz darzustellen, wie die Partner zu einer Teilleistung beitragen und die Eignung im gesamten Projekt sichergestellt wird.
Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden:
Wissenschaftliche Kompetenz und...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden:
Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu folgenden Eignungskriterien:
1. Deutsche Verkehrspolitik & Infrastrukturplanung: Mindestens zwei Veröffentlichungen in der nationalen Fachpresse in den letzten drei Jahren
2. Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen;
3. Erstellung von wissenschaftlichen Berichten.
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand einer vom Bieter zusammengestellten Referenzliste für die oben geforderten Kompetenzen überprüft. Daher ist ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z. B. durch vergleichbare Projekte oder beizufügen.
Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen:
• Auftraggeber, inkl. Kontaktdaten;
• Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen;
• Zuordnung zum geforderten Eignungskriterium;
• Leistungszeitraum.
Es ist darüber hinaus nachzuweisen, dass die mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben, durch z. B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte.
Die Bildung einer Bietergemeinschaft zur besseren Abdeckung der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist möglich. Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jede Teilleistung müssen dargelegt werden und es muss die Benennung eines Projektverantwortlichen erfolgen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung des Bieters (Anlage 3).”
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Nationale Registrierungsnummer: 00000
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: 0228 9499-0📞 Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2024/S 101-310790 (2024-05-24)