Z2mü - FE 82.0829/2023 - Systematische Erhebung und Bewertung von Änderungen im Fahrmodus bei Level 2 Systemen im Realverkehr

Bundesanstalt für Straßenwesen

Bei der Nutzung von SAE Level 2 Funktionen kommt es regelmäßig zu Änderungen im Fahrmodus, bspw. durch das Auftreten von Systemgrenzen. Systemgrenzen können unterschiedliche Kausalitäten aufweisen, in einem Kontinuum von einfachen bis komplexen Situationen auftreten und unterschiedliche Anforderungen an Fahrende stellen. Von Interesse für die Verkehrssicherheit sind Informationen in Bezug auf den Anlass, die fahrdynamischen Parameter des Fahrzeugs und der Verkehrssituation, die Umgebungs- und Umweltfaktoren sowie des Zustands eines Fahrers in einer spezifischen Situation. Die damit verbundenen Dimensionen für die Beschreibung von Änderungen im Fahrmodus im Allgemein sowie Systemgrenzen im Speziellen wurden bislang nicht systematisch entwickelt. Daher gibt es zu dieser Thematik keine Klassifikationsgrundlage und keine Datengrundlage zu Häufigkeits- und Risikoverteilungen oder kausalen Effekten im Interaktionsverhalten mit Fahrenden. Das Ziel des Projekts ist es, Änderungen im Fahrmodus von Level 2 Systemen im Realverkehr systematisch anhand einer zu entwickelnden Klassifikationsmatrix zu erheben. Diese sollen anschließend analysiert werden, um potentiell gefährliche Szenarien identifizieren zu können und eine systematische Grundlage für weitere Forschung zur Gefahren- und Unfallprävention bei der Nutzung von Level 2 Systemen zu schaffen. Dazu gilt es, einen Messaufbau für Fahrzeuge mit Level 2 Funktion zu entwerfen. Mit Hilfe des Messaufbaus soll eine systematische Datenerhebung in zwei verschiedenen Versuchsfahrzeugen mit mindestens jeweils 12 Probanden über eine Dauer von jeweils einem Monat durchgeführt werden. Dabei sollen Positionsdaten, Systemzustände, fahrdynamische Parameter sowie Umgebungsfaktoren sowie Kameradaten zur Fahrer-Fahrzeug-Interaktion, Fahrerzuständen und Blickverhalten über das Messdatenerfassungssystem erhoben und anschließend analysiert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-06-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-04-24.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-04-24 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-04-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Z2mü - FE 82.0829/2023 - Systematische Erhebung und Bewertung von Änderungen im Fahrmodus bei Level 2 Systemen im Realverkehr
Referenznummer: Z2mü - FE 82.0829/2023
Kurze Beschreibung:
Bei der Nutzung von SAE Level 2 Funktionen kommt es regelmäßig zu Änderungen im Fahrmodus, bspw. durch das Auftreten von Systemgrenzen. Systemgrenzen können unterschiedliche Kausalitäten aufweisen, in einem Kontinuum von einfachen bis komplexen Situationen auftreten und unterschiedliche Anforderungen an Fahrende stellen. Von Interesse für die Verkehrssicherheit sind Informationen in Bezug auf den Anlass, die fahrdynamischen Parameter des Fahrzeugs und der Verkehrssituation, die Umgebungs- und Umweltfaktoren sowie des Zustands eines Fahrers in einer spezifischen Situation. Die damit verbundenen Dimensionen für die Beschreibung von Änderungen im Fahrmodus im Allgemein sowie Systemgrenzen im Speziellen wurden bislang nicht systematisch entwickelt. Daher gibt es zu dieser Thematik keine Klassifikationsgrundlage und keine Datengrundlage zu Häufigkeits- und Risikoverteilungen oder kausalen Effekten im Interaktionsverhalten mit Fahrenden. Das Ziel des Projekts ist es, Änderungen im Fahrmodus von Level 2 Systemen im Realverkehr systematisch anhand einer zu entwickelnden Klassifikationsmatrix zu erheben. Diese sollen anschließend analysiert werden, um potentiell gefährliche Szenarien identifizieren zu können und eine systematische Grundlage für weitere Forschung zur Gefahren- und Unfallprävention bei der Nutzung von Level 2 Systemen zu schaffen. Dazu gilt es, einen Messaufbau für Fahrzeuge mit Level 2 Funktion zu entwerfen. Mit Hilfe des Messaufbaus soll eine systematische Datenerhebung in zwei verschiedenen Versuchsfahrzeugen mit mindestens jeweils 12 Probanden über eine Dauer von jeweils einem Monat durchgeführt werden. Dabei sollen Positionsdaten, Systemzustände, fahrdynamische Parameter sowie Umgebungsfaktoren sowie Kameradaten zur Fahrer-Fahrzeug-Interaktion, Fahrerzuständen und Blickverhalten über das Messdatenerfassungssystem erhoben und anschließend analysiert werden.
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Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 462174.87 EUR 💰
Informationen über Lose
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 1
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 1
Beschreibung
Interne Kennung: Z2mü - FE 82.0829/2023
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Postleitzahl: 51427
Stadt: Bergisch Gladbach
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis
Preis (Gewichtung): 50
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-06-25 06:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-06-25 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 13 Wochen
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Eröffnungstermin: 2024-06-25 09:00:00 📅
Zusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen: siehe § 56 VgV
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
. - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen. und - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung und Auswertung wissenschaftlicher Untersuchungen im Fachbereich Verkehrspsychologie/ Human Factors: nachzuweisen durch mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Kenntnisse und Erfahrungen im Aufbau von Versuchsfahrzeugen mit Messdatenerfassungssystemen und dem Einsatz von Versuchsfahrzeugen für Probandenversuche im Realverkehr: nachzuweisen durch mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 2 Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Ausreichend personellen Kapazitäten für die zeitgerechte Durchführung der zu vergebenden Leistung: nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Qualifikation der Mitarbeiter, mit namentlicher Nennung des Projektleiters und der Hauptbearbeiter, Kurzbeschreibung des jeweils beruflichen Werdegangs sowie Institutsdarstellung- Einzutragen in das Formblatt Eigenerklärung Nr. 1 Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4c (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4).

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Bundesanstalt für Straßenwesen
Nationale Registrierungsnummer: 991-00122FUE-48
Postanschrift: Brüderstraße 53
Postleitzahl: 51427
Postort: Bergisch Gladbach
Region: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Referat Z2, Externe Forschungsvergabe
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: https://www.bast.de 🌏
Federführendes Mitglied
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=653071 🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt
Abteilung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 228 9499 0 📞
Fax: +49 228 9499163 📠
URL: https://bundeskartellamt.bund.de 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen: - Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes. - Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB: Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber. - Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-04-24+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 082-245604 (2024-04-24)