Durch den Wegfall von Kohle als Energieträger ist zu erwarten, dass nicht nur Kohletransporte als wesentlicher Teil der Güterverkehrsleistung auf der Schiene verloren gehen, sondern auch weitere, dadurch bedingte Verlagerungen hervorgerufen werden. Die gleichen Effekte sind bei der Abkehr von anderen fossilen Energieträgern (z. B. Erdgas und Erdöl) zu erwarten. Die Energiewende betrifft dabei nicht nur die Stromproduktion an sich, sondern auch Unternehmen, die bislang in ihrem Produktionsprozess auf fossile Energieträger angewiesen sind (z.B. Eisen und Stahl, Papier) und Betriebe, die ihren Standort aufgrund einfacher Energieversorgung (Strom, z.B. Aluminiumherstellung, Prozessdampf, z.B. Chemieindustrie) gewählt haben. Es ist daher zu erwarten, dass energieintensive Industrien ihre Standortwahl bzw. Produktionsstruktur prüfen werden, sodass auch deren Rohstoffe und Produkte andere Transportwege nehmen können. Für den Verkehrsträger Bahn bedeutet das den möglichen Wegfall angestammter, besonders bahnaffiner Kunden und das Risiko von Einbußen im Modal Split. Darüber hinaus besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Güterverkehrsanlagen aus der Nutzung fallen und nicht mehr für künftige Verkehre vorgehalten werden. Andererseits bestehen ggf. auch neue Potentiale, z. B. beim Transport von alternativen Energieträgern (beispielsweise Wasserstoff oder Batterien) oder dem Transport von zu verpressendem CO2. Auch die bestehende Eisenbahninfrastruktur der Braunkohleunternehmen bietet für die Ertüchtigung des deutschen Schienensystems ggf. vielversprechende Möglichkeiten. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen der Energiewende auf die Verkehrsleistung der Bahn zu untersuchen, zu quantifizieren und Handlungsempfehlungen für die Erschließung neuer Transportaufgaben abzuleiten. Alles gewonnene Wissen soll im letzten Schritt ansprechend visualisiert und kommuniziert werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-12-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-10-07.
Auftragsbekanntmachung (2024-10-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungsprojekt - DZSF - Wandlung der Transportketten auf der Schiene aufgrund der Energiewende
Referenznummer: 111vb/018-0099#028
Kurze Beschreibung:
Durch den Wegfall von Kohle als Energieträger ist zu erwarten, dass nicht nur Kohletransporte als wesentlicher Teil der Güterverkehrsleistung auf der Schiene verloren gehen, sondern auch weitere, dadurch bedingte Verlagerungen hervorgerufen werden. Die gleichen Effekte sind bei der Abkehr von anderen fossilen Energieträgern (z. B. Erdgas und Erdöl) zu erwarten. Die Energiewende betrifft dabei nicht nur die Stromproduktion an sich, sondern auch Unternehmen, die bislang in ihrem Produktionsprozess auf fossile Energieträger angewiesen sind (z.B. Eisen und Stahl, Papier) und Betriebe, die ihren Standort aufgrund einfacher Energieversorgung (Strom, z.B. Aluminiumherstellung, Prozessdampf, z.B. Chemieindustrie) gewählt haben. Es ist daher zu erwarten, dass energieintensive Industrien ihre Standortwahl bzw. Produktionsstruktur prüfen werden, sodass auch deren Rohstoffe und Produkte andere Transportwege nehmen können. Für den Verkehrsträger Bahn bedeutet das den möglichen Wegfall angestammter, besonders bahnaffiner Kunden und das Risiko von Einbußen im Modal Split. Darüber hinaus besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Güterverkehrsanlagen aus der Nutzung fallen und nicht mehr für künftige Verkehre vorgehalten werden. Andererseits bestehen ggf. auch neue Potentiale, z. B. beim Transport von alternativen Energieträgern (beispielsweise Wasserstoff oder Batterien) oder dem Transport von zu verpressendem CO2. Auch die bestehende Eisenbahninfrastruktur der Braunkohleunternehmen bietet für die Ertüchtigung des deutschen Schienensystems ggf. vielversprechende Möglichkeiten. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen der Energiewende auf die Verkehrsleistung der Bahn zu untersuchen, zu quantifizieren und Handlungsempfehlungen für die Erschließung neuer Transportaufgaben abzuleiten. Alles gewonnene Wissen soll im letzten Schritt ansprechend visualisiert und kommuniziert werden.
Durch den Wegfall von Kohle als Energieträger ist zu erwarten, dass nicht nur Kohletransporte als wesentlicher Teil der Güterverkehrsleistung auf der Schiene verloren gehen, sondern auch weitere, dadurch bedingte Verlagerungen hervorgerufen werden. Die gleichen Effekte sind bei der Abkehr von anderen fossilen Energieträgern (z. B. Erdgas und Erdöl) zu erwarten. Die Energiewende betrifft dabei nicht nur die Stromproduktion an sich, sondern auch Unternehmen, die bislang in ihrem Produktionsprozess auf fossile Energieträger angewiesen sind (z.B. Eisen und Stahl, Papier) und Betriebe, die ihren Standort aufgrund einfacher Energieversorgung (Strom, z.B. Aluminiumherstellung, Prozessdampf, z.B. Chemieindustrie) gewählt haben. Es ist daher zu erwarten, dass energieintensive Industrien ihre Standortwahl bzw. Produktionsstruktur prüfen werden, sodass auch deren Rohstoffe und Produkte andere Transportwege nehmen können. Für den Verkehrsträger Bahn bedeutet das den möglichen Wegfall angestammter, besonders bahnaffiner Kunden und das Risiko von Einbußen im Modal Split. Darüber hinaus besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Güterverkehrsanlagen aus der Nutzung fallen und nicht mehr für künftige Verkehre vorgehalten werden. Andererseits bestehen ggf. auch neue Potentiale, z. B. beim Transport von alternativen Energieträgern (beispielsweise Wasserstoff oder Batterien) oder dem Transport von zu verpressendem CO2. Auch die bestehende Eisenbahninfrastruktur der Braunkohleunternehmen bietet für die Ertüchtigung des deutschen Schienensystems ggf. vielversprechende Möglichkeiten. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen der Energiewende auf die Verkehrsleistung der Bahn zu untersuchen, zu quantifizieren und Handlungsempfehlungen für die Erschließung neuer Transportaufgaben abzuleiten. Alles gewonnene Wissen soll im letzten Schritt ansprechend visualisiert und kommuniziert werden.
Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 881793.24 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: Komplettangebot
Titel: Komplettangebot
Beschreibung der Beschaffung: Siehe Angeben unter Punkt 2 "Verfahren"
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen:
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
Postanschrift: Heinemannstraße 6
Postleitzahl: 53175
Stadt: Bonn
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️
Dauer: 24 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität 70%
Preis ✅ Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-12-10 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-12-11 08:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2024-12-11 08:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2024-11-30 12:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
Die Angebotsunterlagen sind fristgerecht vollständig einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern, bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.
Die Angebotsunterlagen sind fristgerecht vollständig einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern, bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. der Bieterinformation), wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3.); sowie Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4.). Bei Bietergemeinschaften ist kurz darzustellen, wie die Partner zu einem Arbeitspaket beitragen und die Eignung im gesamten Projekt sichergestellt wird.
Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. der Bieterinformation), wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3.); sowie Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4.). Bei Bietergemeinschaften ist kurz darzustellen, wie die Partner zu einem Arbeitspaket beitragen und die Eignung im gesamten Projekt sichergestellt wird.
Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden:
Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu folgenden Eignungskriterien:
1. Schienenfahrzeuge; Mindestens 2 Veröffentlichung in der nationalen Fachpresse in den letzten 3 Jahren.
2. Ökonomische Entwicklungen im Schienenverkehr, Regionalplanung
3. Befragung und Einbindung von Stakeholdern
4. Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen;
5. Erstellung von wissenschaftlichen Berichten.
6. Aufbereitung von Ergebnissen für den politischen Raum
7. Organisation von Fachkonferenzen
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand einer vom Bieter zusammengestellten Referenzliste für die oben geforderten Kompetenzen überprüft. Daher ist ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (je mind. zwei aussagekräftige, möglichst aktuelle und relevante Belege sind beizufügen).
Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen:
• Auftraggeber, inkl. Kontaktdaten;
• Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen;
• Zuordnung zum geforderten Eignungskriterium;
• Leistungszeitraum.
Es ist darüber hinaus nachzuweisen, dass die mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben, durch z.B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte.
Die Bildung einer Bietergemeinschaft zur besseren Abdeckung der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist möglich. Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jede Teilleistung müssen dargelegt werden und es muss die Benennung eines Projektverantwortlichen erfolgen.
Da die verschiedenen Teilleistungen sehr unterschiedliche Kompetenzen erfordern werden Bewerbungen von Konsortien ausdrücklich begrüßt. Es ist darauf zu achten, dass auf jede Teilleistung spezifisch auf die hier und in der Leistungsbeschreibung geforderten Kriterien eingegangen wird.
In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden:
Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu folgenden Eignungskriterien:
1. Schienenfahrzeuge; Mindestens 2 Veröffentlichung in der nationalen Fachpresse in den letzten 3 Jahren.
2. Ökonomische Entwicklungen im Schienenverkehr, Regionalplanung
3. Befragung und Einbindung von Stakeholdern
4. Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen;
5. Erstellung von wissenschaftlichen Berichten.
6. Aufbereitung von Ergebnissen für den politischen Raum
7. Organisation von Fachkonferenzen
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand einer vom Bieter zusammengestellten Referenzliste für die oben geforderten Kompetenzen überprüft. Daher ist ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (je mind. zwei aussagekräftige, möglichst aktuelle und relevante Belege sind beizufügen).
Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen:
• Auftraggeber, inkl. Kontaktdaten;
• Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen;
• Zuordnung zum geforderten Eignungskriterium;
• Leistungszeitraum.
Es ist darüber hinaus nachzuweisen, dass die mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben, durch z.B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte.
Die Bildung einer Bietergemeinschaft zur besseren Abdeckung der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist möglich. Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jede Teilleistung müssen dargelegt werden und es muss die Benennung eines Projektverantwortlichen erfolgen.
Da die verschiedenen Teilleistungen sehr unterschiedliche Kompetenzen erfordern werden Bewerbungen von Konsortien ausdrücklich begrüßt. Es ist darauf zu achten, dass auf jede Teilleistung spezifisch auf die hier und in der Leistungsbeschreibung geforderten Kriterien eingegangen wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung des Bieters (Anlage 3).
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: Sinngemäß in Anwendung von § 123 / 124 GWB