Bisher galt der Deutschlandtakt als reines Planungsinstrument für die Infrastrukturentwicklung. Mit der laufenden Legislaturperiode versteht sich der Deutschlandtakt als neue Gesamtstrategie des Bundes für eine zuverlässige und leistungsfähige Schiene der Zukunft. Neben dem Aus - und Neubau der Infrastruktur (Kapazitätserweiterung) geht es auch um Fragen der Kapazitätsverteilung und -nutzung. Sowohl die Belange des Schienenpersonen- als auch des Schienengüterverkehrs werden hierbei gleichermaßen im Deutschlandtakt berücksichtigt.
Mit dem Deutschlandtakt hat der Bund einen Paradigmenwechsel insbesondere im Bereich der Infrastrukturplanung der Schiene vollzogen. Die vollständige Umsetzung des Deutschlandtakts erfolgt in Etappen (Ausbaustufen) mit sukzessiver Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur. Dabei wird der Ansatz „Zuerst der Fahrplan, dann die Infrastruktur“ verfolgt. Der Zielfahrplan ist hierfür das strategische Planungsinstrument des Bundes zur Ableitung der passgenauen Infrastruktur der Schiene. Somit kann transparent dargestellt werden, an welchen Stellen das Schienennetz passgenau zu beschleunigen bzw. zu erweitern ist. Der Zielfahrplan Deutschlandtakt zeigt auf, welche Verkehrsangebote langfristig erreicht werden können und welche Infrastrukturen dafür benötigt werden.
Zur weiteren Konkretisierung und betrieblichen Umsetzung des Deutschlandtakts in der Zukunft stellt sich daher auch die Frage, inwieweit und in welcher Form die dem fahrplanbasierten etappenweisen Infrastrukturausbau zugrundeliegenden Angebotskonzepte durch eigenwirtschaftlich handelnde Eisenbahnverkehrsunternehmen zukünftig realisiert werden können.
Ziel dieser Studie ist es, Möglichkeiten und Herangehensweisenfür eine künftige betriebliche Umsetzung von Fahrplankonzepten im Deutschlandtakt aufzuzeigen. Dabei muss weiterhin eine sachgerechte Entscheidungsgrundlage zum weiteren Vorgehen bei der betrieblichen Umsetzung eines flächendeckenden Deutschlandtakts im Sinne der Angebotsvision des Zielfahrplans Deutschlandtakt geschaffen werden. Hierbei sind sowohl der SPV als auch der SGV in die Betrachtungen mit einzubeziehen.
Zur Beantwortung dieser Frage soll die Studie zur Umsetzung von Fahrplankonzepten im Deutschlandtakt im Rahmen konkreter Verkehrsangebote eine Übersicht verschiedener Herangehensweisen erarbeiten (Arbeitspaket 1), diese bewerten (Arbeitspaket 2), Handlungsempfehlungen ableiten und diese priorisieren (Arbeitspaket 3).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-10-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-08-15.
Auftragsbekanntmachung (2023-08-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Referenznummer: 111vb/012-0099#024
Kurze Beschreibung:
“Bisher galt der Deutschlandtakt als reines Planungsinstrument für die Infrastrukturentwicklung. Mit der laufenden Legislaturperiode versteht sich der...”
Kurze Beschreibung
Bisher galt der Deutschlandtakt als reines Planungsinstrument für die Infrastrukturentwicklung. Mit der laufenden Legislaturperiode versteht sich der Deutschlandtakt als neue Gesamtstrategie des Bundes für eine zuverlässige und leistungsfähige Schiene der Zukunft. Neben dem Aus - und Neubau der Infrastruktur (Kapazitätserweiterung) geht es auch um Fragen der Kapazitätsverteilung und -nutzung. Sowohl die Belange des Schienenpersonen- als auch des Schienengüterverkehrs werden hierbei gleichermaßen im Deutschlandtakt berücksichtigt.
“Bitte entnehmen Sie die Details der Ausschreibung den veröffentlichten Unterlagen, insbesondere der LEISTUNGSBESCHREIBUNG sowie der BIETERINFORMATION.”
Quelle: OJS 2023/S 158-501797 (2023-08-15)