Z2mü-FE 82.0832/2023 "Technische Konzeptionierung und Umsetzung eines prototypischen externen Human-Machine-Interfaces (eHMI) zur Kommunikation automatisierter Fahrzeuge mit anderen Verkehrsteilnehmenden"

Bundesanstalt für Straßenwesen

Mit dem Aufkommen autonomer Fahrzeuge (SAE Level 4) entstehen Herausforderungen für die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmenden. Kommunikationsmethoden wie Handzeichen oder Blickkontakt, die aktuell von Fahrenden genutzt werden, können nicht mehr verwendet werden, wenn im Fahrzeug keine aktiv am Verkehrsgeschehen teilnehmende Person ist. Ein vorheriges Projekt hat Kommunikationsmodelle für die Verständigung im Straßenverkehr untersucht und relevante Interaktionsszenarien identifiziert, darunter ungeregelte Engstellen. Für einen sicheren Verkehrsablauf, müssen autonome Fahrzeuge menschliche Signale verstehen und ihre eigenen Absichten mitteilen können. Dies wird durch Konzepte für externe Mensch-Maschine-Interfaces (eHMI) adressiert, die entweder das Verhalten des autonomen Fahrzeugs kommunizieren oder Aufforderungen an andere Verkehrsteilnehmende senden. Die aktuelle Forschung zeigt Herausforderungen wie Mehrdeutigkeiten in der Interpretation, was Sicherheitsrisiken birgt. Es besteht Bedarf an einer Bewertungsmethode für verschiedene eHMI-Konzepte, basierend auf einer prototypischen Umsetzung. Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist die technische Konzeption und prototypische Umsetzung eines eHMI, das die Kommunikation autonomer Fahrzeuge mit zu Fuß Gehenden in ungeregelten Engstellen ermöglicht. Das eHMI soll primär für zu Fuß Gehende sichtbar und verständlich sein, aber auch andere Verkehrsteilnehmende berücksichtigen, also von anderen Fahrenden nicht missverstanden werden. Es soll ein visuelles eHMI entwickelt werden, modular aufgebaut sein soll, um verschiedene Designanforderungen zu unterstützen. Der Nutzen dieses eHMI liegt in der Schaffung einer Grundlage für die Validierung zukünftiger Bewertungsmethoden (nicht Teil dieses Projektes), die mittels Probandenstudien unter verschiedenen Bedingungen getestet werden können. Das Prototypische eHMI soll im Rahmen des Projektes mittels Probandenstudie (videobasierte online Studie) validiert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-10-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-09-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-09-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-09-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Z2mü-FE 82.0832/2023 "Technische Konzeptionierung und Umsetzung eines prototypischen externen Human-Machine-Interfaces (eHMI) zur Kommunikation automatisierter Fahrzeuge mit anderen Verkehrsteilnehmenden"
Referenznummer: Z2mü-FE 82.0832/2023
Kurze Beschreibung:
Mit dem Aufkommen autonomer Fahrzeuge (SAE Level 4) entstehen Herausforderungen für die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmenden. Kommunikationsmethoden wie Handzeichen oder Blickkontakt, die aktuell von Fahrenden genutzt werden, können nicht mehr verwendet werden, wenn im Fahrzeug keine aktiv am Verkehrsgeschehen teilnehmende Person ist. Ein vorheriges Projekt hat Kommunikationsmodelle für die Verständigung im Straßenverkehr untersucht und relevante Interaktionsszenarien identifiziert, darunter ungeregelte Engstellen. Für einen sicheren Verkehrsablauf, müssen autonome Fahrzeuge menschliche Signale verstehen und ihre eigenen Absichten mitteilen können. Dies wird durch Konzepte für externe Mensch-Maschine-Interfaces (eHMI) adressiert, die entweder das Verhalten des autonomen Fahrzeugs kommunizieren oder Aufforderungen an andere Verkehrsteilnehmende senden. Die aktuelle Forschung zeigt Herausforderungen wie Mehrdeutigkeiten in der Interpretation, was Sicherheitsrisiken birgt. Es besteht Bedarf an einer Bewertungsmethode für verschiedene eHMI-Konzepte, basierend auf einer prototypischen Umsetzung. Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist die technische Konzeption und prototypische Umsetzung eines eHMI, das die Kommunikation autonomer Fahrzeuge mit zu Fuß Gehenden in ungeregelten Engstellen ermöglicht. Das eHMI soll primär für zu Fuß Gehende sichtbar und verständlich sein, aber auch andere Verkehrsteilnehmende berücksichtigen, also von anderen Fahrenden nicht missverstanden werden. Es soll ein visuelles eHMI entwickelt werden, modular aufgebaut sein soll, um verschiedene Designanforderungen zu unterstützen. Der Nutzen dieses eHMI liegt in der Schaffung einer Grundlage für die Validierung zukünftiger Bewertungsmethoden (nicht Teil dieses Projektes), die mittels Probandenstudien unter verschiedenen Bedingungen getestet werden können. Das Prototypische eHMI soll im Rahmen des Projektes mittels Probandenstudie (videobasierte online Studie) validiert werden.
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Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 176470.58 EUR 💰
Informationen über Lose
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 1
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 1
Beschreibung
Interne Kennung: Z2mü-FE 82.0832/2023
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Postleitzahl: 51427
Stadt: Bergisch Gladbach
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis
Preis (Gewichtung): 50
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-10-10 06:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-10-10 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 13 Wochen
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Eröffnungstermin: 2024-10-10 09:00:00 📅
Zusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen: siehe § 56 VgV
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
. - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen. und - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung und Auswertung wissenschaftlicher Untersuchungen im Fachbereich Verkehrspsychologie/ Human Factors mit Schwerpunkt externer Kommunikation: nachzuweisen durch mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich der Konstruktion von Versuchsaufbauten für Probandenversuche.: nachzuweisen durch mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 2 Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Kenntnisse und Erfahrung mit der Ansteuerung von Hardwarekomponenten sowie der Steuerung und Programmierung von Softwarekomponenten beispielsweise bei Einrichtung von Human-Machine-Interface (HMI).: nachzuweisen durch mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 3 Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
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Ausreichend personellen Kapazitäten für die zeitgerechte Durchführung der zu vergebenden Leistung: Nachzuweisen druch Eigenerklärung über die Qualifikation der Mitarbeitenden, mit namentlicher Nennung der Projektleitung und der Hauptbearbeitenden, Kurzbeschreibung des jeweils beruflichen Werdegangs sowie Instituts-/Unternehmensdarstellung.
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4).

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Bundesanstalt für Straßenwesen
Nationale Registrierungsnummer: 991-00122FUE-48
Postanschrift: Brüderstraße 53
Postleitzahl: 51427
Postort: Bergisch Gladbach
Region: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Referat Z2, Externe Forschungsvergabe
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: https://www.bast.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=712412 🌏
Teilnahme-URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=712412 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt
Abteilung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 228 9499 0 📞
Fax: +49 228 9499163 📠
URL: https://bundeskartellamt.bund.de 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen: - Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes. - Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB: Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber. - Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-09-02+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 172-530462 (2024-09-02)